Bitcoin: Wegbereiter für eine globale bargeldlose Gesellschaft


gollum_bitcoinNach fünf Jahren Bitcoin ist die Katze aus dem Sack: Es ist der Traum der „freier Markt“-Globalisten, der den Weg für eine weltweite bargeldlose Währung ebnet.

Der Wertanstieg ist ziemlich erstaunlich, da gibt es keinen Zweifel. Er begann im Handel Anfang 2009 mit nur ein paar Cent. Ende 2011 war 1 Bitcoin $6 Dollar wert und jetzt bezahlen Leute um die $650 Dollar. Vor einer Weile erreichte er tatsächlich $1000 Dollar, als sich chinesische Käufer darauf stürzten. Bitcoin erhielt einen großen Schlag, als die chinesische Regierung hart dagegen durchgegriffen hat, unter Berufung auf „mangelndem Verbraucherschutz“. Bitcoin ist ein paar Mal auf dem Weg nach oben abgestürzt, hat sich aber immer wieder erholt.

Große Einzelhändler auf der ganzen Welt beginnen nun damit, Bitcoin zu akzeptieren.

Doch während diese bemerkenswerte Anerkennung als der Schlüssel für seinen Erfolg wahrgenommen wird, ist es eigentlich symptomatisch für sein Hauptproblem: Bitcoin wurde entwickelt, um rar zu sein. Sein steigender Preis zeigt, dass es mehr Nachfrage als Angebot gibt.

Wenn das Geld im Wert steigt, dann sinken alle anderen Vermögenswerte. Es ist gut für diejenigen, die Geld haben, und schlecht für alle, die Arbeit, Waren oder Dienstleistungen anbieten, dh. die Realwirtschaft. Auf diese Weise verhält sich Bitcoin sehr ähnlich wie Gold, das für seine deflationäre Natur berüchtigt ist.

Weil es so stark wertgeschätzt wird, bezahlt kaum jemand damit. Während der gesamte ausstehende Wert von Bitcoins jetzt irgendwo zwischen 5 und 10 Milliarden Dollar liegt, ist der reale Handel damit minimal. Wer bezahlt schon mit Bitcoin, wenn er in zwei Jahren ungefähr das 100-fache wert ist?

Um wirksam für die Abwicklung des realen Handels zu sein, muss die Geldmenge mit der wirtschaftlichen Aktivität mitwachsen oder mitschrumpfen, um stabile Preise zu garantieren.

Wie es jetzt aussieht, ist Bitcoin ein gänzlich betrügerischer spekulativer Gegenstand, ohne die geringste wirtschaftliche Bedeutung.

Und es ist natürlich ein reines Scheeballsystem. Spätere Einsteiger zahlen für die Gewinne von jenen, die Bitcoin seit den Anfängen hatten. Solange es neue Käufer gibt, ist es Partyzeit, aber letztlich nicht nachhaltig.

Die Kontrolle über die Geldmacht

Geldknappheit ist, zusammen mit Wucher, das Markenzeichen der Kontrolle der Geldmacht. Diese Woche erschien ein Artikel, dass Wells Fargo nun erwägt, Bitcoin-Dienstleistungen anzubieten. Zweifellos sind sie daran interessiert, Spar- und Kredit-„Dienstleistungen“ anzubieten.

Bitcoin wird schuldenfrei in Umlauf gebracht, um dann aber mit Zinsen von der Bank verliehen zu werden. Kreditvergabe mit Zinseszins ermöglicht es den Banken, nach nur wenigen Jahren die gesamte Geldmenge zu verschlingen.

Dies ist der Grund, warum eine zinslose kreditbasierte Geldmenge besser ist als eine „schuldenfreie“: Das schuldenfreie Geld ist nur in dem Moment schuldenfrei, wo es in Umlauf gebracht wird.

Der In-Q-Tel Investmentzweig der CIA war schon in einer frühen Phase an Bitcoin beteiligt und während es sich noch um Spekulationen handelt, wäre ich bereit einen Fünfer darauf zu wetten, dass der Markt bereits in die Enge getrieben wurde.

bitcoinsBitcoins werden „gemined“: Computer müssen komplexe Algorithmen lösen um neue Bitcoins zu erschaffen. Offensichtlich ist dies ein ziemlich irrationaler Weg zur Erschaffung von Geld, der wieder Gold imitiert. Jeder neue Bitcoin kommt mit einem noch komplexeren Algorithmus, was mehr Rechenleistung erfordert. An dieser Stelle haben nur wichtige Akteure (wie Banken) die Rechenleistung, um neue Bitcoins zu „minen“.

Offensichtlich gibt es bessere Dinge für Supercomputer zu tun als dieses künstliche Verfahren. Dies wird umso klarer, da wir nicht-knappes, zinsfreies Geld, auch durch Buchführung erzeugen können.

Vor ein paar Wochen stellte sich heraus, dass JP Morgan ein Patent für eine ähnliche Architektur wie Bitcoin angemeldet hat.

Aber schon im Jahre 1998 schrieb die NSA einen ausführlichen Bericht, in dem sie eine elektronische Peer-To-Peer Einheit „vorhersagte“ (oder plante), ganz ähnlich wie Bitcoin.

Die Akzeptanz von Bitcoin ist natürlich ein ausgezeichneter Marketing-Gag: Die liberalen Technikfreaks, die von Anfang an dabei waren, sind jetzt reich und eine gute Fanbase, auf der man aufbauen kann. Es gibt eine lebendige Bitcoin-Gemeinschaft, die den Traum am Leben erhält. Dies ist ähnlich wie das, was während der Bush-Jahre passierte, als der Geldadel den potentiellen Widerstand dadurch kontrollierte, indem er ihnen ein paar Unzen an Gold verkauft hat und damit eine große Basis einer treuen Pseudo-Opposition erschuf, die lautstark für eine „Reform“ eintritt, von der man sowieso gewollt hat, dass sie umgesetzt wird.

Die Massenmedien haben Bitcoin begrüßt. Sicher, in der Anfangsphase gab es Verwirrung und Skepsis, doch wir haben eine große Berichterstattung in den Medien über Bitcoin seit dem ersten Tag erlebt. Wäre es eine Bedrohung gewesen, dann wäre Bitcoin ignoriert worden und wenn das nicht funktioniert hätte, wäre Bitcoin in den Medien angegriffen worden.

Bitcoin ist nicht anonym, obwohl das viele glauben. Alle Transaktionen werden öffentlich protokolliert. Zwar ist es möglich, diskret zu bleiben, wenn aber die Gemeinschaft ein Problem erkennt, dann neigt man dazu schnell herauszufinden, wer wer ist. Zentrale Kontrolle über die Verwendung ist so möglich, trotz des Peer-To-Peer Charakters.

Und Bitcoin ist ein globales Phänomen, was natürlich sehr angenehm für unsere globalistischen Meister ist.

Fazit

Bitcoin wird von Gier getrieben und ist in keinster Weise eine vernünftige Lösung für unsere Geldprobleme. Es ist global, rar, bargeldlos und bald werden die ersten Banken Wucherkredite anbieten.

Die Lektion ist: Solange wir hoffen, Geld aus Geld zu erschaffen und nicht erkennen, dass es in der Regel unsere eigene Arbeit ist, die Geld für jene erschafft, die schon eine Menge davon haben, werden wir durch Währungen wie diese getäuscht.

Geld muss billig sein (zinsenlos) und reichlich (nicht knapp), aber stabil. Nur dann kann es ein gutes Tauschmittel sein, so dass die Produzenten der Gesellschaft die Vorteile ihrer Arbeit erhalten, anstatt der Kapitalgeber.

Bitcoin bietet keine dieser Funktionen.

Bitcoin hat die Fingerabdrücke des Geldadels überall.

[Quelle: realcurrencies.wordpress.com]

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