David McGowan – Wagging the Moon Doggie – Apollo 9


wagthemoondogNovember 29, 2009

„Während des Fluges von Gemini 7 wird die Crew ihre leichten Raumanzüge ausziehen und in ihrer Unterwäsche fliegen.“

James V. Correale, Jr., der Leiter des Gemini Support Office

„Da haben wir keinen Zweifel; der einzige Weg um diese Dinger zu zünden ist ohne Druckanzüge … Ich bin davon überzeugt, dass wir das ganze auch ohne Anzüge durchführen können. Den Anzug brauchen wir nur für den Wiedereintritt und für Notfälle, irgendwo an Bord verstaut.“

Astronaut Frank Borman, in Sprachübertragungen aus der Gemini 7 Kapsel

Bevor wir mit einer anderen erstaunlichen Technologie weitermachen, die angeblich für die Apollo-Missionen entwickelt worden ist, muss ich hier abschweifen und eine schreiend komische Folge einer lächerlichen kleinen Show erwähnen, die als Mythbusters bekannt ist und die mein pflichtbewusster DVR  vor kurzem für mich aufgenommen hat (er weiß, dass ich auf sowas stehe). In dieser bestimmten Folge nahm der Gastgeber einen Blick auf die Apollo-Mondlandungen – mit etwas Hilfe hinter den Kulissen von niemand geringerem als Phil Plait und Jay Windley, denen im Abspann gedankt wird.

Habe ich übrigens schon erwähnt, dass Plait zur Zeit als Präsident der James Randi Educational Foundation fungiert, die vom gleichen James Randi geleitet wird, der im Vorstand der False Memory Syndrome Foundation war (zusammen mit einer wirklich abscheulichen Ansammlung von CIA-finanzierten Psychiatern und Leuten, die von ihren eigenen Kindern beschuldigt werden, Pädophile zu sein), und der einmal auf Band aufgenommen wurde, wie er mit kleinen Jungs sexuelle Gefälligkeiten austauschte? Randi ist mit anderen Worten genau die Art von Typ, der eine Bildungsstiftung leiten sollte, und genau die Art von Typ, von dem man erwarten würde, dass er sich mit jemand wie Phil Plait gut versteht.

Wie auch immer, die beiden Spaßvögel, die der Mythbusters-Show ausgeholfen haben, haben sich den fünf Sachen angenommen, die angeblich die häufigsten Behauptungen der „Verschwörungstheoretiker“ sind: nicht-parallele Schatten sind auf den Mondfotos zu sehen; im Schatten liegende Objekte auf diesen Fotos machen den Eindruck, als seien sie mit einer zweiten Lichtquelle ausgeleuchtet; die Fußabdrücke der Astronauten sind zu gut ausgeprägt, um sie auf trockenem Boden hinterlassen zu können; das Videomaterial wurde durch Änderung der Abspielgeschwindigkeit gefälscht; und, natürlich, die Flagge scheint zu flattern.

Obwohl die „Debunker“, wie ich schon erwähnt habe, einfach nicht genug von der Flagge bekommen können, bin ich ziemlich sicher schon erwähnt zu haben, dass mich das gar nicht so richtig kümmert, also werde ich es wieder weglassen. Was die Fußabdrücke angeht, so hat die Mythbusters-Gang diese Behauptung dahingehend „entlarft“, indem sie einen deutlichen Fußabruck in einem „simulierten“ Mondboden produziert haben, den sie von niemand anderem als den hilfreichen Leuten von NASA – woher sonst? – zur Verfügung gestellt bekommen haben. Leider hat uns diese Demonstration nichts über die Apollo-Missionen beigebracht, aber es hat schlüssig bewiesen, dass NASA ein synthetisches Material hat, das Fußabdrücke in einer Vakuumkammer hervorruft.

Beim Versuch, die Behauptung zu „debunken“, dass in den angeblichen Mondfotos Objekte im Schatten liegen, die viel zu gut ausgeleuchtet sind, verkündete der Gastgeber des Experiments zynisch einen Erfolg trotz der Tatsache, dass die Ergebnisse klar zeigen, dass ihre Demonstration daneben gegangen ist. Und sie haben trotz der Tatsache versagt, dass sie sich selbst zwei große und völlig unerwähnte Vorteile gaben: Die Nachstellung wurde hier auf der Erde durchgeführt, wo das Licht von der Luft zerstreut wird, und das Bild war absichtlich überbelichtet.

Dies scheint eine gute Zeit zu sein um anzumerken, dass HJP Arnold, der den Kodak-Film für die Kameras auf den Missionen bereitstellte und später eine Foto-Bibliothek ins Leben ruf, die sich mit Weltraumfotografie beschäftigt, sagte, dass am Mond, „wo man keine Atmosphäre hat, die Schatten tiefschwarz und Glanzlichter wirklich heftig sind, also hat man ein enormes Kontrast-Problem.“ Ich muss diese Zitate übrigens einwerfen, denn wenn ich solche Sachen sage, dann bildet sich sofort ein Kreis von „Debunkern“ die beginnen sich wütend gegenseitig einen runterzuholen. (Übrigens, wenn ihr wirklich lachen wollt, ihr Zeug ist viel lustiger als meines, und sie versuchen nicht einmal, lustig zu sein.)

Wie auch immer, der Punkt ist hier, dass die Mythbusters-Gang den Vorteil des gestreuten Lichts hatte. Und wie im Screenshot unten ganz deutlich sichtbar ist, haben sie das Foto absichtlich überbelichtet in einem offensichtlichen Versuch, die Schatten weiter aufzuhellen. Trotzdem ist der Astronaut im Mythbusters-Bild deutlich weniger beleuchtet als der Astronaut auf dem NASA-Bild. Der Astronaut von NASA, obwohl er komplett im Schatten der Landefähre steht, ist fast genauso hell wie der in der Sonne liegende Hintergrund des Bildes. Im Mythbusters-Bild ist jedoch der Astronaut bei weitem nicht so hell wie der überbelichtete Hintergrund.

SONY DSCHätten die Jungs die Aufnahme in der NASA-Vakuumkammer gemacht, zu der sie Zugang hatten aber sich entschieden haben, sie nicht bei ihrer Demonstration zu verwenden, dann wäre ihr Astronaut noch dunkler gewesen. Wenn man dann behauptet, dass ein „Mythos“ „gebusted“ wurde, wenn die Ergebnisse ihrer eigenen voreingenommenen Demonstration klar auf das Gegenteil hinweisen, dann sagt das viel über die Integrität dieser Show und die „Berater“ hinter den Kulissen aus. Und da wir schon beim Thema der seltsam ausgeleuchteten Schatten sind, schaut euch mal die Aufnahme unten an, die angeblich nur Augenblicke vor dem Bild aufgenommen wurde, das von den Mythbusters verwendet wurde.

Aldrin2Aldrin1Wie im ersten Bild gesehen werden kann, sollte die Seite mit der Ausstiegsluke des LEM im Schatten sein. Und doch ist im unteren Bild diese ganze Seite der Landefähre hell beleuchtet und wir sollen offensichtlich glauben, dass das nur das Ergebnis des reflektierten Lichts ist. Aldrin ist auch sehr gut ausgeleuchtet, und er ist noch nichtmal aus der Luke geklettert!

Als es weiterging versuchten die Jungs auch die Behauptung zu „debunken“, dass die Mondfotos von NASA keine nicht-parallelen Schatten zeigen dürften. Die Moderatoren haben aber einen ziemlich neuen Ansatz verwendet: Sie benutzten eine einzige Studio-Lichtquelle in unmittelbarer Nähe der Objekte, um ein Bild zu reproduzieren, dass durch eine einzige Studio-Lichtquelle in unmittelbarer Nähe erzeugt wurde. Dann haben sie natürlich verkündet, dass ein weiterer „Mythos“ „gebusted“ wurde. Gute Arbeit, Jungs.

Im aufschlussreichsten Teil der Show ging es um die Art und Weise, wie sich die Astronauten im NASA-Videomaterial bewegten. Die Moderatoren wählten drei kurze Clips, die die Astronauten beim Laufen, Hüpfen und Springen zeigen. Einer der beiden Moderatoren hat sich dann einen Raumanzug angezogen und wurde dabei gefilmt, wie er die Bewegungen nachstellt. Das Band wurde dann mit halber Geschwindigkeit abgespielt und mit dem Original verglichen. Der gleiche Möchtegern-Schauspieler machte dann die gleichen Bewegungen, während er an Seilen hing. In beiden Fällen entsprachen die Aufnahmen nicht dem Original.

Es war jedoch völlig klar, dass die ungeschickten Bewegungen des Fake-Astronauten der Mythbusters ganz anders waren, als die Bewegungen vom Fake-Astronauten der NASA. Eine viel einfachere und viel relevantere Demonstration wäre gewesen, wenn man die Originalaufnahmen einfach beschleunigt hätte. Als dies getan wurde, wenn auch nur sehr kurz, war es völlig klar, dass sich die Astronauten auf normale, irdische Weise bewegt haben. Weil aber die Gastgeber das Material nicht reproduzieren konnten, weil sie einen Typen verwendeten, der den Anschein machte, als würde er absichtlich einen hundsmiserablen Job machen bei der Reproduktion der Bewegungen, wurde die Demonstration als nicht schlüssig bezeichnet.

Die einzige Möglichkeit dieses Problem zu lösen war laut den Moderatoren eine Demonstration in einer Umgebung mit 1/6 Schwerkraft durchzuführen. Zum Glück hatten die Jungs Zugang zu einem „Speibkometen“. Während dieser in der Regel dafür verwendet wird, Schwerelosigkeit für Trainingszwecke herzustellen, so kann durch eine leichte Anpassung der Flugbahn auch die Mondschwerkraft simuliert werden. Aber während den Dreharbeiten für diese Demonstration zeigte die Show den Zusehern auch unwissentlich, wie sich die Apollo-Crewmitglieder wirklich bewegt hätten, wenn sie tatsächlich auf dem Mond gewesen wären.

Wie der in einen Raumanzug gehüllte Gastgeber die Zuschauer informiert: „Mit nur einem Sechstel meines Gewichts fühlte ich mich ziemlich schwerelos. Ich dachte, dass ich drei Meter in die Luft springen könnte.“ Und in der Tat war es völlig klar, dass wenn er nicht in einem Flugzeug mit wenig Platz gewesen wäre, er mühelos drei Meter in die Luft springen hätte können. Witzigerweise kann die ungehemmte Support-Crew im Hintergrund gesehen werden, wie sie sehr einfach erstaunlich akrobatische Kunststücke vollführten, so wie der Typ links der mühelos auf einer Hand balanciert, und der andere Typ im Hintergrund, der in einer Ninja-Pose durch die Luft schwebt.

SONY DSCSONY DSCDas ist die Art von Bewegungen, die die Apollo-Jungs mit Leichtigkeit hätten durchführen können, wenn sie tatsächlich auf dem Mond gewesen wären. Und doch haben wir nichts dergleichen in irgendeiner der angeblichen Missionen von der Mondoberfläche gesehen. Dennoch erklärte die Mythbusters-Gang hochmütig, dass sie erfolgreich einen weiteren „Mythos“ „gebusted“ hätten. Was sie aber bis jetzt tatsächlich getan haben, war, drei völlig bedeutungslose Demonstrationen durchzuführen (die Flagge, der Fußabdruck und die Simulation der nicht-parallelen Schatten) und zwei weitere Demonstrationen, die trotz den gegenteiligen Behauptungen der Moderatoren klar die Argumente der „Verschwörungstheoretiker“ bestätigten.

Im letzten Abschnitt der Sendung präsentierten sie, was als der „ultimative Beweis für die Mondmissionen“ genannt wurde – was sich als nichts anderes als die bedeutungslose Laserentfernungsmessung herausgestellt hat.

Wirklich, Jungs?! Das ist das Beste, was ihr zu bieten habt? Nach einer vollen Stunde des Scheiterns auch nur eine einzige Behauptung der Verschwörungstheoretiker „debunken“ zu können, wird nun dreist behauptet, dass die Existenz von menschengemachten Artefakten auf dem Mond der „ultimative Beweis“ dafür ist, dass die Apollo-Astronauten auf dem Mond waren? Wollt ihr mich verarschen? Es gibt auch menschengemachte Artefakte auf dem Mars und auf der Venus, also denke ich, dass wir den „ultimativen Beweis“ dafür haben, dass NASA heimlich Menschen auf andere Planeten geschickt hat. Und der Ball meines Kindes ist gerade im Garten des Nachbarn, also denke ich haben wir den „ultimativen Beweis“, dass NASA auch dort gewesen ist.

Ich muss sagen, dass obwohl ich die Dinge ein wenig anders angelegt hätte, die Jungs insgesamt einen ziemlich guten Job gemacht haben, diesen lächerlichen Mythos zu busten, dass der Mensch auf dem Mond war.

Lasst uns nun unsere Aufmerksamkeit auf andere Technologien richten, die für das Apollo-Programm entwickelt werden mussten, angefangen mit diesen magischen Anzügen. „In den frühen 1960er Jahren, als NASA mit der Ausbildung von Astronauten anfing um auf Kennedys Herausforderung zu reagieren, fanden sie heraus, dass es eine Schlüsselkompetenz gab, von der sie überhaupt keine Ahnung hatten. Niemand wusste wie man einen Raumanzug herstellen sollte, um es Menschen zu ermöglichen in der tödlichen Umgebung des Mondes überleben zu können.“

So beginnt Moon Machines: The Space Suit. Wie bereits erwähnt, war Alan Shepard in der ersten bemannten Mercury-Kapsel im erdnahen Orbit kurz vor Kennedys Ankündigung. Das Mercury-Programm, welches im Jahr 1959 ins Leben gerufen wurde, gleich nach der Gründung von NASA, war das erste Weltraumprogramm der Amerikaner. Die Anzüge, die in diesem Programm laut NASA und dem Sprecher des Science Channels verwendet wurden, waren nur eine Backup-Lösung. Die Kapseln waren für die Astronauten die erste Verteidigungslinie; die Anzüge waren nur ein Backup-System und niemand wusste, ob sie überhaupt funktionieren würden.

Aber jetzt, mit Kennedys Bekenntnis zum Apollo-Programm, brauchten unsere Astronauten Anzüge, die ihre erste und einzige Verteidigungslinie waren. NASA hatte noch keine Anzüge, die ohne das Lebenserhaltungssystem des Raumschiffs funktionieren konnten, an dem sie wie mit Nabelschnüren verbunden sind (wie man sie beispielsweise braucht, um Weltraumspaziergänge durchzuführen), aber jetzt brauchten sie Anzüge, die in der Lage sein müssen, völlig unabhängig menschliches Leben zu erhalten. Mit anderen Worten, sie mussten ganz von Vorne anfangen, und NASA brauchte einen der technologisch fortschrittlichsten Raumanzüge, die je erdacht wurden. Und NASA musste das sehr schnell tun.

Acht Firmen reichten Vorschläge ein, damit NASA sie prüfen konnte. Fast alle waren Firmen, die im Bereich der Luft- und Raumfahrt bekannt waren. Eine jedoch war für ihre Arbeit in einem etwas anderen Bereich bekannt, die International Latex Corporation war als Hersteller von Playtex-BHs und Strapsen bekannt. Obwohl es sehr unwahrscheinlich klingt, würden sie Apollo-Raumanzüge bald ihrer Produktlinie hinzufügen.

(Es sollte noch darauf hingewiesen werden, dass Wikipedia eine ganz andere Version der Ereignisse wiedergibt, als was bei Moon Machines erzählt wird, einschließlich der Behauptung, dass ILC „schon im Jahr 1955“ mit dem Design der Raumanzüge begonnen hatte. Die Version aus dem Science Channel kam jedoch direkt von den Leuten, die an dem Projekt beteiligt waren. Und die eigenen Werbematerialen der Firma besagen, dass „ILC mit dem Design der Anzüge im Jahr 1961 begonnen haben; im Jahr 1964 sie die ersten Versuchs- und Prototyp-Anzüge herstellten; und mit der Auslieferung der Anzüge an die Apollo-Astronauten im Jahr 1966 begonnen hatten.“)

Im April 1962 vergab NASA den Raumanzug-Auftrag an ILC. Hamilton Standard, eine Firma, die für die Herstellung von Flugzeugpropellern bekannt ist, wurde damit beauftragt, das Projekt zu überwachen. ILC hat schnell seine BH und Strapse-Näherinnen damit beauftragt, Apollo-Anzüge zu nähen. In der Zwischenzeit begann Hamilton Standard damit, die Lebenserhaltungs-Rucksäcke zu planen und zu bauen, auch bekannt als PLSS-Einheit.

Erstaunlicherweise wurden die ersten Raumanzüge, die vom Band rollten, im Jahr 1963 NASA für Testzwecke zur Verfügung gestellt. ILC hat die Anzüge in etwas mehr als einem Jahr entwickelt und gebaut. Leider hatten sie eine große Schwachstelle: Die Astronauten, von denen sie getestet wurden, überhitzten schnell in der Sonne Floridas, die etwa 70° Celsius kühler als die Oberfläche des Mondes ist. NASA setzte Hamilton Standard ein Ultimatum: Löst das Kühlproblem und tut es sofort oder der Vertrag wird gekündigt.

Die Lösung war, eine wassergekühlte Unterwäsche zu entwerfen. Anfang 1964, nur zwei Jahre, nachdem der Auftrag vergeben wurde, wurden die neu gestalteten Anzüge NASA für Tests zur Verfügung gestellt. NASA war jedoch noch immer nicht beindruckt von dem, was sich Hamilton und ILC ausgedacht haben. Die Anzüge wurden als zu schwer beurteilt, es war extrem schwierig, sich darin zu bewegen und sie waren sehr unangenehm zu tragen, sogar nur für kurze Zeit.

Im Herbst 1964 kündigte NASA den Vertrag mit sowohl ILC als auch Hamilton Standard. Mit nur fünf Jahren Zeit um Kennedys Traum zu erfüllen hatte NASA keine funktionierenden Raumanzüge und auch keinen Vertrag mit jemandem, der sie entwerfen und bauen könnte. Nachdem kurz mit sogenannten „harten Anzügen“ experimentiert wurde entschied sich NASA im Frühling 1965 dafür, die Ausschreibung für die Raumanzüge wieder zu öffnen. Sowohl Hamilton als auch ILC reichten wieder Vorschläge ein, und wieder ging der Vertrag an die Hersteller von Playtex-BHs. Hamilton wurde ein separater Vertrag gegeben, um die lebenserhaltenden Rucksäcke zu entwerfen und zu bauen.

Nur wenige Wochen, nachdem NASA diese Auftrage vergeben hatte, wurde der Gemini-Astronaut Ed White angeblich der erste Amerikaner, der einen Weltraumspaziergang durchführte, trotz der Tatsache, dass es den Anschein hatte, dass NASA keinen solchen Anzug hat, der ein solches Manöver erlauben würde. Dennoch führte White am 3. Juni 1965 angeblich eine erfolgreiche 22-minütige EVA (Extra-Vehicular Activity, im NASA-Jargon) durch, was eine weitere „Wir-können-es-auch!“-Antwort auf den ersten Weltraumspazergang der Sowjetunion war.

Wie sich der Astronaut Gene Cernan erinnert, hatte Leonovs Weltraumspaziergang vom 18. März 1965 „eine Menge Leute schockiert. Es traf uns völlig unerwartet, und, weißt du, wir sind gerade Mal in unseren eigenen kleinen Kapseln kaum in den Weltraum geflogen. Sie waren nicht mal groß genug, um sie als Raumschiff zu bezeichnen.“ Und tatsächlich, die Vereinigten Staaten haben noch nicht einmal ihre erste zwei-sitzige Kapsel in den Weltraum bekommen. Das Mercury-Programm, das fast zwei Jahre zuvor zu Ende gegangen war, hat nur vier einsitzige Kapseln in den Orbit geschossen. Der Plan von NASA war es, beim vierten bemannten Gemini-Flug einen Weltraumspaziergang zu versuchen, und die erste Gemini Kapsel hat noch nicht den Boden verlassen.

NASAs Plan änderte sich offenbar ziemlich abrupt und ein paar Tage vor dem Start von Gemini 4, was erst die zweite bemannte Gemini-Mission war (die erste hat nur drei Orbits absolviert), wurde angekündigt, dass Astronaut White eine EVA durchführen würde, während Jim McDivitt die Kapsel pilotierte. Laut dem Astronauten Frank Borman, „hatte es NASA sehr eilig und in meinen Augen ließen sie Ed in Gemini 4 auf eine EVA gehen, ohne sich großartig um die Sicherheit Gedanken zu machen.“

Wie sich McDivitt erinnert: „Unsere EVA war sehr vertraulich zu jener Zeit. Wir haben nicht angekündigt, dass wir das tun würden, und wir haben nur in der Nacht trainiert und sogar nur eine Gruppe von 30 oder 40 Personen wusste, dass wir es überhaupt versuchen würden.“ Übersetzt aus der NASA-Sprache heißt das sehr wahrscheinlich, dass eine ausgewählte Gruppe heimlich mit den Astronauten gearbeitet hat, um das Filmmaterial des Weltraumspaziergangs vor dem Start von Gemini 4 zu fälschen.

Bemerkenswerterweise versuchte NASA für ein ganzes Jahr nicht, bis zum 3. Juni 1966, dieses Manöver zu wiederholen, trotz der Tatsache, dass vier Gemini-Kapseln in der Zwischenzeit gestartet sind, die sich insgesamt 23 Tage im erdnahen Orbit aufgehalten haben. Und doch hatte keine dieser vier Mannschaften, so scheint es zumindest, die Zeit um Weltraumspaziergänge zu üben, obwohl das Üben und Perfektionieren von EVAs eines der Hauptziele des Gemini-Programms war. Nicht einmal Frank Borman und Jim Lovell, die fast zwei Wochen in einer kleinen Kapsel damit verbrachten, die Erde zu umrunden und die so gut wie nichts zu tun hatten während des Großteils ihrer Mission, hatten die Zeit, um einen Weltraumspaziergang durchzuführen.

Es dauerte noch bis Gemini 9, bis NASA versuchte die angebliche Leistung von White zu duplizieren. Doch dieser zweite Weltraumspaziergang von Gene Cernan war ein völliger Fehlschlag, der Cernan fast das Leben gekostet hätte. Die Probleme begannen fast sofort, als Cernans Herzfrequenz auf 170 Pulsschläge hochging. Sein Visier wurde beschlagen und ließ ihn blind und desorientiert werden. Sein Atem war schwer und er schwitzte fürchterlich. Ärzte am Boden, die die Situation beobachteten, fürchteten, dass er es nicht mehr lebendig zurückschaffen würde und man ihn losschneiden müsste.

Die nächsten zwei EVA-Versuche von Michael Collins an Bord von Gemini 10 und Richard Gordon an Bord von Gemini 11 waren ebenfalls Misserfolge. Als sich das Jahr 1966 dem Ende neigte hatten drei Astronauten dabei versagt zu wiederholen, was Ed White angeblich leicht vor über einem Jahr geschafft hat. Aber dann, im November 1966, 1,5 Jahre nach dem angeblich erfolgreichen Weltraumspaziergang von White, führte Buzz Aldrin einen überaus erfolgreichen Weltraumspaziergang während der Gemini 12 Mission durch. Aldrin kam gerade noch rechtzeitig – Gemini 12 war die letzte Gemini-Mission.

In Summe führte das Gemini-Programm zu einer gefälschten EVA, drei fehlgeschlagenen EVAs sowie einer vermutlich erfolgreichen EVA. Auch wenn wir der Agentur jeden Vorteil des Zweifels einräumen, wären es drei Fehlschläge und nur zwei Erfolge. Und mit diesem beeindruckenden Rekord waren wir dazu bereit, unsere Jungs auf eine Reihe von EVAs von einer Komplexität zu schicken, die bis zum heutigen Tag unerreicht bleiben. Habe ich übrigens in letzter Zeit schon angemerkt, dass Amerika in den 1960er Jahren völlig gerockt hat?

Kurioserweise wird das Filmmaterial von Whites angeblichem Weltraumspaziergang von der gleichen fotografischen Technik der Zeitlupe charakterisiert, wie später die angeblichen Mondmissionen. Das Filmmaterial der Russen, das Leonovs EVA zeigt, scheint andererseits nicht verlangsamt worden zu sein. Die logische Schlussfolgerung die man hier ziehen muss ist natürlich, dass das Bewegen in Zeitlupe im Weltraum mehr eine Frage der Kultur als der Wissenschaft ist.

Die endgültigen Raumanzüge, die von ILC an NASA ausgeliefert wurden, bestanden angeblich aus drei Schichten: die wassergekühlte Unterwäsche, ein unter Druck stehender innerer Anzug der flexible, blasebalg-artige Gelenke hatte, und eine weiße Außenhülle, die aus einem experimentellen Gewebe namens Beta-Cloth gefertigt wurde. Der BH und Strapse-Hersteller, der meiner Vermutung nach eine riesige Entwicklungsabteilung haben muss, hatte den gesamten integrierten Anzug entworfen und gebaut, darunter der Helm, das Visier und die speziell entworfenen Stiefel und Handschuhe.

Die Apollo-Raumanzüge wogen angeblich 82 kg pro Exemplar, einschließlich der PLSS Rucksäcke. Man würde denken, dass mit der neuen Technologie, die jetzt verfügbar ist, NASA das Paket optimieren hätte können. Im Gegenteil, die Anzüge, die jetzt an Bord des Space Shuttle getragen werden, wiegen 140 kg pro Stück. Und ILC behauptet, dass es drei Monate und 5.000 Mannstunden braucht, um einen Einzelnen zu produzieren. Damals in den 60ern behaupteten sie, dass sie für jeden Apollo-Flug mindestens 9 produziert haben.

Ein letzter Hinweis noch in Bezug auf die magischen Anzüge: Sie waren angeblich auch für etwas konzipiert, was euphemistisch von den Entwicklern als „Hygiene-Management“ bezeichnet wurde. Nach den Designern enthielten die Anzüge Urinbeutel, die mit den Astronauten mit einer Art Kondom verbunden waren. Wie das möglicherweise funktionieren hätte können, ist reine Vermutung. Die Existenz von Fäkal-Beutel wurde ebenfalls angedeutet, aber Details wurden keine verraten.

Nebenbei bemerkt, NASA sagt, dass ihre Astronauten jetzt etwas unter ihren Anzügen tragen, was euphemistisch als „MAG“ bezeichnet wird, oder Maximum Absorbency Garments. Das gleiche Produkt wird üblicherweise als Erwachsenenwindel bezeichnet. Und das hätten die Apollo-Besatzungen wahrscheinlich auch getragen, wären sie zu ihren angeblichen Missionen aufgebrochen. Das hätte aber, so denke ich, ein wenig Glanz von der romantischen Vorstellung eines Raumfahrers genommen.

Ein weiteres Stück der fortschrittlichen Technologie, das für das Apollo-Programm entwickelt werden musste, war die Kommando-Kapsel – der Kegelförmige Spitz der Saturn V Rakete, der das einzige Teil der ursprünglichen Trägerrakete ist, das zur Erde zurückgekehrt ist. Bis zum heutigen Tag sind die Apollo Kommando-Kapseln die einzigen Kapseln, die je entwickelt wurden, die angeblich in der Lage waren Astronauten am Leben zu erhalten während eines Wiedereintritts in die Erdatmosphäre von außerhalb eines erdnahen Orbits.

Laut denjenigen, die behaupten über solche Dinge Bescheid zu wissen, ist ein Wiedereintritt von außerhalb der erdnahen Umlaufbahn ein exponentiell riskanteres Manöver als der Wiedereintritt aus der Erdumlaufbahn. Zunächst waren die Apollo-Kapseln angeblich mit 25.000 mph zur Zeit des Wiedereintritts unterwegs im Vergleich zu den 17.000 mph, die Raumschiffe in einer Erdumlaufbahn schnell sind. Diese zusätzliche Geschwindigkeit führt zu einer Verdopplung der bereits intensiven hohen Temperaturen bei einem Wiedereintritt aus der Erdumlaufbahn.

Darüber hinaus mussten die zurückkehrenden Apollo Kommando-Kapseln die Erdatmosphäre genau im richtigen Winkel treffen. Wenn sie in einem zu weiten Winkel getroffen hätten, wären sie einfach nur von der Atmosphäre abgeprallt und wieder ins Weltall geschleudert worden. Und wenn der Winkel zu steil gewesen wäre, dann hätten das Raumschiff und seine Mannschaft den Einschlag nicht überlebt. Die Kapsel musste auch die richige Ausrichtung haben, mit der Unterseite, und somit dem Hitzeschild, nach unten zeigend. Zum Glück trafen aber alle neun Apollo Kapseln, die angeblich vom Mond zurückgekommen sind, dieses schmale Fenster in der richtigen Ausrichtung, trotz der Tatsache, dass die Kommandokapsel, wenn sie sich einmal vom Service-Modul gelöst hatte, über keinen Antrieb und über keine Steuerung verfügte.

Der Auftrag für Planung und Bau der Kommando-Kapseln wurde an North American Aviation vergeben, deren Ingenieure, ich denke das kann man mit Sicherheit sagen, eine ziemlich gewaltige Aufgabe vor sich hatten. Wie bei Moon Machines angemerkt wurde, brauchte das kombinierte Kommando- und Service-Modul ein Antriebssystem, ein Navigationssystem, ein Umweltkontrollsystem, reichlich Versorgung mit Sauerstoff, Wasser und Nahrung, ein Hitzeschild, welches in der Lage ist, mit den Temperaturen des Wiedereintritts fertigzuwerden, die über allem lagen, was man je erfahren hat, Fallschirme, die fast wundersame Kunststücke vollbringen mussten, ein Sanitärsystem, Rasierzeugs, Hygieneartikel, Schwimmwesten, Schutz vor Mikrometeoriten, und, aus ungeklärten Gründen, Macheten.

Was auch nicht erklärt wurde war, warum die Mondlandefähren, die während des gesamten Flugs zum Mond dem Weltall ausgesetzt gewesen war, nicht den gleichen „Schutz vor Mikrometeoriten“ brauchte.

Bis Ende 1966 hatte North American Aviation natürlich einen Prototypen für NASA bereit für die verschiedenen Testszenarien vor einem Flug. Wie geplant bot die Kommandokapsel eine Wohnfläche von etwa 1,8m x 1,8m x 1,8m. Am 27. Jänner 1967 zwängten sich Gus Grissom, Roger Chaffee und Ed White in diesen begrenzten Raum für etwas, was als „Stecker raus“-Test bekannt war um festzustellen, ob das Schiff in der Lage war, mit eigener Kraft zu laufen. An diesem Tag war noch ein weiterer Test geplant – eine Druckprüfung der Kabine.

Angeblich um „Zeit zu sparen“ entschied sich NASA dafür, die beiden Tests simultan durchzuführen. Während also die Astronauten auf ihrem Platz sind, wurde die Kabine mit 16 PSI purem Sauerstoff gefüllt. Da die sich nach innen öffnende Luke durch den Kabineninnendruck versiegelt wurde, hatten die Astronauten keine Chance diesen „Test“ zu überleben. Alles was es brauchte war ein Funke, angeblich von einer fehlerhaften Verkabelung, um die Kapsel in ein Krematorium zu verwandeln. In einer unter Druck stehenden Sauerstoffumgebung wird sich sogar Aluminium entzünden. Die Mannschaft war Berichten zufolge innerhalb von 30 Sekunden nach dem Ausbruch des Feuers tot. Es dauerte fünf Minuten für die Rettungskräfte, die Luke aufzubrechen.

Das nun folgende, vielleicht schrecklichste Zitat dieser ganzen Artikelserie, kommt vom Chefingenieur der Kommando- und Service-Module, George Jeffs: „Aus technischer Sicht hatte das Feuer einen sehr vorteilhaften endgültigen Effekt auf das gesamte Programm. Es erlaubte uns stehenzubleiben und alles neu zu bewerten um festzustellen, wo wir wirklich standen bei jedem Systemelement und so konnten wir jedes Problem lösen, das wir im System noch feststellen konnten.“ Natürlich hätte es in etwa den gleichen Effekt gehabt, wenn man das Modul abbrennen hätte lassen, ohne dass die Astronauten sich darin befinden würden, aber es gibt keinen Grund, sich über Kleinigkeiten zu streiten, nehme ich an.

Es dauerte 18 Monate um die Kommando-Kapseln umzugestalten. Über 100 Design-Änderungen wurden durchgeführt, um verschiedene Mängel zu beheben. Der Redesign-Prozess wurde zweifellos durch die Tatsache erschwert, dass es keine Papieraufzeichnungen darüber gab, was schon in die Kapsel eingebaut wurde. Wie wir bereits gesehen haben, legte das Apollo-Programm nicht allzu großen Wert auf Buchführung und Aufzeichnungen.

Ein Stück Technologie, welches für die Kommando-Kapseln entwickelt werden musste (vermutlich auch für die Mondlandefähren) war, was Moon Machines als „ein Umweltkontrollsystem, welches die extremsten Umweltbedingungen bewältigen muss, denen der Mensch je begegnet ist“ bezeichnet hat. Cliff Hess war Umweltsystemtestingenieur bei der NASA während den Apollo-Tagen, und er beschrieb die Herausforderung, mit der sie konfrontiert waren, wie folgt: „Es kann von -160°C auf +120°C umschwenken, und das kann passieren, wenn man über einen Schatten läuft … man kann also unmittelbar von einem Extrem ins andere gehen und einen Temperaturunterschied von 280°C erleben. Apollo 8 Astronaut Frank Borman beschrieb seinen angeblichen Flug zum Mond in genau den gleichen Worten: „Man hat 120°C in der sonnigen Seite und wenn sich das Raumschiff drehte und man auf der schattigen Seite war, dann hatte man -160°C!“

Dies ist ein weiteres Beispiel für eine Behauptung, die ich bisher aufgestellt habe und dafür von einer Brigade „Debunkern“ als schlecht informiert lächerlich gemacht wurde. Und doch sehen wir hier wieder einmal, wie die gleiche Behauptung von einem der Typen aufgestellt wurde, der tatsächlich an diesem Aspekt der Mission gearbeitet hat, sowie von einem Typen, der tatsächlich angeblich die Missionen geflogen ist. Es ist eher schockierend herauszufinden, dass so viele Leute, die die Apollo-Technologie entwickelt und /oder verwendet haben, weniger wissen als die „Debunker“. Bevor diese alten Hasen Blödsinn an dokumentarische Filmteams verzapfen sollten sie doch lieber vorher ein paar dieser „Debunking“-Webseiten besuchen.

Ich frage mich übrigens, warum den Apollo 13 Astronauten so kalt war während ihres Rückflugs in ihrem angeblich verkrüppelten Raumschiff? Wie sich Jim Lovell erinnert: „Die Reise war von Beschwerden über den Mangel an Nahrung und Wasser hinaus geprägt. Schlaf war wegen der Kälte fast unmöglich. Als wir die elektrischen Systeme ausschalteten, haben wir unsere Wärmequelle verloren, und die Sonneneinstrahlung durch die Fenster half nicht viel … es war nicht nur die Tatsache, dass die Temperatur auf 3°C abkühlte: Der Anblick der schwitzenden Wände und nasse Fenster ließ es noch kälter erscheinen. Wir überlegten, ob wir uns die Raumanzüge anziehen sollten, aber sie wären zu sperrig und verschwitzt gewesen … Wir haben die Kommando-Kapsel als kalte, klamme Blechdose vorgefunden, als wir damit anfingen die Energie wieder einzuschalten. Die Wände, die Decke, der Boden, die Kabelbäume und Panele waren alle mit Wassertropfen bedeckt.“

Es stimmt so vieles nicht mit dieser kurzen Beschreibung dieses Flugs, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit dem Kritisieren beginnen soll, aber lasst uns damit anfangen darüber zu grübeln, warum sie zu wenig Wasser und Nahrung mitgehabt hätten sollen? Die Mission war beendet, als sie ein paar Tage früher als geplant zurückkamen, wenn sie also die ersten Tage nicht komplett der Völlerei gehuldigt hätten, dann hätte es mehr als genug Nahrung und Wasser für das Trio in den verbundenen Kommando- und Mondlandemodulen gegeben. Und was die Kälte angeht, wie kann diese 120°C warme „Sonne, die durch die Fenster strömt“ wenig helfen? Wie wärmt sich Lovell zuhause auf – mit einem Schneidbrenner?

Was die Wassertröpfchen angeht, die das Innere der Kommando- und Mondmodule bedeckten, müssten viele dieser Tröpfchen nicht in der Luft schweben, wenn sie in einer Umgebung der Schwerelosigkeit gewesen wären? Hätte das Innere des Moduls nicht so ähnlich wie eine Schneekugel aussehen müssen? Und die Entscheidung, sich nicht die Raumanzüge anzuziehen, ist einfach nur lächerlich absurd. Wie bereits erwähnt, ohne Raumanzüge war das einzige, was die Astronauten vor den Gefahren des Weltalls schützte, eine doppelte Schicht aus Aluminiumfolie. Alleine aus diesem Grund ist es undenkbar, dass sie sie nicht getragen hätten. Und nun finden wir auch noch heraus, dass sie fast erfroren wären, und sie wollten die Anzüge noch immer nicht tragen – denn die Anzüge waren, du weißt schon, ein wenig sperrig, und es ist viel besser fast zu erfrieren als mit dem Schwitzen anzufangen.

Wie auch immer, kehren wir wieder dorthin zurück, wo wir abgedriftet sind, Apollo 7, ausgestattet mit dem neu gestalteten Kommandomodul, wurde zum ersten bemannten Apollo Flug, der triumphal von Cape Kennedy am 11. Oktober 1968 startete. Drei vorangegangene Flüge wurden unbemannt durchgeführt. Dies war jedoch kein wirklicher Apollo-Start, da er von einer kleineren Saturn 1-B Rakete angetrieben wurde. Niemand ist bis jetzt mit einer Saturn V Rakete gestartet und es war nur noch ein Jahr Zeit, um Kennedys Ziel einer Mondlandung zu erfüllen.

Apollo 7 war der erste einer Reihe von Apollo-Starts, die in unglaublich schneller Folge durchgeführt wurden. Nur 71 Tage nach dem Apollo 7 Flug startete Apollo 8. Apollo 9 folgte nur 72 Tage später, gefolgt von Apollo 10, nur 76 Tage danach. Gerade einmal 59 Tage später startete Apollo 11. In nur 9 Monaten montierte NASA fünf unglaublich komplexe mehrstufige Raketen und startete sie (und ILC steuerte mindestens 45 Anzüge bei). Drei dieser Raumschiffe flogen angeblich den ganzen Weg zum Mond.

Apollo 8 war das erste, das das angeblich geschafft hat.

Quelle

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pdf-iconDavid McGowan – Wagging the Apollo Moon Doggie [DE; 192 Seiten; 6,0 MB]

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