Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 37 – Rosenkreuzer Kollegium (1)


Ihr hört The Hour of the Time. Ich bin William Cooper.

[Carolyn Nelson]: Und ich bin Carolyn Nelson.

Heute Abend, Leute, werden wir direkt nach Phoenix gehen für den heutigen Metallbericht mit Gene Miller. Guten Abend, Gene.

[William Cooper macht Werbung für Swiss America Trading]

Nun, ich werde euch jetzt ein paar Geheimnisse weitergeben, die ihr wissen müsst. Delta. Delta, der Name des vierten Buchstaben im griechischen Alphabet. Als Form ist es ein Dreieck, und wurde von den alten Ägyptern als Symbol des Feuers und auch von Gott angesehen. Im schottischen und französischen System und auch in dem der Tempelritter ist Delta der unaussprechliche Name. INRI – eigentlich, Jesus Nazarenus, Rex Iudaeorum, was bedeutet, „Jesus von Nazareth, König der Juden“, die Inschrift, die auf das Kreuz des Erlösers platziert wurde. In der philosophischen Loge repräsentiert es Feuer, Salz, Schwefel und Quecksilber. Im System der Rosenkreuzer haben sie eine ähnliche Verwendung: IGNE NATURA RENOVATUR INTERGRA, was wörtlich übersetzt heißt „Durch Feuer wird die Natur perfekt erneuert“. Diese Idee findet man auch im Grad der Ritter, Adepten des Adlers oder der Sonne. Geht nicht weg.

(Intro Musik: The Rose, von Bette Midler)

[Lesung aus A Rose Cross College]:

================ Beginn des Vorlesens ================

Vom Rosenkreuzer Kollegium, welches eine Zusammenfassung der Lehren und Arbeiten des Rosenkreuzer Kollegiums während der Tagung, die im Oktober 1916 abgehalten wurde, ist, am 400. Jahrestag der Gründung des Ordens. Der imperialistische Rat und ehrwürdige Orden der Magi, seinen Instruktionen und der offizielle Grad „Priester des Melchizadek“. Die „Ordensträger der Ritterlichkeit und Orden des Heiligen Gral“, herausgegeben von R. Swinburne Clymer, Oktober und urheberrechtlich geschützt im Jahr 1917, veröffentlicht in Beverly Hall, Quakertown, Pennsylvania:

Am Ende der Juni-Versammlung des Rosenkreuzerordens und des heiligens Kollegiums wurde deutlich, dass eine Versammlung des heiligen Kollegiums und des Ordens der Magi im Oktober notwendig sein würde, um die Arbeit weiterzuführen und um an die Gründung des Rosenkreuzerordens zu erinnern, im Jahre 1516.

Am zweiten Tag des Juni wurden spezielle Einladungsbriefe an alle Mitglieder verschickt, die das Privileg haben, der Oktober-Versammlung beizuwohnen, und Vorkehrungen wurden getroffen, sodass nicht nur an jedem Tag im Oktober Vorträge gehalten werden können, während das Kollegium im Gange ist, sondern auch der alten Grad „Söhne des Osiris“ verliehen werden kann, so wie den Delegierten, die während des Monats Juni anwesend waren.

Informationen wurden vom Hauptquartier aus verschiedenen Quellen erhalten, dass Männer ohne jegliche Autorität den Namen des Magi benutzen; Männer, die nicht im Auftrag des Orden stehen und noch nie gestanden sind. Auf diesen Informationen basierend wurde es als das Beste angesehen, dass besondere Anstrengungen unternommen werden sollten, den Orden während der Sitzung des Heiligen Kollegiums einzuberufen, und bei der Einberufung soll der offizielle Grad „Priester des Melchizadek“ an alle verliehen werden, die die Befugnis dazu besitzen.

Im Juli wurde deutlich, dass wenn die Arbeit in mehreren großen Städten voranschreiten soll, die Führer offiziell geweiht werden sollten. Zu diesem Zweck wurden folgende Bekanntmachungen an die Mitglieder der Royal Fraternity Association, Incorporated verschickt.

[Hauptquartier, 2. August 1916]

Mein lieber Bruder,

In Übereinstimmung mit meiner Macht als Präsident der Royal Fraternity Association, Inc., und auf Antrag des Ordens der Illuminati mit dem Grad „Ritter der Rosenkreuzer“, lade ich Sie hiermit ein, bei einer speziellen Sitzung der Vereinigung anwesend zu sein, die am 1. Oktober, 1916 beginnt und am 30. Oktober endet.

Bei dieser Sondersitzung der Vereinigung soll eine Einberufung des Heiligen Rosenkreuzer Kollegiums ausgerufen werden, und neben den regulären Arbeiten des Kollegiums an den Sitzungstagen, die speziellen Arbeiten der Weihe von zwei Mitgliedern der Bruderschaft, namentlich, Mr. Charles C. Brown, Buffalo, N.Y., und Mr. A. W. Witt, Kansas City, Montana, in Übereinstimmung mit der Regelung in der Satzung der Gesellschaft, nämlich:

„Diese Vereinigung soll die Macht besitzen, um eine Einberufung jederzeit auszurufen, und wenn sie so einberufen wird auch die Macht besitzt, Lehrer auszuwählen, und solche Lehrer in ein geistiges Amt zu ordinieren, welches ihrer Meinung nach die geeignetste Position ist. Und solche geweihte Männer sollen die Macht und das Recht besitzen, um auf Hochzeiten und Beerdigungen zu amtieren und alle jene Befugnisse besitzen, mit denen Diener Gottes in der Regel ausgestattet sind.“

In Übereinstimmung mit den Gesetzen, gemacht von unserer Vereinigung für unsere Vereinigung, senden wir diese Einladung aus, sodass Sie anwesend sind.

Gott sei mit Ihnen.

Brüderliche Grüße,
(Gez.) R. Swinburne Clymer, Präsident.

Alle Vorbereitungen wurden in den Monaten Juli, August und September abgeschlossen, die Delegierten begannen mit der Ankunft am letzten Tag im September und am ersten Tag des Oktobers waren fast alle gekommen, die während der ersten Sitzung anwesend sein sollten.

Am 2. Oktober wurde das Heilige Kollegium einberufen und Vorträge wurden am Vormittag, Nachmittag und Abend jedes Tages abgehalten von jenen, die Schriftstücke vorbereitet hatten.

Vor dem ersten Vortrag am Vormittag wurde eine private Sitzung abgehalten unter dem Vorsitz von Charles C. Brown des Buffalo Kollegiums, und in der Art der privaten Klassen des Kollegiums in Buffalo, N.Y., durchgeführt.

Am Abend des 11. Oktobers begaben sich alle Delegierten zum „Hain des Osiris“ wo die drei Grade „Alte Mysterien des Osiris“ an jene Delegierte verliehen wurde, die darin nicht schon vorher initiiert wurden. Die Musik, speziell für das gesamte Ritual vorbereitet, wurde von Miss Daisy T. Grove aus Buffalo, N.Y., bereitgestellt.

Nach diesen Zeremonien begaben sich alle in die Halle, wo allen ein Abendessen serviert wurde.

Am Abend des 12. Oktober trafen sich die Delegierten in der Rosenkreuzer-Kapelle und nachdem der imperialistische Rat und ehrwürdige Orden der Magi in gehöriger Form eröffnet wurde und seine Dienstgeschäfte beendet hatte, wurde der offizielle Grad „Priester des Melchizadek“ an alle Anwesenden verliehen.

Im Anschluss an die Verleihung des Grades hat der Rat geschlossen und eine besondere offizielle Sitzung der Royal Fraternity Association, Incorporated wurde ausgerufen.

Nach der Eröffnung der Geschäftssitzung der Vereinigung wurde der offizielle Brief, der an die Mitglieder verschickt wurde, von der geschäftsführenden Sektretärin vorgelesen, Miss Vera H. Barr, und von anwesenden Offizieren und Mitgliedern genehmigt. Es wurde dann beantragt, dass Mr. A. W. Witt aus Kansas City, Montana, die Priesterweihe erhalten sollte, in Harmonie mit den gesellschaftsrechtlichen Befugnissen.

Mr. Witt wurde aufgefordert, sein Glaubensbekenntnis und seine Treue zur Kirche der Erleuchtung (Anm. Church of Illumination) zu machen und die Doktorarbeit vorzulesen, die für diesen Zweck angefertigt worden war. Die Weihe folgte in gehöriger Form.

Nach der Weihe von Mr. Witt wurden die folgenden Beschlüsse, die von den Offizieren der Gesellschaft in einer außerordentlichen Tagung vom 10. März 1916 genehmigt wurden, von allen anwesenden Mitgliedern offiziell genehmigt:

„Zuerst, weil bestimmte Leute ohne Autorität dieser Vereinigung, oder vom wahren Orden der Rosenkreuzer, der seit langem in Amerika errichtet wurde, begonnen haben Organisationen zu gründen und sich selbst Rosenkreuzer nennen, jedoch ohne die Lehren der Rosenkreuzer und in direktem Konflikt mit rosenkreuzerischen Gesetzen und Gebräuchen, wurde es dringend notwendig, dass die Royal Fraternity Association eine Bescheinigung für die Mitgliedschaft ausstellen soll, gültig für ein Jahr, für jeden Schüler, der sich in irgendeinen, oder anderen, dieser Orden oder Bruderschaften einschreibt.

„Die Gebühr für eine solche Bescheinigung der Mitgliedschaft soll 25 Cent betragen, um die Ausgaben zu decken.“

„Nach Ablauf von diesem einem Jahr soll der Inhaber eine neue Bescheinigung beantragen. Alle diese Bescheinigungen sollen im Büro des Präsidenten der Gesellschaft hinterlegt werden.“

„Jeder Schüler, der aus dem Orden ausgeschlossen wird, macht seine Bescheinigung nichtig, es sei denn, er wird wieder eingesetzt.“

„Jedem Mitglied von irgendeiner Vereinigung in brüderlicher Beziehung zur Royal Fraternity Association wird (nach Zahlung einer Gebühr von 25 Cent) eine Bescheinigung ausgestellt, welche von den Bruderschaften, die mit dieser Vereinigung verbunden sind, anerkannt wird.“

„Diese Regeln treten sofort in Kraft“

Es ist bedauerlich, dass solche Regeln und Vorschriften notwendig sind. Nicht weniger als sechs verschiedene Verbände haben sich gegründet, die sich selbst Rosenkreuzer nennen, ohne den Hauch von Rosenkreuzer-Lehren, und drei andere Vereinigungen, die sich selbst Magi oder Melchizadek nennen, ohne die Autorität irgendeines Magi, und alle von ihnen Jahre nach der Einrichtung der berechtigten Körperschaften. Weiters, als sich sechs Mitglieder der Schwarzen Bruderschaften in den wahren Bruderschaften innerhalb eines Jahres eingeschrieben hatten, um Geheimnisse zu erfahren, die von den Schwarzen Bruderschaften angewendet werden können, realisierten wir die Wichtigkeit von strengen Regeln. Aus diesem Grund wurde die Royal Fraternity Association, als schützender Dachverband, notwendig.

Im Anschluss an die Sitzung des imperialistischen Rat der Magi und den Sitzungen der Royal Fraternity Association wurde ein Abendessen, das Oktober „Festessen der Götter“, von den Anwesenden genossen.

In der Nacht des 13. Oktobers, nach der Eröffnung der offiziellen Sitzung der Vereinigung, wurde die folgende Resolution, geäußert von Vorsitzenden und unterstützt von Reverent A. W. Witt, verabschiedet:

„Nach der Royal Fraternity Association, während der Einberufung des Heiligen Kollegiums, soll der ritterliche Orden, bekannt als „Ordensträger der Ritterschaft, Orden des Heiligen Grals“ wieder eingeführt werden. Dass bei diesem Treffen ein Sir Knight durch den Grand Sir Knight geschaffen werden soll und dass dieser Sir Knight seine Lady für das kommende Jahr aussuchen soll, und dass während dieses Jahres dieser Sir Knight Männer aussuchen soll, entweder innerhalb oder außerhalb des Ordens, dass bei der nächsten Juni-Einberufung des Heiligen Kollegiums solche Männer, von ihm ausgewählt, und nicht mehr als neun, das Heilige Kollegium besuchen und zu Rittern geschlagen werden, die ihrerseits wieder ihre Ladies auswählen, entweder innerhalb oder außerhalb des Ordens, aber von innerhalb, wenn möglich. Es sollen nur Männer von höchstem Stand ausgewählt werden, Männer von höchst moralischem Charakter, ritterliche Männer in Richtung Weiblichkeit. Jeder Mann muss studieren und vertraut sein mit den „Arbeiten des Rittertums“-Legenden des Heiligen Grals, oder Heiligen Gral und das Goldene Vlies.

„Nach dem ersten Jahr, nachdem eine bestimmte Anzahl von Männern, würdig der Ehre, ausgewählt wurden und auch Ladies der selben Anzahl, soll die Gesamtzahl der männlichen Ritter von 199 während der ersten sieben Jahre nicht überschritten werden.

„Dass der erste, der ausgewählt wird und zu einem Sir Knight wird, August Rhu M.D. aus Marion, Ohio, sein soll, wegen der hohen Errungenschaften in seinem Beruf und den günstigen Aspekten des Himmels zu seiner Geburt und wegen den Prophezeihungen die gemacht wurden von denen, die wissen.“

„Biographie: August Rhu, Marion, Ohio. Spezialität: Chirurgie und Gynäkologie. Geboren in Seneca County, Ohio. Absolvierte die Western Reverse University, Medizinische Abteilung, Cleveland, Ohio, im Jahr 1885. Fellow des American College of Surgeons, 1914. Jährlicher Spezialkurs in Chirurgie und Medizin seit 1885. Er ist auch ein Autor.“

Unmittelbar nach der Verabschiedung dieser Artikel wurde aus Dr. Rhu ein Sir Knight gemacht, und als seine Hofdame für das Jahr wurde M. Alice Reese aus Kansas City, Montana, ausgewählt, die dann zur Lady geadelt wurde.

R. Swinburne Clymer als Grand Sir Knight wurde beauftragt, Regeln und Vorschriften für die Sir Knights nach alten Gebräuchen vorzubereiten.

Am 15. Oktober endete die erste Sitzung des Heiligen Kollegiums und die Delegierten kehrten zu nach Hause zurück. Die Offiziere blieben für die zweite Sitzung.

Die zweite Sitzung des Heiligen Kollegiums wurde am 16. Oktober einberufen, zu der Zeit, als die Delegierten für die zweite Sitzung gekommen waren. Vorträge begannen auf einmal und wurden weitergeführt bis zum Ende des Monats.

Am Abend des 17. Oktobers begaben sich die Anwesenden zum „Hain des Osiris“ und ihnen wurde die „Alten Grade des Osiris“ in gleicher Weise verliehen, wie den Delegierten der ersten Sitzung.

Das Mitternachtsessen, das „Festessen der Götter“, folgte der Verleihung der Grade, gefolgt von der üblichen sozialen Sitzung.

In der Nacht des 18. Oktobers begaben sich die Delegierten und Offiziere zum Rosenkreuzer Tempel, und nachdem der imperialistische Rat der Magi zusammengekommen war wurde ihnen der alte Grad „Priester des Melchizadek“ verliehen.

Danach wurde der Tempel in gehöriger Form geschlossen und offizielle Sitzungen der Royal Fraternity Association, Incorporated einberufen. Charles C. Brown aus Buffalo, N.Y., wurde vor die Sitzung gebracht und aufgefordert, sein Glaubensbekenntnis und seine Treue zur Kirche der Erleuchtung abzulegen und seine Doktorarbeit vorzulesen. Dann erhielt er die Priesterweihe in gehöriger Form.

Nachdem Mr. Brown geweiht worden ist und die Geschäfte des Unternehmens zu Ende gebracht wurden, wurde ein Abendessen den Anwesenden serviert.

Die Vorträge gingen dreimal täglich weiter, mit einer besonderen Sitzung jeden Vormittag, geleitet von Reverent C.C. Brown, bis in die Nacht des 24. Oktober, als die Nachricht erhalten wurde, dass Joseph A. Walter, 32. Grad des Schottischen Ritus, ein Bruder des Ordens „Fraternity Sons of Osiris“, an diesem Tag eintreffen würde.

Bei seiner Ankunft wurde der imperialistische Rat und ehrwürdige Orden der Magi einberufen und der alte Grad „Priester des Melchizadek“ wurde an Mr. Walter verliehen, gefolgt von einem offiziellen Abendessen zu seinen Ehren.

Von den Vorträgen, die im Laufe des Monats Oktober gehalten wurden, kann nur eine begrenzte Anzahl in diesem Buch wiedergegeben werden.

Der Dienst der Hingabe, der in allen Zeremonien der Priesterweihe in der Kirche der Erleuchtung verwendet wurde, wurde vom Autor vor einigen Jahren vorbereitet und ist symbolisch für den Pfad, den der Neophyt begehrend auf sich nimmt, um Illumination zu erreichen.

Der Artikel über die Magi und die Arbeit über den Orden der Ritterschaft, mit Ausnahmen, wie bereits erwähnt, stammen aus der gleichen Feder.

Mit Ausnahme von „The Church of Illumination“, die Arbeit, die von Reverent Charles C. Brown vorbereitet wurde, wurden keine anderen Vorträge von ihm gehalten da er sich um die privaten Klassen während der Zeit der Einberufung gekümmert hat.

„Our Work“, wie von Reverent A. W. Witt vorbereitet als seine Arbeit für die Weihe. „The All Seeing Eye“ ist von gleichen Autor.

Der Vortrag „Der Ursprung der Symbolik“ und „Eugenik, wie sie vom Heiligen Kollegium gelehrt wird“ sind von Grace Kincaid Morey, ein Absolvent des Oberlin College, Sekretär der Royal Fraternity Association, Incorporated.

„The All Seeing Eye“ ist von Wayne E. Cake, der dem Thema aus der Sicht eines Freimaurers Beachtung schenkt.

„Eugenik“, ein Vortrag von Clara Witt, die stellvertretende Sekretärin des Rosenkreuzer Kollegiums von Kansas City, Montana, eine Autorin über Eugenik und die Heiligkeit der Mutterschaft in den verschiedenen freimaurerischen Magazinen des mittleren Westens.

„Gehorsam“, ein Vortrag von M. Alice Reese, die als Lady von August Rhu geadelt wurde, wie vorher erwähnt.

„Die Geburt Christi“ ist ein Vortrag von Vera H. Barr über die Lehrer des Kansas City Kollegiums und Assistentin von Reverent A. W. Witt.

„Die Kraft der Gedanken“ von Mrs. John W. Cook, sollte von allen Schülern sorgfältig gelesen werden, da wir erkennen, dass der Gedanke die Basis allen Handelns ist.

Das sind nur sehr wenige der zahlreichen Vorträge, die während der Sitzungen des Heiligen Kollegiums gehalten wurden, weil sie grundlegend sind und die praktischen Möglichkeiten des Großen Werkes zeigen.

Die nächste Versammlung des Heiligen Kollegiums ist für den 15. Mai, 1917, angesetzt und soll in drei Sitzungen abgehalten werden.

Neben den regulären Vorträgen werden all die alten Grade verliehen und zusätzlich die „Temple of Philition“-Grade.

Mit brüderlichen Grüßen,

R. Swinburne Clymer.
„Beverly Hall“, Nov. 25, 1916.

================ Ende des Vorlesens ================

Meine Damen und Herren, was ihr heute Abend hören werdet wird erst der Anfang der Offenbarung sein, dass diejenigen, die an eine Herrenrasse glauben, diejenigen, die an die Theorie der weißen Vorherrschaft glauben, diejenigen, die glauben, dass sie die Anglo-Arische Rasse, oder die wahren Israeliten sind, werden entdecken, dass sie betrogen worden sind. Sie wurden betrogen und sie sind Teil eines Versuchs, die Vereinigten Staaten von Amerika zu zerstören und die Welt, wieder einmal, unter die Herrschaft von Großbritannien zu bringen. Also passt ihr besser auf.

Die Doktrin … die Lehre der christlichen Identität, meine Damen und Herren, und von den britischen Israeliten stammt direkt aus den Mysterien. Es ist eine der größten Betrügereien, die jemals auf das amerikanische Volk angewendet wurde und auf allen von euch, die daran teilnehmen. Alle von euch, die daran teilnehmen, aus welchem Grund auch immer, nennen Jesus Christus einen Lügner. Ihr helft auch bei einem großen Plan mit, diese große Nation zu zerstören und eine totalitäre, sozialistische Weltregierung herbeizuführen. Und wenn ihr genau zuhört und euch Notizen macht, und wenn ihr zu den Quellen geht, die wir euch vermitteln, dann werdet ihr das für euch selbst herausfinden.

Und wenn ihr eure eigene Geschichte studiert, wenn ihr arischer oder englischer Abstammung seit, dann werdet ihr herausfinden, dass es keine hebräische Wurzeln in eurer Sprache gibt. Ihr werdet entdecken, dass eure Vorfahren primitive, wilde, schreckliche Stammesleute waren, die Menschopfer frönten und die Sonne in Tempeln wie Stonehenge verehrten. Und wenn ihr klug seid … wenn ihr klug seid, dann werdet ihr euch all diesen Leuten auf der ganzen Welt anschließen, die Freiheit wollen, unabhängig von ihrer Rasse, Hautfarbe oder Religion. Ihr werdet damit aufhören, die Hegelsche Dialektik des Teilens und Herrschens zu schlucken, mit der sie uns trennen, und mit Lügen anfüttern und uns losschicken, um uns gegenseitig umzubringen, während sie die Ketten um unsere Knöchel legen.

Geht nicht weg, meine Damen und Herren. Ich bin gleich zurück, nach dieser sehr kurzen Pause.

(Pausenmusik: Teil einer Live-Audio-Aufnahme einer sprechenden Frau)

Nun, wenn ihr meint, das wäre nicht wichtig oder hat keinen Einfluss auf das, was ihr hört, meine Damen und Herren, dann hört weiter zu. Entfernt die Doktrin in eurem Kopf, dass ihr die Fakten nicht hören wollt, weil ihr schon wisst, was ihr glaubt. Nehmt das Schild, das mit „Archie Bunker“ beschriftet ist von eurem Hemd und werft es in den Müll, und seid aufmerksam und werdet schlau und clever. Hört auf, Sheeple zu sein.

Der Orden des Heiligen Grals.

[Fortsetzung aus A Rose Cross College]:

================ Beginn des Vorlesens ================

Wenige Leute sind mit der Tatsache vertraut, dass die Blüte der Männlichkeit in Frankreich und England der Ritterschaft angehören, die vor Jahrhunderten gegründet wurde, als ihr Objekt der Anerkennung und der Huldigung der Weiblichkeit. Diese Orden tragen die Namen „Knights of the Garter„, in England, dessen Insignien ein Hosenband ist, und die „Ritter von Frankreich“, repräsentiert durch die Fleur-de-lys.

Beide Orden wurden gegründet, meine Damen und Herren, von Männern, die einem älteren und nobleren Orden angehörten, den „Knights of the Holy Grail„, die einen Vorteil aus dem trivialen Umstand zogen, die Orden für den Schutz der Weiblichkeit zu etablieren. Obwohl die Ritter auf der Suche nach dem Heiligen Gral waren (ihre eigene Seele), waren sie stets bereit, für ihr Land, für die Weiblichkeit und die Heiligen Mysterien zu kämpfen. Andere Orden, die sehr lange zurückliegen, unter verschiedenen Emblemen und Namen, unterhielten die gleichen hochgeistigen, ritterlichen Beweggründe.

Das Motto der „Knights of the Garter“, „Honi soi qui mal y pense„, heißt übersetzt: „Böses dem, der böses denkt“. Dieser Satz kam von den Lippen des Edward III, als er den Hosenband (Anm. „Garter“ — „guard-her“) an seinen Ärmel pinnte. Für die Eingeweihten nimmt dieses Motto eine tiefere Bedeutung ein. In seiner erhabensten Reinheit wurde es von Rittern gebraucht vor der christlichen Ära.

Das Strumpfband (Anm. Garter) ist ein weibliches Emblem, angeblich ungesehen, es sei denn durch einen Unfall. Ein Missgeschick einer bekannten Gräfin führte dazu, dass das Strumpfband zur Insignia eines der größten Orden der Geschichte wurde. Die größten Bewegungen eines Zeitalters erscheinen oft zufällig. Das Fleur-de-lys ist ebenfalls ein weibliches Emblem, und die meisten Symbole der Gegenwart, und von früheren Zeiten, sind charakteristisch für das „ewig weibliche“.

Jahrhunderte, bevor Jesus über die Erde wandelte, hielten Mitglieder der heiligen und ehrenvollen Orden das Lignum für heilig. Mit der Zeit wurde die Verehrung des Lignum weniger, nicht durch die Mitglieder dieser Orden, aber von den Leuten, die kamen um etwas von den äußeren Mysterien zu erfahren, und sie haben sie geschwächt. Der Glaube von christlichen und katholischen Gläubigen wird von Emblemen des Geschlechts symbolisiert. Das christliche Kreuz bezeichnet das männliche Geschlecht, und das Herz das den anderen Geschlechts. Sowohl das Kreuz als auch das Herz sind erschaffende, oder phallische, Embleme.

Es gibt nichts Größeres oder Höheres in Gottes Universum als die schöpferische Kraft. Die Kraft, die etwas erschaffen kann, kann auch neu erschaffen und regenerieren. Wenn wir den Schöpfer ehren, warum nicht das Geschaffene, die Schöpfung?

All die Philiosophie der Weisheit, die den Rittern und den verschiedenen Orden zugrundeliegt, und die Mythologien, basierten auf der schöpferischen Kraft.

Die wohl schönste und reinste der mythologischen Geschichten, ist die von Eros und Psyche, die Geschichte der Seele und ihrer irdischen Karriere. Da von allen Sir Knights erwartet wird, sich mit Mythologie zu beschäftigen ist es nicht notwendig, hier auf Details einzugehen, sondern einfach die Aufmerksamkeit auf die esoterische Bedeutung dieses vermeintlichen Mythos zu lenken.

Aphrodite (Venus), die schönste Königin im griechischen Himmel der unsterblichen Götter war Gegenstand von Stolz und Eifersucht und verlangte Huldigung wegen ihres Geschlechts und ihrer Schönheit.

Psyche (die Seele), unbefleckt durch Sünde, war von einer Schönheit, die weit mehr attraktiv war als die bloße körperliche Schönheit der Aphrodite. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand. Sie waren Rivalen.

In ihrer Unschuld verehrte Psyche Artemis (Reinheit), die Gottheit der Jungfrauen. Sie hatte keine Lust, die Feste der Aphrodite zu besuchen, der Göttin der Liebe und Schönheit, weil sie weder Liebe noch Schönheit kannte. Die war anstößlich, nicht nur für die Priesterin, sondern auch für ihre Eltern.

Die Eltern, die von uns „Versuchung“ genannt werden, was der Anfang ist von aller Erkenntnis, veranlassten sie, vor der Gottheit in all ihrer Reinheit und Unschuld zu erscheinen. Die Anbeter warfen sich vor ihr nieder. Solche Ehrerbietung gegenüber einer anderen Gottheit erregten den Zorn und die Eifersucht von Aphrodite, die Rache an der strahlenden Psyche geschworen hat. Da sie nicht gesündigt hat, sondern nur der Versuchung zugehört hat, wurde Psyche nicht wirklich unter Strafe gestellt. Die Seele, die der Stimme des Fleisches zuhört, wird nicht unbedingt für das Folgende bestraft, aber, wegen dem passiven Widerstand erlaubt sie sich selbst weiteren Versuchungen hinzugeben.

Aphrodite, Symbol für die Erdenmutter und Fortpflanzung, ärgerte sich über die Lobhudelei, die der Unschuld verliehen wurde. Wenn die Verehrung der Männer sich von der Priesterin der Liebe und Leidenschaft abwandte und sich der dem zuwandte, was keusch und makellos war, wie konnte sie die Erde bevölkern und dadurch neue Verehrer erhalten.

Brütend über diesen Zustand rief sie ihren Sohn, Eros (Cupid / Amor), den Gott der Liebe, die schöne Emotion, die in das Herz von allen erschaffenen Dingen eindringt, und bat ihn, Psyche zu suchen und in ihr den Wunsch nach Liebe und Leidenschaft zu erwecken. Sie befahl ihm, sich unverletzt zu halten, und berücksichtigte nicht das große Gesetz des Universums, das verlangt, dass alle Dinge, die gegeben oder erhalten werden, auf einen zurückkommen. Eros, der Gott der Liebe, das Gesetz der Liebe selbst, zog sich zurück um die Befehle seiner Mutter auszuführen.

In der Zwischenzeit beklagte Psyche das Schicksal ihrer Einsamkeit. Die Jungfrauen um sie herum heirateten und sie, die Schönste, blieb allein. Wie die Seele, die der Versuchung zuhört, wurde sie zu einem Bewohner des Reichs der Unruhe und der Sehnsucht. Nicht mehr zielstrebig in ihrer Verehrung des Artemis, war sie noch nicht von dem Wunsch von Liebe und Leidenschaft besessen, der Zustand des Gefühls, das die Verehrung der Götter transformiert in eine Sehnsucht, sie zu besitzen. Eros wurde beauftragt, dies herbeizuführen.

Die Versuchungen widerstanden nicht im Leben der Seele, das Unglück herbeizuführen, dem er unterworfen ist. Aber zur gleichen Zeit ist es das Schicksal der Versuchung, Wissen der Seele zu vermachen. Gehorsam gegenüber dem Versucher führt zu falschen Taten und Leid, aber es öffnet den Weg zu Weisheit und Licht.

Bevor das Edikt von Aphrodite ausgeführt werden konnte, verfügte sie, dass Psyche die Wohnung der Götter verlassen sollte. Wenn die Seele, in ihrer unversuchten Reinheit, der Versuchung zuhört, verschließt sie sich selbst die Himmelstüren und muss sich auf ihre Reise erdwärts vorbereiten. Der Tod ist ihr Anteil oder, wie Psyche erzählt wurde, sie würde ein Monster ehelichen.

Wenn die Seele zum ersten Mal in den Einflussbereich des Erden-Lebens kommt ist sie sich weder der Einschränkungen der Materie bewusst, noch der Gesetze, die sie beschränken. Psyche erwachte zu einer neuen Existenz. Zu ihrer Überraschung fand sie sich in einem Reich der Schönheit, das versprochene Monster war nirgendwo zu sehen. Doch ihr Glück und ihre Zufriedenheit war von passiver Natur, denn obwohl sie aus dem Himmel der Unschuld verbannt worden war wurde sie nicht erweckt zur Kraft und Knechtschaft der Leidenschaft. Da sie tatsächlich nicht gesündigt hatte war sie nicht im Besitz ihrer Selbsterkenntnis. Sie hörte den Ruf der Liebe, sah aber keine Gestalt. Als Antwort auf ihre Frage antwortete Eros, dass es die Liebe war, ihr Ehemann.

Die perplexe Psyche konnte durch bloße Zusicherungen der Liebe nicht befriedigt werden. Der eindringliche Ruf der eingesperrten Seele des Wissens durch alle Sinne forderte Anerkennung. Sie muss die Liebe sehen. Liebe ohne Leidenschaft erfüllt die Menschheit nicht. Es ist ein Zustand des unbewiesenen Gefühls. Der Drang im Menschen muss wissen, sehen, fühlen und besitzen.

Eros informierte Psyche, dass, wegen eines unabänderlichen Dekrets, sie niemals sein Angesicht erblicken wird. Nur in der Dunkelheit konnte er zu ihr kommen, nur im Verborgenen konnte sie seine Umarmung erkennen.

Um die Liebe zu akzeptieren, wie sie angeboten wird, zu leben umgeben von Liebe, mit Gedanken unvermischt mit Zweifel oder Verdacht, würde die Seele in den Himmel des Glücks und der Unsterblichkeit bringen. Der Mensch, in seinem Versuch zu analysieren und zu untersuchen, öffnet den Weg der Trauer und des Schmerzes, Sorge und Angst, Zweifel und Unglück.

Bei Einbruch der Dunkelheit, oder wenn die Seele immer tiefer im Reich der Materie versinkt, fühlt sie die Anwesenheit von unsichtbaren Formen um sie herum. Die Angst wetteifert mit der Liebe, dessen Leidenschaft in der Nähe wartet. Aber Eros, die Liebe, lässt von sich hören durch den Schleier des Fleisches, und flüstert:

„Fürchte dich nicht, obwohl die Dunkelheit der Nacht dich umgibt, (Fleisch bedeckt die Seele), ich bin mit dir. Meine Liebe wird dich erhalten und schützen. Egal, wo du hingehst, in den Himmel oder in die Hölle, du bist mein, meine Geliebte, so wie ich dein bin, denn ich bin die Liebe, die Freude der ganzen Welt, der Spender des Lebens.“

Mit Liebe in der Seele gibt es nichts, wovor man sich fürchten kann. Wenn die Seele durch die Liebe unterstützt wird, ist das Böse machtlos. Die Liebe gibt nicht nur das Leben, sie vererbt nicht nur die Jugend, Gesundheit und Stärke, sondern formt und perfektioniert die Menschheit.

Als Psyche Eros, die Liebe, erhielt, ging ein Nervenkitzel der Freude durch sie. Sie öffnete ihre Arme zu der zarten Gestalt der schönen Jugend und rief: „Wer bist du, der sich einer Verdammten erbarmt, verdammt, ein Opfer der schrecklichsten Monster der Dämonen der Hölle zu sein.“

Eros antwortete: „Fürchte nicht das Monster, von dem das Orakel gesprochen hat. Ich bin dein Ehemann. Ich bin der, vor dem sowohl Götter und Dämonen Grund zum Zittern haben.“

Liebe, die Höchste, ist der Ehemann der Seele. Sie kann ihren Ehepartner zum innersten Heiligtum des Himmels führen; ihr Schatten, die Wollust, kann zu den niedrigsten Ebenen der Hölle führen. So oft mit der Liebe verwechselt, durchstreift die Lust die Erde und verführt, verratet und zerstört die Weiblichkeit. Dieses unaussprechliche Böse war der Dämon, der Drache, das Monster, zu dem sich die Gralsritter zusammengefunden haben, es zu erschlagen.

Psyche, immer noch ängstlich, antwortete: „Warum, wenn du der Tod bist, der schreckliche Herrscher über das Land der Schatten, den selbst der mächtige Zeus fürchtet, warum kommst du in so einer erfreulichen Verkleidung? Deine Stimme ist Musik, dein Atem der Duft von Rosen, und die Berührung deiner Lippen verzückt mich. Wie soll ich dich nennen?“

Die Antwort von Eros, „Nenn mich Liebe“, ist ein Licht, das inmitten der Dunkelheit entzündet wird. Die Liebe baut die Schwärze und Unwirklichkeit des Todes ab und löst die fleischlichen, sinnlichen Sehnsüchte auf. Die von Liebe umgebene Seele ist in der Lage, zerstörenden Leidenschaften zu widerstehen. Sie erschlägt den Drachen in ihrer Aufopferung das zu erreichen, was wirklich ist. Interpretiert auf eine andere Weise, der Tod, im erfreulichen Deckmantel der Belohnung und Befreiung, küsst die Lippen der ermüdeten, gebietet der Seele sich nicht zu fürchten, und befreit sie aus der Knechtschaft der Erde.

Die Liebe hat den Vorsitz bei der Geburt, denn durch sie fährt die Seele auf die Erde nieder und die sich daraus ergebenden Erfahrungen und Lehren. Die Liebe hat den Vorsitz beim Tod, denn durch ihn steigt die Seele empor zur Freiheit, Frieden und Freude.

„Oh Liebe und Tod, Oh Tod und Liebe,
Wie wunderbar verwandt ihr seid!
So ist der Planet Venus dadurch zusammen,
der Abend- und der Morgenstern.

„Oh Liebe und Tod, Oh Tod und Liebe,
Das Leben endete, das Leben begann.
Die Sonne kann steigen, die Sonne kann sinken,
Es ist immernoch die selbe Sonne.

„Das Problem des Lebens wird hier endlich gelöst.
Tritt ein, die Tür ist angelehnt.
„Oh Liebe und Tod, Oh Tod und Liebe,
wie wunderbar verwandt ihr seid.“

Psyche und Eros lebten glücklich zusammen, obwohl die Fremdheit des Lebens in ihr momentane Angst verursachte. Die Seele, umgeben von Dunkelheit, der Unwirklichkeit der Erde, scheint daran gebunden zu sein, die Verheißungen der Liebe zu hinterfragen. Dennoch, es sei denn sie wird gejagt durch die Phantome des Zweifels und des Verdachts, behält die Seele einen allgemeinen Zustand von Frieden und Glück.

Doch als die Zeit verging, schwand die Vielfalt und Neuartigkeit der Liebe. Zweifel und Misstrauen waren einfach zu unterhalten. Eros gewährte Psyche die völlige Freiheit bei der Auswahl der Gäste, es war nur vorgesehen, dass sie ihn niemals in Frage stellt. Die Großzügigkeit und Güte des Eros erweckte die Phantome zu einer temperamentvolleren Aktion. Sie forderten sie auf, wissen zu wollen, wer ihr Ehemann in Wirklichkeit war. Umgeben von Geheimhaltung, wie könnte sie wissen, dass er ganz ihr gehörte? Könnte sie sich auf ihn verlassen, dass er ihr jeden Wunsch erfüllte? Mit diesen Fragen und Folgerungen öffnete sie die Tür zum tödlichsten Phantom der Schwesternschaft, der Eifersucht.

Die fleischliche Gesinnung beharrte auf Beweise, die gesehen und gefühlt werden können und wies „unsichtbare Wahrheiten“ zurück. Der Geist zieht ein Chaos von Tatsachen und Objektivität gegenüber einem Kosmos der Harmonie und Schönheit vor.

Eros, in Anbetracht der Ratlosigkeit, Unsicherheit und Unruhe der Psyche, die den Besuchen der Teufel, die als Freunde verkleidet waren, folgten, warnte sie: „Ich bitte dich, auf der Hut zu sein, nicht nur zum Wohle unseres Glücks, sondern wegen des Kindes, der Unsterblichkeit, sollst du mich ertragen. Wenn deine Gäste dich belästigen, dich quälen und dir Sorgen machen, meine Identität zu entdecken, und du ihnen erliegst, dann werde ich dich verlassen. Es liegt nicht in meiner Macht, mich dem Willen der Götter zu widersetzen.“

Psyche antwortete, dass sie mit ihm in der Nähe von Glück eingehüllt ist; Seine Berührung erfüllte sie mit Sehnsucht und Vertrauen, seine Stimme, als Flügel des Glaubens, erhob sie in das Reich des Friedens und der Sicherheit. Aber sie fühlte sich oft allein und die Gruppe von Schwestern, obwohl hässlich, unterhielt sie.

So kam es, dass Neugier und Angst in die Brut aufgenommen wurde, die täglich das Herz der Psyche verfolgte. Umgeben von ihrem Einfluss war Eros hilflos. Obwohl erfüllt mit der Macht der Götter, kann die Liebe nicht im Herzen des Verdachts wohnen.

Schlussendlich, unfähig, dem kombinierten Einfluss der Dämonen zu widerstehen, ließ sich Psyche überreden ihre Lampe zu nehmen, leise in die Kammer von Eros zu schleichen und das Gesicht ihres Geliebten anzublicken. Als sie es erblickte, verursachte ein Tropfen Öl, dass er aufwachte.

Im Moment der Offenbarung, im Anblick eines Wesens von wundervoller Jugend und Schönheit, wusste sie, dass ihre Ängste, Zweifel und ihr Misstrauen unbegründet waren. Im Moment der Erkenntnis, dass sie alles besaß, was das Herz und das Leben begehren könnte, wurde es wegen eines gebrochenen Gesetzes von ihr genommen. Der Teufel des Ungehorsams wurde ihr schließlich zum Verhängnis.

„Psyche, Psyche, du hast mich betrogen. Nun muss ich dich verlassen. Alleine wirst du unter den Intrigen deiner Feinde leiden.“

Eros und Psyche gingen auseinander. Die Liebe und die Seele wurden getrennt. Mit anderen Worten, die Seele, wegen ihrem Hinterfragen, Unglauben, Zweifel und Unruhe, trennte sich selbst vom Himmel des Glaubens, des Friedens und des Glücks. Dies ist die Geschichte (und der Grund) der Pilgerfahrt der Seele auf Erden. Wie oft wiederholt sich diese Geschichte heutzutage in den Häusern von Tausenden. Glaube, Sicherheit und Glück, verschachert für Zweifel, Verdächtigungen und Eifersüchteleien.

Psyche, hilflos und verzweifelt, wurde aller Dinge beraubt, bis auf die Hoffnung. Nach der Entdeckung der zerstörerischen Macht des Bösen drehte sie sich um, um die Liebe, den Himmel, zurückzugewinnen, den sie verwirkt hatte.

Für die menschliche Gerechtigkeit würde es den Anschein erwecken, dass nun Aphrodite (das Göttliche Gesetz) nachlassen würde, nachdem sie Zeuge des Untergangs der Psyche wurde. Nichts dergleichen. Der Schmerz und das Leid und die Sehnsucht der Psyche konnte in keiner Weise ihre Strafe mildern. „Du wirst unter keinen Umständen herauskommen, bis nicht der letzte Pfenning bezahlt wurde.“ Um Psyche unter den Göttern wieder einzusetzen würde eine Macht größer als das Gesetz voraussetzen, die ihre eigenen Edikte zunichte machen könnte oder wenigstens erweichen. Das Gesetz wird nicht für nichtig erklärt, wenn alles durch Ungehorsam verloren gegangen ist. Durch Schmerz und Mühsal gewinnt man allmählich seinen verlorenen Besitz zurück.

Psyche rief alle Götter dazu auf, ihr bei der Wiederherstellung der Liebe zu helfen. Ihre Gebete und Bitten erreichten nicht den hohen Himmel, denn ein gebrochenes Gesetz wird zu einer undurchdringlichen Mauer zwischen dem Flehen und seiner Erfüllung.

Hera, Gattin des Zeus, Königin des Himmels, und alle Dinge wissend; Diese Göttin, die in der Nähe der Erde wohnte und den Vorsitz über das Eheleben innehat, bemitleidete Psyche und sagte: „Ich wünschte, ich könnte deine Bitte an Zeus, dem mächtigen Herrscher über alle Menschen, herantragen. Das kann aber nicht passieren, denn das Wort der Aphrodite ist mächtig und ihre Dekrete unantastbar. Du hast es herbeigeführt, dein Schicksal. Ertrage die Strapazen, die über dich kommen werden. Glaube daran, dass du wieder im Himmel wohnen wirst. Erarbeite dir deine eigene Errettung.“

Psyche, deren einziger Wunsch es war, die Freude und das Glück der Vergangenheit wiederzuerlangen, ertrug die Strapazen, akzeptierte die Bestrafungen und bestand die Prüfungen, die ihr auferlegt wurden. Als sie die Realität der Aussage erkannte, dass „Für die Seele ohne Liebe ist alles leer und hoffnungslos“, wandte sie sich einem Freund zu, dem Gott des Todes, das Monster, vor dem sie sich am meisten gefürchtet hat, und bat ihn, sie mit in das Reich des Hades zu nehmen. Die Leistung dieser Reise war die extreme Buße für ihren Ungehorsam. In der Bereitschaft, den Tod zu erleiden; in der Bereitschaft, von allen Sünden gereinigt zu werden, erwirkte sie ihre Freilassung. Sie hatte alles bis zum letzten Pfennig bezahlt.

Von der freiwilligen Reise der Psyche hörend, dass sie vielleicht die Liebe wiedergewinnen würde, flog Eros zu ihrer Hilfe, befreite sie von ihrem stygischen Schlummer, erweckte sie zum Leben, zur Liebe und zur Jugend.

„Ah, Psyche, du bist fast umgekommen, um für meine Schuld zu sühnen. Weißt du nicht, dass nur die Götter den Fluss Styx überqueren und wieder zurückkommen können? Für sie ist er ein Jungbrunnen, aber wenn Sterbliche davon trinken, bindet es sie an das Rad von Geburt und Tod. Die Götter erkennen die Sühne und gebieten dir, von diesem Kelch der Unsterblichkeit zu trinken.“

Hätte Psyche Eros Vorwürfe für ihr Unglück gemacht; hätte sie sich geweigert, die Ursache ihrer Sünden und Leiden auf sich selbst zu nehmen; hätte sie die Suche nach der verlorenen Liebe aufgegeben, wäre ihr das übliche Schicksal der Menschheit sicher gewesen. Unglück, Armut, Sorgen, Krankheit, Stagnation und Tod sind das Ergebnis, wenn man aufhört zu suchen, zu kämpfen und zu siegen.

Die Seele verliert die Liebe und Unsterblichkeit durch Ungehorsam. Sie erreicht die Liebe und Unsterblichkeit durch Glauben, Vertrauen und Loyalität.

„Der Tod ist das Problem des Lebens, aber die Liebe ist die Lösung.“

Die Suche der menschgewordenen Seele nach Unsterblichkeit durch die Mithilfe der Liebe wird typisiert in der Suche der Ritter nach dem Goldenen Vlies, dem Heiligen Gral.

Die Legende von Eros und Psyche kann so interpretiert werden, dass die Seele, auf der Suche nach Liebe und Unsterblichkeit, Angst und Leiden erträgt, verursacht durch die Sünden der Angst, Zweifel, Misstrauen und Ungehorsam. Andere Legenden, wie in dieser Sendung schon angesprochen, werden diese inneren Bedeutungen skizzieren und aufzeigen, die Bedeutungen, die für die Schüler des Rittertums und der Ritterlichkeit wichtig sind.

================ Ende des Vorlesens ================

Dieser Zweig der Illuminati, der seinen Ursprung in der Anglo-Arischen Rasse nahm. In den Mythen, meine Damen und Herren, um König Artus und die Tafelrunde dieser Ritter des Heiligen Grals, die die Vorläufer des Hosenbandordens (Anm. Order of the Garter) und anderer Ritterschaften waren, insbesondere der Gruppe, die als „Round Table“ bekannt ist. Einer lohnt sich besonders zur Interpretation, denn er zeigt den Gebrauch und Missbrauch von Macht. Und in der zweiten Stunde heute Abend werden wir euch die Geschichte von Merlin erzählen. Die Geschichte, meine Damen und Herren, von Merlin. Und mir machen weiter mit unserer Offenlegung der Doktrin der Christlichen Identität britischer Israeliten, die Herrenrasse, die Leute, die alle anderen beherrschen wollen. Denn in allen Logen gibt es primäre Regel. Die Anglo-Arische Rasse ist die Oberste, und man wird keinen Farbigen in der Loge finden.

Meine Damen und Herren, dieses Szenario wurde in der gesamten Menschheitsgeschichte ausgespielt. Es hat sich nicht verändert; Es gibt immer jemanden, der glaubt, dass sie die Herrenrasse sind. Dass sie die einzigen sind, die befähigt sind zu herrschen, und sie beabsichtigen, alle anderen zu versklaven — sogar Leute ihrer eigenen Rasse, denn ihr Motto ist: Wenn du nicht einer von uns bist, bist du nichts.

Meine Damen und Herren, im Material, das von James „Bo“ Gritz — hier „Grits“, wir nennen ihn „Bobo Grits“ (Anm. „Bobo Grütze“) — Lieutenant Colonel James „Bo“ Gritz, in seiner SPIKE-Ausbildungs-Werbebroschüre, in seinem SPIKE-Video, werdet ihr sehen, dass SPIKE so geschrieben wird — und ich habe es vielen von euch selbst überlassen, herauszufinden, was es ist; manche von euch haben das getan, die meisten von euch haben es nicht getan — S-P-(Penis von Osiris)-K-E. S-P-(Obelisk)-K-E. S-P-(Phallus)-K-E. S-P-(dumme Sheeple)-K-E. Ihr wacht da draußen besser auf, und ihr macht es besser wirklich schnell.

Ich komme wieder, Leute, 9 Uhr abends pazifische Zeit, 10 Uhr Mountain-, 11 Zentral- und Mitternacht östliche Standardzeit. Verpasst es nicht, und wenn ihr es verpasst, nehmt die Sendung auf, und wenn ihr sie nicht aufnehmen könnt, dann bestellt die Bänder von uns.

Gute Nacht, und Gott segne euch alle.

(Schlussmusik: The Rose, von einem unbekannten Künstler)

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