WikiLeaks vs. OpenLeaks


Wikileaks ist eigentlich ein alter Hut. Und seit der „Verhaftung“ von Julian Assange ist es verdächtig ruhig um die Enthüllungsplattform geworden. Was macht Assange jetzt? Er sitzt auf einem Landsitz in England und steht unter Hausarrest. Bei wem eigentlich? Nun ja, der Bursche nennt sich Vaughan Smith und ist ex-Militär und brüstet sich damitembedded journalism“ erfunden zu haben. Also diese neuartige Propagandamethode, bei der Journalisten, gerne eben ex-Militär oder abgehalfterte Geheimdienstleute, zu einem Trupp der Army gesteckt werden. Sie haben Uniformen an und sind rein optisch nicht von kämpfenden Truppen zu unterscheiden. Statt den einschlägigen Tötungswerkzeugen haben sie jedoch eben Kameras mit dabei. Das sich entwickelnde „WIR-Gefühl“, dass bei allen Gruppen von Menschen in Extremsituationen auftritt, verleiht der zu übermittelnden Kriegspropaganda dann wie von selbst den nötigen Spin, damit der durchschnittliche Couch-Erdäpfel zuhause weiterhin die Truppen im Ausland einerseits, sowie das unnötige Abschlachten von gehirngewaschenen jungen Menschen (=Opfer) andererseits unterstützt. Wie gern würden wir wohl unsere Kinder in den Tod schicken, wenn wir wüssten, dass sie dort Drogenkriege von pseudo-illuminierten Psychopaten ausfechten? Wahrscheinlich weniger gern.

Sniper-Projektil im Handy

Nettes Detail am Rande: Auf der englischen Wikipediaseite zum neuen Busenkumpel von Assange, Mr. Smith, findet sich ein Foto von einem eingeschossenen Handy, wo angeblich eine Sniper-Kugel drin steckengeblieben ist. Soll in Yugoslavien 1998 passiert sein. Das Projektil hat ein Stofftaschentuch, eine Packung Marlboro sowie 4000 DeutschMark durchschlagen, um schließlich in einem Sony-Handy steckenzubleiben. Ich hab ja auch das Gefühl, dass die Mobiltelefone früher stabiler waren, aber ein Sniper-Geschoß aufhalten? Der war gut. Man fühlt sich einerseits an die mittlerweile geschnappten Sniper aus Wien erinnert, die mit einer Gaspistole wild um sich geschossen haben sollen. Die Durchschlagskraft scheint ziemlich ähnlich zu sein.

Paul Watson wird auch "angeschossen", SouthPark-Style

Erinnert aber andererseits auch an Paul Watson, den alten Spinner von Whale Wars, der vor lauter Ego und Aufmerksamkeitsdefizit auch schon mal behauptet, er wäre angeschossen worden. Southpark widmete der Thematik eine Folge namens Whale Whores, wo natürlich auch in Southpark-Humor der angebliche Anschuss auf die Schaufel genommen wurde.

Alles in allem, Julian Assange scheint gut aufgehoben zu sein auf seinem Landsitz in Südengland. Sonstige journalistische Errungenschaften von Wikileaks wie zB extreme Israel-Freundlichkeit haben schon ganz andere Kaliber dokumentiert. PsyOps 2.0!

Wenden wir uns nun OpenLeaks zu, das Daniel Domscheit-Berg aus dem Boden gestampft hat, der Wikileaks im Streit verlassen hat, ein Buch darüber geschrieben hat, um schließlich OpenLeaks zu gründen. Grund für den Abgang von Wikileaks waren angebliche Transparenzschwächen sowie Leaderfag-Tendenzen von Julian Assange, der immer öfter nur noch im GodMode unterwegs war. Domscheit-Berg wird schließlich auch aus dem CCC geworfen. Während man noch Wikileaks vorgeworfen hat, zu eng mit Medien zusammenzuarbeiten, ist OpenLeaks gleich von Anfang an umfassende Medienkooperationen eingegangen.

Nun wird auch der Name Anke Domscheit-Berg immer bekannter. Sie ist die Frau von OpenLeaks-Gründer Daniel Domscheit-Berg. Ein Blick in ihren Lebenslauf verrät interessante Details: Sie studierte internationale Betriebswirtschaft auf einer privaten Hochschule, inklusive Auslandsaufenthalt in Newcastle, England. Nach ihrem Studium arbeitete sie über ein Jahrzehnt bei Consultingfirmen wie Accenture und McKinsey, danach ging sie zu Microsoft. Nun ist sie Aufsichtsrätin von Teach First Deutschland sowie Selbstständige Lobbyistin für Frauen in Führungspositionen sowie Mitglied der Grünen in Berlin, wo sie sich als Landesdelegierte bewarb. WOW! Ziemlich beeindruckend! Aber sehen wir uns die einzelnen Stationen einmal genauer an:

Accenture

Ist aus dem okkulten Satanistenkonzern General Electric hervorgegangen und nennt sich Wirtschaftsprüfer. Mit dem Steuern(nicht)zahlen kennen sie sich daher aus und hatten längere Zeit ihren Hauptsitz auf den Bermudas, einer Steueroase sondergleichen. Nun hat sich Accenture aus einer Arthur Anderson LLP irgendwie abgespalten, die ihrerseits wiederum in den mächtigen Enron Skandal verwickelt waren.

McKinsey

Der letzte CEO bei Enron, bevor der Konzern unterging, war übrigens ein McKinsey Alumni. Andere McKinsey Alumnis wie Rex Shelby waren sogar in alle 3 Firmen verstrickt: Enron Broadband Services, McKinsey, and Andersen Consulting. Weiters ist McKinsey im Council on Foreign Relations vertreten, natürlich als Council Member. Wer zum Thema CFR noch aufklärungsbedarf hat, dem sei der (nicht kurze, dafür überaus informative) Artikel The Illuminati and the Council of Foreign Relations ans Herz gelegt. Wie es bei McKinsey innerhalb so zugeht, kann man aus einem Forenthread rauslesen. Ein nettes Zitat:

It’s almost as close to a cult as a company – having worked for McKinsey’s is almost as good as being a freemason when it comes to contacts.

Microsoft

Laut Wikipedia war ihr Arbeitsgebiet: Director Government Relations & Innovative Government Programs Lead Germany at Microsoft. Eine Lobbyistin also, die Microsoftprodukte an die öffentliche Verwaltung verchecken soll. Das erinnert an das mittlerweile eingestampfte WIENUX. Eine speziell von der Stadt Wien entwickelte Linux-Distribution, unter anderem um Microsoft Lizenzkosten zu sparen. Mitten in der Testphase schlief das Projekt ein und es wurde ähnlich ruhig wie um Wikileaks. Später hörte man, dass das System veraltet sei (A Geh!) und die Testrechner wieder auf Windows umgestellt wurden. Jetzt wird gerade für extrem viel Kohle auf Windows 7 upgegraded sowie die Beamten umgeschult. Soviel zur praktischen Veranschaulichung der etwas sperrigen Umschreibung des Arbeitsgebietes von Frau Domscheit-Berg.

Teach First Deutschland

Sogenannte Fellows werden an Schulen entsandt und müssen dort den Schülern helfen. Dafür erhalten diese 1700 € aus dem Schulbudget. Was natürlich den echten Lehrern dann fehlt. Die Fellows gehen dafür später in Politik oder Wirtschaft und blühen dort auf. Tja, eine Hand wäscht die Andere. Erinnert ein wenig an LionsQuest, ein ekelhaftes „Schulprojekt“ des Lion Clubs (viefag-Leser wissen längst, dass es sich dabei um eine Vorfeldorganisation der Freimaurer handelt) um bei Kindern ihre Propaganda anbringen zu können.

Selbstständige Lobbyistin

Sie gründete die Firmen fempower.me und opengov.me. Bei fempower.me berät sie anscheinend Frauen, wie sie gläserne Decken durchbrechen müssen, damit sie endlich in ihre von der Gesellschaft indoktrinierten Führungspositionen kommen und dort so richtig abzocken können. Wie war das nochmal mit der Feministen-Agenda? Die Familie soll zerstört werden. Frauen wird eingeredet, ihre Kinder besonders früh in Kinderkrippen abzuschieben, damit diese noch früher indoktriniert werden können. Alice Schwarzer ist ein nettes Beispiel dieser Agenda. Bei opengov.me lobbyiert Anke für mehr Transparenz. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Für mehr Transparenz in Verwaltungen zu lobbyieren. Das ist Neusprech ala George Orwell at its best!

Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Da erspar ich mir mal jeden Kommentar und verweise auf folgendes Bild:

Nun soll sie also von der Berliner Piratenpartei gefragt worden sein, für ein Stadtratsamt zu kandidieren. EPIC FAIL! Die Piratenpartei hat ja schon so manche schräge Vögel angezogen, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen. Aktive Rekrutierung? Die Heise-Foren laufen schon heiß! Das wäre ja so wie wenn ihr den aktuellen RTL-Programmchef fragt, ob er vielleicht nicht Kulturminister werden möchte.

Fazit

Den Umfeld-Check haben beide Plattformen nicht bestanden, weder Wikileaks noch OpenLeaks. Riecht mehr als fischig. Eigentlich stinkt es zum Himmel. Meine Empfehlung an den angehenden Wistleblower (vielleicht schon bald auf der Humbug Universität als Kurs angeboten): Veröffentlicht eure Leaks gleich bei Google+ unter Klarnamen, das ist wenigstens ehrlicher!

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Eine Antwort zu WikiLeaks vs. OpenLeaks

  1. noicon schreibt:

    Danke für die saubere Recherche, sehr informativ!
    „is almost as good as being a freemason“, ich schmeiss mich weg;)

    Weiter so, deine Ansichten sind mir sehr sympathisch

    lg

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