England: #OperationCupOfTea #riotcleanup


#RiotCleanUp - With brooms!

Wer in den letzten Wochen zur britischen Insel rübergeschaut hat, wird festgestellt haben, dass man dort gar nicht so chillig unterwegs war, wie normalerweise. Grund für die Ausschreitungen war die Ermordung von Mark Duggan durch die Polizei. Erst versuchte man noch die Sache so darzustellen, als dass es noch einen Schusswechsel zwischen der Polizei und Mark Duggan gegeben hätte, was aber schnell wieder dementiert wurde.

Schnell verbreitete sich das Gerücht, dass der Aufstand vielleicht doch nicht so unvorhersehbar war, wie anfangs angenommen. Wir haben gesehen, wie soziale Destabilisation in Nordafrika und dem Mittleren Osten durch einen regelrechten Twitter-Sturm und andere Mittel der digitalen Kommunikation ausgelöst wurden, die merkwürdigerweise meistens in englischer Sprache geführt wurde und sicherlich durch Agents Provocateurs am Boden unterstützt wurde. Warum also nicht auch in England?

Es macht den Eindruck, wie wenn die britische Polizei diesen Aufstand geschehen lies. Nun lesen wir dazu noch im Telegraph, dass die US Regierung heimlich Leute schützt, die den Regimewechsel in Ägypten seit 3 Jahren(!) vorbereitet haben.

Diese Pseudogang arbeitet für das Militär und tut so, als wären sie Randalierer und Terroristen. Eine Reihe von Websiten bringen die 2011 London Riots mit den 2005 Paris Riots in Verbindung, von denen Nicolas Sarkozy profitierte und 2007 Präsident von Frankreich wurde. Diese Riots könnten den Zweck haben, den britischen Premier David Cameron noch eine weitere Amtszeit zu bescheren. Von den Rufen nach mehr Überwachung mal ganz zu schweigen. Die übliche „Strategie der Spannung“ eben.

Außerdem kann man die eigene Bevölkerung gezielt gegen gewissen Volksgruppen aufhetzen. Wie zum Beispiel Araber. Dass viele Randalierer mit weißer Hautfarbe unterwegs waren, stört hier nicht weiter und wird von den Massenmedien zurechtgebogen. Aber das geht auch nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren. Jetzt muss der Telegraph zugeben, dass die Randale von außerhalb orchestriert wurde, und dass es 2 Arten von Randalieren gegeben hat. Der 1. Typus wohnt nicht dort, wo er festgenommen wurde, sondern musste teils lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um zu randalieren und hat sich über Social-Media (Blackberry-Messenger) koordiniert. Der 2. Typus ist einfach auf den Zug aufgesprungen und hat es dem 1. Typus nachgemacht.

Anonymous hat auf die Riots reagiert. Mehrfach. Zum einen natürlich „for the lulz„, wie man auf diesem Bild sehr schön erkennen kann. Ein Anon hat bei tumblr „Photoshoplooter“ eingerichtet, wo diverse gefotoshoppte Bilder von Randalierern zu sehen sind. Wie etwa das Bild zur Linken, wo sich die Randalierer schön brav beim Barbie-Shop anstellen. Hunderte weitere Bilder gibts beim Tumblr-Blog.

Aber nicht nur zum Schmunzeln gabs Input von Anonymous. Genauso, wie die Riots mithilfe von Social-Media angezettelt worden waren, den sozialen Netzwerken ist es ebenfalls zu verdanken, dass wieder so schnell aufgeräumt wer den konnte. Der Twitter-Account @riotcleanup schaffte es auf über 50.000 Follower in weniger als 10 Stunden. Über diesen Account wurde Treffpunkte und Zeiten für die Zusammenkehrer ausgetauscht, sowie hilfreicher Tipps, Motivation und andere nützliche Infos. Dann gibt es noch eine Website, wo Freiwillige neue Locations eintragen konnten und sich darüber koordinieren. Auch gab es den Tumblr-Account „Catch a looter„, wo Bilder von Randalierern gepostet wurden mit der Bitte um Identifizierung durch die Net-Community, damit die Randalierer verknackt werden können.

Tee für die übermüdete Polizei

Tee für die übermüdete Polizei

Aber nicht nur für die heitere Gemütslage hat sich Anonymous etwas einfallen lassen, auch für die Polizisten, die wegen der Ereignisse viele Überstunden schieben mussten, hat sich Anonymous etwas einfallen lassen, und zwar mit #OperationCupOfTea. Dabei wurde nicht nur Tee an die Polizei ausgeschenkt. Es war eher ein Aufruf, es sich lieber zuhause mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen, als auf der Straße irgendwelche Schaufenster einzuschlagen und Müll zu fladern, den eh niemand brauchen kann und vermutlich noch Krebs verursacht (im Falle des geplünderten Plastik-Barbie-Geschäfts sicherlich).

Fazit: Was vielleicht am wichtigsten an der ganzen Sache ist: Menschen teilen Bilder und Videos von freiwilligen Reinigern, zeigen ihren Sinn für Gemeinschaft und Einheit und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. Das erste Bild dieses Beitrages ganz oben, wo Leute ihre Besen in die Höhe halten, ist viral gegangen. All diese Aktionen der Freiwilligen sowie Unterstützer über die ganze Welt verteilt, bringt die Menschen zusammen und zeigt ihnen wie man helfen kann und der Fortschritt wird dokumentiert. Einerseits in Bezug auf das Saubermachen der Unordnung, andererseits in Bezug auf die Erholung von dem Trauma des ereignisreichen Wochenendes.

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