Adolf Hitler: Wie konnte ein Monster erfolgreich eine Nation blenden?


Von Alice Miller, Ph.D.

„Welch Glück für diejenigen an der Macht, dass Menschen nicht denken.“

-Adolf Hitler, wie von Joachim Fest zitiert

Ist es im heutigen Deutschland noch immer möglich der Erkenntnis zu entfliehen, dass ohne die Misshandlung von Kindern, ohne eine Form der Kindererziehung, die auf Gewalt basiert um blinden Gehorsam einzuprägen, es keinen Hitler und seine Anhänger gegeben hätte? Und dadurch auch keine Millionen Ermordete? Wahrscheinlich hat sich jeder denkende Mensch irgendwann in der Nachkriegszeit gefragt, wie es geschehen konnte, dass ein Mensch eine gigantische Todesmaschinerie entwickelte und Millionen Helfer gefunden hat, sie in Bewegung zu setzen.

Und doch kam das Monster Adolf Hitler, der Mörder von Millionen, Meister der Zerstörung und des organisierten Wahnsinns, nicht als Monster in diese Welt. Er wurde weder vom Teufel auf die Erde geschickt, wie manche Leute glauben, noch wurde er vom Himmel gesandt um Deutschland „Ordnung zu bringen“, dem Land die Autobahnen zu schenken und es aus seiner Wirtschaftskrise zu befreien, wie manche andere noch immer glauben. Auch wurde er nicht mit „destruktiven Trieben“ geboren, denn so etwas gibt es nicht. Unsere biologische Mission ist es, Leben zu erhalten, nicht zu zerstören. Menschliche Destruktivität ist niemals angeboren, und geerbte Eigenschaften sind weder gut noch böse. Wie sie sich entwickeln hängt vom jeweiligen Charakter ab, der sich im Laufe des Lebens bildet, und die Natur des Charakters hängt wiederum von den Erfahrungen ab, die man macht, vor allem in der Kindheit und Jugend, und von den Entscheidungen, die man als Erwachsener trifft.

Wie jedes andere Kind wurde Hitler unschuldig geboren, nur um wie viele Kinder zu jener Zeit in einer destruktiven Art von seinen Eltern aufgezogen zu werden und um sich später in ein Monster zu verwandeln. Er war der Überlebende einer Maschinerie der Vernichtung, die im Deutschland der Jahrhundertwende „Kindererziehung“ genannt wurde und die ich „das verborgene KZ der Kindheit“ nenne, von dem nie erlaubt wird, dass es als das anerkannt wird, was es ist.

Ich habe detailliert beschrieben, wie er diesen verborgenen Schrecken in seinem Dritten Reich manifestiert hat in meinem Buch For Your Own Good: Hidden cruelty in Child-Rearing and the Roots of Violence (Farrar Straus Giroux, 1983) und in meinen anderen Büchern, zum Beispiel: Banished Knowledge und The Untouched Key (beide von Doubleday publiziert). Dort wird der Leser auch eine detaillierte Argumentation finden die all das unterstützt, worauf ich hier aus Platzgründen nur in sehr verkürzter Weise eingehen kann.

Um nicht zu sterben, müssen alle misshandelten Kinder ihre Misshandlung, ihre Entbehrung und Verwirrung, der sie unterzogen wurden, völlig verdrängen, denn sonst wäre der kindliche Organismus nicht in der Lage, die Größe der erlittenen Schmerzen zu bewältigen. Nur als Erwachsene haben sie andere Möglichkeiten, um mit ihren Gefühlen umzugehen. Wenn sie von diesen Möglichkeiten keinen Gebrauch machen, dann kann die lebensrettende Funktion der Repression in eine gefährliche destruktive und selbstzerstörerische Kraft umgewandelt werden. In den Karrieren von Despoten wie Hitler und Stalin können ihre unterdrückten Rachefantasien zu unbeschreiblichen Grausamkeiten führen. Dieses Phänomen existiert nirgends im gesamten Tierreich, denn keinem Tier wird von seinen Eltern beigebracht, seine Natur komplett zu verleugnen um ein „wohlerzogenes“ Tier zu werden – nur Menschen handeln so destruktiv. Laut den Berichten von Nazi-Verbrechern (und ebenso von Soldaten, die freiwillig nach Vietnam gegangen sind) begann ihre unbewusste Programmierung gewaltsam zu sein in jedem Fall mit einer brutalen Erziehung, die absoluten Gehorsam verlangte und durch eine völlige Verachtung des Kindes ausgedrückt wurde. Ich kenne davon kein anderes Beispiel, das so gut dokumentiert ist und das so klar die Konsequenzen der psychologischen Ermordung von Kindern demonstriert – und mit sich eine Form der Kollektiven Blindheit bringt – als diesen verhängnisvollen Erfolg von Adolf Hitler.

Der Führer hat einmal seinem Sekretär erzählt, dass während einer der regelmäßigen Prügel, die er von seinem Vater erhalten hat, er in der Lage war, mit dem Weinen aufzuhören, nichts zu fühlen, und sogar in der Lage war, die 32 Schläge zu zählen, die er erhielt.

Auf diese Weise, durch die völlige Leugnung seiner Schmerzen, seiner Gefühle der Ohnmacht und seiner Verzweiflung – mit anderen Worten, durch die Leugnung der Wahrheit – machte sich Hitler zu einem Meister der Gewalt und der Menschenverachtung. Das Ergebnis war eine sehr primitive Person, unfähig für Empathie anderen Menschen gegenüber. Er war gnadenlos und wurde ständig zu neuen destruktiven Handlungen durch seine latenten Hass- und Rachegefühle angetrieben. Nachdem Millionen aus diesem Grund sterben mussten, verfolgten ihn diese Gefühle noch immer in seinem Schlaf. Hermann Rauschnigg berichtet nächtliche Schreianfälle des Führers, zusammen mit „unerklärlichen Zählungen“, was ich auf die Zählung zurückführe, die er angestellt hat, als er Prügel in seiner Kindheit erhielt. Hitler hat den Faschismus nicht erfunden; er hat ihn (wie so viele seiner Zeitgenossen) im totalitären Regime seiner Familie vorgezeichnet vorgefunden. Die nationalsozialistische Version des Faschismus trägt jedoch unverkennbare Spuren von Hitlers Kindheit. Aber seine frühe Erfahrung war keineswegs eine Ausnahme. Daher waren weder Gerhart Hauptmann noch Martin Heidegger und viele andere berühmte Intellektuelle in der Lage, durch Hitlers Wahnsinn durchzublicken. Denn um das zu erreichen, hätten sie in der Lage sein müssen, durch den Wahnsinn ihrer eigenen Erziehung zu blicken.

Hitler konnte Europa und die Welt zu einem Schlachtfeld seiner Kindheit machen, weil in Deutschland zu jener Zeit Millionen Menschen waren, die die gleiche Art von Erziehung wie er selbst erlebt haben. Wenn auch nicht unbedingt der Tatsache bewusst, nahmen sie die folgenden Grundsätze als selbstverständlich an:

  1. Nicht das Leben sondern Ordnung und Gehorsam sind die höchsten Werte.
  2. Nur mit Hilfe von Gewalt kann Ordnung erschaffen und erhalten werden.
  3. Kreativität (im Kind verkörpert) stellt eine Gefahr für den Erwachsenen dar und muss vernichtet werden.
  4. Seinem Vater absolut zu gehorchen ist das höchste Gesetz.
  5. Ungehorsam und Kritik sind undenkbar, weil sie mit Prügel oder durch den Tod bestraft werden.
  6. Das lebende, vitale Kind muss so früh wie möglich in einen gehorsamen Roboter, einen Sklaven, verwandelt werden.
  7. Unerwünschte Gefühle und echte Bedürfnisse müssen daher so stark wie möglich unterdrückt werden.
  8. Mütter dürfen ihre Kinder niemals vor der Strafe des Vaters schützen, aber nach jeder Folter muss sie dem Kind predigen, die Eltern zu lieben und zu ehren.

Glücklicherweise gab es hin und wieder Personen, bei denen ein Kind Zuflucht vor diesem totalitären Regime finden konnte und vielleicht sogar Liebe, Respekt und Schutz erleben konnte. Auf der Basis dieser guten Erfahrungen, auch einfach auf der Vergleichsbasis, die sie boten, konnte ein Kind zumindest ein inneres Urteil über die ertragenen Grausamkeiten abgeben und sie nicht wiederum später jemand anderem zufügen wollen. Aber wenn es keine Zeugen gab, die zu Hilfe kommen konnten, hatte das Kind in diesem bizarren Szenario keine andere Wahl als jeden natürlichen Reflex, wie Wut oder sogar Lachen, zu unterdrücken und jeden Tag die höchste Gehorsamkeit zu praktizieren, um das bedrohliche Verhalten des Vaters in erträglichen Grenzen zu halten. Es war diese Art der frühen Charakterschulung, die Hitler später nutzen konnte. In strikter Übereinstimmung mit diesem System der Kindeserziehung entwickelte er dann seine Nazi-Ideologie, die die folgenden praktischen Konsequenzen hatte:

  1. Der Wille des Führers ist das höchste Gesetz.
  2. Der Führer wird gewaltsam Ordnung schaffen und Deutschland zu einem Paradies der Arier, der Herrenrasse, machen.
  3. Diejenigen, die wie Roboter seine Befehle ausführen, werden belohnt.
  4. Jeder der es wagt, Kritik zu üben, wird in ein Konzentrationslager geschickt.
  5. Juden und Zigeuner müssen vernichtet werden – Männer, Frauen und Kinder.
  6. Behinderte und Geisteskranke werden ebenso ermordet.
  7. Polen und Russen sind geeignet um nützliche Sklaven zu werden.
  8. Freie Kunst ist gefährlich und „entartet“; wie jede andere Form der freien Kreativität. Sie muss verfolgt werden.

Ohne die zahlreichen Dokumentarfilme, die den rasenden Beifall bezeugen, den Hitler erhielt, würde heute niemand glauben, dass ein Wahnsinniger mit dieser Ideologie der Menschenverachtung so viel Begeisterung erzeugen konnte. Wie war es überhaupt möglich, dass Hitler eine solch große Zahl an Anhängern gefunden hat? Indem er seinem Volk eine Lösung für all ihre Probleme versprach und ihnen einen Sündenbock angeboten hat? Sicherlich. Aber das allein wäre nicht genug gewesen. Um unzählige Menschen als Marionetten zu benutzen, musste er seine Versprechungen im Stile des herrschsüchtigen, gewalttätigen Vaters machen, den seine Anhänger kannten, fürchteten und bewunderten.

Aus der Geschichte der Menschenopfer – von Kannibalismus bis zu den Azteken – können wir lernen, wie manche Religionen solche Handlungen billigten, um die Verbrechen der Eltern gegenüber ihren Kindern zu entlasten. Wer auch immer diese Geschichte mit offenen Augen liest wird immer wieder mit den gleichen Mustern konfrontiert: „Wenn ich anderen etwas antue, das einmal mir angetan wurde, dann muss ich nicht all die Schmerzen fühlen, die ich sonst erfahren müsste. Wenn ich alles ideologisch oder religiös verpacke und all die Lügen wiederhole, die die Menschen um mich herum gelernt haben zu glauben, werde ich viele Anhänger haben. Wenn ich zusätzlich – wie Hitler – von meinem schauspielerischen Talent Gebrauch mache und die Art des drohenden Vaters imitiere, dem einmal fast alle blind und absolut glaubten und den jeder fürchtete, dann werde ich in der Lage sein unzählige Helfer für jede denkbare Art von Verbrechen zu finden – um so leichter, je absurder das Verbrechen ist.“

Das berühmte Milgram-Experiment, bei dem sich Teilnehmer nach den Instruktionen richteten, die ihnen von eine Autoritätsperson gegeben wurden, um Elektroschocks von steigender Intensität anderen Teilnehmern zuzufügen, hat dies sehr überzeugend bewiesen. Denn viele Erwachsene, früher gehorsame Kinder, warten nur auf eine rechtsgültige Entladung der Wut, die sie Jahrzehnte zuvor aufgestaut haben. In der Misshandlung der eigenen Kinder, bekannt als „Kindererziehung“, oder in Kriegen und Völkermorden, bietet ihnen die Gesellschaft diese Entladung und auch das kulturspezifische Etikett, um sie auszuführen.

Welchen Sinn macht es für uns heute wenn wir über Hitler und seine Geschichte lernen? Für mich ist der wesentliche Punkt dies: Unser Wissen wird uns als Warnung vor unserer Blindheit dienen und uns ermutigen, es ein für alle Mal aufzugeben und gegen die kollektivistische Unterdrückung anzukämpfen. Dies mache ich konsequent in allen meinen Büchern um den Menschen zu helfen die Psychodynamik der Misshandlung von Kindern und ihre unermessliche Gefahr für die Gesellschaft zu verstehen, wie von Hitlers Fall demonstriert wurde. Mit meinen Ausführungen beabsichtige ich keinesfalls, Mitleid mit so einem gnadenlosen Mann wie Hitler anzudeuten.

Es war zu einem großen Teil wegen Hitler und seiner Geschichte, dass ich auf die Gefahren unserer traditionellen Moral aufmerksam wurde. Wir werden ermahnt, unsere Eltern zu ehren und sie nie in Frage zu stellen, ganz egal was sie getan haben. Wenn ich aber realisiere, dass Millionen von Menschen sterben mussten, damit Adolf Hitler seine Unterdrückung seines Kindheitstraumas intakt halten konnte, dass Millionen Demütigungen in Konzentrationslagern ausgesetzt waren, so dass er nie erkennen würde, wie er einst gedemütigt wurde, dann glaube ich, dass man nicht oft genug auf diese Verbindungen hinweisen kann, um Aufschluss über diese unbewusste Produktion des Bösen zu geben. Wie soll von jungen Menschen erwartet werden, dass sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit erkennen und zurückweisen können, wenn diese weiterhin verschleiert werden anstatt dass einfach so klar wie möglich darauf hingewiesen wird? Nur wenn jungen Menschen erlaubt wird exakt zu wissen was passiert ist und wie es passieren konnte, nur wenn sie es nicht erlauben, dass irgendetwas ihre Neugier erstickt und keine Angst vor der Wahrheit haben, können sie sich selbst von der Last befreien, die ihnen durch die Blindheit ihrer Vorfahren auferlegt worden ist.

Wenn Hitlers Name kein Tabu mehr in Deutschland ist, dann werden diese Erkenntnisse auch in der Lage sein, neues Wissen ans Licht zu bringen und neue Impulse des Verständnisses zu erzeugen. Das größte Hinderniss in diesem Zusammenhang ist es, die Misshandlung die man als Kind erlitten hat zu verleugnen und sich gegen sie auf Kosten anderer zu verteidigen: auf Kosten von Kindern, von Untergebenen, von Partnern, oder von Wählern. Noch im Jahr 1997 war mehr als die Hälfte der Eltern in Westdeutschland für die Prügelstrafe als Mittel zur Kindererziehung – trotz der langjährigen Anstrengungen seitens des Kinderschutzbundes, die Öffentlichkeit aufzuklären. Woher stammt dieser anhaltende Mangel an Wahrnehmung? Warum wissen diese Eltern nicht, dass physische oder – wie es der Fall sein kann – psychologische Bestrafung eine Erniedrigung und Misshandlung von Kindern darstellt und früher oder später destruktive Konsequenzen hat, entweder sichtbar oder versteckt? Warum wissen sie nicht, dass mit ihrer nachweislich falschen Behauptung, dass das Schlagen von Kindern absolut notwendig und völlig harmlos ist, sie damit eine destruktive Tradition bestärken, erhalten und weiterführen?

Sie wissen das nicht, weil sie nur aus eigener Erfahrung mit dieser Form der Kindererziehung vertraut sind und in einem frühen Alter lernen mussten, sie als normal und harmlos zu betrachten. In ihren Augen sind gewalttätige Methoden die einzig wirklich wirksame Abhilfe um das Verhalten eines Kindes zu korrigieren. Aus diesem Grund konstruieren sie komplizierte Theorien, um sich die Ermordung von Millionen durch Nazi-Deutschland erklären zu können. Das scheint einfacher für sie als den Schmerz und die Erniedrigung zu erfahren, die sie als Kinder erlebt haben wenn sie geschlagen wurden, sogar auch dann wenn es die Tür zur Erkenntnis öffnen könnte, eine Erkenntnis, die ihre eigenen Kinder vor Misshandlung schützen könnte und sie selbst vor der Blindheit als Eltern und Wähler. Wenn sie in der Regierung wären, dann würde ihre Erkenntnis vielleicht auch noch ganze Nationen vor Kriegen und anderen sinnlosen Opfern schützen. Unzählige Menschen wurden bereits in Kriegen getötet, deren Anstifter nicht erkennen wollten, dass sie Dynamit mit sich herumtragen würden und ständig versuchen würden, es auf Kosten der anderen Menschen loszuwerden um sich für alte höchst persönliche Wunden zu rächen. Selbst wenn wir mit der leisesten Möglichkeit eines Atomkriegs konfrontiert sind, dürfen wir es nicht erlauben, dieses Wissen länger zu ignorieren. Und doch machen wir genau das: Unzählige Experten und Beamte beschäftigen sich täglich und stündlich mit den Folgen für Kindesmissbrauch ohne in der Lage zu sein, diese Konsequenzen als das zu sehen, was sie sind.

Selbst die makaberste Kindheit entbindet einen Verbrecher nicht von der Schuld, die in seiner Zerstörung des Lebens besteht. Als Erwachsener hat er die Möglichkeit sich mit seiner Kindheit zu konfrontieren, nicht die erlittenen Schrecken zu verleugnen, dem unterdrückten Hass freien Lauf zu lassen und seine Rechtfertigung zu verstehen. Bewusst erlebter Hass ist nur ein Gefühl, und Gefühle töten nicht. Aber destruktive Handlungen, die blind auf Ersatzobjekte gerichtet werden sind Taten, die Menschenleben kosten können und für die die Täter die Schuld tragen müssen.

Vielleicht werden unsere Enkelkinder sagen können: „Was für ein Glück, dass wir nicht so geschlagen wurden wie unsere Großeltern und jetzt in der Lage sind die Dinge viel klarer zu sehen als sie es waren. Wenn das Schlagen von Kindern harmlos gewesen wäre, dann wären sie nicht so blind gegenüber Hitlers Menschenverachtung gewesen. Sie hätten sie sofort erkannt und zurückgewiesen, so wie es unsere Kinder tun, wenn sie mit Grausamkeiten konfrontiert werden. Kindern, denen erlaubt wird, sich selbst zu verteidigen, werden nicht destruktiv. Es ist offensichtlich, dass Destruktivität nicht das unvermeidliche Schicksal der Menschheit ist, denn ein liebevoller Umgang mit den Kindern könnte sie aus der Welt verbannen. Der „destruktive Trieb“ schlummert in Kindern, die einmal misshandelt wurden und die später nicht wissen wollen, was mit ihnen in der Vergangenheit geschehen ist. Wir selbst haben keinen Grund unsere wehrlosen Kinder zu schlagen; Wir können es uns nichtmal vorstellen, das zu tun, sogar wenn wir müde sind und keine Geduld für ihre Fragen haben. Immerhin gibt es soviele andere Möglichkeiten Kinder zu behandeln, die produktiv, respektvoll und nicht destruktiv sind.

Es ist für uns genauso unmöglich uns vorzustellen, von einem Hitler fasziniert gewesen zu sein. Menschen, die als Kinder mit Respekt behandelt wurden, die nicht darauf gedrillt waren, Roboter mit Hilfe von Misshandlung zu werden, werden nie aus „Treue zum Führer“ sterben wollen oder Tausende Menschen nach Stalingrad gegen jede Vernunft schicken, nur weil es irgendein Verrückter geplant hat. Aber Hitlers Generäle standen stramm im Führer-Hauptquartier, und alle Gegenargumente lösten sich in Angst und in einer geistigen Lähmung, oder auf der anderen Seite, in Begeisterung auf, wenn sie ihn (den Vater) sprechen hörten. Diese katastrophale politische Blindheit, die Millionen Menschen das Leben gekostet hat, beweist schlüssig, was unsere Großeltern so heftig abgestritten hatten: Dass in jedem Fall, physische als auch psychische Misshandlung des Kindes nicht nur schädlich ist, sondern sehr gefährlich. Nicht nur für den Einzelnen, sondern unter bestimmten Bedingungen für ganze Nationen.

Quelle

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6 Antworten zu Adolf Hitler: Wie konnte ein Monster erfolgreich eine Nation blenden?

  1. Doppelpunkt schreibt:

    Wie sieht es in dem Zusammenhang mit Pol Pot, Idi Amin, Mao usw. aus?

    Du hattest schon wesentlich bessere Texte. Aber was soll man machen, man nimmt was man kriegen kann :))

  2. Hat dies auf Wissenschaft3000 ~ science3000 rebloggt und kommentierte:
    Wie kommt es, dass HEUTE immer noch so viele auf die EU reinfallen, obwohl die EU tausendmal Schlimmer ist als jegliche Unterdrückung der Vergangenheit. Wie kommt es, dass viele nichts vom aktuellen Volksbegehren zum EU-Austritt wissen. Heute und Morgen noch rasch zeichnen gehen! https://wissenschaft3000.wordpress.com/2015/06/22/httpwp-mep1nmic-h2t/

  3. Pingback: Adolf Hitler: Wie konnte ein Monster erfolgreich eine Nation blenden? | AnoNews Vienna | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  4. augenauf2013 schreibt:

    Adolf Hitler: Wie konnte ein Monster erfolgreich eine Nation blenden?

    Meinen Sie damit Churchill ?

    • viefag schreibt:

      Nein, hier ist der erfolglose österreichische Postkartenmaler gemeint, der sich dann später in der Thule-Gesellschaft radikalisiert hat.

  5. Ich schreibt:

    Miller, eine jüdisch-othodoxe Polin … wunderts? Hass statt Objektivität.

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