Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 43 – Finsternis


Willkommen, wieder einmal, zu The Hour of the Time. Ich bin William Cooper.

Meine Damen und Herren, stellt sicher, dass ihr euch heute Abend ans Radio klebt, denn wir bringen euch eine weitere Folge in der nicht enden wollenden Serie, die wir Mystery Babylon nennen.

(Eröffnungsmusik: Unbekannte Orchestermusik)

Die heutige Folge, meine Damen und Herren, trägt den Titel „Finsternis“.

[Lesung aus The Veil of Isis]:

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Es gibt keine Forschung, die so faszinierend und doch so geheimnisvoll ist, wie die der frühen Religionen der Menschheit. Um die Verehrung Gottes zurückzuverfolgen zu ihrer einfachen Herkunft, und den allmählichen Prozess von diesem entwürdigenden Aberglauben und diesen unheiligen Riten zu markieren, die Seine Anwesenheit in der antiken Welt verdunkelten, und schließlich auslöschte.

Zuerst genossen die Menschen die Segnungen der Natur wie es Kinder tun [in einem Zeitalter der Unschuld], ohne die Ursachen zu hinterfragen. Es war in der Tat für sie ausreichend, dass die Erde ihnen Kräuter gab, dass die Bäume ihnen Früchte gaben und der Strom ihren Durst löschte. Sie waren glücklich, und jeden Augenblick sprachen sie Ihm ein Gebet der Dankbarkeit aus, den sie bisher noch nicht kannten.

Und dann entstand unter ihnen ein vages und unbestimmtes System der Theologie, wie die Wasser des grenzenlosen Meeres. Sie lehrten sich gegenseitig, dass die Sonne, der Mond und die Sterne von einer Großen Seele bewegt und erleuchtet (illuminiert) werden, die die Quelle allen Lebens ist, die die Vögel zum Singen, die Bäche zum Murmeln und das Meer zum Erheben brachte. Es war ein heiliges Feuer, dass am Firmament leuchtete, und in mächtigen Flammen. Es war ein seltsames Wesen, das die Seelen der Menschen mit Leben erfüllte und wenn die Körper starben, zu sich selbst zurückkehrte.

Die Menschen der Antike beteten diese Große Seele am Anfang an und sprachen von Ihm in Ehrfurcht, und manchmal erhoben sie ihre ängstlichen Augen zu Seinem glitzernden Wohnort in der Höhe.

Und bald lernten sie zu beten. Wenn diejenigen, die sie liebten, im Sterben lagen, stießen sie wilde Klagen aus und warfen ihre Arme verzweifelt in Richtung der geheimnisvollen Seele; denn in Zeiten der Not ist der menschliche Geist so schwachsinnig, so hilflos und klammert sich immer an etwas, was viel stärker als er selbst ist.

Bis jetzt [in dieser Zeit] verehrten sie nur die Sonne, den Mond und die Sterne — und nicht als Gott, sondern als Visionen dieser göttlichen Essenz, die allein regierte und die Erde, den Himmel und das Meer durchdrang.

Sie verehrten Ihn kniend, mit gefalteten Händen und erhobenen Augen. Sie boten Ihm keine Opfer an, sie bauten Ihm keinen Tempel; sie waren zufrieden damit, Ihm ihre Herzen anzubieten, die voller Ehrfurcht waren, in Seinem eigenen Tempel, der voll von der Größe der Natur war. [William Cooper: Denn der Gott, den sie anbeteten, war tatsächlich der Gott der Natur.] Und es wird gesagt, dass es noch immer einige barbarische Inseln gibt, wo die Menschen weder Kirchen noch Zeremonien haben, und wo sie noch immer Gott anbeten, reflektiert in der Arbeit Seiner unzähligen Hände. [William Cooper: im Geheimnis und Gleichgewicht der Perfektion der Natur.]

Aber sie waren nicht lange zufrieden mit diesem einfachen Dienst.

[William Cooper: Es waren diejenigen unter ihnen, die gelernt haben zu unterwandern und zu verdrehen, damit sie die anderen um sie herum kontrollieren können.]

Das Gebet, das zuerst eine Inspiration gewesen war, wurde in ein System gegossen, und die Menschen, die schon böse geworden waren, beteten die Gottheit an, um ihnen Häute von wilden Tieren im Überfluss zu geben und um ihre Feinde zu zerstören.

Sie stiegen auf Anhöhen [Berggipfel, und sie bauten Türme] und hofften so, da sie näher bei Gott waren, dass Er ihr Gebete bevorzugte statt der Gebete ihrer Feinde. [Und diejenigen, die diese Anhöhen kontrollierten wurden sehr mächtig.] Und das ist der Ursprung für diese abergläubische Verehrung der Anhöhen, die in der gesamten heidnischen Welt universell war.

[William Cooper: Und dann, es ist klar in den antiken Annalen, kam jemand daher.]

Orpheus wurde geboren. Und er erfand Instrumente, die durch seine Berührung oder durch seine Lippen Töne von übertreffender Süße ausstießen, und mit diesen Melodien lockte er die sich wundernden unschuldigen Wilden in die Lichtung des Waldes, und dort lehrte Orpheus ihnen Gebote des Gehorsams gegenüber der Großen Seele und der Herzensgüte untereinander in harmonischen Worten [und er wurde der Hohepriester].

Und so widmeten sie Haine und Wälder der Verehrung der Gottheit.

Es gab Männer, die Orpheus beobachtet hatten, und die seine Macht über die Herde, die ihn umgeben hat, [Denn selbst damals gab es Sheeple.] gesehen und ihn deswegen beneidet hatten. Sie beschlossen, ihn nachzumachen, und nachdem sie diese Barbaren studiert hatten, rotteten sie sich zusammen und nannten sich selbst „Priester“. Religion — ist göttlich, aber ihre Seelsorger sind schließlich nur Menschen.

[William Cooper: Und die Idee, von Anfang an, dass unvollkommene Menschen über unvollkommene Menschen herrschen können, ist fehlerhaft.]

Ach! Manchmal sind es Dämonen mit den Gesichtern und Flügeln von Engeln.

Ihr seht, die Einfachheit des Menschen und die List der Priester haben alle Religionen der Welt zerstört oder korrumpiert, [ohne Ausnahme.]

Denn diese Priester, meine Damen und Herren, lehrten die Menschen ihre erlesensten Kräuter und Blumen zu opfern. Sie lehrten ihnen Formeln des Gebets und ließen sie soviele Ehrerbietungen an die Sonne machen und die Blumen anbeten, die ihre Blüten öffneten, wenn Er aufstieg und sie wieder schlossen, wenn Er unterging.

[William Cooper: Denn der große Feuerball, der seinen Weg von morgens bis abends über den Himmel macht, wurde als Erlöser von denjenigen angesehen, die in der kalten Finsternis kauerten von wilden Tieren umgeben, und es war die Sonne, auf die sie ihre Anbetung richteten. Und auf das große Symbol im Himmel für die Macht Gottes und die Quelle von allem Leben auf dieser Erde. Denn erinnert euch daran, sie verehrten den Gott der Natur.]

Sie bildeten eine Sprache aus Symbolen, die vielleicht notwendig war, da Buchstaben noch nicht erfunden waren, die aber die Menschen verwirrte und sie pervertierten ihre Anbetung des einen Gottes.

[William Cooper: Die Symbole werden noch immer auf die Sheeple dieser Welt heute angewendet … Die große Herde.]

[So repräsentiert die Sonne die große Doktrin dieser Religion und der Mond repräsentiert die Kirche, die das reine Licht der Sonne reflektiert.] Und die Sonne und der Mond wurden als Embleme von Gott verehrt, und Feuer [von den Philosophen des Feuers] als ein Emblem der Sonne, Wasser als ein Emblem des Mondes [welches, durch Glauben, das reine Licht seines Meisters reflektierte].

Die Schlange [repräsentierte den vollständigen Körper des Priestertums, die Eingeweihten,] musste angebetet werden … als ein Emblem der Weisheit und der ewigen Jugend, da sie ihre Haut einmal im Jahr erneuert, und somit periodisch die Symptome der alten Zeit ablegt [und von Neuem beginnt – wiedergeboren, wenn man so will].

Und der Stier, das kräftigste aller Tiere, dessen Hörner der Mondsichel glichen, wurde ebenso angebetet.

Die Priester beobachteten die Begierde, mit der die Barbaren diese Symbole verehrten, und erhöhten sie.

[William Cooper: Es war eine Zeit voll von Mysterien und wenig Verständnis dafür, was um die Menschen herum zu sehen war. Für den antiken Menschen sah es so aus, als würde die Sonne sterben und die Finsternis auf sie niederkommen, in der Zeit der großen Gefahr und der Kälte. Und dann, so wie durch Geisterhand, wurde die Sonne jeden Morgen wiedergeboren und machte ihren Weg über den Himmel, wo sie alt wurde und wieder starb. Und sie begannen, die Welt nach den Jahreszeiten zu messen, und ihre Religion spiegelt all dies wieder. Und die heutigen Religionen, obwohl sie jede Verbindung mit dem antiken Heidentum leugnen, spiegeln noch immer exakt die gleiche Religion in ihren Zeremonien und heiligen Tagen wieder … sogar bis zum Layout ihrer Kirchen.]

Das Sichtbare zu verehren ist eine Krankheit der Seele, die der gesamten Menschheit innewohnt, und die Krankheit, von der diese Menschen geheilt werden konnten, buhlte stattdessen um sie.

Es stimmt, dass die erste Generation von Menschen diese nur als die leeren Symbole eines Göttlichen Wesens angesehen haben, aber es ist ebenso sicher, dass in der Zeit, als die vulgären Menschen den Gott im Emblem vergessen hatten und das verehrten, was ihre Väter allein angebetet hatten [und daher wurde aus dem Symbol Gott]. Ägypten war der Urquell dieser Götzendienste und es war in Ägypten, dass die Priester zuerst reale Attribute auf die Sonne angewendet hatten, und auf den Mond, den sie Seine Frau nannten [und Schwester und Mutter. Und die Sonne wurde zu Osiris, der Mond wurde zu Isis, Bruder und Schwester, Mutter und Sohn, Ehemann und Ehefrau].

Es könnte euch vielleicht interessieren [diejenigen unter euch, die es nicht gehört haben, und vielleicht dieser Sendung für eine lange Zeit nicht zugehört hatten …], die erste [allererste] Fabel der Welt zu hören.

Inmitten des Chaos wurde Nimrod [der Text sagt Osiris] geboren, und bei seiner Geburt hörte man eine Stimme verkünden — „Der Herrscher über die ganze Welt ist geboren“.

Und aus dem gleichen dunklen und unruhigen Mutterleib wurde geboren Semiramis [der Text sagt Isis], die Königin des Lichts, und … [der Text sagt „Typhon„] der Geist der Finsternis.

Dieser [Nimrod] bereiste die ganze Welt und zivilisierte ihre Bewohner und lehrte ihnen die Kunst des Ackerbaus. [Und seine Frau, Semiramis, baute die ersten befestigten Städte und Mauern.] Aber als er zurückkam … legte der Eifersüchtige [der Text sagt „Typhon“] eine Kriegslist für ihn und mitten bei einem Bankett wurde er [getötet (der Text sagt „wurde er in eine Truhe gesperrt, in die sein Körper genau hineinpasst“]. Er wurde in seinem Gefängnis angenagelt, das in den Fluss [der Text sagt „Nil“] geworfen wurde und zum Meer trieb … das sogar in der alten Zeit … nie erwähnt wurde … sondern mit Zeichen der Abscheu.

Und als [Semiramis] diese traurigen Neuigkeiten erfahren hat schnitt sie sich eine Locke von ihrem Haar ab und zog ihr Trauergewand an und wanderte durch das ganze Land auf der Suche nach dem … toten Körper ihres Ehemannes.

[William Cooper: Schließlich fand sie ihn. Durch magische Sprüche wurde ein magischer Sexualverkehr zwischen dem toten Nimrod und Semiramis abgehalten, aus dem ein Kind entsprang. Das Kind war Tammuz. Und Semiramis fütterte den Säugling mit ihrem Finger statt mit ihrer Brust und legte ihn jede Nacht ins Feuer, um ihn unsterblich zu machen. Und nun, lasst mich eine spätere Geschichte davon mit dem gleichen Mythos vorlesen, nur mit anderen Namen. Und ich muss meine Erzählung hier jetzt unterbrechen, und das für euch vorlesen:]

[Wiederholt den Text mit den Original-Namen]: Inmitten des Chaos wurde Osiris geboren, und bei seiner Geburt wurde von einer Stimme verkündet — „Der Herrscher über die ganze Welt ist geboren.“

Und aus dem gleichen dunklen und unruhigen Mutterleib wurde Isis geboren, die Königin des Lichts, und Typhon, der Geist der Finsternis.

Dieser Osiris bewegte sich über die ganze Welt und zivilisierte ihre Bewohner und lehrte ihnen die Kunst des Ackerbaus. [brachte sie zusammen in Gesellschaften zum gegenseitigen Nutzen und Schutz]. Aber bei seiner Rückkehr nach Ägypten legte ihm der eifersüchtige Typhon eine Kriegslist, und mitten bei einem Bankett wurde er in eine Kiste eingesperrt, in die sein Körper exakt hineinpasste. Er wurde in seinem Gefängnis angenagelt und in den Nil geworfen und trieb in Richtung Meer beim Taitic Mouth (?), der sogar in der Zeit des Plutarchs niemals von einem Ägypter erwähnt worden ist [außer mit Verachtung und Abscheu].

Als Isis die Neuigkeiten hörte schnitt sie sich eine Locke ihres Haares ab und zog sich ihr Trauergewand an und wanderte durch das ganze Land auf der Suche nach der Kiste, die den toten Körper ihres Ehemannes enthielt.

Endlich erfuhr sie, dass die Kiste durch die Wellen zum Ufer von Byblos getragen wurde und verfing sich dort in den Zweigen eines Tamarisk-Busch, der schnell in die Höhe schoss und ein großer und schöner Baum wurde, der um die Kiste wuchs, sodass sie nicht gesehen werden konnte.

Der König des Landes war wegen der enormen Größe des Baumes, die er so schnell erworben hat, erstaunt und befahl, dass er abgeholzt werden sollte um das Dach seines Palastes zu unterstützen — die Kiste ist noch immer im Baumstamm versteckt.

Die Stimme, die aus dem Himmel gesprochen hatte bei Osiris‘ Geburt, erzählte diese Dinge der armen Isis, die dann zum Ufer von Byblos ging und sich bei einem Brunnen zum Weinen niederließ. Die Mädchen der Königin trafen sie und sprachen sie an, und die Königin ernannte sie dazu, sich um ihr Kind zu kümmern. Und Isis fütterte das Kind mit ihrem Finger statt mit ihrer Brust und legte es jede Nacht ins Feuer um es unsterblich zu machen, während sie sich selbst in eine Schwalbe verwandelte und über der Säule schwebte, die das Grab ihres Mannes war, und beklagte ihr trauriges Schicksal.

Es geschah, dass die Königin sie entdeckte und schrie, als sie ihr Kind von Flammen umgeben sah. Durch diesen Schrei brach sie den Zauber und beraubte ihn seiner Unsterblichkeit.

Durch diesen Schrei wurde Isis zurück in ihre Göttinen-Form verwandelt und stand vor der vor Ehrfurcht ergriffenen Königin, voll von Licht und süßen Düften um sie herum.

Sie schneidete die Säule offen und nahm den Sarg mit ihr und öffnete ihn in der Wüste. Und dort umarmte sie den kalten Leichnahm des Osiris und weinte bitterlich.

(Pausenmusik: dunkle, dramatische Instrumentalmusik)

[Fortsetzen des Lesens]:

[Isis] kehrte nach Ägypten zurück und versteckte den Sarg an einem abgelegenen Ort: Aber Typhon, der im Mondlicht jagte, fand ihn durch Zufall und zerteilte den Leichnahm in 14 Stücke. Wieder machte sich Isis auf die müde Suche im ganzen Land und segelte über die sumpfigen Teile in einem Boot aus Papyrus. Sie entdeckte alle Fragmente mit einer Ausnahme, da es ins Meer geworfen wurde. Jeden dieser Teile begrub sie dort, wo sie ihn gefunden hat, was erklärt, warum es in Ägypten so viele Gräber des Osiris gibt.

Und statt des Gliedes, das verloren war, gab sie den Phallus an die Ägypter — die widerliche Anbetung von etwas, was sie von dort nach Italien brachten, nach Griechenland, und in alle Länder im Osten.

[William Cooper: Und heute schenken sie diesem Phallus Ehrerbietung, wenn sie voll Ehrfurcht vor dem Washington Monument stehen, oder wenn sie ein SPIKE Training besuchen. Denn wahrlich (lacht) … wahrlich, es ist der Schaft.]

Als Isis starb wurde sie in einem Hain in der Nähe von Memphis begraben. Über ihrem Grab wurde eine Statue aufgestellt, die von Kopf bis Fuß mit einem schwarzen Schleier bedeckt war. Und darunter waren folgende göttlichen Worte eingraviert: „Ich bin alles, das war, das ist, das sein wird, und keiner unter den Sterblichen hat es bis jetzt gewagt, meinen Schleier zu heben.“

Unter diesem Schleier, meine Damen und Herren, sind alle Mysterien und Lehren der Vergangenheit verborgen. Ein junger Gelehrter, der seine Finger mit dem Staub der ehrwürdigen Blätter bedeckt hatte, mit müden und geröteten Augen von den nächtlichen Mühen wird nun versuchen, eine Ecke dieser mysteriösen und heiligen Bedeckung zu heben.

[William Cooper: Die Blätter sind die alten Bücher, die ich in den Gebrauchtbuchhandlungen im ganzen Land und in der ganzen Welt entdeckt habe. Und wirklich, in manchen dieser dunklen und trüben Ecken und Regalen, die niemals berührt worden sind, wurde ich buchstäblich mit dem Staub der Jahre bedeckt, der sich auf diesen alten Bänden niedergelassen hat. Diejenigen, die ich mir leisten konnte, fanden den Weg in meine Bibliothek, wo sie heute noch dienen.]

[Ihr seht,] diese zwei Gottheiten, Isis und Osiris, waren die Eltern von allen Göttern und Göttinnen der Heiden, oder sie waren in der Tat jene Götter, die unter vielen verschiedenen Namen angebetet wurden [:Nimrod, Semiramis, Isis, Osiris, Diana, Dionysos]. Die Fabel selbst wurde in die Mythologien der Hindus und der Römer aufgenommen. Sira soll Brahma verstümmelt haben, wie es Typhon mit Osiris machte, und Venus soll ihren erschlagenen Adonis betrauert haben, wie Isis für ihren Ehemann-Gott [, Bruder, Sohn] geweint hat.

Und bis jetzt wurde die Sonne und der Mond alleine unter diesen zwei Namen angebetet. Und wie wir gesehen haben, neben diesem Paar von wohlwollenden Geistern, erschuf der Mensch, der begonnen hatte, die Sünde in seinem Herzen zu erkennen, einen Bösen, der gegen die Kraft des Lichts ankämpfte, und mit ihnen kämpfte um die Seelen der Menschen.

[Ich muss euch sagen, dass ich in meinen Studien herausgefunden habe, dass es natürlich war, durch die ganze Geschichte hindurch], für den Menschen etwas zu erschaffen, was schlimmer als er selbst ist [anstatt die Verantwortung auf seine eigenen Schultern zu nehmen]. Und sogar in der Theologie der amerikanischen Indianer, die die reinste in der modernen Welt ist, kann ein Mahitou oder „dunkler Geist“ gefunden werden.

Osiris oder die Sonne wurde nun in der ganzen Welt angebetet, wenn auch unter anderen Namen. Er war der Mithras der Perser, der Brahma von Indien, der Baal oder Adonis der Phönizier; er war der Apollo der Griechen, der Odin der Skandinavier, der Hu der Briten und der Baiwe der Lappländer.

Isis, meine Damen und Herren, erhielt auch den Namen der Islene, Ceres, Rhea, Venus, Vesta, Kybele, Niobe, Melissa — Nehalennia im Norden, Isi bei den Indianern; Puzza bei den Chinesen; und Ceridwen unter den alten Briten.

Die Ägyptern waren erhaben Philosophen, die die Theologie dem Rest der Welt diktiert haben. Und in Chaldäa entstanden die ersten Astrologen, die die Himmelskörper mit Neugier und Ehrfurcht beobachteten, und die göttliche Entdeckungen machten, und die sich selbst „Die Dolmetscher Gottes“ nannten.

Und sie gaben jedem Stern einen Namen, und jedem Tag im Jahr gaben sie einen Stern.

Und die Griechen und Römer, die Dichter waren, umrankten diese Namen mit Legenden.

Jeder Name war eine Person und jede Person war ein Gott.

Von dieser Geschichte über die Sterne entstanden die Engel der Juden, Die Dschinn der Araber, die Helden der Griechen und die Heiligen der römischen Kirche.

Und dann kam Korruption über Korruption und der Aberglaube schleuderte den schwarzen und scheußlichen Schleier über die Lehren der Religion. Ihr seht, eine Religion [, meine Damen und Herren], ist verloren [– völlig verloren –] sobald sie ihre Einfachheit verliert: Die Wahrheit hat keine Geheimnisse und Mysterien: Es ist der Betrug, der allein in der Dunkelheit lauert.

[William Cooper: Es ist nur die Lüge, die hinter einer Tür versteckt ist.]

Der Mensch vervielfachte Gott in tausend Namen und erschuf Ihn immer nach seinem eigenen Ebenbild. Auch Ihn, von dem sie es einst als unwürdig angesehen hatten, Ihn in anderen Tempeln zu verehren als auf dem Boden der Erde und unter der großen Kuppel des Himmels [die Er erschaffen hatte], beteten sie in Höhlen an, und dann in Tempeln, die aus Baumstämmen grob geformt waren, und kamen in Reihen zusammen, um Haine [von Bäumen] zu imitieren, mit anderen Stämmen, die quer darauf platziert waren. [William Cooper: Um das Kreuz zu bilden, das man sehen kann, wenn man die Sonne hinter einem Hindernis ansieht. Sie ziehen über den Himmel.]

Dies waren die ersten errichteten Gebäude der Verehrung von Menschen, die keine Ehrfurcht vor der Gottheit hatten, sondern die nur … konzipiert wurden als erstaunliche Anstrengung in der Kunst. [William Cooper: Und um ihr Wissen und ihre Macht zu zeigen, damit sie besser die Herde unterwerfen und beherrschen konnten, die Sheeple, die Profanen, die Menschheit, die keine Ahnung hatte — und das hat sie immer noch nicht, nebenbei bemerkt.]

Es mag … notwendig sein, manche von euch daran zu erinnern, dass wenn ein höheres Wesen [– Gott, wenn man so will –] die eleganten Tempel der Römer, die prächtigen Pagoden der Inder und die gotischen Kathedralen der westlichen Welt ansieht, ähnliche Gefühle hat, wie wenn wir uns die unhöflichen Bemühungen der frühen Heiden [oder einen Ameisenhügel] ansehen, die Gott für unwürdig ob der Früchte und Blumen hielten, die er selbst erschaffen hat, und ihm stattdessen die Eingeweide der Tiere oder Menschenherzen angeboten haben.

[William Cooper: Könnt ihr euch diese Kühnheit, diese Arroganz vorstellen?]

Wir können eine alte und gefallene Religion mit dem Schiff der Argonauten vergleichen, bei dem die Griechen den Wunsch haben, es für die Nachwelt zu erhalten, und es auf viele verschiedene Arten reparieren, sodass am Ende nicht ein Fragment des ursprünglichen Schiffes übriggeblieben ist, welches nach Kolchis aufgebrochen ist um das Goldene Vlies zu erobern.

Lasst uns jetzt viele viele Jahre in die Zukunft gehen [– Jahrhunderte, wenn ihr wollt –] und uns den Zustand der Nationen betrachten, in denen die Religionen zuerst geboren wurden. Wir finden die Ägypter, wie sie die häufigste Pflanze, das verächtlichste Biest und das schrecklichste Reptil verehrten. Durch die Feierlichkeit und der Pomp ihrer absurden Zeremonien wurden sie zum Gespött der ganzen Welt.

Clemens von Alexandria beschreibt einen ihrer Tempel so: „Die Wände glänzen mit Gold, Silber und Bernstein und glitzern mit den Edelsteinen aus Indien und Äthiopien: Und die Vertiefungen wurden mit prächtigen Vorhängen verborgen. Aber wenn man das innerste Heiligtum betritt und sich nach dem Abbild Gottes erkundigt, wegen dem der Tempel erbaut wurde; Einer der Pastophori, oder jemand anderer aus dem Tempel mit einem feierlichen und geheimnisvollen Gesichtsausdruck hält den Schleier beiseite und man leidet, um einen Blick auf die Gottheit zu erhalten. Und dort, auf dem Altar, sieht man eine Schlange, oder ein Krokodil, oder eine Katze, oder ein anderes Tier, ein geeigneterer Bewohner einer Höhle, oder eines Moores, als eines Tempels.“

[William Cooper: Oder einen riesigen Penis, der Phallus des Osiris, den Isis auf dem Altar von Ägypten ersetzt hatte.]

Die ägyptischen Priester waren schon immer Betrüger, aber da sie einmal so gefeiert wurden … degenerierten sie zu einer Rasse von Jongleuren [oder Zirkus, wenn man so will].

Auch die Chaldäer lebten den Ruhm ihrer Väter, und auf der Basis ihrer eigenen Betrügereien.

[William Cooper: Niemand war mehr ehrlich. Niemand konnte auf Gott zeigen. Niemand verstand, dass all die Symbole des Universums und der Natur die Kraft des unsichtbaren Gottes repräsentierten, der von den ersten Menschen verehrt wurde.]

Die Brahmanen, die Priester aus Indien, die einmal als so tugendhaft und weise gefeiert wurden … sie sind auch abgefallen. Einmal hatten sie es verboten, dass mehr Blut als das eines Insekts vergossen wird: Ein einziger Tag im Jahr, beim Fest des Jagam, war es ihnen erlaubt, das Fleisch eines Tieres zu opfern, und viele verzichteten auf die Teilnahme, unfähig, ihre Gefühle der Abscheu zu erobern.

Aber jetzt hatten sie von den wilden Skythen und von den Phöniziern, die an ihren Küsten Handel trieben, gelernt, die Frau auf dem Scheiterhaufen ihres Mannes zu opfern — um das sanfte Brahmah mit dem Blut der Menschen zu beschwichtigen.

[William Cooper: Und diese Zeremonie dauert bis heute an.]

Nun wurden aus den Engeln, die über sie Vorsitz hielten, wilde Dämonen, die sie zu grausamen Bußen geißelten, sogar zu lebenslangem Leiden und Hungersnot.

Und in den heiligen Hainen, in denen die Väter der Brahmanen einst die Gebote der Liebe gelehrt hatten, magerten jetzt die Menschen ab, waren von Sorgen gezeichnet, starben sogar, wanderten traurig umher und warteten auf den Tod wie gefolterte Gefangene auf ihre Freiheit warten.

Was aber noch schlimmer ist, diese bösen Priester suchten das ganze Land nach den schönsten jungen Frauen ab und bildeten sie aus, in ihren Tempeln zu tanzen, und um die Gläubigen in ihre Arme zu locken mit lüsternen Blicken und schmachtenden Haltungen, und mit ihren Stimmen, die sich harmonisch mit den goldenen Schellen an ihren Füßen vermischt. [William Cooper: Sie wurden zu Prostituierten des Priestertums.] Sie sangen Hymnen auf die Götter in der Öffentlichkeit und im Privaten bereicherten sie die Schatzkammern der Pagode mit ihren berüchtigten Verdiensten. Und so wurde eine reine und simple Religion von der Habsucht und Lüsternheit ihrer Priester entwertet: Bis die Tempel zu einer Räuberhöhle wurden: Bis die Prostitution thronend auf den Altären der Götter saß.

[William Cooper: Und heute geht es weiter, obwohl die Prostitution auf eine andere Weise funktioniert. Die meisten religiösen Treffen heutzutage sind spiritueller Konsumismus. Es beginnt mit einem Problem, und wenn die Stunde vorbei ist, wurde das Problem gelöst, und die Kassen der Priester, der Pfarrer wurden im Prozess gefüllt.]

Griechenland und Rom ging in Faulheit unter und der Luxus entging nicht der allgemeinen Verschmutzung. Das Emblem der Generation [– der Phallus –], den Isis den Ägyptern geschenkt hatte und den sie in abstrakter Referenz hielten, erhielt nun einen prominenten Platz in den Festen dieser Nationen, wie es der Lingam bei den Hindus tat, und er wurde offen bei Prozessionen zur Schau getragen [– vorher nur Gästen zuhause gezeigt –] auf der Straße: Es wurde von römischen Nationen als Armbänder getragen.

[William Cooper: Er schmückt die Hauptstadt unseres Landes als das Washington Monument und steht, um uns zu verspotten, in Dealey Plaza in Dallas, Texas.]

Die heiligen Feste und Mysterien, die sie von den Ägyptern erhielten, und für die die Frauen es gewohnt waren, sich durch Mäßigkeit vorzubereiten, und die Männer durch Fasten, waren jetzt nur noch Vehikel für alle Verderbtheit und Täuschungen der niedrigsten Art. Männer durften den Frauen bei der Verehrung von Bacchus, oder Adonis aus dem Bona Dea, und sogar von Priapus beiwohnen, und die Dionusia wurden so ausschweifend, [meine Damen und Herren], dass die zivilen Kräfte gezwungen waren, sich in die Religion von denjenigen einzumischen, und die Bacchanalien wurden durch ein Dekret des römischen Senats abgeschafft.

[William Cooper: Aber es war zu spät, denn das Schicksal Rom’s war schon besiegelt.]

Und die Juden, das auserwählte Volk Gottes, hatte sich ihre Religion nicht verändert? Hatte nicht Gott, müde von ihren Sünden, sie der Gefangenschaft ausgeliefert, sie mit Trauer gegeißelt und mit Flüchen bedroht?

[William Cooper: Und ist nicht der Staat Israel mehr ein säkularer Staat als ein religiöser heutzutage, trotz den Behauptungen des Zionismus?]

Sie verehrten Baal-Peor, den Priapus von Assyrien, sie opferten ihre Kinder dem Moloch: Sie hatten tanzende Mädchen im heiligen Tempel.

[William Cooper: Und diese Korruption verschonte keine Rasse, kein Volk, keine Religion, und keiner kann auf den anderen zeigen und wahrheitsgemäß sagen, dass sie mehr schuldig als sie selbst waren. Denn alle sind schuldig — alle Völker, alle Religionen, alle Nationen auf dieser ganzen Welt haben die einfachen Regeln von all den verschiedenen Religionen auf dieser Welt zerstört, und keine ähnelt auch nur leicht dessen, wie sie ursprünglich begonnen hatte.]

Und ich werde nicht tiefer in die Einzelheiten vordringen, die so erniedrigend für die menschliche Natur sind. [William Cooper: Ich sehe, ihr windet euch bereits in euren Sitzen, also werde ich Erbarmen haben.] Ich werde euch [stattdessen] einladen, mir in eine Ecke zu folgen [durch stetiges zuhören von The Hour of the Time] … wo [ihr anfangen könnt, besser zu verstehen, wo wir sind und wo wir hingehen, denn es gibt viele in der Geschichte der Welt, die diesen Weg zurückgelegt haben. Es wird in Zyklen aufgeführt, und diejenigen, die die Geschichte ignorieren, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen. Es gibt einen Platz auf der Welt, wo] zumindest für viele Jahrhunderte die Religion in ihrer ursprünglichen Reinheit bewahrt wurde, und deren Priester im Himmel durch barbarische Soldaten als Märtyrer empfangen wurden bevor sie gelernt hatten, Schurken auf dieser Erde zu sein.

Es war ein isolierter Ort, der Welt unbekannt in den früheren Zeiten des Lasters. Es ist nun ein Königreich, berühmt für seine [einst große] Kraft [die den Hain umkreiste] und für seinen Luxus von Hemisphäre zu Hemisphäre, [und für die zivilisatorischen Einflüsse und auch für seine erbärmliche Grausamkeit].

Es wurde von den blauen Wassern des deutschen und atlantischen Meeres umgeben und die erlesensten Gaben der Natur waren im Überfluss vorhanden.

Es wurde Die Weiße Insel (Anm. The White Island) genannt, von dessen Klippen, sie sich noch immer so kalt auf Gallien runzeln, und das Land der Grünen Hügel (Anm. Land of Green Hills), benannt nach seinen begrünten Bergen.

[William Cooper: Es gab einen Song während des zweiten Weltkriegs mit dem Namen „White Cliffs of Dover„. In den darauffolgenden Sendungen, und sie kommen nicht so bald, werde ich euch in dieses Land mitnehmen…]

… und ich werde euch seine Priester in ihren weißen Roben und seine Krieger mit der blauen Farbe des Krieges und seine Jungfrauen mit langen, glänzenden, gelben Haaren zeigen.

[William Cooper: Und ich werde euch die Wahrheit über die alte Religion von Großbritannien erzählen, und es hat absolut nichts mit irgendeinem verlorenen Stamm Israels zu tun. Wir werden diese Reise an einem … an einem günstigen Abend beginnen, wo …]

… ich euch in die Vergangenheit zurückführen und euch sagen werde, warum dieses Land „Albion“ genannt wurde, und warum Großbritannien.

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Gute Nacht, meine Damen und Herren, und Gott segne jede und jeden einzelnen von euch.

(Schlussmusik: unbekannte dramatische Instrumentalmusik)

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  Bill Cooper’s Mystery Babylon Download [Deutsch, 524 Seiten, 8,57 MB]

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Dieser Beitrag wurde unter Übersetzung, Luziferische Elite, Mystery Babylon, Wahrheitsbewegung abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 43 – Finsternis

  1. Ben schreibt:

    Ein Riesen Dank an euch alle die dies Übersetzt haben. Auch an denn Inhaber dieser Seite und natürlich an WIlliam Cooper Möge er in Frieden ruhen!
    Ich hoffe du stellts dies als Pdf bereit zum herunterladen.

  2. Pingback: Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 43 – Finsternis

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