Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 12 – Die Templer und die Assassinen


Egal in welchem Land ihr euch befindet, oder welche Sprache ihr sprecht: Willkommen auf der ganzen Welt zu The Hour of the Time. Ich bin euer Gastgeber, William Cooper.

(Intro music: Long As I Can See The Light) <Creedence Clearwater Revival, Cosmo’s Factory (album), 1970>

Heute Abend, Leute, komme ich mit schwerem Herzen zu euch. Denn eine weitere, eigentlich zwei … eine hat sich bereits bewahrheitet, eine ist im Begriff sich zu bewahrheiten. Diejenige, die wahr geworden ist involviert den Verlust des Lebens und die Verletzung von über 500 Menschen. Und ich rede natürlich über den Bombenanschlag auf das Word Trade Center in New York City. Seit mindestens 1989 sage ich Terroranschläge auf die Vereinigten Staaten voraus. Das Nummer 1 Ziel: New York City. Ich habe es so oft gesagt, und soviele Leute waren bei meinen Vorträgen, hören meiner Radiosendung zu und haben mein Buch gelesen, sie alle sind damit vertraut. Mir gefällt es kein einziges Mal, wenn ich Recht habe und es den Verlust des Lebens oder die Verletzung von Menschen beinhaltet.

Dennoch ist es ein weiterer Kreidestrich auf der Tafel und ich bleibe der genaueste Vorhersager des künftigen Weltgeschehens in der Geschichte der Welt. Aber diejenige, die sich bald erfüllen wird, und es noch nicht getan hat, ist die Vorhersage die ich machte, dass die Vereinigten Staaten Truppen nach Yugoslavien senden werden, und es scheint, dass dies in der nahen Zukunft geschehen wird. Auf jeden Fall werden wir sehen, wie wir uns in die neue Weltordnung bewegen, und all diese Ereignisse sind geplant, um uns direkt in eine totalitäre sozialistische Weltregierung zu führen. An all die Menschen in New York City die Verwandte verloren haben, oder dessen Freunde oder Verwandte verletzt wurden, ich biete euch mein tiefstes Mitgefühl und Mitleid, und ich wünschte, dass ich euch sagen kann, dass dies das Ende war, aber ich kann euch sagen, dass das nur der Anfang ist. Solange die Leute nicht aufwachen wird es eskalieren und es wird mehr geben.

Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 12 – The Templars and the Assassins (deutsch)

Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 12 – The Templars and the Assassins (englisch)

Vergesst nicht, Leute, Montag der 15. März, 20 Uhr, LaFayette Hotel, 2223 El Cajon Boulevard in San Diego. Ich werde dort sein, ich werde einen 3-stündigen Vortrag mit dem Namen „Der geopferte König: Über die Ermordung von John F. Kennedy“ halten. In ihr werde ich direkt auf die okkulte Anbetung von Mystery Babylon, die Geheimgesellschaften, und besonders den Schottischen Ritus der Freimaurerei, der in Wahrheit nur die äußere Form der alten Tempelritter ist, eingehen. Und ich denke weiters, habe Grund zu der Annahme, das der souveräne und militärische Orden der Malteserritter involviert war, der nur ein anderer Zweig des alten Templerordens ist. Also stellt sicher, dass ihr dort seid. 40 $ ist der Eintritt, außer wenn ihr CAJI Mitglied seid, dann ist der Eintritt 30 $. Ich schaffte es einen 25% Rabatt mit den Leuten zu verhandeln die das veranstalten und die mich eingeladen haben zu sprechen. Wenn ihr keine CAJI Mitglieder seid könnt ihr Vorverkaufskarten beim Controversial Bookstore in San Diego kaufen. Wenn ihr CAJI Mitglied seid, müsst ihr euch das Ticket beim Event kaufen. Das ist der einzige Weg, wie wir euch den Rabatt besorgen können. Wenn ihr Informationen über die ganze Konferenz wollt, die das ganze Wochenende andauern wird, es wird einen Haufen verrücktes Zeug geben dort. Es gibt einige gute Vortragende. Mein Workshop ist am Montag Abend, der letzte der ganzen Konferenz, und es ist kein Workshop-Ticket, also ist es überhaupt ein separates Event. Aber ihr könnt anrufen und über das ganze Ding mehr herausfinden im Fall, dass ihr das ganze Wochenende dort verbringen wollt. Ruft (619)492-8588, und wir brauchen noch immer Spenden für Sendezeit, Leute.

[William Cooper fragt nach Spenden für Sendezeit.]

Nun, lasst uns weitermachen, wo wir aufgehört haben, und das war über die Gesellschaft im Nahen Osten, die als die Assassinen bekannt waren, und wir haben schon einiges von ihrer Geschichte aufgedeckt:

[Lesung aus A History of Secret Societies]:

Aber diese Geheimgesellschaft, die erfolgreichste von ihnen, zeigte, dass ihre Stärke letztlich an einem mächtigen Anführer hing. Kia Mohammed war kein solcher Führer. Und nach und nach wurde klar, dass sein Sohn, Hasan der Verhasste, die stärkere Persönlichkeit war. [Erinnert euch, Kia Mohammed war der Alte vom Berge und der Schlupfwinkel in den Bergen hieß das „Adlernest„.] Nun konnte Hasan, durch einige magnetische Kraft, die Phantasie der Assassinen fesseln und machte ihnen bald glauben, dass er niemand anderes wäre als die Kraft aller Kräfte, der verborgene Imam, der vom ersten Großmeister erwähnt wurde; Eine Inkarnation von aller Herrlichkeit. Hasan war so wichtig, dass er die Quelle der Macht war, und andere hatten nur sehr wenig Autorität, weil er sie ihnen zugestand [und aus keinem anderen Grund.]

Diese letzte Absurdität wurde umgeben von Mitgliedern, die darauf konditioniert waren an Dinge zu glauben, die für den, sagen wir es so, Durchschnittsbürger nicht genau auf der Hand liegen. Die Lehre vom allmächtigen verborgenen Imam war ein Teil des Ismailismus; und Hasan war dafür bereit trotz seines frühen Mannesalters um seine Rolle anzunehmen. Aber da sein Vater dazu in der Lage war sich selbst abzusichern indem er 250 von Hasan’s Anhängern ermorden lies, hielt er es für klüger noch seine Hand zu halten. Im Jahr 1163 kam seine Chance. Mohammed starb, und Hasan II erlies einen Befehl, um alle Ismailiten und der Burg von Alamut zu versammeln.

Noch nie zuvor wurde eine solche Versammlung von Mördern, Fanatikern und engagierten Verfälschern der Wahrheit gesehen. Hasan, wahrscheinlich in einem Zustand des Größenwahns, versicherte ihnen, dass er eine Nachricht vom Allmächtigen erhielt, dass von nun an alle Bänder der Religion gelöst werden sollten: Jeder sollte tun, was er wollte. [Später, in der modernen Zeit, haben wir das wieder gehört als: „Das Ganze Gesetz soll sein: Tu, was du willst.“] Es war nicht mehr notwendig, sagte er, mit den Täuschungen fortzufahren. Und weiters war er selbst, Hasan, niemand anderer als der verborgene Imam. Sein Wort war Gesetz, und er war eine Form der Gottheit, die nicht nur Anweisungen von oben befolgen sollte, sondern er war die Gottheit selbst.

Nun, es gab ein weiteres Hindernis, Leute. Nach Ismailiten-Lehre musste der verborgene Imam aus der Familie des Hashim sein, des Blutes des Propheten Mohammed. Solche Nachkommen waren bekannt und wurden verehrt und es war allgmein bekannt, dass Hasan keiner von ihnen war. Er überwindete das Hindernis indem er behauptete, dass er nicht der wirkliche Sohn von Kia Mohammed dem Perser war, sondern ein adoptiertes Kind aus der Famile des Kalifen aus Ägypten. Diese Täuschung wurde für 4 Jahre fortgeführt, während dieser der verrückte Hasan zeigte, dass er gar nicht so verrückt war, indem er ziemlich effizient die Macht der Sekte konsolidierte. Schließlich wurde er von seinem Schwager umgebracht, Namwar („Der Berühmte“). Nun schien die Vater-Sohn-Nachfolge geschaffen worden zu sein. Mohammed II, Sohn von Hasan II, begann das Sammeln von Briefen und Wissenschaften, um die aufeinander folgenden Großmeister des Ordens zu unterscheiden. Es war eine Einbildung von ihm, zu der Zeit als die persische Literatur in der größten Blüte stand, dass er der höchste unter den Dichtern und Philosophen war. Er benutzte auch seine Assassinen, um diesen Anspruch gerecht zu werden. Der Imam-Razi, einer der größten Denker seiner Zeit, weigerte sich die Assassinen als die modernsten Theologen anzuerkennen: Also schickte ihm Mohammed II einen Gesandten, der ihm entweder einen schnellen Tod durch den Dolch versprach, oder eine Pension von mehreren tausend Goldstücken pro Jahr. Plötzlich [oh, ja, plötzlich!] schienen die Reden des gelehrten Imams an Biss zu verlieren. Eines Tages bald darauf wurde er gefragt, warum er die Assassinen nicht wie früher angriff. „Weil“, sagte der alte Mann, mit einem nervösen Blick auf die gesamte Versammlung, ob wo ein Mörder lauern könnte, „ihre Argumente so scharf und zugespitzt waren [und das waren sie in der Tat.]

Für 35 Jahre regierte Mohammed II über die Ismaeliten mit eiserner Faust; das einzige Gesetz war der Gehorsam gegenüber dem Willen der Assassinen. Die Gedenktage des rituellen Islam wurden abgeschafft. Ein neuer Stern stieg empor [Erinnert ihr euch an den Stern?]: Eine Macht, um den Widerstand gegen das Eindringen der Kreuzfahrer zu versteifen. Saladin, der zu einem unversöhnlichen Feind für die Assassinen wurde.

Der syrische Zweig des Kults wuchs an Kraft, während die Aktivitäten der östlichen Assassinen viel ruhiger ausgeführt wurden, wobei Missionare nach Indien, Afghanistan, sogar zum entfernten Pamir Gebirge, das zwischen China und Russland liegt, wo sogar noch heute Anhänger der Sekte zu finden sind. Saladin hatte den anderen Zweig der Ismaeliten und ursprünglichen Heimatort der Assassinen – Ägypten – überwunden und stellte den wahren Glauben der Menschen vom Nil wieder her. Er hatte jetzt genug Beute für 10 Jahre Krieg gegen die Kreuzritter in Palästina, und genug Truppen, um einige zu schonen. Seine erste Tat war, die Kräfte des Islam zu vereinen, und er war dazu entschlossen, das mit Gewalt zu tun. Sinan, der Älteste des Assassinen-Kults in Syrien, entschied sich diesem furchtbaren Feind der Fatimiden zu widersetzen. Drei Assassinen fielen Saladin an und töteten ihn um ein Haar. Dies machte die Sekte zu einem vorrangigen Ziel für den Chef der Sarazenen. Der Alte Mann vom Berge [der nun Mohammed II war] hetzte nun eine Meute von Fanatikern in jeder möglichen Verkleidung auf Saladin. Im Jahr 1176 entschied Saladin, dass diesem Kult entgültig ein Ende gesetzt werden müsse. Er marschierte in ihr Hoheitsgebiet und verwüstete es, da bot ihm der Assassinen-Führer Handlungsfreiheit an um gegen die Kreuzfahrer zu kämpfen, sowie keinen weiteren Mordversuch auf sein Leben, wenn der Kult verschont bleiben würde. Diesen Bedingungen wurde zugestimmt, und seitdem hat kein Assassin jemals wieder versucht, Sultan Saladin zu belästigen.

Diese Periode führt Sinan als einen weiteren seltsamen und schrecklichen Führer der Assassinen ein. Denn er hat beschlossen, dass er die Inkarnation von aller Macht und Göttlichkeit war, und dass er diese Rolle leben würde. Sinan wurde niemals essend oder trinkend gesehen, oder sogar spuckend. [Könnt ihr euch das vorstellen? Ein lebender Mensch, der von niemandem essen, trinken, schlafen, oder sogar spucken gesehen wurde.] Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang stand er auf einer Felsspitze, trug ein härenes Gewand und prädigte seine eigene Macht und Herrlichkeit zu den erfreuten Assassinen. [Habt ihr je ein härenes Hemd getragen? Seid ihr schonmal auf einer Felsspitze von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestanden? Nun, Leute, dies ist historischer Fakt. Das ist nicht etwas, was sich irgendjemand ausgedacht hat.] Somit gab es zu ein und derselben Zeit zwei Chefs des Ordens, die beide ihren Anhängern erzählten, dass sie, und nur sie allein (jeder für sich) Gott waren. Hasan in Persien, Sinan in Syrien, jeder von ihnen kommandierte Legionen von Killern, die alle durch einen Eid verpflichtet waren, seinem Pfad zu folgen.

Als Mohammed II starb, folgte ihm sein Sohn Dschalal ad-Din nach, der den Befehl wieder aufhob, dass der Orden nach außen keinen religiösen Bräuche verfolgen sollte. Er fühlte, dass er viel durch den Mantel der orthodoxen Frömmigkeit gewinnen könnte, und sandte Botschafter weit und breit aus um seine Aufrechterhaltung des wahren Glaubens zu verkünden. Er ging soweit, seine Vorgänger öffentlich zu verfluchen um die Ungläubigen zu überzeugen, dass ein solches Volk wie die Assassinen einen Neuanfang schaffen konnten. Als Ergebnis von etwas, was heutzutage ein langfristiger und umfassender Propagandaplan wäre, wurde er von der Hälfte der orthodoxen Monarchen des Islam als religiöser Führer anerkannt und der erste Assassin wurde bezeichnet als „Prinz Dschalal ad-Din“.

Dschalal ad-Din starb im Jahre 1203, nach 12 Jahren wurde die Führung des Kults an Alaeddin (oder Aladin) [Und ihr Jungs habt immer gedacht, dass das nur ein Märchen war, nicht wahr?] gegeben, einem Kind von 9 Jahren. Schwach, ineffizient und dumm, machte Alaeddin wenig Eindruck auf die Geschichte. [Außer in den klassischen Märchen von Arabien, den 1001 arabischen Nächten, denn Aladin in den 1001 arabischen Nächten ist Aladin, der Anführer der Assassinen.] Es wird gesagt, dass seine Hauptaufgabe das Schafehüten war, mit denen er leidenschaftlich verbunden war, und er hatte sich sogar eine Hütte in einem Schafstall gebaut in der er die meiste Zeit verbrachte. Aladdin war außerordentlich grausam, trotz des Kontakts mit den Schafen, und fuhr damit fort jede Person in bewährter Weise zu terrorisieren, die nicht Tribut zahlen oder anderweitig mit der Organisation zusammenarbeiten wollte.

[Und sogar heute, diejenigen, die an der Macht sind und die meiste Zeit Kontakt mit Schafen haben erweisen sich schließlich als ident. Und wir wissen alle, wer die Sheeple sind, nicht wahr?]

Die Hände, Ohren und Augen der Assassinen waren überall. Einmal vollständig eingeweiht konnte ein Mann zu einem Ort 1000 Meilen entfernt geschickt werden, um dort zu wohnen und zu leben. Den Moment abwartend, wenn die Befehle aus Alamut kamen, um sein tödliches Schicksal zu erfüllen. [Und in der ganzen Zeit dazwischen Neuigkeiten und Informationen an das Hauptquartier der Assassinen weiterzuleiten.] Eine Geschichte wird vom Hof des Shah’s von Khwarism erzählt, nämlich: „Der Botschafter der Ismailiten verbrachte einige Zeit mit dem Wesir. Eines Tages, nach einem herrlichen Festessen, als der Wein, den sie gegen das Gesetz tranken ihnen in den Kopf gestiegen ist, erzählte der Botschafter dem Wesir im Vertrauen, dass es mehrere Ismailiten unter den Pagen, Pferdepflegern, Wachen und anderen Personen gab, die sich in der unmittelbaren Nähe des Sultans aufhielten. Der Wesir war bestürtzt und sogleich neugierig, wer denn diese gefährlichen Begleiter waren und bat den Botschafter, ihn auf sie hinzuweisen und gab ihm seine Serviette als Pfand und als Beweis, dass ihnen nichts Böses passieren sollte. Sofort nach einem Zeichen des Gesandten traten 5 der Betreuer der Kammer hervor und bekannten sich dazu, verborgene Assassine zu sein. „Zu einem solchen Tag und zu solcher Stunde“, sagte einer von ihnen, ein Inder, zum Wesir, „hätte ich dich töten können ohne gesehen oder bestraft zu werden. Und wenn ich das nicht gemacht habe, dann war das nur, weil ich keinen Befehl dazu von meinem Vorgesetzten hatte.“

Der Wesir bettelte natürlich um sein Leben. Aber das Wort hatte der Sultan, der befahl die Assassinen bei lebendigem Leib zu verbrennen, und die fünf Kämmerer wurden auf den brennenden Scheiterhaufen geworfen, wo sie jubelnd starben, weil sie für würdig befunden wurden, im Dienst des großen Sheichs vom Berge Qualen erleiden zu dürfen. [So mächtig war ihre Hingabe an den Kult.] Die Assassinen lachten zuletzt, denn ein Befehl traf unmittelbar danach aus Alamut ein, dass der Shah 10.000 Goldstücke für jeden getöteten Mann zahlen musste – was er tat [oder selbst getötet werden würde].

Eine weitere Nebentätigkeit, die die Assassinen erfreute, war das Gefangenhalten von nützlichen, seltenen und bedeutenden Persönlichkeiten, die für sie von Wert sein könnten bei der Ausbildung, beim Militär oder in anderen Sphären. Einer war ein Arzt, ein anderer ein berühmter Astronom, ein dritter war der größte Maler von Persien, die nur für den Orden des Chefs arbeiteten.

Das Ende eines Kapitels war nah, denn die Mongolenhorden unter Halaku, einem Leutnant der Tschingis, zerstörten stetig die gesamte Zivilisation des Islams, die auf ihrem unerbitterlichen Weg nach Westen lagen. Ruknud-Dīn, Sohn des Alaeddin, folgte ihm nach und versuchte vorerst, das Blatt gegen die Mongolen zu wenden. Nach einer Reihe von Begegnungen, Schlachten, Intrigen und Gegen-Intrigen wurde Ruknud-Dīn geschlagen. Er spielte auf Zeit solange er konnte, wurde aber schließlich durch die siegreichen Männer des Chefs der Mongolen getötet. Die Macht der Assassinen in Persien war gebrochen, und die die von den Mitgliedern übrig blieben, wurde befohlen – niemand weiß von wem – ihren Glauben zu verbergen und auf ein Signal zu warten, bis der Kult wieder in vollem Betrieb war. Alamut wurde zum Schweigen gebracht, und das Hauptquartier in Syrien blieb allein übrig.

[Und wenn sich die christlichen Könige nicht geweigert hätten, einen Botschafter zu schicken um ein Bündnis zu schließen, oder einen neuen Kreuzzug mit den Mongolen zu unternehmen, dann wäre der gesamte Islam dezimiert worden. Aber es kam anders, denn die christlichen Könige, obwohl sie ihren Stützpunkt im Nahen Osten gerne zurückgewonnen hätten, hatten ihre eigenen Probleme und ignorierten die Gesandten der Mongolen.]

Es war eine lange Zeit, bis der Mameluken Sultan von Ägypten den Vorstoß der Mongolen überwinden konnte. Im Jahre 1260 führte er jedoch die Banner des Islam siegreich gegen sie und stellte die Festung von Alamut und andere Bestandteile der Assassinen wieder her, die sich kraftvoll im Untergrund hielten. Sie fanden bald heraus, dass sie einen Meister gegen einen anderen getauscht hatten, denn die Ägypter beschäftigten sie nun zu ihren Zwecken [und verlangten von ihnen, dass sie sich einer neuen Initiation unterziehen, die der alten ägyptischen Mysterien von Babylon.] Ibn Batuta, ein großer Reisender des 14. Jahrhunderts, fand sie gut verschanzt in ihren früheren Orten und sie wurden nun benutzt als die „Pfeile des Sultans von Ägypten, mit denen er seine Feinde erreicht.“

Die vermeintliche Unterdrückung des Glaubens, die der Mongolischen Zerstörung folgte, fand in Wirklichkeit nicht statt. Sich gegenseitig kopierend behaupten Historiker [lacht], dass die Assassinen vor 600 Jahren ausgestorben sind [und nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.] Hin und wieder kommen jedoch neue Tatsachen für ihren Fortbestand ans Tageslicht. Im 18. Jahrhundert gab sich der Engländer und Britische Konsul von Aleppo in Syrien Mühe, dies besser bekannt zu machen: „Einige Autoren behaupten“, schreibt er, „dass diese Leute im 13. Jahrhundert von den Tartaren komplett ausgerottet wurden … aber ich, der so lange an diesem höllischen Ort gelebt hat, wage zu behaupten, dass einige von dieser Brut noch immer in den Bergen um uns herum existieren. Denn nichts ist so grausam, barbarisch und abscheulich wie diese verfluchten Assassinen.“

Die Assassinen wurden auf ganz Asien verteilt. Der Aufstieg der Thuggee, die Geheimgesellschaft der Assassinen in Indien, folgte der Mongolischen Invasion von Persien. In der Tat zeigt zumindest ein Erkennungssignal (Ali bhai Salam!) das Salutieren vor Ali, dem Nachkommen des Propheten, der von den Assassinen am meisten verehrt wurde. Ismaeliten, die nicht alle den einen Chef anerkennen, halten sich an Orten wie Malaysien, Ost-Afrika und Ceylon (Sri Lanka) auf. Sie würden sich nicht unbedingt als Assassinen fühlen im selben Sinn wie die Extremisten, die den alten Scheichs vom Berge gefolgt sind. Aber zumindest verehren einige von ihnen die Nachkommen der Herren von Alamut bis zum Ausmaß der Vergöttlichung.

Die moderne Phase des Ismailismus stammt aus dem Jahr 1810, als der franzözische Konsul von Aleppo herausfand, dass die Assassinen in Persien als ihren göttlich inspirierten Chef einen renomierten Nachfahren vom vierten Großmeister von Alamut anerkannten, der damals in Kehk lebte, einem kleinen Dorf zwischen Isfahan und Teheran. Dieser Scheich Khalilullah „wurde fast wie ein Gott verehrt und ihm wurde die Macht zugeschrieben, Wunder zu wirken … die Anhänger des Khalilullah würden, wenn er sich die Nägel schneidet, um den Abschnitt kämpfen; das Wasser, mit dem er sich wusch, wurde zu heiligem Wasser.“

Die Sekte erschien dann im Licht der Öffentlichkeit durch ein seltsames Ereignis. Im Jahre 1866 wurde ein Gerichtsfall in Bombay entschieden. Es gibt in dieser Stadt eine große Gemeinschaft von Handelsmännern, die als Khojas bekannt waren: „Ein Perser“, erzählen uns die Aufzeichnungen, „Aga Khan Mehalati (dh, ein gebürtiger Mehelat, ein Ort in der Nähe von Khek) schickte einen Handlanger nach Bombay um von den Khojas den jährlichen Tribut von ihnen einzufordern, und wollte von ihnen 10.000 £. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben, und dem britischen Gericht wurde von Aga Khan Berufung eingelegt. Sir Joseph Arnold untersuchte diesen Antrag. Der Aga Khan bewies seine Abstammung und zeigte, dass er tatsächlich in direkter Linie vom vierten Großmeister von Alamut abstammte, und Sir Joseph erkannte diesen Beweis an. Und es wurde weiters durch den Prozess gezeigt, dass die Khojas Mitglieder der alten Sekte der Assassinen sind, zu denen sie 400 Jahre früher durch einen Ismailitischen Missionar konvertiert wurden, der ein Werk erstellt hat, dass das heilige Buch der Hodschas wurde.“

Im ersten afghanischen Krieg steuerte der damalige Aga Khan eine leichte Kavallerie den britschen Streitkräften bei. Dafür wurde er mit einer Rente belohnt. Hitti merkt in seinem Werk „The History of the Arabs“ an (Seite 448, Edition 1951), dass die Sekte der Assassinen, bekannt als Hodschas und Malwas, mehr als ein Zehntel ihrer Einnahmen an den Aga Khan abgaben, der „die meiste Zeit zwischen Paris und London als Sportler verbrachte.“

Der Einfluss der neuen Form der Organisation und des Trainings, sowie Einweihungstechniken der Assassinen auf spätere Gesellschaften ist durch eine Reihe von Forschern belegt worden. [und ich habe in meinen Forschungen festgestellt, dass das absolut der Wahrheit entspricht.] Dass die Kreuzzügler viel über die Ismaeliten wussten, wird durch die detaillierten Beschreibungen über sie deutlich, die überlebten. S. Ameer Ali, einem Orientalisten von gutem Ruf, geht weiter mit seiner Einschätzung: „Von den Ismailiten borgten sich die Kreuzzügler das Konzept welches zur Bildung all der Geheimgesellschaften in Europa führte, religiöser und sekulärer Natur. Die Institutionen der Templer und Malteser, die Jesuiten, gegründet durch Ignatius Loyola, deren Hingabe an die Sache in unserer Zeit kaum übertroffen wird; die wilden Dominikaner, die milderen Franziskaner – können alle entweder nach Kairo oder nach Alamut zurückverfolgt werden. Die Tempelritter im Besonderen, mit ihrem System von Großmeistern, Großprioren und religiösen Anhängern, und ihren Graden der Einweihung, tragen die stärkste Analogie zu den östlichen Ismailiten.“

[Wir müssen eine Pause machen, Leute. Ich bin gleich zurück nach dieser kurzen Pause.]

(Interlude music: Moonglow) <Composed by Will Hudson and Irving Mills, words by Eddie De Lange, made famous by Benny Goodman, 1934>

[Im Jahre 1110 erschien ein geheimnisvoller Orden am Tempelberg in Jerusalem, der Prieure de Sion genannt wurde. Dieser mysteriöse Geheimorden, die Prieure de Sion, krönte schließlich den ersten König, den ersten christlichen König von Jerusalem. Als sie am Tempelberg im Jahr 1110 erschienen rekrutierten sie neun Ritter, die den Tempelberg durchkämmen und nach alten Überresten ihrer Religion in Höhlen und Tunnel suchen sollten.]

Später im Jahr 1118 schlossen sich neun Ritter, die [angeblich] um das Wohl der Pilger ins heilige Land besorgt waren, zu einem Ritterorden zusammen. [Dieser Orden, wieder aus neun Rittern bestehend, so wie die ursprünglichen neun Ritter, wurde von der Prieure de Sion in Auftrag gegeben.] In weniger als 200 Jahren wurde aus dieser Organisation eine der mächtigsten Einheiten – wenn nicht die mächtigste – in Europa. [Sie waren die ersten internationalen Banker. Die ersten, die jemals auf der Welt existierten.] Ein paar Jahre später wurde sie völlig zerstört. [Sagen sie zumindest, ihr werdet jedoch herausfinden, dass sie überhaupt nicht zerstört wurden, sondern einfach in den Untergrund gezwungen wurden.] Der Eifer der Religion, die Konditionierung, die Männer dazu brachte eine Aufgabe mit all ihrer Macht zu verfolgen, wurde zum Instrument ihrer Zerstörung. Nichts weniger als religiöse Inbrunst konnte diesen Orden zerschlagen, denn auch nichts weniger konnte ihn erschaffen haben.

[Und, Leute, ihr werdet es schwer finden zu glauben, aber der Aufstieg dieses Ordens und seine Vernichtung, zumindest in der Öffentlichkeit, hat einen so großen Einfluss auf die Ereignisse, die heute stattfinden, dass man sagen könnte, dass alles, was seitdem passiert ist, auf diese Reihe von Handlungen zurückzuführen ist.]

Waren die Tempelritter Teufelsanbeter, geheime Sarazene die obszönen Orgien gefrönt haben? Beteten sie einen Kopf an, spuckten aufs Kreuz und gebrauchten das Wort „Yallah“ [was wörtlich auf arabisch „Oh, Allah!“] bedeutet in ihren Ritualen? Haben sie ihre Gepflogenheiten von der schrecklichen Sekte der Assassinen gelernt?

[Nun, ja Leute, das taten sie. Und sie sind die Verbindung – zumindest zu dieser Zeit, würden sie als das moderne Bindeglied bezeichnet werden – zwischen der alten Mystery Religion von Babylon und Europa. Denn die Religion kam lange davor nach Europa, bevor die Templer an die Macht kamen, und trat als die alte Verehrung der Sonne in Erscheinung, durch die Druiden und die Kelten, und den Stämmen, den germanischen Stämmen, die sich ihren Weg vom Nahen Osten vor tausenden von Jahren durch Asien, durch Russland und nach Europa bahnten. Sie brachten Mystery Babylon mit sich und praktizierten, was wir heute als die heidnische Religion kennen. Und Stonehenge ist eigentlich ein alter babylonischer Tempel der Sonne. Und ihr werdet später rausfinden, wie das alles zusammenhängt.]

Die ursprüngliche Zielsetzung des Ordens [des Tempels – Tempelritter], die sofort vom ganzen Christentum freudig aufgenommen wurde, war es die zwei Funktionen von einem Ritter und einem Mönch zu kombinieren, keusch zu leben und die Sarazenen mit Schwert und Geist zu bekämpfen. Die süße Gottesmutter [sagten sie zumindest in der Öffentlichkeit] wurde als ihre Patronin ausgewählt; und sie verpflichteten sich unter den Regeln des heiligen Augustinus zu leben, und erwählten Hugo von Payns zu ihrem ersten Anführer. König Balduin II gewährte ihnen, in einem Teil seines Palastes zu leben und gab ihnen einen Zuschuss für dessen Pflege. [Der Teil des Palastes, in dessen Teil sie lebten, war eine Alte Moschee, die auf dem tatsächlichen Standort des alten Tempels des Salomon stand, am Tempelberg in Jerusalem.]

Die Tempelritter schwörten, ihre Schwerter, Waffen, Stärke und ihr Leben der Verteidigung der Geheimnisse des christlichen Glauben zu weihen. Den Befehlen des Großmeisters ihren vollständigen und vollkommenen Gehorsam zu schenken. Um zu kämpfen, wann immer es ihnen befohlen wird, unabhängig von den Gefahren, für den Glauben an Christus wie sie es verstanden. Sie standen unter einem Gelübde welches ihnen verbat auch nur einen Fußbreit Land dem Feind zu überlassen [wer auch immer dieser Feind war] und durften nicht den Rückzug antreten, selbst wenn sie vom Feind in einem Verhältnis von 3 zu 1 attakiert werden sollten. Sie wählten den Namen „Miliztempel – Soldaten des Tempels – nach dem Tempel, der angeblich von Salomon in Jerusalem gebaut worden sein soll, in dessen Nähe sie ihre Quartiere vom König zugewiesen bekommen hatten. [Aber in Wirklichkeit hatte es nichts mit Salomons Tempel zu tun.]

Manche sagen, dass die Templer die Ideen für ihren Orden von dem der Malteser übernommen haben, die auf katholische Pilger nach Palästina aufpassten, denn es gab wenig Gastfreundschaft von den einheimischen orthodoxen Christen in diesen Gegenden. Andere halten es so, dass es einen noch sogar älteren Orden gab, von dem sie inspiriert wurden. Keine zuverlässigen Hinweise stehen an dieser Stelle jedoch zur Verfügung. [Laut den Historikern des „Establishments“, obwohl diejenigen, die wirklich nach der wahren Geschichte der Geheimen Orden, genauer die des Templerordens, suchen, für die gibt es eine direkte Verbindung zu den Assassinen und den Roshaniya.]

Obwohl die Templer so arm waren, dass sich zwei Männer ein Pferd teilen mussten [sagen sie, aber das stimmt überhaupt nicht] (und deren Siegel daran erinnerte noch Jahrzehnte daran, nachdem sie eine der wohlhabendsten Gemeinschaften ihrer Zeit waren), zogen sie bald Anerkennung und Unterstützung an. [Nun, die zwei Ritter auf einem Pferd sind ein Symbol des Opfers. Es bezeichnete ihr Gelübde zur Armut. In Wirklichkeit hatte nicht nur jeder Ritter ein Pferd, sondern auch soetwas was man einen Freibauern bezeichnet. Er hatte ein Ersatzpferd, ein Lastenpferd und er hatte mehrere Pferde in Reserve und einen ganzen Zug von Dienern. Doch die Tempelritter waren die ersten wirklichen – wie wir das in der Moderne kennen, zu moderneren Zeiten gab es frühere, aber sie waren die ersten wahren in der Moderne – und mit der Moderne meine ich die Zeit als Europa aus dem alten Stammesdenken des Heidentums entflohen ist. Mit anderen Worten im Jahr 1110, ich bezeichne das als den Beginn der Neuzeit. Obwohl Historiker mir nicht zustimmen würden, ist es der Anfang von Allem was bisher geschehen ist, und alles das heute passiert kann direkt zur Tür der Tempelritter zurückverfolgt werden, und deswegen sage ich das. Sie waren der erste moderne Orden, der praktizierte, was wir jetzt als wahren Kommunismus kennen. Sie waren diejenigen, die den internationalen Sozialismus nach Europa brachten, was schon immer der Grundsatz und das Kredo der Mystery Religion von Babylon war.] Nur ein Jahr nach ihrer Gründung trat Fulko, Graf von Anjou, der in Jerusalem auf Wallfahrt war, als verheiratetes Mitglied bei und gab ihnen einen jährlichen Zuschuss von 30 Silberstücken. Diesem Beispiel folgten auch andere fromme westliche Fürsten.

Für die ersten neun Jahre lebten die Tempelritter weiterhin im Einklang mit ihrem Gelübde zu einem Leben in Armut und Keuschheit. Sie übernahmen einen schwarz-weiß gestreiften Banner, der Beauseant genannt wurde, nach ihren ursprünglich gescheckten Pferden, und dieses Wort wurde auch zu ihrem Schlachtruf. Sie hatten keine spezielle Kleidung sondern trugen alles, was ihnen von den Frommen gegeben wurde. Aber nach und nach, wie es ein Schriftsteller formulierte, wurden sie „hochmütig und anmaßend“.

[Und die Übersetzung der Bedeutung des schwarz-weißen Banners war wiedereinmal die exoterische, denn die wirkliche Bedeutung ihres schwarz-weißen Banners war die Bedeutung des androgynen Gottes, dem Positiven und dem Negativen, dem Schwarz und dem Weiß, dem Ying und dem Yang, dem vereinten Männlichen und Weiblichen, und das war die wahre Bedeutung des schwarz-weißen Banners. Und es wird heutzutage fortgeführt auf dem Fußboden in vielen Freimaurertempeln, wo das schwarz-weiß karierte Muster existiert, sowie in einer berühmten Kathedrale, die von den Tempelrittern in Europa erbaut worden ist. Sie verschleierten ihre esoterische Religion in einer exoterischen Weise, die vom Christentum angenommen werden würde.]

Balduin von Jerusalem, der ein Gefangener in den Händen der Sarazenen war und von ihrer Zerrissenheit wusste, realisierte etwa zu dieser Zeit, dass sich der Islam schlussendlich gegen die christliche Invasion vereinen musste und entschied, dass die Templer ideale Verbündete für die kommenden Kämpfe waren. Im Jahr 1127 entsandte er deswegen zwei Templer mit seinen starken Empfehlungen zum Papst und bittete um die offizielle Anerkennung des Ordens durch den heiligen Stuhl.

[Und das war das erste Mal, dass die Templer auch nur in der Nähe des Zentrums einer Religion waren, der Christlichen Religion zu dieser Zeit, der katholischen Kirche, dem Papst. Denn sie wurden nicht als christlicher Orden in Auftrag gegeben; sie wurden nicht vom Papst oder von der Kirche gegründet, und das ist ein großer Mythos, dass die Tempelritter als etwas begonnen hatten, um die Kirche und die Pilger auf ihrem Weg nach Jerusalem zu beschützen. Sie wurden zunächst in erster Linie und vor allem hauptsächlich als ein Zweig des alten Ordens der Religion von Mystery Babylon gegründet. Und es ist bezeichnend für die Strategien, die sie schon immer gebrauchten, sich bei der jeweils etablierten Macht einzuschmeicheln, oder die Überzeugungen der Mehrheit der Bevölkerung übernahmen.]

Als sie den Papst besuchten, wurden sie von St. Bernard persönlich vorgestellt, dem Abt von Clairvaux, der als einer ihrer Bewunderer bekannt war, und der ein Neffe einer der Gesandten war. Dann traf der Großmeister selbst in Europa ein und erhielt die lobende Stellungnahme des Abtes: „Sie gehen nicht kopfüber in den Kampf, sondern mit Sorgfalt und Weitsicht, ruhig, wie wahre Kinder Israels. Aber sobald der Kampf beginnt, stürzen sie sich unverzüglich auf den Feind … und kennen keine Angst … man hat schon oft tausend, zwei-, zehntausend in die Flucht geschlagen … sanfter als Lämmer und grimmiger als Löwen; ihrer ist die Milde der Mönche und die Tapferkeit der Ritter.“ [Nun, das war eine starke Empfehlung, Leute, und dieses Zeugnis war Teil der Kampagne der Templer in ihren Bemühungen, vom Papst anerkannt zu werden. Alldiejenigen, die von euch glauben, dass sie als religiöser Orden angefangen haben sind so weit weg von der Wahrheit, dass es erbärmlich ist. Und genausowenig waren die Jesuiten in erster Linie ein religiöser Orden, aber wir werden das in einer anderen Sendung zusammenfügen.] Aber am 31. Jänner im Jahre 1128 erschien der Meister vor dem Konzil von Troyes. Dieser gewaltige Körper bestand aus den Erzbischöfen von Reims und Sens, zehn Bischöfen und einer Reihe von Äbten – einschließlich St. Bernard selbst – unter dem Vorsitz vom Kardinal von Albano, dem päpstlichen Legaten. Sie wurden anerkannt, und Papst Honorius suchte für sie einen weißen Mantel aus, komplett einfarbig. Das rote Kreuz wurde im Auftrag von Papst Eugen III im Jahre 1146 hinzugefügt. [Und ihr dachtet sicher, dass sich die Templer das ausdachten. Nein, nicht im geringsten. Dies wurde von 2 Päpsten verordnet: Zuerst der weiße Mantel, komplett einfarbig, und dann später wurde das rote Kreuz von Papst Eugen III im Jahr 1146 hinzugefügt.]

Hugo von Payns führte seine Delegation nun durch Frankreich und England und sammelte eine Anzahl von Rekruten. Der Orden wurde mit Geschenken und Zuwendungen überschüttet; Ländereien, Mieten und Waffen kamen von allen Seiten. Richard I war von ihnen begeistert. Im Jahre 1133 hat ihnen König Alfonso von Aragon und Naverre, der die spanischen Mauren in 29 Schlachten bekämpfte, sein Land übertragen; obwohl, als ihn die Mauren schließlich niederrangen verhinderten seine Nobelmänner die Beanspruchung der Rechte der Templer. [Es war dennoch eine große Ehre. In der Tat ist es nach meinem Wissen und nach unserer Forschung in der Geschichte niemals vorher getan worden.]

Im Jahr 1129 führte der Meister einen großen Zug von Pilgern in das Heilige Land, begleitet von 300 Rittern, die aus den vornehmsten Häusern Europas rekrutiert waren. Es war zu diesem Zeitpunkt, dass die Templer an einem christlichen Kontingent teilnahmen die, verbündet mit den Assassinen, versuchten, Damaskus einzunehmen. [Und es war nicht das erste oder das letzte Mal, dass die christlichen Tempelritter, oder die vermeintlich christlichen Tempelritter (in Wirklichkeit waren sie überhaupt nicht christlich) mit den Assassinen verbündet waren.] Waren sie (wie es der Orientalist van Hammer <Chevalier Joseph von Hammer, The History of the Assassins: Derived from Oriental sources, 1835> behauptet) in irgendeiner geheimen Weise mit den Assassinen verbunden? [Ja, unsere Forschung hat bestätigt, dass es sich um eine historische Tatsache handelt. Und es ist ebenfalls ein historischer Fakt, dass die Assassinen vorbereitet waren, den christlichen Glauben zu übernehmen, wenn sie dadurch größere Macht erlangen konnten (an der Oberfläche, so wie es die Tempelritter getan hatten)]. Hammer verweist auf die Gemeinsamkeiten der zwei Organisationen. Die Anhänger von Hasan Ibn Sabbah waren in Kontakt mit den Templern und hatten eine ähnliche Art der Organisation. Sie existierten bereits bevor die Templer gebildet wurden: „Die Ismailiten (oder Assassinen) waren das Original, und der Orden Templer war die Kopie, Leute.“

Die Bilanz der westlichen Meinung ist gegen diese Behauptung; Insbesondere deshalb, weil man bei einer breiten Lektüre von Historikern eine große Sympathie für die grausam behandelten und willkürlich enteigneten Templer findet. Deswegen machte Keightley <Thomas Keightley, Secret Societies of the Middle Ages, 1837> eine genaue Untersuchung des Ordens, und ob er ein Zweig der Assassinen war [aber, wenn man über die Verbindungen und Mitgliedschaften von Keightley nachforscht, (lacht) findet man heraus, dass er selbst ein Tempelritter ist. Und er sagte:]

„Als, fast 30 Jahre nach ihrer Gründung, ihnen der Papst die Erlaubnis erteilte ein rotes Kreuz auf ihrem Mantel zu tragen, wie der rivalisierende Malteserorden, konnte keine andere Farbe als passend erachtet werden für die tägliche und stündliche Aussetzung den Martyrien, in dem soviel Symbolik war. In Bezug auf die interne Organisation wird es, schließen wir, für immer befunden werden, dass es zum größten Teil am Wachstum der Zeit und dem Produkt der Umstände lag; und es ist fast immer das gleiche, wo die letzteren ähnlich sind.“

[Und man findet diese Art der Rhetorik, Semantik, in all den Schriften von denen, die die wahren Ursprünge und die wahre Bedeutung von Mystery Babylon verschleiern wollen.]

Die berühmte Frage von den 3000 Goldstücken, die vom syrischen Zweig der Assassinen an die Templer bezahlt hat ist eine andere Sache, die [natürlich] nie beantwortet wurde. Eine Meinung besagt, dass das Geld als Tribut an das Christentum überreicht wurde; die andere, dass es eine geheime Vergütung von der größeren an die kleinere Organisation war. [Die es in Wirklichkeit auch war, denn die Assassinen wünschten ihren Einfluss auszubreiten und erinnert euch, ihr ursprüngliches Ziel war es, die gesamte Welt zu erobern durch systematische Unterwanderung und Infiltration von jedem einzelnen Land.] Diejenigen, die von euch denken, dass die Assassinen fanatische Moslems waren, und deswegen nicht an der Seite von Ungläubigen kämpfen würden, sollten daran erinnert werden, dass für die Anhänger vom Alten Mann vom Berge nur er recht hatte, und die Sarazenen, die den heiligen Krieg für Allah gegen die Kreuzfahrer kämpften genauso schlecht wie alle anderen waren, die die Doktrin der Assassinen nicht akzeptierten.

[Und es ist noch heute wahr: „Wenn du keiner von uns bist, bist du nichts.“ „Der Zweck heiligt die Mittel.“ „Die Stärke unseres Ordens besteht in der Tatsache, dass wir uns in vielen verschiedenen Formen offenbaren und in verschiedenen Berufen, und manchmal scheint es sogar, dass wir sogar uns selbst widersetzen. Aber auf der obersten Stufe sind wir einer Meinung.“ Ich könnte weitermachen und weitermachen (lacht) und ihr alle wisst, dass ich weiter und weitermachen könnte. Denn ich habe sie so viele Jahre studiert, dass ich sie esse, trinke und schlafe. Oh ja.]

Schwere Vorwürfe gegen die Templer während der Kreuzzüge beinhalteten die Behauptung, dass sie für sich selbst kämpfen würden. Mehr als ein historisches Ereignis bestätigt das. Die Christen belagerten die Stadt Ashkelon im Jahr 1153 und waren damit beschäftigt, die Mauern mit einem großen Stapel von brennbarem Material niederzufackeln. Ein Teil der Mauern fiel nach einer ganzen Nacht des Niederbrennens. Die christliche Armee war bereit einzutreten, als der Meister des Tempels (Bernard de Tromelai) das Recht, die Stadt einzunehmen, für sich beanspruchte. Das lag daran, weil das erste Kontingent, das in eine eroberte Stadt kommt, die ganze Beute bekam. Wie es passierte, sammelte sich die Garnison und tötete die Templer, und reagierten so auf diese Rechtsverletzung. Es scheint gute Gründe für die Annahme zu geben, dass die Macht, zu der sie gelangt waren, die Templer dazu veranlasste, ihre Anstrengungen für ihren eigenen Wohlstand sowie der Sache des Kreuzes aufzuwenden, trotz der ungeheuren Opfer, die diese Aufgabe mit sich brachte. Da sie keine Loyalität gegenüber irgendeinem territorialen Chef hatten, und nur ihrem Meister allein gehorchten, konnte auf sie kein politischer Druck aufgebaut werden. Dies könnte gut zu der Annahme führen, dass sie ein unsichtbarer Super-Staat waren [und das ist eine Tatsache]; und dies zeigt eine Gemeinsamkeit mit dem unsichtbaren Imperium der Assassinen. Wenn niemand ihre Tapferkeit, Selbstherrlichkeit und Exklusivität leugnen kann, sie bekamen in weniger als 150 Jahren seit ihrem Bestehen den Ruf, fast ein Gesetz unter sich selbst zu sein.

[kein weiteres Lesen]

Und jetzt, liebe Zuhörer, gelangen wir zum Kern, zur direkten Verbindung zwischen den historischen Ereignissen und den Ereignissen die heute passieren. Verpasst auch nicht nur eine Folge dieser Serie.

(Outro music: Stardust)

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Eine Antwort zu Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 12 – Die Templer und die Assassinen

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