Theosophische Gesellschaft Wien


Was einem in Wien alles so über den Weg läuft, wenn man die Augen offen hat, ist erstaunlich. So wie vor ein paar Tagen die theosophische Gesellschaft, oder besser gesagt ihre Zweigstelle in 1060 Wien.

Zugegeben, sieht ein bissl aus wie ein in die Jahre gekommener Greißler bzw. Nähgeschäft. Zumindest sind die Infos im Schaufenster aktueller als die Fasade, so ist dort zu lesen:

Die nächsten Gesprächsrunden über die wichtigsten Fragen, jeweils Montag:

  • „Wer bin ich?“
  • „Was will ich da?“
  • „Woher komme ich?“
  • „Wohin gehe ich?“
  • „Warum bin ich überhaupt da?“

Und genau so versuchen Sekten verwirrte Seelen zu fangen. Scientology macht das nicht anders.  Doch das ist alles andere als ein Wunder. Der Connex zwischen Scientology und der theosophischen Gesellschaft heißt Aleister Crowley, ein alter Kumpel des Gründers der Scientology-Sekte und Science Fiction Autor L. Ron Hubbard. Wikipedia meint dazu:

Andere Neo-Theosophen sind Rudolf Steiner’s Zeitgenosse Peter Deunov und Samael Aun Weor, der theosophischen Lehren in Südamerika eingeführt hat. Dion Fortune und Aleister Crowley haben ebenfalls die Führung der theosophischen Bewegung beeinflusst (und wurden von ihr beeinflusst), welche widerum Anton LaVey’s Satanismus, L. Ron Hubbard’s Scientology, Wicca (Hexerei, Heidentum) sowie die modernen New Age und New Thought Bewegungen beinflusste. (Alice Bailey führte den Begriff „New Age“ ein. Einige Beispiele für Neo-Theosophen sind Benjamin Creme und Douglas Baker.

Eine illustre Runde, muss man schon sagen. Übrigens, man beachte bitte den großen Stern in der rechten oberen Ecke des nun folgenden Bildes.

Hm… da zeigen ja schon wieder 2 Spitzen nach oben und eine nach unten. „Komischer Zufall„, ich weiß. Vielleicht nicht mehr ganz so komisch und zufällig, wenn wir die Gründererin der Theosophie, Helena Blavatsky, ein wenig genauer unter die Lupe nehmen, bzw. hat das Miry gemacht:

„Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts.“
(2. Korinther 11:14)

Die Mutter der Esoterik Helena Petrowna Blavatsky schrieb in der Geheimlehre, dass Luzifer der wahre Lichtgott sei. Madame Blavatsky war wenigstens noch ehrlich, indem sie offenlegte, für wen sie arbeitet.

In der Geheimlehre wird mit mehreren Aussagen Luzifer erhöht und Luzifer als den Christus tituliert. Die ersten Zeitschriften, die die Theosophen harausgaben, hatten den Titel „Lucifer“. Die Nachfolgerin Alice Bailey, die auch das Gebet für die Luzifer-Anbetung medial empfangen hat, gründete die „Lucifer Publishing Company“.

Alle heutigen Lichtarbeiter und New Ager haben den gemeinsamen Ursprung in der theosophischen Lehre. In dieser alten Lehre sind auch die aufgestiegenen Meister und die Heilsfigur Maitreya beschrieben.

Ich vermute, dass die Lichtarbeiter und New Ager darüber nicht informiert sind, sie frönen diesem falschen Licht, das nicht das Licht von Jesus Christus ist !!!

Hier einige Lobeshymnen für Luzifer: (alle Zitat aus der Geheimlehre Band II)

„Ihr Fürst heisst in der Kabbalah Samael, der Engel des Todes, welcher auch die verführende Schlange Satan ist; aber dieser Satan ist auch Lucifer, der helle Engel des Lichtes, der Licht- und Lebenbringer, die „Seele“, die den Heiligen, den anderen Engeln, entfremdet ist, und zwar für eine Periode, die Zeit vorwegnehmend, wann sie auf Erden herabsteigen werden, um sich ihrerseits zu inkarnieren.“

„Es gibt keine Teufel oder gänzlich Böse, sowie es auch keine unbedingt vollkommenen Engel giebt, obwohl es Geister des Lichtes und der Dunkelheit geben mag; so ist Lucifer – der Geist der intellektuellen Erleuchtung und Gedankenfreiheit – bildlich das führende Leuchtfeuer, welches dem Menschen seinen Weg durch die Klippen und Sandbänke des Lebens finden hilft, denn Lucifer ist der Logos in seinem höchsten und der „Widersacher“ in seinem niedrigsten Aspekt – welche beide in unserem Ego reflektiert sind.“

„Seitdem die Kirche in ihrem Kampfe mit dem Manichäismus den Teufel erfunden
und dadurch, dass sie ein theologisches Löschhorn über den strahlenden Sternengott, Lucifer, den „Sohn des Morgens“, gestülpt hat, so den grossartigesten aller ihrer Widersprüche erschaffen hat, ein schwarzes und finsteres Licht.“

„… und Lucifer, als Christus, der Braut und dem Morgenstern.“

Geheimlehre Band II: PDF

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