David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Apollo 3


wagthemoondogOctober 1, 2009

Wenn die Mondlandungen gefälscht wurden, dann ist eine Frage, die natürlicherweise auftaucht: Warum sollte eine Regierung derart weit gehen um solch einen aufwendigen Hoax durchzuziehen?

Die offensichtlichste Antwort (und auch diejenige, die von Skeptikern am häufigsten zitiert wird) ist, um ein Gefühl von Nationalstolz wiederzugewinnen, der verlorengegangen ist, weil Amerika für ein ganzes Jahrzehnt den Sowjets hinterhergehinkt ist. Während dies zweifellos eine große Rolle gespielt hat, gibt es auch noch andere Faktoren – Faktoren, die nicht so vollständig erforscht wurden. Aber bevor wir uns dieser annehmen, müssen wir uns zuerst einmal der Frage widmen, ob es überhaupt möglich war, solch einen großen Schwindel durchzuführen.

Könnten so viele Menschen wirklich überlistet worden sein, um solch eine unverschämte Lüge zu glauben, wenn es tatsächlich eine war? Um diese Frage zu beantworten müssen wir daran denken, dass wir hier über den Sommer des Jahres 1969 sprechen. Diejenigen, die alt genug sind, um ihn selbst erlebt zu haben, werden sich erinnern, dass sie – zusammen mit der überwiegenden Mehrheit der politisch aktiven Leute in diesem Land – diese bestimmte Zeitspanne damit verbracht haben, auf wirklich gutem LSD zu trippen (wahrscheinlich aus dem Labor von Mr. Owsley).

Wie schwer hätte es dann wirklich sein können, die meisten von euch zu täuschen? Ich hätte mir wahrscheinlich ein Goldfischglas aufsetzen und mich in Alufolie wickeln können um dann zu filmen, wie ich mit hohen Schritten durch meinen Hinterhof gehe, und die meisten von euch hätten geglaubt, dass ich eigentlich moonwalke. Manche von euch konnten nicht gänzlich ausschließen, dass alle seinerzeit auf dem Mond spazieren gingen.

In Wahrheit wurde nicht jeder von den angeblichen Mondlandungen getäuscht. Obwohl es heutzutage nur selten diskutiert wird, hat eine beträchtliche Anzahl von Menschen den NASA-Fernsehproduktionen den Daumen nach unten gegeben. Wie das Wired-Magazine berichtete: „als die Knight-Zeitung 1.721 US-Bürger ein Jahr nach der ersten Mondlandung befragte, wurde herausgefunden, dass 30 Prozent der Befragten misstrauisch gegenüber den NASA-Reisen zum Mond sind.“ Da das allgemeine Vertrauen in die Regierung in den Tagen vor der Watergate-Affaire deutlich höher war, ist die Tatsache, dass fast ein Drittel der Amerikaner daran zweifelten, wovon sie mit Hilfe ihres Fernsehgeräts „Zeuge“ waren, ziemlich bemerkenswert.

Als Fox vor einigen Jahren eine Sonder-Sendung über die Mondlandungen ausgestrahlt hat, und darüber berichtete, dass 20 Prozent Zweifel über die Apollo-Missionen haben, meldeten sich sofort verschiedene „Debunking“-Webseiten zu Wort und behaupteten, dass der tatsächliche Prozentsatz deutlich niedriger wäre. BadAstronomy.com zum Beispiel behauptete, dass die tatsächliche Zahl etwa um die 6 Prozent liegt und dass etwa genauso viele Leute „fast jeder Frage zustimmen, die sie gefragt werden“. Daher gibt es nur eine Handvoll Spinner, die nicht glauben, dass wir jemals auf dem Mond waren.

Natürlich erwähnen all diese Webseiten nicht, dass unter den Leuten, die die damaligen Ereignisse selbst miterlebten , fast ein Drittel davon Zweifel hatte, eine Zahl, die deutlich höher als diejenige liegt, die Fox verwendet hat. Und unnötig zu sagen, dass die „Debunker“ ebenfalls nicht erwähnen, dass ein Viertel der jungen Amerikaner Zweifel in Bezug auf die Mondlandungen haben, eine Zahl, die auch höher ist als die Zahl von Fox.

Um nun zur Frage zurückzukehren, warum ein solcher Trick durchgeführt hätte werden sollen, müssen wir ins Jahr 1969 zurückkehren. Richard Nixon wurde soeben als brandneuer Präsident inauguriert, und seine Besteigung des Throns ist zum Teil auf seine Verheißungen an das amerikanische Volk zurückzuführen, dass sich Amerika aus dem zunehmend unpopulären Vietnam-Krieg zurückziehen würde. Aber Tricky Dick hat eine Art von Problem, denn er hat absolut nicht die Absicht, den Krieg zu beenden. Tatsächlich würde er den Konflikt gerne so viel wie möglich eskalieren. Aber um das zu tun, muss er eine Ablenkung erschaffen – irgendetwas, um die patriotische Begeisterung der Amerikaner zu schüren, damit sie sich blind hinter ihm scharen.

Kurz gesagt, er musste den Schwanz mit dem Hund wedeln lassen.

Dies ist natürlich traditionell dadurch geschehen, indem man einen kurzfristigen, risikoarmen Militäreinsatz durchgeführt hat. Das Problem für Big Dick war jedoch, dass eine militärische Mission genau das war, wovon er die Ausmerksamkeit der Öffentlichkeit ablenken wollte. Was also soll ein bedrängter Präsident tun? Nun, wir schicken natürlich Neil und Buzz auf den Mond! Statt mit dem Hund zu wedeln, war es an der Zeit, etwas Neues auszuprobieren: Mit dem Mondhund wedeln!

Nixons Tätigkeiten von dem Moment an, als er das Amt übernommen hatte, widersprachen seinen Wahlversprechen an das amerikanische Volk (nicht unähnlich diesem Barry Obama-Typ, der auch das amerikanische Volk dazu brachte, zu glauben, dass er gegen einen unpopulären Krieg wäre). Im Mai des Jahres 1969, als Nixon erst ein paar Monate im Amt war, beginnt die Presse damit, die illegalen B-52 Flächenbombardements in Kambodscha aufzudecken, die vom unbändigen Kriegsverbrecher Henry Kissinger angeordnet wurden. Im Juni verkündet Nixon die „Vietnamisierung“ des Krieges, die mit einem gleichzeitigen Rückzug der amerikanischen Truppen einhergeht.

In Wahrheit wurden jedoch nur 25.000 der 540.000 US-Truppen, die damals im Einsatz waren, nach Hause gebracht. Dieser Trick ist daher sehr transparent und wird dem neuen Präsidenten nur wenig Zeit einbringen. Erschwerend kommt hinzu, dass am 14. Juli Francis Reitemeyer der Kriegsdienstverweigerer-Status gewährt wurde auf Grundlage einer Petition, die sein Anwalt eingereicht hat, die explizit das Training und die Instruktionen beschreibt, die er gerade an Mord- und Foltertechniken erhalten hat in Verbindung mit seiner Aufgabe im Phoenix-Programm der CIA. Seit diese Dokumente in die Öffentlichkeit gelangt sind, begannen sich die vollen Schrecken des Krieges abzuzeichnen.

Aber gerade rechtzeitig, um den Tag zu retten, startet am 16. Juli Apollo 11 zur angeblich historischen Mission, und – was die ganze Nation begeisterte – vier Tage später setzt der Adler zur Landung auf der unberührten Mondoberfläche an. Vietnam ist vorübergehend vergessen, als Amerika mit patriotischem Stolz anschwillt, weil es das Evil Empire im Rennen zum Mond geschlagen hat. Es blieb nur wenig Zeit um sich um die Brutalität des Krieges zu kümmern, während Neil zu seinem „großen Schritt für die Menschheit“ ansetzt.

Der Honeymoon ist allerdings von kurzer Dauer, denn nur vier Monate später, im November 1969, veröffentlicht Seymour Hersch eine Geschichte über das Massaker an 504 Zivilisten im Dorf von My Lai, und bringt damit die ganze Grausamkeit des Krieges in Südostasien heim nach Amerika. Es ist Zeit für einen weiteren Start zum Mond, und Apollo 12 hebt pflichtbewusst am 14. November ab und macht eine weitere Bilderbuchmondlandung, bevor sie am 24. November zurückkehrt. Das Land ist wieder einmal von den Heldentaten von Amerikas neuer Generation von Helden hingerissen, und plötzlich wächst jedes Kind in diesem Land heran und möchte Astronaut werden.

Alles ist wieder gut bis März 1970, zu welchem Zeitpunkt ein von den USA unterstützter Putsch den Prinzen Sihanouk in Kambodscha absetzt und Lon Nol von der CIA ausgesucht wird, um ihn zu ersetzen. Kambodscha ist dann sofort wieder pro-Krieg eingestellt und leiht den USA Truppen für ihre Kriegsbestrebungen. Im kommenden Monat wird der Krieg weiter eskaliert, als Nixon eine Invasion von Kambodscha durch US- und ARVN-Bodentruppen autorisiert, ein weiterer Schachzug, der von Henry Kissinger eingefädelt wurde. Nixon ist seit über einem Jahr im Amt und der Krieg, der sich alles andere als in Luft auflöst, wurde jetzt in der Luft und am Boden bis nach Kambodscha erweitert.

In der Zwischenzeit ist es Zeit für einen weiteren Start zum Mond. Doch dies wird nicht nur irgendein Mondstart sein. Dieser, ihr seht, wird das Element der Gefahr einbringen. Da die ersten beiden Male so reibungslos verlaufen sind, übernehmen die Amerikaner – die für ihre notorisch kurze Aufmerksamkeitsspanne bekannt sind – bereits eine „Das kenn ich schon“-Einstellung. Das Problem, auf den Punkt gebracht, ist, dass es ein wenig zu verdammt einfach aussieht. Um die Aufmerksamkeit des amerikanischen Volkes wiederzuerlangen, muss ihm eingeschärft werden, dass sich unsere tapferen Astronauten in große Gefahr begeben.

Und so kommt es, dass am 11. April 1970 Apollo 13 mit Tom Hanks und ein paar weniger bekannten Schauspielern an Bord abhebt, aber im Gegensatz zu den ersten beiden Missionen scheitert dieses Apollo-Raumschiff daran, den Mond zu erreichen, und driftet stattdessen für die nächsten sechs Tage mit der Mannschaft in tödlicher Gefahr, für immer im Weltraum verloren zu sein! Jetzt haben sie unsere Aufmerksamkeit! Und zwar derart, dass wenn drei Vietnam-Veteranen eine Multi-City-Pressekonferenz in New York, San Francisco und Rom am 14. April abhalten und dabei versuchen, das laufende Phoenix-Programm der Öffentlichkeit preiszugeben, an dem sie teilgenommen haben und Wissen darüber aus erster Hand besitzen, niemand dem zuviel Aufmerksamkeit schenkt. Denn ihr seht, es ist schwer, sich allzu viele Sorgen um das Schicksal von vietnamesischen Dorfbewohnern zu machen, wenn Tom und die Jungs eindeutig in Schwierigkeiten stecken.

Während wir auf Neuigkeiten vom Schicksal der Apollo 13 Mannschaft warten, kleben wir alle mit unseren Augen an den Fernsehgeräten, wie wenn wir die Obduktions-Berichterstattung über Michael Jackson sehen würden. Wenn es unsere Helden irgendwie lebendig zurückschaffen, trotz scheinbar unmöglicher Chancen, dann sind wir alle so verdammt stolz auf sie, dass wir beschließen, Tom dafür einen weiteren Oscar zu geben. Und alles ist wieder gut bis zum Ende des Jahres.

Ich muss an dieser Stelle übrigens nochmal wiederholen, dass in den späten 60er und frühen 70er Jahren Amerika wirklich gerockt hat! Ich meine, was ist mit dem Apollo-Sicherheitsrekord? Sieben bemannte Mondflüge mit sieben perfekten Starts! Tom und die Jungs haben es natürlich nie zum Mond geschafft, aber die anderen sechs Mannschaften haben es natürlich, und alle sechs sind mit den Mondlandefähren gelandet, wie es von perfekten Profis nunmal erwartet wird, und alle sechs haben diese ungetestete Technologie erfolgreich verwendet, um erfolgreich vom Mond zu starten und den Mondorbit zu erreichen, und dann sind alle sechs mit dem Kommandomodul im Mondorbit angedockt. Und alle sieben dieser Kommandomodule, sogar das von Apollo 13, kehrten intakt mit ihren Mannschaften glücklich und gesund zurück.

Das war einfach eine tolle Zeit um ein Amerikaner zu sein und besonders, ein amerikanischer Astronaut … nun, außer für die drei Jungs (Virgil „Gus“ Grissom, Ed White und Roger Chaffee) die während einer Testprozedur der Kommandokapsel der Apollo 1 Rakete lebendig verbrannt wurden. Aber sie waren sowieso Unruhestifter die wahrscheinlich nicht an der Mondlandungs-Fabel teilgenommen hätten. Und dann war da noch dieser Thomas Baron Kerl, der ein Sicherheitsinspektor der NASA war und der eine hoch-kritische Zeugenaussage und einen 1500-Seiten Bericht an den Kongress übermittelte, nur um eine Woche später ermordert zu werden. Dieser Bericht scheint in das gleiche Schwarze Loch verschwunden zu sein, in das all die anderen Apollo-Beweise gesaugt wurden.

Wie auch immer, kehren wir wieder zu unserer Zeitachse zurück, der Beginn von 1971 bringt den Prozess von Lt. William Calley mit sich, der persönlich den Massenmord der Einwohner des Dorfes My Lai befohlen und überwacht haben soll. Und am 31. Jänner startet Apollo 14 und legt wieder einmal eine makellose Mondlandung hin. Am 9. Februar kehrt das Apollo-Team zurück, nur wenige Wochen bevor Calley wegen Mordes verurteilt wurde (er verbüßte eine absurde kurze Strafe unter „Hausarrest“ und keiner seiner Vorgesetzten wurde je zur Rechenschaft gezogen).

Ein paar Monate später beginnt die New York Times mit der Veröffentlichung der berüchtigten Pentagon-Papers und enthüllt damit die amerikanische Politik in Vietnam, welche sich als ein komplexes Lügennetzwerk erweist. Die Veröffentlichung wird vom Justizministerium schnell gestoppt, geht aber weiter, als es in den Juli geht. Und kurz darauf, am 26. Juli, startet Apollo 15. Vier Tage später demonstriert eine weitere fehlerfreie Mondlandung klar, dass Amerika die Nation mit den größten Eiern in der Hose der ganzen Welt ist. Aber auf dem Mond herumzuspazieren wurde schon etwas fade für das amerikanische Volk, also wird ein neues Element eingeführt, und von jetzt an werden unsere geliebten Astronauten in Wüstenbuggies über die Mondoberfläche düsen. Die Mondlandefähren sind nicht größer geworden, aber ab jetzt können wir Fahrzeuge zum Mond transportieren. Cool!

Die Astronauten kehren am 7. August wieder nach Hause zurück und der Rest des Jahres verläuft ereignislos. Am 30. März 1972 starten nordvietnamesische Truppen eine Großoffensive durch die DMZ in die Quang Tri Provinz und enthüllen somit die pompösen Erklärungen von zahlreichen Washington-Spezialisten, dass der Sieg in unmittelbarer Nähe läge, als Lügen. Nixon und Co. reagieren auf diese Offensive mit Flächenbombardierungen im tiefsten Nordvietnam und, zu einem großen Teil, auch mit der illegalen Verminung der nordvietnamesischen Häfen. Sie reagieren auch damit, indem sie am 16. April eine weitere Rakete (und einen weiteren Wüstenbuggy) auf den Mond schicken. Am 27. April kehrt die Besatzung von Apollo 16 wieder einmal zu einem Heldenempfang zurück.

Mit Ende des Jahres beginnt sich endlich ein Waffenstillstand am Horizont abzuzeichnen. Ab Oktober verhandeln Kissinger und David Bruce (ein Mitglied der berüchtigten Mellon-Familie) geheim über Friedensbedingungen mit Le Duc Tho aus Nordvietnam. Im Dezember brechen diese Gespräche jedoch in sich zusammen – aber nicht bevor Apollo 17 am 7. Dezember in spektakulärster Art und Weise von der Erde abhebt: Es ist der erste Nachtstart einer Saturn-V Rakete. Während die neueste Apollo-Mission erst in ein paar Tagen zurückkehrt, werden die Gespräche beendet und Dick und Henry befehlen eine letzte rücksichtslose Flächenbombardement-Kampagne gegen Nordvietnam, die unzähligen Tausenden Zivilisten das Leben auslöscht. Währenddessen begrüßt Amerika herzlich seine zurückgekehrten Astronauten.

Nur fünf Wochen später wurden die Gespräche fortgesetzt und ein Friedensabkommen wird angekündigt. Innerhalb weniger Tage ist ein Waffenstillstand in Kraft, womit das amerikanische Engagement in Südostasien offiziell beendet ist. Obwohl die CIA damit weitermacht, einen Stellvertreterkrieg zu führen, kehren amerikanische Männer und Frauen in Uniform wieder nach Hause zurück. Und vom Apollo-Programm – obwohl mehrere zusätzliche Missionen geplant und diskutiert wurden, und trotz der zusätzlichen finanziellen Mittel, die mit Kriegsende zur Verfügung hätten stehen sollten – hört man nie wieder etwas.

Neben der Wiederherstellung des Nationalstolzes und der Ablenkung von einem wilden Kolonialkrieg, der in Südostasien geführt wird, diente das Apollo-Programm zweifellos auch noch einer anderen Funktion: verdeckte Finanzierungen dieser Kriegsanstrengungen. Unnötig zu sagen, dass gefälschte Mondlandungen billiger sind, als tatsächlich auf dem Mond zu landen, und ein ganzer Haufen Geld wurde in den Vietnam-Kriegsjahren zur NASA geschleust, um letzteres zu erreichen. Es ist naheliegend, dass ein beträchtlicher Teil dieses Geldes in verdeckte Operationen in Vietnam, Kambodscha und Laos umgeleitet wurde. Darüber hinaus finanzierte ein Teil des Apollo-Budgets wahrscheinlich die frühen Stadien der Militarisierung des Weltraums.

Es existiert kein Mangel an Mond-Hoax-„Debunking“-Seiten da draußen im wilden und wolligen World Wide Web. Die meisten von ihnen sind nicht besonders gut geschrieben, auch die Argumente sind nicht so toll, und doch geben sie sich alle eher selbstgefällig. Die meisten davon „entlarven“ die gleichen Fakten und verwenden auch die gleichen Argumente, um dies zu tun.

Eine Sache, über die sie eine Menge zu erzählen haben, ist der Van Allen-Strahlungsgürtel. Die Mond-Hoax-Seiten diskutieren darüber ebenfalls eine Menge. Die Hoaxer werden euch sagen, dass der Mensch diesen Gürtel nicht durchschreiten kann, ohne einer beträchtlichen Menge an Strahlenschutz – einen Schutz, der in den 1960er Jahren nicht durch bekannte Technologie zur Verfügung stand. Und die „Debunker“ behaupten, dass die Astronauten schnell genug durch diesen Gürtel durchgeflogen sind, sodass ihnen angesichts des Strahlungsniveaus kein großer Schaden erlitten wäre. Die „Debunker“ sagen, dass sich die Hoaxer einfach nur zu mädchenhaft anstellen.

Wie sich herausstellt, liegen beide Seiten falsch: Die „Debunker“ sind, erschreckend genug, komplett voll mit Scheiße, und die Hoaxer unterschätzen das Problem, indem sie sich ausschließlich auf den Van Allen-Gürtel beschränken. Wir wissen das, weil NASA selbst – die von den „Debunkern“ gerne als praktisch unantastbare Quelle für alle Apollo-Angelegenheiten herangezogen wird, außer, wenn die Agentur anscheinend einen Artikel veröffentlicht, der implizit zugibt, dass wir nicht wirklich auf dem Mond waren – uns erzählt hat, dass es so ist. Sie haben uns erzählt, dass um bei zukünftigen Raumflügen die erdnahe Umlaufbahn verlassen zu können, unsere Astronauten während des ganzen Fluges geschützt werden müssen, sowie – und nochmal, das kommt direkt von NASA – während man sich auf der Mondoberfläche aufhält.

Am 24. Juni 2005 machte NASA dieses ziemlich bemerkenswerte Eingeständnis: „NASA’s Vision der Weltraumerforschung fordert eine Rückkehr zum Mond als Vorbereitung für noch längere Reisen zum Mars und darüber hinaus. Aber es gibt einen potentiellen Showstopper: Strahlung. Der Weltraum jenseits der erdnahen Umlaufbahn ist voll von intensiver Strahlung von der Sonne und aus der Tiefe des Weltraums wie Supernovas … Ein gutes Schild zu finden ist wichtig.“
(http://science.nasa.gov/headlines/y2005/24jun_electrostatics.htm)

Ihr habt verdammt recht, dass ein gutes Schild zu finden wichtig ist! Damals in den 1960ern konnte uns so etwas unbedeutendes wie Weltraumstrahlung natürlich nicht daran hindern, die Russen im Wettlauf zum Mond zu schlagen. Aber jetzt, denke ich, während wir viel kultivierter und technisch weiter sind, möchten wir es auf die richtige Art tun, also müssen wir uns etwas ausdenken, mit dem wir unsere Raumschiffe schützen können. Und unsere temporären Mondbasen. Und herauszufinden, wie man das machen könnte, könnte laut NASA ein echter „Showstopper“ sein.

Wie NASA feststellt: „der herkömmlichste Weg mit Strahlung umzugehen, ist sie einfach physisch zu blockieren, wie es dicker Beton um einen Kernreaktor tut. Aber Raumschiffe aus Beton herzustellen ist keine Option.“ Blei, welches deutlich dichter als Beton ist, ist eigentlich das bevorzugte Material für Strahlenschutz, aber Blei ist auch nicht sehr beliebt bei Raumschiff-Designern. Tatsächlich erzählt man sich, dass einer der Hauptgründe, warum es die Sowiets nie auf den Mond schafften, war, weil ihre Wissenschaftler errechneten, dass eine 1,2 Meter dicke Bleiabschirmung notwendig wäre, um ihre Astronauten zu schützen, und die gleichen Wissenschaftler dachten sich offenbar, dass Raumschiffe, die mit über einem Meter Blei verkleidet sind, gar nicht so gut fliegen können.

Nun denkt NASA weiter und zieht in Erwägung, „Kraftfelder“ zu verwenden, um die Strahlung abzuwehren, ein scheinbar lächerliches Konzept, das, ob es in der Zukunft funktioniert oder nicht, auf keinen Fall der NASA in den 1960er Jahren zur Verfügung stand. Unten ist eine künstlerische Vorstellung von NASA selbst, wie ein vorgeschlagenes „Kraftfeld“-Strahlungsschild aussehen könnte, das Astronauten ermöglichen würde, sicher auf dem Mond zu arbeiten. Wie euch vielleicht schon bei den früheren Fotos der Mondlandefähre aufgefallen ist, haben unsere Jungs nichts dergleichen auf ihren, ähh, früheren Missionen zum Mond mitgehabt. Und euch ist vielleicht auch aufgefallen, dass die Landefähren über keine Art von physischer Abschirmung verfügten.

baseWie haben sie es also damals geschafft? Meine Vermutung ist, dass die Antwort in dieser Goldfolie liegt, mit der sie alles eingewickelt haben. Während es wie ein dilettantischer Versuch erscheint, die Landefähren mehr „High-Tech“ aussehen zu lassen, habe ich das Gefühl, dass das, was wir sehen, ein weiteres Beispiel für die verlorene Technologie der 1960er Jahre ist – dieses Mal in der Form eines hochentwickelten Superpolymers, welches maximalen Strahlenschutz bietet, während es so gut wie kein Gewicht hat. Also ist alles, was wir tun müssen, ein paar übrig gebliebene Rollen von diesem Zeug aufzuspüren und wir sollten auf einem guten Weg sein, Typen wieder auf den Mond schicken zu können.

Laut Charles Buhler, einem NASA-Wissenschaftler, der derzeit an dem „Kraftfeld“-Konzept arbeitet: „Die Verwendung von elektrischen Feldern, um Strahlung abzuwehren, war eine der ersten Ideen aus den 1950er Jahren, als Wissenschaftler damit begannen, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, wie man die Astronauten vor Strahlung schützen könnte. Die Idee wurde aber schnell wieder verworfen denn es scheinte, dass die hohen erforderlichen Spannungen und das ungünstige Design, von dem sie dachten, dass notwendig wäre … einen solchen elektrischen Schild unmöglich machten.“

Was ein richtiger Journalist an dieser Stelle gefragt hätte, wäre natürlich: „Nachdem das Konzept des elektrischen Schildes verworfen wurde, für was genau hat man sich entschieden, um unsere Astronauten auf den Apollo-Missionen sicher zum Mond und wieder zurückzubringen? Und warum können wir heute nicht das Gleiche machen, anstatt das Rad neu erfinden zu müssen? Habt ihr Typen nicht noch etwas von dieser Goldfolie in irgendeiner Kiste?“ Niemand von den amerikanischen Medien hat sich natürlich die Mühe gemacht, diese schmerzhaft offensichtlichen Fragen zu stellen.

Der Bericht von 2005 von NASA endet wie folgt: „Aber, wer weiß, vielleicht werden eines Tages Astronauten auf dem Mond … sicher arbeiten.“ Ja, und während wir diesen unmöglichen Traum träumen, lasst uns ein paar Dinge zu unserer Wunschliste hinzufügen, wie zum Beispiel, dass wir vielleicht eines Tages in der Lage sein werden, Musik von 8-Spur-Tonbandgeräten abzuspielen, und mit Wählscheiben-Telefonen mit Leuten sprechen können, und über tragbare Transistorradios verfügen werden, und Kameras verwenden, die Bilder auf einen Spezialfilm aufnehmen, der sich vor unseren Augen selbst entwickelt. Die Zeit wird es zeigen, nehme ich an.

Der Van-Allen-Gürtel blockiert übrigens fast die gesamte erdnahe Strahlung und macht es daher für uns Sterbliche hier unten auf der Oberfläche des Planeten Erde sicher, genauso wie für Astronauten in erdnaher Umlaufbahn (der Gürtel erstreckt sich zwischen 1.000 und 25.000 Meilen über der Erdoberfläche). Die Gefahr liegt im Entsenden von Menschen durch diese Gürtel hindurch und darüber hinaus, was abgesehen von den Apollo-Missionen noch niemand versucht hat … nun, eigentlich war da dieses eine Mal, aber ich denke, wir können uns alle daran erinnern, dass sich das als schlechte Idee herausgestellt hat. Falls es jemand vergessen hat, die Astronauten kehrten auf eine Welt zurück, die von schlecht schauspielernden Affen, die mit britischem Akzent sprachen dominiert wurde und einem Charlton Heston mit nacktem Oberkörper. Und ich denke dass keiner sehen möchte, wie das wieder passiert.

Der Bericht von 2005 war nicht das erste Mal, dass NASA offen über die hohe Strahlungsdosis diskutierte, die jenseits des Van-Allen-Gürtels existiert. Im Februar 2001 postete die Weltraumagentur einen „Debunking“-Artikel, der argumentierte, dass das Gestein, das angeblich vom Mond zurückgebracht wurde, von so unverwechselbarer Natur ist, dass es definitv beweist, dass der Mensch am Mond war. Das Problem dabei ist jedoch, dass wenn man eine solch große Lüge wie die Mondlandungslüge aufrechterhalten will, immer die Gefahr besteht, dass wenn man einen Teil der Lüge verteidigen möchte, es passieren kann, dass ein anderer Teil offengelegt wird. Dies war der Fall bei NASA’s unausgegorenem The Great Moon Hoax-Artikel, in dem zugegeben wurde, dass das, was als „kosmische Strahlung“ bekannt ist eine Tendenz dazu hat, „den Mond konstant zu bombardieren und seine Fingerabdrücke auf Mondgestein zu hinterlassen.“

Der NASA-Wissenschaftler David McKay erklärte, dass „Isotope in Mondgestein existieren, die wir normalerweise nicht hier auf der Erde finden, die durch Kernreaktionen mit der hoch-energiereichen kosmischen Strahlung entstanden sind.“ Der Artikel fuhr damit fort zu erklären, wie „die Erde vor solcher Strahlung durch die schützende Atmosphäre und die Magnetosphäre verschont wird. Sogar wenn Wissenschaftler so etwas wie Mondgestein herstellen wollen würden, durch, sagen wir, die Bombardierung eines Erdgesteins mit hochenergetischen Atomkernen, dann könnten sie es nicht. Die Leistungsfähigsten Teilchenbeschleuniger der Erde können Partikel nicht mit soviel Energie aufladen, um mit der hochpotenten kosmischen Strahlung auch nur annähernd mithalten zu können, die durch die Druckwelle in Supernovas und in den gewaltigen Kernen von Galaxien erzeugt wird.“

Ihr seht, also ist einer der Gründe, warum wir wissen, dass Mondgestein echt ist, weil es mit einer irrwitzig hohen Strahlung beschossen wurde, während es auf der Oberfläche des Mondes rumgelegen ist. Und unsere Astronauten, so könnte man denken, wären auch mit der gleichen irrwitzig hohen Strahlungsdosis beschossen worden, aber da dies der Versuch von NASA eines „Debunking“-Artikels war, wäre es ihnen anscheinend lieber, dass man nicht allzuviel Zeit damit verbringt, darüber nachzudenken, was sie zu sagen haben.

Wie genau sollen wir die aktuelle Haltung von NASA in Bezug auf Weltraumstrahlung mit der gleichzeitigen Behauptung derselben Behörde in Einklang bringen, dass wir bereits Menschen auf den Mond geschickt haben? Es gibt ein paar verschiedene Erklärungen, die einem dabei in den Sinn kommen. Die erste davon wäre, dass wir in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren die Vorsicht einfach in den Wind geschossen hätten und unsere Jungs zum Mond ohne jeden Strahlenschutz geschickt hätten. Wenn das aber wahr wäre, dann müsste man natürlich folgende Frage stellen: Warum macht man es nicht nocheinmal? Denn alle unsere Moonwalker schafften es wieder heil und gesund zur Erde zurück und lebten lange, gesunde und krebsfreie Leben. Warum also all die Aufregung über Weltraumstrahlung?

NASA könnte, nehme ich an, den Standpunkt einnehmen, dass Weltraumstrahlung ein neues Problem ist. Vielleicht war der Weltraum in den 1960er und frühen 1970er Jahren relativ strahlungsfrei, was es den ungeschirmten Apollo-Raketen erlaubte, völlig sorgenfrei durch den Weltraum zu kreuzen, während die Mannschaft in erster Linie mit solch wichtigen Dingen beschäftigt war, wie all die Stengel und Samen einzusammeln, die in der Kommandokapsel herumschwebten, weil sie ihren Vorrat an minderwertigem Marihuana der 60er Jahre aufbrauchten. Es war damals einfach ein anderes Sonnensystem. Wie alternde Hippies gerne sagen, wenn man sich an das Sonnensystem der 60er Jahre zurückerinnern kann, dann ist man nicht wirklich darin herumgeflogen.

Wenn sich herausstellt, dass es nicht der Fall ist, dass diese Weltraumstrahlung als „Showstopper“ ein neuartiges Phänomen ist, dann nehme ich an, dass die einzige Erklärung, die uns übrig bleibt, ist, dass wir tatsächlich die Technologie damals in den 1960er Jahren hatten, um unsere Astronauten vor Strahlung zu schützen, aber zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten 40 Jahren diese Technologie einfach verloren ging. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie von einem übereifrigen Nachtwächter einfach in den Müll geworfen wurde. Das Gespräch beim NASA-Wasserspender am nächsten Tag lief wahrscheinlich folgendermaßen: „Heilige Scheiße! Hat jemand diesen Folder gesehen, den ich letzte Nacht auf meinem Schreibtisch liegengelassen habe? Er enthielt die einzige Kopie der Geheimformel, die ich entwickelt habe, um ein gewichtsloses Weltraumstrahlungsschild herzustellen. Es könnte 40 Jahre oder länger dauern, bevor es jemand anderer nachmachen kann! Mein Hintern ist sowas von gefeuert!“

Quelle

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pdf-iconDavid McGowan – Wagging the Apollo Moon Doggie [DE; 192 Seiten; 6,0 MB]

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2 Antworten zu David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Apollo 3

  1. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

  2. Pingback: David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Teil 3 | AnoNews Vienna | cizzero

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