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Verschwörungstheorien Im Zentrum

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Die Im Zentrum-Folge vom letzten Sonntag trug den Titel Natascha Kampusch – Neue Beweise oder Verschwörungstheorien? Das ist auch das einzige Mal, dass in diesem Artikel der Name von NK vorkommt, denn hier geht es nicht um sie. Um was es viel mehr geht, ist, einen Gesamteindruck des Kriminalfalls zu vermitteln und Verbindungen zu internationalen Fällen herzustellen. Besagte Im Zentrum Folge lässt sich noch bis nächsten Sonntag in der TvThek abrufen. Wie man sich Sendungen aus der TvThek auf die Platte sichern kann, wird hier beschrieben. Erfahrungsgemäß bleiben jedoch die Transkripte länger online. Jenes von dieser Sendung kann man hier einsehen.

Was sofort aufgefallen ist, war das extreme Fehlverhalten von Peter Pelinka in seiner Rolle als Moderator, der neutral zu sein hat, um überhaupt eine faire Diskussion zu ermöglichen. Ständig fiel er Hans Rzeszut ins Wort und behandelte die 3 Herren links von ihm aus gesehen sitzend (Thomas Mühlbacher [Staatsanwalt], Manfred Ainedter [Anwalt von Ernst Holzapfel] und Christoph Feurstein [Journalist und Wegbegleiter von NK] geradezu zuvorkommend. Das ging sogar soweit, dass es Herr Rzeszut bereute, die Einladung in die Sendung angenommen zu haben. Woran könnte diese an den Tag gelegte „Voreingenommenheit“ kommen? Der Name Pelinka verpflichtet eben! Sei es, ob Sohn Niko um das Amt des ORF-Bürochefs buhlt oder Bruder Anton gemeinsam mit seinem Freimaurer-Kumpel Helmut Reinalter Bücher über die Freimaurerei herausgibt. Obwohl, bei genauerer Überlegung scheint die Aktion um den Bürochef von Alexander Wrabetz eine Nebelkerze gewesen zu sein. Durch das darauffolgende „Protest-Video“ der ORF-Redaktionen scheint es, dass die ganze Aktion wiedereinmal den üblichen Sinn gehabt hat: Nämlich uns Sheeple davon abzuhalten, den Blick auf wichtigere Dinge zu lenken. Angenehmer Nebeneffekt: Durch das Propaganda-Protestvideo wird dem TV-Konsumenten suggeriert, seine Zwangsgebühren würden einer neutralen und objektiven Berichterstattung zugutekommen.

Inwieweit die Medien tatsächlich verstrickt sein könnten, lässt die hohe Dichte von ORF / News Mitarbeitern im Umfeld der NK nur erahnen. Als da wären: „Wegbegleiter und Biograf“ Christoph Feurstein [ORF], Ghostwriterin für das Buch 3096 Tage: Corinna Milborn [NEWS-Chefredakteurin], auch eine Lektorin namens Heike Gronemeier ist eine der Ghostwriterinnen des Buches, interessant dabei die Tatsache, dass sie unter anderem die Biographien von Bill und Hillary Clinton betreut hat. Über die NEWS-Brücke kommen wir dann wieder zurück zum Moderator Peter Pelinka [NEWS-Herausgeber], der gemeinsam mit Kollegen Feurstein tapfer die Verteidigunglinie gegen die „Verschwörungstheoretiker“ hielt. Abgerundet wird das Bild durch ihren Anwalt Gerald Ganzger, der zusammen im Rotary-Club Wien-Stephansdom gemeinsam mit Werner Fayman, Eva Dichand, usw. sitzt, einer bekannten Business-Freimaurer-Vorfeldorganisation.

Die „Verschwörungstheoretiker“, das waren ex-OGH Präsident und Mitglied der Evaluierungskommission in diesem Fall, Hans Rzeszut, sowie FPÖ-Parlamentariarin Dagmar Belakowitsch-Jenewein, die auch Mitglied im parlamentarischen Untersuchungsausschuss ist. Die Aufdeckerpartei FPÖ! Bei der gestrigen ORF-Sendung „Thema“ [Transkript] wurde der Wiener Polizist Josef Winkler, der ebenfalls FPÖ-Gemeinderat in Langenzersdorf ist, gezeigt, wie er auf eigene Faust in eine Schule ging, um an eine DNA-Probe eines Kindes zu kommen, das von NK sein soll. In dieser Sendung wird auch darauf hingewiesen, dass das Thema über ein mögliches Kind gerade von der FPÖ durch eine Pressekonferenz ins Spiel gebracht worden ist. Es drängt sich wieder der Anschein auf, dass die FPÖ eine weitere Nebelkerze geworfen hat, auch bekannt unter dem Namen Desinformation. Der Eindruck liegt nahe, dass mit dieser Nebelkerze von wichtigen Zeugenaussagen und anderen Themen, die die Einzeltätertheorie bedrohen, abgelenkt werden soll. Außerdem wird Hans Rzeszut weiter diskreditiert, da das Gerücht in Umlauf gebracht worden ist, dass Rzeszut den FPÖ-Polizisten beauftragt haben soll. In der Sendung Thema hat das der Polizist aber dementiert (wie auch Hans Rzeszut).

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Weiter zu internationalen Fällen ähnlicher Natur. Der bekannteste ist wohl der von Marc Dutroux. Wieso hat es acht Jahre lang gedauert, bis endlich der Prozess gegen Dutroux eröffnet wurde? Als der Prozess dann stattfand breitete der Untersuchungsrichter vier Tage lang seine Version der Dinge aus.

Das Ergebnis: Die siebenjährigen Ermittlungen hätten ergeben, dass Dutroux ein Einzeltäter war. Basta. Und das, obwohl alles darauf hindeutete, dass hinter Dutroux ein ganzes Kinderporno-Netzwerk steht. Die Familien der Opfer waren entsetzt und warfen dem Untersuchungsrichter vor, er habe sich manipulieren lassen. 27 (!) Zeugen, die im Prozess aussagen wollten, sind bisher ums Leben gekommen.

Zum Teil unter mysteriösen Umständen. Wie kann der Untersuchungsrichter vor diesem Hintergrund davon sprechen, dass sich hinter Dutroux kein kriminelles Netzwerk befände?

Marc Dutroux – ein Fall von Kindesmissbrauch in Belgien der auf bedrückende Art nahe legt, dass es einen extrem einflussreichen Pädophilenring in Belgien gibt. Hier einige Beispiele von Merkwürdigkeiten:

Untersuchungsrichter Connerotte, der mit großem Einsatz die Ermittlungen vorantrieb, wurde von der Justiz wegen angeblicher Befangenheit abgesetzt. Der Grund: Der Richter hatte an einem Spaghetti-Essen der überlebenden Kinder Sabine und Laetitia teilgenommen

Viele tote Zeugen: Tot ist zum Beispiel der ermittelnde Polizist Simon Poncelet. Er wurde nachts auf der Wache erschossen. Tot ist auch Schrotthändler Bruno Tagliaferro. Er wollte gegen Dutroux aussagen, wurde vergiftet und seine Frau verbrannte im Bett. Sex-Club-Besitzer Poiro kannte Michel Nihoul (Mitangeklagter Brüsseler Geschäftsmann) – und wurde erschossen. Und der Staatsanwalt Hubert Massa beging Selbstmord unter mysteriösen Umständen.

Es gibt Zeugenaussagen, die behaupten, ein Netzwerk habe Marc Dutroux eine große Summe Geld geboten, um Kinder zu beschaffen.

Das volle Ausmaß der Dutroux-Affaire und der Verschwörung, welche dahinter steckt, sollte sich durch die oben eingebettete Dokumentation erahnen lassen. [Quelle: honigmann]

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„Höllenleben – Der Kampf der Opfer“

  1. War es Zufall oder ein Zeichen/Signal von Eingeweihten an Eingeweihte, daß die ARD-Wiederholungssendung „Höllenleben – Der Kampf der Opfer“ (Untertitel: „Ritueller Missbrauch in Deutschland“) auf den 24. Juni – und dann noch endend mit der Geisterstunde – plaziert wurde? Immerhin ist Johanni der höchste Feiertag der Freimaurerei.
  2. Bemerkenswert an dieser erschütternden Sendung war u.a., daß jene Gruppen von Satanisten wiederholt als „Loge“ angesprochen wurden; aber zu keinem Zeitpunkt ein Zusammenhang mit der Freimaurerei auch nur angedeutet wurde, wie dies z.B. in aller Deutlichkeit in dem Schreiben der „Löwenmütter e.V. gegen sexuelle Gewalt an Kindern“ vom 22.3.1997 an Rechtsanwalt Torsten F. geschieht. Dort heißt es auf Seite 4: „Die ’13‘ sind Freimaurer und stellen ihr eigenes Gericht dar.“ Was in diesem Schreiben sonst noch beschrieben wird, deckt sich in allen wesentlichen Punkten mit dem Inhalt der Sendung „Höllenleben“.
  3. Ich hatte den Eindruck, daß die Säulenhalle in der Wewelsburg, in der Satansrituale stattgefunden haben sollen, große Ähnlichkeit mit der Säulenhalle hatte, die in dem Film über den amerikanischen Geheimorden „Skull & Bones“ gezeigt wurde. Auf den gleichlautenden Beitrag auf dieser Homepage nehme ich bezug. Hochinteressant ist dabei auch, daß es in dieser auf einer Insel gelegenen Hochburg US-amerikanischer Geheimbündelei auch ein Zimmer voll mit nationalsozialistischen Reliquien und Devotionalien geben soll, wie eine illegal Eingedrungene zu berichten wußte.
  4. Die in der Sendung „Höllenleben“ geschilderte Begattung durch einen Ziegenbock erinnert an Rituale, die aus dem Bereich der Sagen um den Templer-Orden stammen (Baphomet = Ziegenkopf).
  5. Ein echter Verschwörungstheoretiker würde überprüfen, ob es hinsichtlich der geographischen Koordinaten der Wewelsburg, der Extern-Steine, der Skull & Bones-Ordensburg, der zwei Kapellen auf der Iberischen Halbinsel, dem (geschleiften) Bunker auf dem Truppenübungsplatz Höltigbaum usw. Zusammenhänge gibt. [Quelle: luebeck-kunterbunt]

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Conspiracy of Silence: The Franklin Cover Up

Der Franklin Cover Up Skandal wird in der deutschen Wikipedia als Hoax bezeichnet. In der Tat wurde ein Artikel in der Washington Times im Jahr 1989 veröffentlicht, der von Stricherjungen im Weißen Haus sowie Verwicklungen in höchste Kreise der Politik, bis rauf zum Präsidenten der Vereinigten Staaten George H. W. Bush und Ronald Reagen, berichtet hat. Obige Doku „Conspiracy of Silence“ sollte vom Discovery Channel ausgestrahlt werden, wurde aber in letzter Sekunde zurückgezogen. Mittlerweile ist die Dokumentation im Internet verbreitet. Einer der Hauptzeugen, Paul Bonacci, berichtet von satanischen-rituellem Missbrauch sowie Gehirnwäsche, Mind Kontrol, dem Monarch Projekt (welches ein Unterprojekt von MK-ULTRA ist) und vielem mehr. Ex-Senator John W. DeCamp hat damals ein Buch über die Vorfälle geschrieben. Bei educate-yourself.org gibts ein Exzerpt (en). Ein deutsches PDF findet sich hier. Die Zeugenaussage von Paul Bonacci ist deckungsgleich mit der von Cathy O’Brian, einem weiteren MK ULTRA Opfer, welches sich befreien konnte.

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Die 90.000 Seeleninsel Jersey mitten im Kanal zwischen England und Frankreich hat seit 2008 ebenfalls ihren eigenen Missbrauchsskandal. DerStandard.at hat darüber berichtet. Eine Schule „für junge Menschen der unteren Klassen sowie vernachlässigte Kinder“, die 1867 gebaut wurde, wurde ausgehoben und ein weites unterirdisches System für Kindesmisshandlung freigelegt. Die verschlafene Kanalinsel eignet sich offenbar sehr gut für den Menschenhandel. Die Situation ist ähnlich wie bei den anderen Fällen. Die Ermittlungsbehörden verhalten sich sehr zögerlich, Untersuchungen werden vorschnell abgeschlossen, unliebsame Kritiker der „offiziellen Theorie“ aus dem Weg geräumt. Und von oberster politischer Hand sowie der Justiz wird der Deckel wieder draufgetan. Einen Wiki-Artikel gibts auch, aber leider nur in englisch. Oberste Freimaurer wie der Duke of Kent waren übrigens auch verwickelt, wie der folgende Clip zeigt:

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Warum die Justiz so gar nicht aufklären will und lieber vertuscht, wird vielleicht zum Teil durch einen Grazer Richter erklärt, der selbst wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde. Die Behörden hüllten sich wie üblich in Schweigen. Wenn jemand glaubt, ein wages Muster in diesen verschiedenen Fällen zu erkennen, es aber nicht wirklich einordnen kann, dem sei die Lektüre von Bill Cooper – Mystery Babylon – ans Herz gelegt. Denn wir Sheeple müssen endlich wirklich aufwachen.

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