David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Apollo 8


wagthemoondogNovember 22, 2009

„Immer, wenn ich ein Modell der Mondlandefähre sah, dann hatte es diese unnachgiebigen Seiten und es sah wirklich sehr stabil aus. Wie sich herausgestellt hat, bestanden die äußeren Teile der Mondfähre aus Mylar und Zellophan und wurden mit Klebeband und Klammern zusammengehalten. Wir mussten eine Unterlage am Boden verwenden, denn wenn man einen Schraubenzieher fallen gelassen hätte, wäre er direkt durch den Fußboden durchgegangen.“

Jim Lovell, Astronaut (Gemini 7, Gemini 12, Apollo 8, Apollo 13)

Ein kurzer Hinweis, bevor wir weitermachen: Ein wenig Forschung hat ergeben, dass NASA jetzt zugibt, dass die Aufrechterhaltung von Reinraumbedingungen bei Fahrzeugen zur Weltraumforschung während der Durchführung von EVAs auf planetaren Körpern ein kleines Problem darstellt. Die Lösung der Agentur ist etwas, das als „Suitport“ bekannt ist. Die Grundidee dabei ist es einen Raumanzug mit Hintereinstieg zu entwerfen, der an der Außenseite des Fahrzeugs angebracht bleibt, wenn er nicht verwendet wird. Der Astronaut wird durch die Rückseite des Anzugs einsteigen und sich dann vom Fahrzeug lösen. Der Wiedereinstieg erfordert eine Umkehrung des Verfahrens.

SuitportNASA hat sogar großzügigerweise ein Bild des geplanten Mondfahrzeugs mit zwei dieser „Suitports“ bereitgestellt, wie oben zu sehen ist. Die Agentur ist der Auffassung, dass eine solche Technologie notwendig sein wird, wenn man auf den Mond „zurückkehrt“ oder auf einem anderen Planeten landen und diesen erforschen will. Wie es mit dem Weltraumstrahlungsschild auch geschehen ist, das ebenfalls bei einer „Rückkehr“ zum Mond notwendig sein wird, bietet NASA keine Erklärung dafür, warum so eine Technologie nicht im Jahr 1969 notwendig war.

baseWenn wir nun weitermachen mit dem Antriebssystem der Mondlandefähre, dann wird uns gesagt, dass „das LEM mit zwei sehr verschiedenen Raketen ausgestattet war. Die erste, das sogenannte Abstiegstriebwerk, würde das LEM von der Kommandokapsel runter zur Mondoberfläche bringen. Es war ein völlig unerprobtes und neues Stück Technik.“ Der Sprecher Stoff fügt hinzu: „Bis zu diesem Punkt in der Geschichte hat noch niemand eine Rakete mit einer Drossel (Gashebel) gebaut. Entweder waren sie ein- oder ausgeschaltet.“

Da die LEMs nie so funktionieren mussten, wie sie es eigentlich sollten, ist es zweifelhaft, ob sie tatsächlich eine Drossel eingebaut hatten. Es ist sogar zweifelhaft, ob sie überhaupt Triebwerke eingebaut hatten. Aber wir werden mitspielen und so tun, als ob das alles der Fall gewesen wäre.

Lynn Radcliffe, der die Anlage bei White Sands leitete, die speziell dafür konstruiert wurde um die Raketentriebwerke der LEMs zu testen und zu entwickeln, beschreibt die Technologie, die erforderlich ist, um die Mondfähren zu landen: „Wenn man stehen bleibt und darüber nachdenkt, dann war das ein unglaubliches Manöver. Man sitzt auf einer Säule Schub und schwebt dort, wie ein Hubschrauber, und dann, wenn man den Gashebel ein wenig zurücknimmt, ganz wenig, man sinkt dann nur noch ein paar Meter pro Sekunde bis man Kontakt hat. Alles davon ist eine erstaunliche Reihe von Anforderungen an jeden, der versucht eine Rakete zu entwickeln.“

Radcliffe hat absolut recht; Ich bin stehen geblieben und habe darüber nachgedacht und es ist wirklich nicht zu Glauben. Was hier aber interessant ist, ist als ich die Technik beschrieben hatte, die verwendet worden wäre, um die Fähren zu landen, nämlich dass es sehr ähnlich wie ein Hubschrauber funktionieren sollte, dann haben sich gleich ein paar der „Debunker“ in die Hosen gemacht. Und nun haben wir hier den Typen, der die Entwicklung der Raketentriebwerke leitete, wie er die angeblichen Landungen in genau der gleichen Weise beschreibt, also denke ich, wir können hier sicher annehmen, dass er auch überhaupt keine Ahnung davon hat, wovon er spricht.

Und Gene Cowart, der als Boeings Cheftechniker am Mondauto-Projekt zwischen 1969 und 1971 arbeitete, hat auch nicht gewusst, wovon er spricht, wenn er sagt, dass die „Landefähre, wenn sie auf den Mond runterkommt, nicht sofort aufsetzt. Sie schwebt über dem Mond.“ Und Charlie Duke, der angebliche Pilot der Apollo 16-Mondlandefähre, hat sich zweifellos ebenfalls geirrt, als er kürzlich James May (James May on the Moon) sagte, dass das Fliegen der Landefähre „so war, wie wenn man einen Hubschrauber fliegt“.

Und wäre das noch nicht komisch genug, während die Landung der Mondfähren auf Moon Machines beschrieben werden, konnte man eine altmodische Animation der NASA / Grumman-Typen sehen. Unten sind ein paar Screenshots von dieser Animation. Wie es mit den verbalen Beschreibungen ist, bin ich natürlich sicher, dass dies nur ein weiterer Fall davon war, dass die Leute, die die Technologie tatsächlich entwickelt und/oder betrieben haben, keine Ahnung davon hatten, wie sie eigentlich funktionieren sollte. Wie viele Leser sicherlich wissen sind die einzigen Leute, die wirklich wissen wie all diese Technologie wirklich funktionieren sollte, Helden von heute wie Phil Pliet und Jay Windbag.

SONY DSCSONY DSCWie sich herausgestellt hat, war die Entwicklung des mit einer Drossel ausgestatteten Abstiegstriebwerks ein Kinderspiel im Vergleich zu der Aufgabe, das zweite Raketentriebwerk des Raumschiffs zu perfektionieren. Wie unser Erzähler feierlich verkündet: „Es war die zweite Rakete der Fähre, das sogenannte Aufstiegstriebwerk, das Grumman den meisten Schlaf kostete. Sie brauchte keine Drossel, aber sie musste absolut zuverlässig arbeiten.“

Wie Lynn Radcliffe anmerkte: „Man ist völlig auf das Aufstiegstriebwerk angewiesen, um wieder zurück in den Orbit zu gelangen. Wenn aus irgendeinem Grund das Aufstiegstriebwerk nicht funktioniert hätte, dann wären unsere Astronauten dem Untergang geweiht.“ Dick Dunne, Grummans PR-Chef während der Zeit der angeblichen Apollo-Missionen, beschrieb die Zwickmühle der Astronauten mit starken Worten: „Zwei Astronauten kletterten in das Ding und im Wesentlichen drückten sie auf einen Knopf und wenn es funktionierte, dann funktionierte es, und wenn nicht, dann gab es nicht viele Dinge, die man dagegen tun konnte.“

Um den Betrieb des Triebwerks so einfach wie möglich zu halten wurden sogenannte hypergolische Treibmittel verwendet – das heißt, ein Brennstoff und ein Oxidationsmittel, die bei Kontakt explodieren. Diese Einfachheit kam jedoch mit einem Preis: „Die Brennstoffe waren extrem giftig.“ Was die Ingenieure von Grumman am meisten beunruhigte, war „dass der Brennstoff so ätzend war, dass am Ende eines Tests jedes Triebwerk neu aufgebaut werden musste. Es bedeutete, dass die Endmontage eines Triebwerks nie getestet werden konnte!“

„Unglaublich“, erklärt Radcliffe, „das erste Mal, dass diese Triebwerke gezündet wurden, überhaupt – kein Check-out aus der Fabrik – das erste Mal wäre, wenn man sie bei ihren Missionen zünden würde.“ Wie Dunne feststellt: „Ich denke nicht, dass irgendjemand zu dieser Zeit zu 100% sicher war, dass sie funktionieren würden.“

Da die Triebwerke völlig ungetestet waren – sowohl in Bezug auf die Möglichkeit, sie in der Umgebung des Mondes zu betreiben, als auch in Bezug darauf, dass diese Triebwerke nicht in der Fabrik getestet werden konnten um zu sehen, ob sie überhaupt funktionierten – erscheint die Einschätzung von Dunne ein wenig untertrieben. Aber zum Glück schaffte es keine der Landefähren bis zum Mond, also erübrigt sich die Frage, ob die Triebwerke funktionierten oder nicht.

Ein weiteres Problem, mit dem sich das Grumman-Team konfrontiert sah, war es, wie man das Raumschiff ausreichend isolieren konnte vor der intesiven Hitze der ungeschirmten Sonne (komischerweise wurde während der ganzen Stunde nicht erwähnt, dass man das Raumschiff auch vor der Weltraumstrahlung abschirmen sollte). Wie Stoff bemerkte: „Man musste das Raumschiff so gut wie möglich isolieren, denn es hat riesige Treibstofftanks und dieser Treibstoff würde anfangen zu kochen [wenn er nicht ausreichend geschützt ist].“ Wir werden auch darüber informiert, dass die großen Temperaturschwankungen auf dem Mond „dazu führen könnten, dass sich das Raumschiff verzieht.“ Nicht erwähnt wurde, dass dies auch ein klein wenig unangenehm für die Astronauten sein könnte.

Da Gewicht ein Problem war konnten nicht schwere Hitzeschilde verwendet werden. Aber zum Glück „entwickelte DuPont dieses neue Material – es war mit Aluminium beschichtetes Mylar. Es hatte eine goldene Farbe und sie hatten herausgefunden, dass wenn man damit etwa 25 Schichten macht, es ein hervorragender Isolator ist.“ Der Weltraum-Werkstoff von DuPont, wie wir alle wissen, kann heutzutage ziemlich billig erstanden werden. Und es ist noch immer ein sehr leichtes Material. Ich frage mich wie es kommt, dass man nur noch selten Raumschiffe damit umwickelt sieht?

In der Zwischenzeit trainierten Astronauten in Texas in einem Simulator, der ihnen angeblich beibringen sollte, die Mondfähre zu landen. Leider war der Simulator „instabil und gefährlich“ und hat nie richtig funktioniert. Tatsächlich hat niemand jemals diesen Apparat wirklich gelandet – aber auf der positiven Seite gab es eine Menge Filmmaterial von brennenden Simulator-Abstürzen. Stoff merkte an, dass „an einem gewissen Punkt im Programm NASA damit aufgehört hat den Simulator zu verwenden, weil es ganz einfach viel sicherer war tatsächlich auf dem Mond zu landen als diese Maschine in Texas zu verwenden.“

Natürlich war es das. Warum sollte man auch Zeit in einem Simulator verschwenden, wenn die echte Sache so viel einfacher sein würde? Und NASA hat das zweifellos gewusst, dass das der Fall sein würde, bevor wir so getan haben, als würden wir zum Mond fliegen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Armstrong auf die Seite gezogen und ihm gesagt wurde: „Mach dir keine Sorgen, dass du gerade fast im Simulator ums Leben gekommen bist. Die reale Sache wird so viel einfacher sein. Du wirst schon sehen, wenn du dort oben bist. Glaub uns einfach bei dieser Sache. Und wir sind auch ziemlich sicher, dass es zumindest eine kleine Chance gibt, dass das Aufstiegstriebwerk funktionieren wird, wenn es Zeit ist für dich und Buzz wieder nach Hause zu kommen. Es sei denn natürlich, ihr bekommt einen Blindgänger. Es gibt wirklich keine Möglichkeit das sicher herauszufinden bevor ihr da oben seid und versucht, das Triebwerk zu zünden. Wir wünschen euch eine gute Reise.“

Im Sommer 1967 wurde das erste weltraumfertige LEM nach Cape Kennedy geliefert, um an Bord der Apollo 4-Trägerrakete geladen zu werden. Unglaublicherweise dauerte es weniger als 5 Jahre um „das komplizierteste und hoch-entwickeltste Raumschiff, das je erdacht wurde“ vom Reißbrett auf die Startrampe zu bekommen! Und Mitte der 1960er Jahre war das noch viel bemerkenswerter! (Ich bin übrigens über dieses Bild von Apollo 4 gestolpert, wie die Rakete auf der Startrampe sitzt. Ich muss sagen, es ist ein sehr beeindruckendes Foto. Ein großes Lob an den nicht-Astronauten-Fotografen, der es aufgenommen hat.)

Ap4-s67-50531Die Mondlandefähre hat es nie an Bord dieser mächtig aussehenden Trägerrakete geschafft. Bei der Auslieferung wurden „Hunderte von Problemen“ gefunden, einschließlich schlechter Verkabelung, defekten Teilen, eine Fülle an mangelhaften Ausführungen, und, was am erschreckendsten war, ernsthafte Lecks im Kraftstoffsystem. Grumman hatte es verabsäumt, wie es scheint, irgendwelche Kontrollen vor dem Flug durchzuführen. Schlimmer noch, als Grummans Team sich in windeseile darum gekümmert hat, die zahlreichen Probleme zu korrigieren, verursachte ein Druck-Test, dass ein Fenster rausgeblasen wurde, was zu gezackten Löchern in der Außenhaut des Raumschiffs führte und Trümmer in das ehemals staubfreie Modul geblasen wurde.

Die Ursache für das Rausblasen des Fensters wurde nie ermittelt. NASA und Grumman haben sich anscheinend auf die „Scheiß drauf! Was kann schon großartig passieren?“-Vorgehensweise geeinigt und einfach nur das Fenster ausgetauscht und den fehlgeschlagenen Druck-Test ignoriert, und somit keine Veränderungen an den Fähren durchgeführt. Schließlich gab es einen Zeitplan, den man einhalten musste.

Schließlich funktionierten die Mondlandefähren einwandfrei, wie wir alle wissen. Nach der Legende landete Neil Armstrong cool wie eh und je das erste LEM mit Treibstoff im Tank für noch knapp 15 Sekunden. Und als er und Buzz zum ersten Mal dieses Aufstiegstriebwerk zündeten, schossen sie von der Mondoberfläche nach oben wie wenn sie auf einem Champagnerkorken reiten würden. Wie sich aber herausstellte, wurde die Mondlandefähre noch nicht mit ihrer größten Herausforderung konfrontiert.

Im Frühjahr 1970, passenderweise am 13. April, erlitten die Kommando- und die Service-Kapsel angeblich einen Stromausfall wegen einer Explosion an Bord, während es um die 200.000 Meilen von der Erde entfernt war (obwohl man im offiziellen NASA-Filmmaterial sehen kann, dass die Fenster der Kapsel mit blauem Licht ausgefüllt war, nicht mit der Schwärze des Weltalls). Die Explosion des Sauerstofftanks war angeblich stark genug, um der Außenhülle des Raumschiffs schwere Schäden zuzufügen, aber anscheinend nicht stark genug, um das Schiff vom Kurs abzubringen. Das war ein Glücksfall für die Jungs.

Die dreiköpfige Besatzung zog sich angeblich in das Zwei-Mann-LEM zurück, das wie wir wissen seine eigene Strom- und Sauerstoffversorgung hatte. Das LEM hat das tapfere Trio nicht nur am Leben gehalten, sondern sein Abstiegstriebwerk wurde auch dafür verwendet, das angeschlagene Raumschiff um den Mond zu ‚katapultieren‘ und es wieder auf einen Kurs Richtung Erde zu setzen!

Das Martyrium war allerdings noch nicht zu Ende. Während sie sich im LEM aufhielten, wurden die Apollo 13-Astronauten mit einer weiteren lebensbedrohlichen Situation konfrontiert: Kohlendioxid bildete sich schnell innerhalb des Schiffs. Lithiumhydroxid-Kartuschen sollten das CO2 aus der Atemluft wieder entfernen, aber es gab nur eine begrenzte Menge dieser Kartuschen im LEM. Zum Glück gab es aber zusätzliche dieser Kartuschen in der Kommando-Kapsel. Sie waren aber inkompatibel: die Kartuschen der Kommandokapsel waren viereckig während diejenigen im LEM rund waren.

Was macht man nun? Laut Moon Machines hatte das Expertengremium auf der Erde im Kontrollzentrum eine geniale Idee: „NASA schlug vor mit Klebeband und Schläuchen aus den Raumanzügen eine Verbindung zu improvisieren … (dramatische Pause) … Es hat funktioniert!“

Unnötig zu sagen, dass ich nur ein Klugscheißer war als ich sagte, dass alles, was wir damals in den 1960er Jahren brauchten, eine Rolle Klebeband war, und schon konnten wir diese Raumschiffe auf den Mond und wieder zurück MacGyvern. NASA auf der anderen Seite meint es jedoch todernst, wenn sie sagen, dass es tatsächlich eine Rolle Klebeband war, die die Apollo 13-Crew wieder heil und gesund nach Hause gebracht hat – mit, unnötig zu sagen, der großen Hilfe von dieser mutigen kleinen Mondlandefähre, die beim Heimflug nicht nur Strom erzeugt hat sondern auch drei Astronauten über 100 Stunden am Leben erhalten hat, während es nur dafür entwickelt wurde, zwei Menschen für 50 Stunden am Leben zu halten!

Es scheint jedoch ein paar Kontroversen zu geben, wie genau diese Kartuschen zusammen-MacGyvered wurden. Laut Lovell, der an Bord von Apollo 13 war, „taten wir es mit Klebeband, einem Stück Plastik, einem Stück Pappe und einer alten Socke.“ Der wichtigste Inhaltsstoff scheint hier das Klebeband zu sein. Es wäre wahrscheinlich fair zu sagen, dass man mit einer Rolle Klebeband und zwei anderen zufälligen Elementen die meisten Probleme beheben kann, die auf einem Raumschiff auftreten können.

Machen wir nun weiter mit einem anderen Angebot des Science Channels, eine Doku aus dem Jahr 2005 mit dem Titel First on the Moon: The Untold Story, wo wir lernen, dass Mission Control im Johnson Space Center in Houston, Texas, „nicht so high-tech war, wie es aussah.“ Im Fernsehen sah es verdammt beeindruckend aus, zumindest für jene Zeit. Wie sich jeder, der damals am Leben war, erinnert, sah die Welt damals einen riesigen Raum, der mit Computer-Konsolen gefüllt war, wobei jede davon mit wichtigen Mitgliedern des Apollo-Teams besetzt war, die alle auf ihre Monitore starrten und auf Anzeichen für Schwierigkeiten achteten.

Aber in Wirklichkeit, laut dem Apollo 11 Computer-Ingenieur Jack Garman, „waren die Computer-Bildschirme, die wir bei Mission Control beobachteten, gar keine Computer-Bildschirme. Es waren Fernseher. All die Buchstaben, oder Zeichen, [sie] waren alle mit der Hand aufgemalt. Ich meine jetzt nicht unbedingt mit einem Pinsel, aber ich meine sie waren auf Folie gemalt.“ Aber sie sahen sicherlich verdammt beeindruckend aus.

Jack Garman war nebenbei bemerkt nicht nur irgendein zufälliger Computer-Typ aus den unteren Rängen, die vom Science Channel rekrutiert wurden, um Kommentare zu liefern. Nach der offiziellen Legende war Garman der Typ der Apollo 11 Crew, der dem Adler die Landung gestattete, trotz der Tatsache, dass mehrere Alarme losgegangen sind. Daraus könnte man schließen, dass er bei Mission Control ein ziemlich wichtiger Akteur war.

Jede einzelne dieser Konsolen bei Mission Control wurde von einem einzigen Mainframe-Computer versorgt – ein einzelner Mainframe-Computer der die Rechenleistung eines einzelnen Laptop-Computer besitzt. Eigentlich reden wir hier von einem Laptop aus dem Jahr 2005. Und das Raumschiff selbst, dieses mehrstufige Wunder der Technik, besaß einen Computer, der ungefähr mit dem vergleichbar ist, was heute eine moderne Digitaluhr antreibt. Die Gesamtspeicherkapazität war etwa 72 Kilobyte, oder gerade einmal so groß, um eines der kleineren Bilder dieser Seite abzuspeichern.

Während ich diese Worte tippe, bemerke ich, dass ich das eigentlich auf einem echten Laptop aus dem Jahr 2005 tue. Wenn ich Digitaluhren tragen würde, was ich nicht tue, dann würde ich jetzt die gesamte Rechenleistung in Händen halten, die man brauchen würde, um mich und ein paar Freunde auf den Mond und wieder zurück zu schicken. Wenn wir auch die Rechenleistung meines Desktop-Computer heranziehen würden, danach runter zum Party-Shop um ein paar Rollen Mylar zu besorgen, dann könnten wir es vielleicht auch den ganzen Weg zum Mars und wieder zurückschaffen. Wie cool bitte ist das?

Eine weitere merkwürdige Tatsache, die First on the Moon zur Kenntnis gebracht hat war, dass laut Harold Loden, der Apollo 11 Mission Controler war, dass „die Haut der Mannschaftskabine [der Mondlandefähre] sehr dünn war, und das war alles wegen der Gewichtsersparnis.“ Ein weiterer Sprecher fügte hinzu, dass „wenn man wirklich seinen Finger nahm und fest herumgestochert hat, dann konnte man direkt durch die Außenhaut des Raumfahrzeugs stechen. Es hatte ungefähr eine Dicke von zwei Schichten Aluminiumfolie.“ Der Projektmanager Thomas Kelly stimmt zu, und weist darauf hin, dass „die Oberfläche, die mit Aluminium legierte Haut der Mannschaftskabine ca. 0,3 Millimeter dick war. Das entspricht ungefähr drei Schichten Alufolie, wie man sie in der Küche verwendet.“

Es ist nun schwer zu verstehen, wie dieses Fenster herausgeblasen werden konnte während des Druck-Tests des LEMs. Man würde denken, dass die Jungs von Grumman es mit Klebeband sicher an den, ähh, Rumpf angeklebt hätten. Und ich bin mir auch sicher, dass wenn nicht dieses Fenster rausgeblasen wäre und den Druck entweichen ließ, der Rest des Raumschiffs die Druckprobe mit Bravour bestanden hätte.

Es scheint als wäre das, was vom Mutterschiff eingesetzt wurde um unsere Jungs auf den Mond zu fliegen im Wesentlichen ein überdimensionaler Popcorn-Behälter war (mit der Rechenkapazität einer Digitaluhr). Der Erzähler der Sendung hat schnell darauf hingewiesen, dass unsere Astronauten sehr vorsichtig sein mussten, während sie sich in ihren sperrigen Anzügen bewegten, um die empfindliche Haut des Schiffs nicht zu beschädigen. Worauf nicht hingewiesen wurde war, dass das Vakuum im Weltall auch sehr vorsichtig sein musste – so vorsichtig, um das unter Druck stehende Fahrzeug nicht in Stücke zu reißen in dem Moment, als es eingesetzt wurde!

Man würde übrigens logischerweise davon ausgehen, dass die LEMS sicher im Mutterschiff untergebracht gewesen wären, bis die Mondumlaufbahn erreicht wurde. Aber laut NASA war das nicht der Fall. Die offizielle Legende besagt, dass die Landefähren eingesetzt wurden, kurz nachdem das Erdorbit verlassen wurde, ungefähr 3 Stunden nach dem Start, und dass sie dann in einer Nase-zu-Nase-Konfiguration mit der Kommandokapsel und dem Servicemodul andockten, während beide Raumschiffe durch das Vakuum des Weltalls flogen mit entweder 17.000 oder 25.000 Meilen pro Stunde, je nach Quelle.

spaceship-apollo-10ApolloSpacecraftLMAdapterDiagramMit anderen Worten wurde praktisch für die ganze 234.000 Meilen-Reise von der Erde zum Mond diese hauchdünn konstruierte Mondlandefähre im Wesentlichen als vordere Stoßstange des Mutterschiffs eingesetzt. Außer für die Erschaffung der „Little Engine that could“-Fabel rund um Apollo 13, die besagt, dass die verbundenen Raumschiffe sich umdrehten und die vordere Stoßstange zum Motor wurde, macht es wenig Sinn, warum dies getan hätte werden sollen. Die empfindlichen Mondlandefähren wären nicht nur den Gefahren eines langen Raumflugs ausgesetzt gewesen, es hätte auch ein Andock-Manöver im tiefen Weltall erforderlich gemacht (ein Andock-Manöver, das in fast der gesamten Apollo-Literatur unerwähnt bleibt).

Erstaunlicherweise waren die Mondlandefähren nicht nur dazu in der Lage, bemannte weiche Landungen auf dem Mond durchzuführen, und von der Mondoberfläche wieder abzuheben, und sich mit dem Mutterschiff in der Mondumlaufbahn zu treffen und anzudocken, aber sie waren auch dazu in der Lage, mit dem Mutterschiff anzudocken, während sie von Erde zum Mond reisten! Nach meiner Zählung mussten diese mutigen kleinen Landefähren nicht weniger als 17 mal andocken während der verschiedenen Apollo-Missionen, und sie funktionierten jedes Mal perfekt (zweimal in der Erdumlaufbahn auf der Apollo 9 Mission, und zweimal auf jeder der Apollo 10-17 Missionen, außer Apollo 13, die das zweite Andockmanöver nicht abgeschlossen hat).

Halten wir hier nun ein wenig inne um für einen kurzen Moment über die angebliche Notlage der Apollo 13 Crew zu reflektieren. Es gab keine Sitze in den LEMs da beschlossen wurde, sie würden nur unnötiges Gewicht beitragen. Und der Platz, der gerade Mal für zwei Leute reicht, wurde angeblich von drei Leuten benutzt. Alle drei, wenn es wirklich eine Situation war, wo es um Leben und Tod gegangen wäre, hätten diese sperrigen Raumanzüge getragen sowie ihre Stiefel, Handschuhe und Helme. Irgendwie mussten sie es für vier Tage nebeneinander aushalten. Während dieser Zeit war alles, was sie von den extremen Gefahren des Weltalls trennte, eine doppelte Schicht Aluminiumfolie. Ein Mikrometeorit oder ein falsch gesetzter Ellbogen hätte den unmittelbaren Tod des Trios zu Folge.

Wie uns der Erzähler von When We Left Earth informiert: „Wenn der Raumanzug versagt oder auch nur ein wenig einreißt, würde der Druckunterschied dazu führen, dass das Blut des Astronauten zu kochen beginnen und ihn sofort töten würde.“ Das gleich gilt natürlich für die Außenhaut des Raumschiffs: Der kleinste Riss hätte den sofortigen Tod von allen drei zur Folge. Natürlich hätten ihre Anzüge eine zweite Verteidigungslinie geboten, außer der Tatsache, wie in einem der Handvoll Apollo 13-Missionsfotos zu sehen ist, die von NASA veröffentlicht wurden, die Astronauten sich nicht darum kümmerten, ihre Anzüge zu tragen, während sie fröhlich damit weitermachten, ihr Raumschiff zusammenzu-MacGyvern.

AS13-62-9004HRWie wir bereits wissen, war ihr Übermut nur allzu berechtigt, da die Kapsel aus doppelter Aluminiumfolie für den ganzen Schutz sorgte, den die Astronauten brauchten, um wieder sicher zur Erde zurückzukehren. Nicht weniger als acht Mondlandefähren machten sich auf die gefährliche Reise zum Mond, und alle von ihnen kamen in makellosem Zustand an. Die Landefähre von Apollo 13 war nahezu die ganze Mission lang exponiert – den ganzen Weg zum Mond und wieder zurück. Insgesamt schafften die acht Mondlandefähren über 2.000.000 Meilen ungeschützten Flug durch das Weltall und nicht eine davon hat auch nur einen Kratzer erlitten. Das, mein Freund, ist 1960er Jahre Technologie vom Feinsten.

Quelle

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pdf-iconDavid McGowan – Wagging the Apollo Moon Doggie [DE; 192 Seiten; 6,0 MB]

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2 Antworten zu David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Apollo 8

  1. Allgemeine Widerlegung von Apollo 11 anhand der Startmasse Mo des Kommandoservisemoduls CSM!

    Für den Einschuss ins All mit 11,2 km/s wären für die 45 t Masse des Kommandoservicemoduls CSM und Lunamodul eine Treibstoffmenge von

    MTr=[1-1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1:2,72 (3,3:2,6)]*45 t = (1- 0,76)* Mo≈ 0,72*45 t≈ 32 t (4)

    Erforderlich gewesen. Das Kommandoservicemodul CSM mit dem Mondlandemodul hätte mit einer Geschwindigkeit von 2,3 km/s in die Sphäre des Mondes gelangen müssen. Für das Abbremsen der zweiten kosmischen Geschwindigkeit von 2,3 km/s des Mondes auf die Orbitgeschwindigkeit von 1,6 km/s (∆vB=2,3 km/s-1,6 km/s= 0,7 km/s) , wäre eine Treibstoffmasse bei einer effektiven Ausströmgeschwindigkeit von 2,6 km/s von

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (0,7:2,6)]* 45 t = (1- 0,76)* 45 t≈ 0,24*45 t≈ 11 t (5)

    einzukalkulieren. Für die Landung aus einem 100 km-Orbit (+ ca. 0,56 km/s sind für die Wirkung der Schwerkraft des Mondes zusätzlich einzukalkulieren) auf dem Mond wäre bei 15 t der Startmasse Mo des Mondlandemoduls und ∆vB=2,2 km/s eine Treibstoffmasse bei einer effektiven Ausströmgeschwindigkeit von 2,6 km/s von

    MTr=[1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2,2:2,6)]*15 t) = (1- 0,42)*15 t ≈

    0,58*15 t ≈ 9 t (6)

    zu beziffern. Für den Start vom Mond mit der Aufstiegsstufe mit einer Startmasse von 5 t benötigt man

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2,2:2,6)]*5 t = (1- 0,42)* 5 t= 0,58*5 t ≈3 t. (7)

    Treibstoff.

    Um den Rückflug zur Erde antreten zu können, wäre bei einer Masse des CSM von 0,75 Mo
    eine Treibstoffmenge von

    MTr=[1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (0,7:2,6)]* 30 t (1- 0,76)* 30 t = 0,24*30 t ≈ 7 t (8)

    zu bilanzieren.
    Für die Einmündung in die Erdumlaufbahn mit einer Orbitgeschwindigkeit von 7,9 km/s aus dem Kosmos mit 11, 2 km/s beziffert sich die Treibstoffmenge bei 30 t Mo der Kommandokapsel allgemein auf

    MTr=[1-1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (3,1:2,6)]*30 t=(1- 0,3)* 30 t ≈ 0,7 * 30 t = 21 t. (9)

    Für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre muss man eine Treibstoffmasse bei einer Masse des CM von 6 t Mo

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2:2,6)]* 6 t = (1- 0,46) Mo= 0,54*6 t ≈ 3 t. (10)
    in Rechnung zu stellen.

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen im Juni 2016

  2. Mathematisch-physikalische Widerlegung von Apollo 11 und N

    1. Aufgrund der Parameter der Saturnrakete konnte Apollo 11 niemals das Schwerefeld der Erde verlassen, um mit der 2. Kosmischen Geschwindigkeit von 11,2 km/s zum Mond zu gelangen. Dies lässt folgende Tabelle 1 und nachfolgende Berechnungen erkennen:

    Tabelle 1: Treibstoffkombinationen der einzelnen Stufen mit den Start- und Leermassen und den effektiven Ausströmgeschwindigkeiten ve der Raketentreibstoffe (Leitenberg, B, 2013 und NASA im Internet 2014).

    Stufe N/Treibstoff Mo t ML t ve m/s Bemerkungen
    1. RP (Kerosin) + O2 2286 135 2600
    2. H2 + O2 490 39 4200/3600 ve ist anzuzweifeln – 3570 sind realistisch; denn es gilt ve= 0,7 *vmax= 5100 m/s *0,7= 3570 m/s
    3. H2 + O2
    + CSM +LM 119 +
    45 13 +
    45 4200/3600 Dto. – 3570 sind realistisch
    ∑ 2945

    Entsprechend der Raketengrundgleichung
    vB= ve * ln (MO: Ml) (1)

    könnte man mit den drei Stufen nach einer Modifikation der Formel (1) theoretisch eine maximale Bahn- und Brennschlussgeschwindigkeit von
    vB= 2,6 km/s*ln (2940:654) + 3,6 km/s* [ln(654:164) + ln (164:58)] ≈ 2,6 km/s*1,5 +
    3,6*km/s (1,4 +1) = 3,9 km/s+ 3,6 km/s*2,4 = 3,9 km/s+ 8,6 km/s = 12,5 km/s (2)

    ohne Berücksichtigung der Gravitation und des Luftwiderstandes erzielen. Für die Gravitation müssen für das Erreichen des Erdorbits in 200 km Höhe ein Betrag von

    ∆ v= √2*200.000 m *9,5 m/s² = 2000 km/s= 2 km/s (3)

    von den 12,5 km/s abgezogen werden. Und für den Luftwiderstand 0,2 km/s. Dies ergibt Summa Summarum 10,3 km/s. Dieser Betrag liegt signifikant unter dem Wert der Fluchtgeschwindigkeit von 11,2 km/s! Damit konnte Apollo 11 gerade einmal komfortabel den Erdorbit erreichen. Es kommt aber noch schlimmer für Apollo 11: nach Wolff (1967) konnten in den sechziger Jahren höchstens ve von 2600 m/s erzielt werden. Damit konnte Apllo11 mit den deklarierten Parametern der NASA aber damals allerdings nur eine Brennschlussgeschwindigkeit von

    vB= 3,9 km/s+ (2,6* 2,4 km/s) = (3,9 + 6,24) km/s = 10,14 km/s

    erzielen. Zieht man davon die 2,2 km/s ab, die auf die Gravitation und den Luftwiderstand beruhen, dann ergibt sich eine maximale Bahngeschwindigkeit von gerade einmal

    vB= 7,94 km/s. Damit konnte Apollo 11 gerade einmal die Erdumlaufbahn erreichen!

    2. Nach Sternfeld (1959) sollen nur zwei ca. 14-Tageskonstellationen und ein 60-Tageszenario existieren, um den Mond mit einem künstlichen Raumflugkörper von der Erde aus zu erreichen und auf der Erde wieder zu landen. Unabhängig von den theoretischen Fakten und Details von Sternfeld, benötigte der Forschungssatellit SMART I, der Ende September 2003 gestartet wurde, 49 Tage bis auf die Mondebene und fünf Monate bis die Sonde in die Mondumlaufbahn einmündete. Und die im Dezember 2013 erfolgreich verlaufende Mondexpedition der chinesischen Sonde Chang`e-3 bewies bestechend, dass man mindestens 14 Tage zur Bewältigung der Distanz von der Erde zum Mond benötigt. Damit wäre Apollo 11 bereits eindrucksvoll empirisch widerlegt, weil ein vermeintliches 8-Tagesregime, das angeblich mit Apollo 11 praktiziert und exerziert wurde, astrophysikalisch theoretisch und empirisch überhaupt nicht existiert!

    3. Die kosmische Strahlung, die auf die Astronauten innerhalb der 8 Tage eingewirkt hätte, wäre absolut infaust gewesen! Denn: Sie hätten je nach gewählter Modellrechnung eine tödliche Strahlendosis von mindestens 11 Sv bis 26 Sv inkorporiert. wenn man in diesem Zusammenhang an die hochenergetische Teilchendichte im Kosmos und an den Partikelstrom der Sonne mit der Solarkonstante von 8,5*1015 MeV/m²*s denkt. Nach Lindner (1973) treffen pro Sekunde auf einen Quadratmeter 1300 Protonen aus dem Kosmos auf die Erdatmosphäre ein. Rechnet man diese Energie auf die 8 Tage währende „Mondmission“ hoch, dann ergäbe sich die gewaltige Strahlendosis von weit über 1000 Sv! Die Astronauten hätten den Flug zum Mond und zur Erde zurück in jedem Falle nicht überlebt, da die absolut tödliche Dosis bei 10 Sv liegt. Damit wäre Apollo 11 und N absolut widerlegt!

    4. Es fehlten insgesamt über 70 t Raketentreibstoff, um von der Erde zum Mond und von dort wieder zurück zur Erde auf der von der NASA vorgegebenen schleifenförmigen Flugbahn zu gelangen. Dies ergibt folgende Bilanz:
    Für den Einschuss ins All mit 11,2 km/s wären für die 45 t Masse des Kommandoservicemoduls CSM und Lunamodul eine Treibstoffmenge von

    MTr=[1-1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1:2,72 (3,3:2,6)]*45 t = (1- 0,76)* Mo≈ 0,72*45 t≈ 32 t (4)

    Erforderlich gewesen. Das Kommandoservicemodul CSM mit dem Mondlandemodul hätte mit einer Geschwindigkeit von 2,3 km/s in die Sphäre des Mondes gelangen müssen. Für das Abbremsen der zweiten kosmischen Geschwindigkeit von 2,3 km/s des Mondes auf die Orbitgeschwindigkeit von 1,6 km/s (∆vB=2,3 km/s-1,6 km/s= 0,7 km/s) , wäre eine Treibstoffmasse bei einer effektiven Ausströmgeschwindigkeit von 2,6 km/s von

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (0,7:2,6)]* 45 t = (1- 0,76)* 45 t≈ 0,24*45 t≈ 11 t (5)

    einzukalkulieren. Für die Landung aus einem 100 km-Orbit (+ ca. 0,56 km/s sind für die Wirkung der Schwerkraft des Mondes zusätzlich einzukalkulieren) auf dem Mond wäre bei 15 t der Startmasse Mo des Mondlandemoduls und ∆vB=2,2 km/s eine Treibstoffmasse bei einer effektiven Ausströmgeschwindigkeit von 2,6 km/s von

    MTr=[1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2,2:2,6)]*15 t) = (1- 0,42)*15 t ≈

    0,58*15 t ≈ 9 t (6)

    zu beziffern. Für den Start vom Mond mit der Aufstiegsstufe mit einer Startmasse von 5 t benötigt man

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2,2:2,6)]*5 t = (1- 0,42)* 5 t= 0,58*5 t ≈3 t. (7)

    Treibstoff.

    Um den Rückflug zur Erde antreten zu können, wäre bei einer Masse des CSM von 30 t
    eine Treibstoffmenge von

    MTr=[1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (0,7:2,6)]* 30 t (1- 0,76)* 30 t = 0,24*30 t ≈ 7 t (8)

    zu bilanzieren.
    Für die Einmündung in die Erdumlaufbahn mit einer Orbitgeschwindigkeit von 7,9 km/s aus dem Kosmos mit 11, 2 km/s beziffert sich die Treibstoffmenge bei 30 t Mo der Kommandokapsel allgemein auf

    MTr=[1-1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (3,1:2,6)]*30 t=(1- 0,3)* 30 t ≈ 0,7 * 30 t = 21 t. (9)

    Für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre muss man eine Treibstoffmasse bei einer Masse des CM von 6 t Mo

    MTr= [1 – 1: e(vB/ve)]*Mo= [1-1: 2,72 (2:2,6)]* 6 t = (1- 0,46) Mo= 0,54*6 t ≈ 3 t. (10)
    in Rechnung zu stellen.

    5. Die Rekonstruktion des Kommandomoduls mit einer von der NASA vorgegebenen Höhe von 3,23 m und einem Durchmesser von 3,9 m, woraus im Endeffekt nur ein Gesamtvolumen von rund 12,9 m³ resultieren kann, ergab, dass nach Abzug des deklarierten Innenvolumens von 6,23 m³ das Volumen der Außenzelle der Kommandokapsel lediglich ca. 6,7 m³ hätte umfassen können. Bei einer Masse von 5,9 t hätte die Dichte der Kommandokapsel damit nur bei ca. 0,9 liegen müssen. Dies hätte nicht einmal Papier oder Pappe „leisten können“! Eine weitere mathematische Optimierung ergab dann, dass die Außenzelle nur aus einer 2,5 cm starken Aluminiumschicht hätte bestehen können – ohne Hitzeschild. Legt man die Hälfte der Gesamtmasse von 5,9 t für einen Hitzeschild zugrunde, dann hätte der Hitzschild nur aus 2 mm starkem Stahl bestehen können. Ein Kommentar dazu erübrigt sich nahezu: Das Kommandomodul wäre in der Erdatmosphäre mit einer theoretisch berechneten Bremstemperatur von mindestens 45.000 K wie eine Sternschnuppe verglüht!

    6. Bereits in einer ersten Betrachtungsphase bei der Rekonstruktion der Mondlandefähre entsprechend den NASA-Parametern nach Abzug der vermeintlichen ca. MTr= 10,8 t in Rechnung gestellten Treibstoffmasse von der Startmasse mit Mo=15 t der Mondlandefähre verbleiben lediglich nur noch 4,2 t an Rüstmasse, die bereits mit der Materialrekonstruktion der Kabine (ca. 1,1 t), von Teilen der Außenzelle (ca. 1,3 t), und der deklarierten Zuladung (ca. 1,7 t), ohne Berücksichtigung des Gewichtes der Astronauten mit ihren Raumanzügen (400 kg) , der Masse für die Tanks und für die beiden Haupttriebwerke der Mondlandefähre (…) mit 600 kg weit überschritten wird. Insgesamt fehlten über 3 t Konstruktionsmasse, wie von der NASA ursprünglich angegeben und wie mit der Gesamtrekonstruktion des Lunamoduls von Apollo 11 eindrucksvoll und überzeugend belegt werden konnte.

    7. Weiterhin ist das Pendelverhalten der Fahne auf dem Mond äußerst verräterisch! Denn die Pendelperiode T, die sich physikalisch mit der Pendellänge l (l=0,7 m) und der Gravitationsbeschleunigung g (g= 9,81) zu

    T=2*π*√ l : g (11)

    errechnet, müsste auf dem Mond

    T= 6,28 *√ 0,7 m : 1,6 m/s² ≈ 4,2 s (12)

    betragen. In den TV-Filmdokumentationen beträgt die Periodendauer aber nahezu 2 s, so wie eben auf der Erde. Die exakte Berechnung der Periodendauer für die Erde ergibt präzise

    T= 6,28*√ 0,7 m/9,81 ≈ 1,7 s. (13)

    Dieser zeitliche Unterschied von 2,5 s ist gravierend! Außerdem müsste sich auf dem Mond eine leicht gedämpfte, periodische Schwingung ergeben, da auf dem Mond keine Atmosphäre vorhanden ist. Die wahrzunehmende Schwingung ist aber fast aperiodisch. Ergo: Die Dreharbeiten erfolgten also eindeutig auf der Erde!

    8. Die mechanische Instabilität der Mondlandefähre hätte eine intakte Mondlandung unmöglich gemacht! Jeder Mensch auf unseren Planeten hat bestimmt schon einmal einen missglückten Raketenstart gesehen, wenn die Rakete bereits einige Meter vom Starttisch abgehoben hat und die Triebwerke dann versagen und keine Leistung mehr erbringen. Infolgedessen bewegt sich die Rakete den physikalischen Gesetzen der Schwerkraft entsprechend wieder in Richtung der Startplattform und kippt dann aufgrund der mechanischen Instabilität einfach um, weil sich der Masseschwerpunkt gravierend verändert hat. Dies wäre auch das Schicksal der Mondlandefähre von Apollo 11 gewesen, weil kurz vor der Landung eine absolute Instabilität der Fähre bestanden hätte! Denn: Ganz grob gerechnet, hätte die aufsteigende Stufe kurz vor der Landung auf dem Mond noch ca. 5 t an Masse besessen und die absteigende Stufe hätte aufgrund des Treibstoffverbrauchs von 8 t lediglich nur noch rund 2 t an Rüstmasse gehabt. Da der Schwerpunkt der Landefähre kurz vor der Landung der Fähre auf dem Mond exakt bei 2,10 m über die Düsen gelegen haben muss, würden sich die Drehmomente wie 2,5 zu 1 bis 3: 1 verhalten haben. Damit hätte ein absolut instabiles mechanisches System vorgelegen! Jede noch so kleinste Erschütterung, wie Vibrationen durch das Triebwerk oder Druckschwankungen der ausströmenden Gase in der Düse des Triebwerkes hätten die Mondlagefähre einfach umkippen lassen! Eine Mondlandung wäre zwar „geglückt“, aber eine Rückkehr vom Mond wäre damit unmöglich gewesen. Da aber alle Akteure von Apollo 11 glücklicherweise das imaginäre Abenteuer überlebt haben, kann messerscharf geschlussfolgert werden, dass keine Mondlandung stattgefunden hat.
    Die Lösung des physikalischen Problems liegt darin, dass der Schwerpunkt einer Landefähre einfach auf Höhe der Düsen des Triebwerkes liegen muss, so wie die Chinesen dies im Dezember 2013 realisieren und praktizierten.

    9. Ja und ca. 1 t Natriumperoxid wären für die dreiköpfige Besatzung für die Regeneration von Sauerstoff aus dem CO2 erforderlich gewesen!

    P.S. Übrigens hatte der Autor den skeptischen Gedanken zur Instabilität der Mondlandefähre zur Mondlandung bereits vor mehr als 46 Jahren ganz spontan für ca. 1 s gehegt gehabt!

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen, im Juni 2016

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