Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 31 – Der Meditationsraum der Vereinten Nationen (UN)


Willkommen. Wieder mal hört ihr The Hour of the Time. Ich bin William Cooper.

[William Cooper kündigt einen kommenden Auftritt in San Francisco an]

Nun, Leute, der heutige Abend wird erleuchtend sein, das kann ich mit Sicherheit sagen. Lasst mich zuerst etwas aus dem Stegreif sagen, bevor wir uns in die Sendung von heute Nacht stürzen.

[William Cooper spricht über einen Plan stimmberechtigte Aktien von GCI (Gannett Co., Inc.) zu kaufen.]

Ok, Leute, vergewissert euch, dass ihr in einem Sessel sitzt und es euch bequem gemacht habt; und dass euer Geist offen ist, ihr einen Notizblock und einen Bleisitft bereit habt, weil wir etwas Licht in einige dunklen Ecken bringen werden.

(Eröffnungsmusik: Amazing Grace, gesungen von Aaron Neville)

Besucher von New York City, die einen Besuch in das grosse Gebäude, bekannt als die UN, wagen, sind erstaunt darüber, dass es dort einen Meditationsraum gibt.

Robert Spenser[Vorlesung aus The Cult of the All-Seeing Eye, geschrieben von Robert Spenser]

————— Beginn des Vorlesens —————

Der Meditationsraum, meine Damen und Herren, ist am Eingang, in die Richtung Nord-Nord-West blickend, dreissig Fuss lang, achzehn Fuss breit, und neun Fuss breit am anderen Ende. Deshalb ist er keilförmig. Dessen einziger Eingang führt durch zwei getönte Glastüren, draussen steht eine Wache der UN. Im Raum ist ein weiterer Wächter. Einmal die Türen hinter sich gelassen, findet sich der Besucher in einem dunklen Korridor wieder, der links wegführt. Der plötzliche Übergang von der Welt des Lichts in eine extreme Dunkelheit zwingt dem Besucher, der den Korridor entlang läuft, den inneren gewölbten Eingang erreicht, rechts abdreht und dann in den Raum blickt, das Gefühl des abrupten Entzugs der äusseren Welt auf.

Der Raum ist sehr trüb beleuchtet. Auf den ersten Blick ist die einzige Lichtquelle jene, die von der glänzenden Oberfläche des sinnierenden, düsteren Altars im Zentrum des Raumes reflektiert. Eine in der Decke eingebaute spezielle Linse fokussiert einen Lichtstrahl auf den Altar von einem darüberliegenden Punkt und gerade über dessen äusseren Rand hinaus. Dünne Linien von bläulichem Licht überlappen die Ränder des Schattens, die vom Alter geworfen werden.

Die akkustischen Eigenschaften des Raums sind einzigartig. Man kann die Ränder von gepolstertem Material hinter der Wandbekleidung auf Höhe der Decke erkennen. Dies und die Schwedisch-gewobenen blauen Teppiche, die den Boden des Korridors im Hinterteil des Raumes abdecken, absorbieren Geräusche. Im Raum ist es still wie in einer unterirdischen Gruft. Der Boden ist mit blau-grünen Schieferplatten in einem willkürlichen Muster gepflastert. Am Rand des Teppichs sind zwei sehr niedrige Geländer, die aus den östlichen und westlichen Wänden des Raumes ragen. Der zentrale Abstand zwischen den Geländern ist in der Breite etwa sechs Fuss. Rechts neben dem inneren Eingang befinden sich zehn niedrige Rattanbänke, angeordnet in zwei Reihen à drei und eine hintere Reihe à 4 an der Korridorwand. Versuche der Besucher über die Geländer zu steigen, werden vom Wächter abgemahnt.

Das Wandgemälde ist ein Fresko, das vom Künstler ursprünglich Abschnitt für Abschnitt auf feuchtem Verputz mit der Hilfe eines Experten in diesem Bereich, der aus Europa geholt wurde, gemalt worden ist. Es ist in eine schmale Platte mit Stahlrahmen eingebettet, die aus der Wand ragt, hinter welcher sich ein etwa sechs Zoll tief umfassender Bereich befindet, der eine eigene Lichtquelle hat. Ein kleiner, quadratischer Projektor, der nahe an die Vorderseite des Altars gesetzt wurde, wirft einen diffusen Lichtstrahl von einer eingebauten Öffnung auf die Oberfläche des Wandgemäldes. Es gibt auch zehn versteckte Lichter, fünf auf jeder Seite des Raums, hinter den oberen Rändern einer Hängedecke, die vom Oberteil des Wandgemäldes über den Raum hinweg leuchten. In den achzehn Zoll Abstand zwischen den Decken befinden sich die Lichtsteuerungen. Die untere Decke ist keilförmig und in einem Abstand von einem Fuss von den drei Wänden des inneren Raums getrennt. Deshalb erscheint [erscheint] der Raum viel länger als er tatsächlich ist, wegen der vielen konvergierenden Linien, die zum schmalen Ende führen, dessen Ecken auf beiden Seiten des Wandgemäldes abgerundet sind.

Der Altar ist 4 Fuss hoch und steht auf zwei schmalen sich kreuzenden Querstücken. Es ist ein dunkelgrauer Block aus kristallinem Eisenerz eines Schwedischen Bergwerks und wiegt sechseinhalb Tonnen. Die Schwedische Regierung hat diesen Eisenerz-Block – den grössten seiner Art, der jemals abgebaut worden ist – der UN Anfangs 1957 überreicht. „Der Klotz steht auf einem Betonpfeiler, der direkt zum Fundament führt.“ Der Bereich und der Durchgang unterhalb des Raumes sind für die Öffentlichkeit geschlossen.

Der Klotz aus Erz wurde als Magnet oder Magnetit beschrieben, der stark magnetisch ist und Polarität besitzt. „Im nördlichen Schweden befinden sich die womöglich grössten Magnetit-Vorkommen der Welt, man glaubt durch Absonderung im Magma.“ Magma ist der Ausdruck für geschmolzenes Material, das gelöst unter dem Druck der Erdkruste gehalten wird.

Das Fresko-Wandgemälde wurde im United Nations Review vom Januar 1958 so beschrieben, dass es gestaltet wurde „um der Reinheit der Linie und der Farbsuche zu entsprechen, das Generalsekretär Dag Hammarskjöld ‚einen Raum der Stille‘ genannt hat.“ Es wurde überwiegend in Schatten von Grau- und Blautönen gemalt, beinhaltet aber gelbe und weisse Muster und eine schwarze Halb-Sphäre. Leichte reine Farben durchkreuzen es, um tiefere Schatten zu bilden. Die New York Times hat das Fresko als acht Fuss und acht Zoll in der Höhe und sechs Fuss und acht Zoll in der Breite beschrieben; oben heller beleuchtet als unten.

Bo Beskow, ein alter Freund von Dag Hammarskjöld, hat das Wandgemälde gemalt. „Dag hatte mich dazu gebracht mit den Skizzen vergangenen Sommer anzufangen“, sagte er. „Er wollte, dass ich die eigentliche Arbeit gleich hier im Raum ausführe, somit bin ich seit dem 6. Oktober 1957 hier.“ Das Wandgemälde wurde das erste Mal, meine Damen und Herren, am 11. November 1957  gezeigt. Während der Zeit der Umgestaltung waren die Wächter tagsüber anwesend, um Neugierige fernzuhalten, und nachts wurde der Raum mit einer Kette und einem Vorhängeschloss abgeschlossen. Der Künstler hat zu seiner Arbeit gesagt: „Es hat keinen Titel und sie können davon halten, was sie wollen.“

Er erklärte, dass die geometrischen Muster im Wandgemälde die Proportionen des Raumes und jene des Schwerpunkts, dem Stück Eisenerz, wiedergeben. Er hat auch gesagt, dass er mit dem Bild ein Gefühl des Raumes zu geben beabsichtigte. Der Bericht der United Nations Review hat erklärt, dass „er bestrebt danach war, den Raum so zu öffnen, dass das Auge in die Distanz schauen kann, wenn der Blick auf die Wand fällt. Um eine leichte Aufwärtsbewegung zu erzeugen, hat er gesagt, dass er gewundene Kreise und eine spiralenförmige diagonale Linie gemalt hat, was vergleichbar wäre mit einem vibrierenden musikalischen Akkord. Als ‚ruhenden Punkt‘ für die Augen des Betrachters hat er einen schwarzen Punkt inmitten der hellen Farben angebracht, einen Halbkreis, worin alle Linien des Freskos und des Raumes zusammenlaufen.“

Im vorhin erwähnten New Yorker Bericht wurde Beskow wie folgt zitiert: „Mein Fresko enthält keine beabsichtigten Symbole, obwohl ich gehört habe wie Leute sagten, dass der schwarz-und-fahlblaue Kreis in der oberen Hälfte der Wand den Kosmos darstellt. Alles was ich ernsthaft beabsichtigte, war, die Wand zu öffnen, damit das Auge weiter blicken konnte, um den Geist zu öffnen, um Meditation auszulösen, aber nicht um ihn zu lenken.“

Der Mystiker P. D. Ouspensky hat geschrieben, dass ‚in wahrer Kunst nichts zufällig ist. Es ist Mathematik. Alles darin kann berechnet werden, alles kann im voraus bekannt sein. Der Künstler weiss und versteht, was er vermitteln will, und seine Arbeit kann nicht einen Eindruck auf jemanden machen und für jemand anderen einen anderen Eindruck, vorausgesetzt natürlich, es sind Menschen auf einer Ebene… Gleichzeitig wird dasselbe Kunstwerk andere Eindrücke bei Menschen hinterlassen, die auf einer anderen Ebene sind. Und Menschen von unteren Ebenen werden nie etwas davon empfangen, was Menschen von höheren Ebenen empfangen. Das ist wahre objektive Kunst… Ein objektives Kunstwerk…beeinflusst die emotionale und nicht nur die intellektuelle Seite des Menschen.“

Mr. Beskows Bild wird als nicht-objektiv beschrieben, trotzdem reflektiert zugegebenermaßen dessen Komposition den Raum und den Eisenerz-Klotz – dies [, meine Damen und Herren,] beinhaltet Mathematik. Er hat über sein Wandgemälde gesagt, „sie können davon halten, was sie wollen“, trotzdem hat er zugegebenermaßen versucht, einen bestimmten subjektiven Effekt im Geist des Betrachters zu schaffen. Folglich wecken Hr. Beskows Bemerkungen eher Verwirrung als Verständnis.

Die Broschüre, die jenen zur Verfügung gestellt wurden, die den Meditationsraum besuchten, wurde unter der Leitung von Dag Hammarskjöld selbst geschrieben. Die Beschreibung ist absichtlich in einer abstrusen Sprache formuliert. Es enthält Begriffe, die eine Bedeutung für die esoterisch Empfänglichen haben, aber nicht für die Uneingeweihten [William Cooper: oder jene, die „Profane“ genannt werden].

Diese Begriffe werden erläutert…

[William Cooper: …und die, eigentlich, während den Mystery Babylon Episoden von The Hour of the Time erläutert wurden, aber für jene, die vielleicht erst anfangen, diesem Programm zuzuhören, esoterisch bedeutet, „das, was verborgen ist“, und ist nur für die Eingeweihten, jene, die die Mysterien studiert haben. Die Profanen, meine Damen und Herren, seid ihr. Ich beziehe mich da nicht mit ein. Ich lasse mich aussen vor, denn während des Studiums der Mysterien wurde ich … ich, mit grosser Ironie, erleuchtet. Und wenn ihr weiterhin The Hour of the Time hört, so werdet ihr auch erleuchtet werden.]

In der Broschüre steht: „Wir alle haben in uns ein Zentrum der Stille umgeben von Ruhe … Menschen verschiedenen Glaubens werden sich hier treffen, und aus diesem Grund konnten keine der Symbole benutzt werden, die wir bei unserer Meditation gewohnt sind.“

„Dennoch gibt es einfache Dinge, die zu uns allen in der gleichen Sprache sprechen. Wir haben nach diesen Dingen gesucht, und wir glauben sie im Strahl des Lichts, der auf die schimmernde Oberfläche von hartem Stein trifft, gefunden zu haben.“

„Folglich sehen wir in der Mitte des Raumes ein Symbol, wie täglich das Licht des Himmels … Leben auf der Erde erzeugt, auf der wir stehen, für viele von uns ein Symbol dafür, wie das Leben des Geistes für das Leben an sich von Bedeutung ist.“

„Aber der Stein in der Mitte des Raums hat uns mehr zu sagen. Wir können ihn als Altar betrachten, leer, nicht weil es keinen Gott gibt, nicht, weil es ein Altar für einen unbekannten Gott ist, sondern weil es dem Gott gewidmet ist, den der Mensch in vielen Namen und Formen anbetet.“

„Der Stein in der Mitte des Raumes erinnert uns ebenfalls an das Standhafte und Dauerhafte in einer Welt der Bewegung und des Wechsels. Der Block aus Eisenerz hat das Gewicht und die Festigkeit des Immerwährenden. Es ist eine Erinnerung an den Grundstein der Ausdauer und des Glaubens, worauf das gesamte menschliche Bestreben beruhen muss.“

„Das Material des Steins führt unsere Gedanken zur Notwendigkeit der Wahl zwischen Zerstörung und Frieden. Aus Eisen hat der Mensch seine Schwerter geschmiedet, aus Eisen hat er ebenfalls seine Pflugschar gemacht…“

„Der Speer des Lichts trifft auf den Stein in einem Raum von äusserster Einfachheit … Wenn unsere Augen von diesen Symbolen zur vorderen Wand wandern, treffen sie auf ein einfaches Muster, das den Raum zur Harmonie, zum Frieden und zum Gleichgewicht von Raum öffnet.“

„Es gibt ein altes Chinesisches Sprichwort, das besagt, dass die Bedeutung eines Gefässes nicht in seiner Hülle liegt, sondern in seiner Leere. Das entspricht diesem Raum. Er ist für jene, die herkommen, um die Leere mit dem zu füllen, was sie in ihrem Zentrum der Stille finden.“

Der World Goodwill Bulletin wird von Lucis Press, Ltd. (gehört zu Lucis Trust), 88 Edgeware Rd., Marble Arch, London W-2, England, publiziert. Die New Yorker Filiale, The Lucis Publishing Company (11 W. 42nd St., 32nd floor), gibt Material über ihre Arcane School heraus, drei Mitglieder-Dreiecke, den World Service Fund, und publiziert das Beacon Magazine. Dieses Unternehmen, meine Damen und Herren, wurde ursprünglich als die Lucifer Publishing Co. gegründet, hat aber seinen Namen am 11. November 1924 geändert, zum heute weniger erschreckenden, den sie heute tragen. Eine dritte Filiale der Lucis Trust befindet sich in 1 Rue de Varembe 3E, Genf, Schweiz. Alice A. Bailey, die jetzt verstorbene Hohepriesterin der okkulten Arcane School, hat den Trust gegründet und geleitet und dessen selbst identifizierte Gesellschaft der Erleuchteten Geister (Illumined Minds). Diese mächtige Gruppe hat vertraute Verbindungen zur UN.

[Der Goodwill…] Der World Goodwill Bulletin hat im Juli 1957 eine Spezial-Edition in der UN herausgebracht, die einen Artikel enthielt zu dem „Magnetit“. Wir zitieren von dessen Beschreibung des Meditationsraums: „Der Besucher wird völlig unvorbereitet sein für das was er sieht, wenn er für einen Moment der Ruhe durch die Türe gehen wird…Wegen den zusammenlaufenden Wänden und des gedimmten Lichts wird er eine eigenartige räumliche Desorientierung erleben, und Dimension und Perspektive werden schwierig festzustellen sein. In der Mitte des Raumes wird er, beleuchtet von einem einzigen Lichtpunkt an der Decke, eine rechteckige Masse sehen…

„Das Erz-Stück…ist viele Millionen Jahre alt…man fühlt sich…als ob man in einem Aufbewahrungsort für natürliche Talismane von bedeutendem und edlem Stellenwert ist, als in einer Kapelle mit üblicher Bedeutung … Jene, die auf herkömmliche Kommunikation aus sind, könnten hier leicht etwas krank werden. Dies ist ein abrupter Bruch zu früheren Erfahrungen. Man ist heftig auf seine eigenen Mittel gestellt.

„Der Raum und das Konzept scheinen nicht auf die Gebete oder das dualistische Konzept des Mystikers hinzuweisen, worin Erleuchtung gesucht wird und ein Segen von der Gottheit garantiert wird. Es ist vielmehr, scheinbar innewohnend in der Dekoration des Raumes, im Lichtpunkt, der auf dem Erz spielt, das Konzept einer persönlichen Konzentration von Kräften, das einen Fokus erschafft, was den Bereich der Aufmerksamkeit beleuchtet…

„Der Lichtpunkt, die Leere des Raumes, das beleuchtete kristalline Erz – man fühlt sich eher in eine Einrichtung von kosmologischer Symbolik projiziert, als in etwas mit planetarischer oder gar solarer Absicht.“

„Es ist interessant darüber zu spekulieren, was der Langzeit-Einfluss dieses ’neuen Aufbruchs‘ auf das aktuelle religiöse Denken sein wird. Hier verborgen in der höchsten Halle des Menschen kann es nicht unerheblich sein. Welche Interpretationen auch immer man dem UN Meditationsraum zuschreibt, es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die Worte und Auswirkungen erst angefangen haben.“

Leute, der ’neue Aufbruch‘ in der Religion, auf den Bezug genommen wird, geschah nicht durch Zufall. „Durch Organisationen wie des World Council of Churches wurden Trygve Lie und Dag Hammarskjöld grossem Druck ausgesetzt, um einen solchen Raum in der UN zu errichten.“ Trygve Lie sagte am 18. April 1949, dass ein solcher Raum gebaut würde. Die 5. UNO-Generalversammlung wurde mit einer Schweigeminute als ‚religiöse‘ Observanz eröffnet. Kurz danach wurde ein vorübergehender Meditationsraum im Lake Success, New York, zur Verfügung gestellt. Am 9. Februar 1951 wurde für einen Tag ein Meditationsraum beim UN-Sekretariatsgebäude eröffnet. Dann, am 4. Oktober 1952, am Tag der 7. UNO-Generalversammlung, wurde ein dauerhaft geöffneter Meditationsraum für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Seitdem wurde jede Versammlung mit einer Schweigeminute eröffnet.

Im Jahre 1955 enthielt der Meditationsraum ein 300 Jahre altes, 800 Pfund schweres, 37 Zoll breites, aufrechtstehendes Teilstück eines Agba (oder Mahagoni) Baumes aus französisch-Äquatorialafrika. Es war die Idee von Wallace Harrison, Direktor des internationalen Vorstands der Architekten, die die UN geplant haben; Co-Architekt und Direktor des Rockefeller Center; und Mitglied des Vorstands der sozialistischen New School of Social Research in New York City. [als Referenz siehe Who’s Who in America des Jahres 1959.] Der Raum enthielt eine Philodendron-Pflanze auf dem Altar, um einen in einem Krieg umgebrachten Unbekannten zu symbolisieren; ein oliv-grüner Teppich, fünfundzwanzig rostrote Sessel; und ein blauweisser UN Fahnensatz vor einem weissen Dekorvorhang, der von der Decke bis zum Boden reichte.

Am 16. Februar 1953 überreichte eine Gruppe, bekannt als die Freunde des Meditationsraums, 1500 Mitglieder an der Zahl, der UN durch seine Offiziere einen Satz Gästebücher, worin Besucher des Raums ihre Namen, Adressen und ihre Religionszugehörigkeit einschreiben konnten. Gemäss UN sollen seither viele, viele Millionen Menschen den Raum betreten haben…von diesen Besuchern…von diesen Besuchern haben Millionen diese Bücher unterzeichnet, jedes beinhaltet 7000 Namen.

Welchem Zweck, meine Damen und Herren, diente das Sammeln von diesen tausenden Namen der Personen, mit ihrer Religionszugehörigkeit, die den Raum besuchten und die – mit der Unterschrift ihres Namens – darauf hindeuten, dass sie nichts gegen die Existenz dieses Götzentempels einzuwenden haben?

Die Freunde sind das Produkt des „konfessionsungebundenen“ Laymen’s Movement for a Christian World, Inc., dessen Hauptsitz sich im Wainwright House, Milton Point, Rye, New York befindet. R. Austin, in der Vergangenheit ein ständiger USA-Delegierter der UN, leitete einen Ausschuss der Freunde, der Dag Hammarskjöld am 24. April 1957 $12.600 überreicht hat, als Anzahlung von $25.000, die benötigt wurden, um den Raum umzugestalten und zu vergrössern. Das Movement (Anm. Bewegung) hat „UN Meditationsraum-Identitätskarten an 300 Männer und Frauen ausgehändigt, die regelmässig zum Beten in diesen Raum gehen.“ Einmal haben sie Gebets-Karten an Besucher verteilt, die Gebete von den „Grossen Religionen der Welt“ beinhalteten, nämlich aus dem Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam, Sikhismus, Christentum und des Heiligen Franz von Assisi.

[William Cooper: Es war mir nicht bewusst, dass der Heilige Franz von Assisi einer der Grossen Religionen der Welt ist, wusstet ihr das?]

Die Freunde haben in den Jahren 1953 und 1954 in diesem Raum Wachgebete abgehalten. Bereits 1946 hatte diese Bewegung Dr. Frank Laubach, Absolvent des Union Theological Seminary und Autor von „Letters of a Modern Mystic“, zur Paris Peace Conference geschickt, um sich für die Gründung des Meditationsraums einzusetzen.

Zu den Sprechern der Movement-Tagungen zählten Norman Cousins, Ralph Bunche, und Frank P. Graham der UN, und William Ernest Hocking und Kirtley F. Mather von Harvard, über die alle kommunistische Akten vorhanden sind (siehe Ausgaben vom May-Juni und Juli-August 1959 und Juli-August 1962 von The Laymen’s Movement Review).

Die Bewegung hatte unter seinen Mitgliedern Dwight David Eisenhower … Der wichtigste Freund seit Beginn dieser Bewegung war jedoch John D. Rockefeller Jr., ein Methodisten-Missionar Weyman C. Huckabee sicherte sich Subventionen von John D. Rockefeller Jr.’s Davison Fund und während fünf Jahren (1937-41) Kapital von seiner (New York City) Riverside Church (Kirche) für ein Gesundheitszentrum in Hiroshima, Japan. Huckabee wurden dann im Jahre 1941 zum Sekretär des Movement in New York und sicherte zwei Subventionen pro Jahr für die Organisation vom Davison Fund bis er aufgelöst wurde.

Es ist kein Zufall, meine Damen und Herren, dass das Kapital…

(Audio-break – Stille)

…dass John D. Rockefeller Jr.’s Davison Fund und von seiner (New York City) Riverside Church Fonds in den Jahren (1937-41) in das Gesundheitszentrum in Hiroshima, Japan, investiert hat – eine Stadt, auf die wir letztlich eine Atombombe abgeworfen haben.

Rockefeller, meine Damen und Herren, führte ohne Unterbrechung seine jährlichen Subventionen aus seinem privaten Kapital weiter. Während den 22 Jahren, die Huckabee beim Movement gewesen war, wurden eine Million Dollar für seine Arbeit aufgebracht.

Als das Movement als erstes versuchte das Wainwright House im Jahre 1951 als Hauptsitz abzusichern, gab John D. Rockefeller Jr. $ 5.000 von den benötigten $ 25.000. Seit 1951 haben zehn Tausend Menschen das Gästebuch des Wainwright House unterzeichnet; fünf Tausend haben an den öffentlichen Tagungen teilgenommen; die Mitglieder wurden vom Präsidenten der National Council of Churches (Anm. Nationaler Rat der Kirchen) eingeschrieben…die Konferenzräume wurden von den Episkopal-, Presbyterianer-, Methodisten-, Baptisten-, Kongregational- und Quäker-Kirchen benutzt.

Als die Freunde des Meditationsraums damit einverstanden waren $ 15.000 für die Renovierung des Raums aufzubringen, gab John D. Rockefeller Jr. $ 5.000 des betreffenden Betrags. Dag Hammarskjöld persönlich brachte weitere $ 10.000 von der Marshall Field Familie für die Kosten des Freskos im Raum auf. Die United Steel Workers (Anm. Vereinigte Stahlarbeiter), CIO-AFL, gaben $ 500.

Das Movement, meine Damen und Herren, wurde im Jahre 1940 gegründet. Der Mann, der es aufbaute war Dr. Arthur Compton, der Wissenschaftler, der als erstes den als Kommunist identifizierten und der Spionage bezichtigten Professor J. Robert Oppenheimer in das Atom-Energie-Projekt 1942 brachte.

Das Wainwright House hat seinen eigenen Meditationsraum im zweiten Stock. Im Raum befindet sich der Altar aus Agba-Holz, der zuerst im UN Meditationsraum benutzt wurde, und die Kirschbaum-Sessel und der Dekorvorhang dieses Raumes, übergeben von den Freunden der UN im Jahre 1957. Das Haus besitzt auch eine grosse Bibliothek rund um die Thomas Sugrue Memorial Library zentriert, einer $ 1.600-Sammlung von Büchern über Religion und Okkultismus – wo man den Spiritualismus, Zen-Buddhismus, Daoismus, das Yoga, das Judentum etc. studieren konnte. Jedes Buch in der Bibliothek beinhaltet ein Exlibris, gestaltet vom Künstler Fritz Eichenberg.

Sein Exlibris stellt das antike Kreuz in Form eines T’s dar, umgeben von einer Schlange, die Weisheit und Heilung symbolisiert und den Buchstaben S formt. Das T und S, Thomas Sugrues Initialen, sind vom Lotus gekrönt, vedantische Darstellung alles Seins. Im Hintergrund liegt die Stadt Jerusalem, über der zwei Sterne leuchten, der Stern des Ostens des Christentums und der sechszackige Stern des Judentums. Eine Flamme breitet sich darüber als Lichtbogen aus, die die Kontinuität des Lebens und die Unsterblichkeit der Seele verkündet.

M. Oldfield Howey teilt uns im The Encircled Serpent mit, dass in der Symbolik Ägyptens die „Schlange stets das Kreuz umwindend dargestellt wird … die Unverschämte Schlange (Brazen Serpent) … ein Hort, oder ein Talisman, der in Form einer Schlange um das mystische Tau, oder T, gewickelt war. Die von Moses eingeführte Schlange war ursprünglich der ägyptische … Sonnengott, der seinem Volk nun als Jehovah bekannt war.“ Joseph Von Hammer, in The History of Assassins (Die Geschichte der Assassinen), erklärt das Tau als Abbildung des Phallus.

„Unter den Ägyptern war der Lotus das Symbol für Osiris und Isis. Er wurde von den Priestern als heiliges Ornament angesehen.“ Der sechszackige Stern ist der grosse Orientalische Talisman, bekannt als das Siegel des Salomo. Dessen Bedeutung, dessen Bedeutung, meine Damen und Herren, und die Identität von Osiris und Isis wurde in früheren Episoden von The Hour of the Time bereits erklärt. Es wird auch in einer späteren Ausgabe von The Hour of the Time erklärt, wenn wir das Grosse Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika besprechen. Der Lichtbogen auf dem Exlibris ist der En Soph, aus den kabbalistischen Schriften (oder mystischen Theosophie), die lehren, dass es die Erde durch die Kraft von zehn Ausstrahlungen des Unendlichen erschaffen hat. Die Ausstrahlungen, oder Sephiroth, sind angeordnet in einer Form, genannt der Baum des Lebens, der wiederum vertikal aus drei Säulen besteht. C. W. King sagt in seinen Gnostics (Anm. Gnostik) aus, dass die zwei äusseren Säulen „einen Stellenwert in weitgehend allen geheimen Gesellschaften der Moderne einnehmen, und zwar naturgemäss, denn diese Illuminierten haben die Ausdrucksweise der Kabbalisten übernommen, ohne sie zu verstehen.

Dag Hammarskjöld hat den Altar als Erinnerung an diesen „Grundstein, auf dem die ganze menschliche Bestrebung aufbauen muss“ bezeichnet. „Der Meditationsraum blickt in Richtung Nord-Nord-West. Um den Raum zu betreten, muss man von der Dunkelheit ins Licht gehen (…von der Dunkelheit ins Licht). Mit diesen Tatsachen im Hinterkopf, achtet bitte auf die kabbalistische Symbolik der folgenden Beschreibung des Grundsteins durch eine Autorität: „In seiner Lage liegt er zwischen dem Norden, dem Ort der Dunkelheit, und dem Osten, dem Ort des Lichts; und deshalb symbolisiert diese Lage den Übergang vom Dunkel ins Licht, und vom Unwissen ins Wissen. Die Konstanz und Beständigkeit des Grundsteins soll uns daran erinnern, dass wir lange nach unserem Tod in uns eine sichere Grundlage für ewiges Leben tragen – einen Grundstein für Unsterblichkeit – eine Ausstrahlung, die die gesamte Natur durchdringt und die deshalb das Grab überleben muss [muss].“

Auf einer „höheren“ Ebene des „esoterischen Wissens“ kann der Metallaltar oder Stein verglichen werden mit dem altertümlichen Grundstein, der, gemäss derselben oben zitierten Autorität, „in die Grundsteine des Tempels von Salomo gelegt worden sein soll, und danach, während des Baus des zweiten Tempels, zum Heiligen der Heiligen befördert wurde. Er war in Form eines perfekten Würfels, oder, wie Freimaurer ihn nennen würden, Ashlar, und in einem Delta oder einem Dreieck auf dessen Oberseite war das heilige Tetragrammaton, oder der unaussprechliche Name Gottes, eingraviert.“

In einem „verleumderischen Buch des Mittelalters … The Life of Jesus (Anm. Das Leben Jesu)“ gab es eine andere Beschreibung des Steins: „Zu dieser Zeit war im Tempel der unaussprechliche Name Gottes auf dem Grundstein eingraviert.“ Dieses skandalöse Buch ging weiter und besagte, dass Unser Erlöser „listigerweise ein Wissen des Tetragrammatons auf dem Grundstein erhalten hat, und durch dessen mystischen Einfluss war er in der Lage seine Wunder auszuüben. Unter den frühen Völkern der Antike war die Anbetung des Steins als Vertreter der Gottheit weit verbreitet.“

[William Cooper: Und in England sitzt die Königin auf einem Thron, unter dem sich ein Stein befindet. Das kommt in fast jedem antiken Tempel vor, und …]

„… in jedem antiken Tempel gab es eine Legende über einen heiligen oder mystischen Stein. Dieser mystische Stein erhielt den Namen ‚Grundstein‘, (und die Schriftgelehrten, die aus Jerusalem hergekommen sind, sagten, „Er hat Beelzebub,“ und, „durch den Prinzen der Teufel vertreibt er die Teufel.“‘)

Alfred Edward Waite schrieb in seiner Studie über Zohar (das kabbalistische Lehrbuch des 14. Jahrhunderts), mit dem Titel The Secret Doctrine of Israel…(auf Seite 62) über „einen mysteriösen Stein, genannt Schethiya“, der von Jehovah in den Abgrund geworfen wurde, um so die Grundlage der Welt zu schaffen und sie somit zu erschaffen. Man könnte auch sagen, dass er wie ein kubischer Stein oder Altar war, denn seine Macht lag in der Tiefe, während die Oberfläche oder der Gipfel über das Chaos hinweg wuchs. Er war der zentrale Punkt in der Unermässlichkeit der Welt, der Grundstein, der bewährte Stein, die sichere Grundlage, aber auch der Stein, den die Baumeister ablehnten.

[William Cooper: Und wo haben wir das zuvor gehört? Nun, Leute, nirgendwo sonst als in den Lehren der Freimaurerei.]

Aber was ist tatsächlich die Christliche Bedeutung dieses Grundsteins? Jesaja hat gesagt: „Deshalb hat der Herrgott gesagt: Siehe da, ich werde einen Stein auf das Fundament von Sion legen, einen bewährten Stein, einen Grundstein, einen edlen Stein begründet im Fundament. Wer daran glaubt, der flieht nicht.“ Der Grundstein ist Jesus Christus, „der Stein, den die Baumeister ablehnten.“

Man muss nicht weiter gehen als zum inneren Eingang des Meditationsraums, um den konkreten Beweis der Gottlosigkeit der UN zu erkennen. [Dieses Wort bleibt mir im Hals stecken: Gottlosigkeit.] Der „Stein“, der Metallaltar, in seiner Kahlheit in diesem Raum ist selbst ein Symbol des Götzendiensts. „Steinanbetung war vielleicht die früheste Form von Fetischismus. Eusebius zitiert Porphyrios, der gesagt haben soll, dass die Menschen des Altertums die Gottheit durch einen schwarzen Stein dargestellt haben, weil sein Naturell obskur und unergründlich war. Der Leser wird hier an den schwarzen Stein erinnert, Hadjar el Aswad, der in der südwestlichen Ecke der Kaaba in Mekka liegt, der von den antiken Arabern angebetet wurde. Die Druiden, und das ist bekannt, hatten keine anderen Bilder ihrer Götter, aber kubische oder manchmal säulenartige Steine. Um in der Sprache von Dudley zu reden, wurde die Säule oder der Stein ‚als Symbol von Kraft und Beständigkeit betrachtet – auch ein Symbol der göttlichen Macht, und als klare Schlussfolgerung ein Symbol oder Idol der Gottheit selbst‘. Der Gott Hermes (Merkur) wurde ohne Hände oder Füsse dargestellt, er war ein kubischer Stein, weil die kubische Figur Festigkeit und Beständigkeit darstellte.“

Hammarskjöld hat in seiner vorhin erwähnten Rede gesagt: „In diesem Fall wollten wir, dass dieser massive Altar den Eindruck von mehr als nur etwas Temporärem erweckt. Wir hatten eine andere Idee. Wir dachten, wir könnten mit unseren Gedanken das Material preisen, woraus unsere Waffen bestehen.“ Die Beschreibung des Altars als ein „natürlicher Talisman“ durch die World Goodwill Group ist ebenfalls von Bedeutung. Talisman ist ein Begriff, der ein Stein, oder anderes Objekt bedeutet, mit eingravierten Figuren oder Charakteren, denen okkulte Mächte von planetären Einflüssen und himmlischen Anordnungen beigemessen werden, woraus sie gemacht sind.

Altare, „wurden bei den altertümlichen Menschen aus Torf oder Stein gemacht, üblicherweise in einer kubischen Form. Altare wurden lange vor Tempeln gebaut.“ Der Lichtstrahl über dem Altar im Meditationsraum wirft einen Schatten gen Norden. „Der Gebrauch des Nordens als ein Symbol der Dunkelheit ist ein Teil der alten Sonnenanbetung, wovon wir so viele Relikte in der Gnostik, in der Hermetik, finden.“

[William Cooper: In der Freimaurerei, in den Tempeln aller geheimen Gesellschaften, die in ihrer Hierarchie in Form einer Pyramide existieren mit einem ganzen Haufen schmieriger Idioten, die nach den Geheimnissen dürsten, die sie nie erfahren werden, und einigen an der Spitze, die wirklich verstehen, dass das einzige Geheimnis ist, wie man die unter sich kontrolliert.]

„Der Osten war der Ort der täglichen Geburt der Sonne, und wurde deshalb hoch verehrt; der Norden, der Ort ihres jährlichen Todes.“

Schliesslich muss betont werden, dass vor allem der Altar im Meditationsraum nicht geweiht und unheilig ist. Er hat keine geistliche Bedeutung, kann keine Verehrung anregen, und ist nicht unantastbar. Dieser Altar kann nur für Opferungen mit unheiliger Bedeutung benutzt werden.

Meine Damen und Herren, ein Indiz für die Symbolik des Wandgemäldes wird durch Hammarskjölds und Beskows Absichtserklärungen geliefert. Es bedeutete „die Wand zu öffnen, um ein Gefühl des Raums, der Leere, zu geben – praktisch den Raum in eine andere Dimension auszudehnen, so wie er ist.“ Die Broschüre der Freunde, A Call to Prayer (Anm. Aufruf zum Gebet), besagt, dass das Thema des Wandgemäldes „Unendlichkeit“ ist.

Nun, schauen wir direkt auf das Wandgemälde aus der Sicht des esoterisch Eingeweihten, des Okkultisten, des Adepten, des Eingeweihten. Es gibt eine asymmetrische Einteilung des gesamten Wandgemäldes in etwas, das „Magisches Quadrat“ genannt wird, was ein Quadrat ist, das in eine gleiche Anzahl an Zellen angeordnet ist – in diesem Fall neun – drei Reihen nach oben und drei Reihen nach unten. Das Spiel Tic-Tac-Toe basiert auf dieser Form des Quadrats. Das glücksbringende magische Quadrat enthält eine Serie von Zahlen in den Zellen, „deren Addition sämtlicher Spalten, vertikal, horizontal, und diagonal, dieselbe Summe ergeben.“ Die folgenden neun Ziffern, die so angeordnet sind, dass sie sich auf 15 summieren, werden als heilig angesehen, weil 15 der numerische Wert des Hebräischen Wortes für Gott, JAH (J-A-H buchstabiert), ist, was eine Form des Tetragrammatons ist.

[   4   9   2   ]
[   3   5   7   ]
[   8   1   6   ]

[William Cooper: Und in den diagonalen Reihen, von links nach rechts, und in jeder Reihe: in der ersten Reihe sind die Ziffern 4, 9 und 2, und in der zweiten Reihe sind die Ziffern 3, 5 und 7, und in der dritten Reihe sind die Ziffern 8, 1 und 6. Ob ihr sie diagonal, vertikal oder horizontal addiert, egal in welche Richtung, es summiert sich immer auf 15.]

Das vorherrschende dunkelblaue Rechteck, das die grösste mittlere Reihe des Wandgemäldes einnimt, die obere Seite, die exakt durch die Mitte der halbierten Sphäre verläuft, repräsentiert den Altar. Das gelbe Rechteck, das in einem Winkel in die unteren und mittleren Reihen gesetzt wurde, sodass eine Ecke den Unterteil des Wandgemäldes berührt, ist eine zweite Darstellung des Altars. Sie deuten, meine Damen und Herren, Dualität an: Erinnert ihr euch an das Yin und Yang? Positiv/Negativ? Männlich/Weiblich? Die androgyne Gottheit? die gelbe Figur – Licht (die Sonne); die blaue Figur – Erde (der Altar). Beide rechteckigen Figuren sind teilweise in anderen Mustern andersfarbig übereinander gelegt.

Die sehr wichtige Sphäre im linken oberen mittleren Bereich symbolisiert, unter anderem, die Sonne. Sonnenanbetung war „die älteste und bei weitem am meisten verbreitete aller alten Religionen.“ Die Sphäre ist halbiert und geviertelt. „Die Phänomene der Natur, die den tiefsten religiösen Eindruck auf den archaischen Menschen ausgeübt haben, waren der ausgebreitete Himmel über ihm, und die ausgebreitete Erde darunter; die er natürlich geviertelt hat. Dieser in vier geteilte Himmel und die Erde kennzeichnete er als Kreis, oder Rechteck, diagonal geteilt.“ Der Kreis, meine Damen und Herren, taucht in jeder Form der Zauberei auf. Der Kreis und die Quadranten werden der Magische Kreis genannt.

Die Objekte im Meditationsraum sollen aufrüttelnd sein, im religiösen Sinn. Wozu? Nun, das Wandgemäldte und der Altar sind zugegebenermaßen Symbole. „Durch Symbolik werden die einfachsten, üblichsten Objekte umgewandelt, idealisiert und erreichen einen neuen und, sozusagen, einen unermesslichen Wert.“

Ein Experte dieses Gebiets hat geschrieben: „Unter okkulter Herrschaft neigen Kunst, Musik und die gesamte Politik zum gleichen Schluss: Verwirrung, eine berechnete und eingeführte Verwirrung: Chaos, denn Gedanken, die verwirrt sind, werden befolgen und sich den verborgenen Meistern beugen!“

[William Cooper: Und aus dem Chaos … aus dem Chaos folgt Ordnung. Und ist das nicht … ist das nicht das Motto der Freimaurer des 33. Grades: Ordo Ab Chao?]

„Der Maßstab des Dreiecks und der Ellipse, zusammen mit ordinärer Geometrie in moderner Kunst, ist der Maßstab in der Ästhetik.“

Eines Tages bei einer Kunstausstellung vor der Mal-Leinwand eines Kubisten stehend, fragte ein rätselnder Anfänger „Aber was bedeutet es?“ Der Künstler antwortete, „Die Frage ist nicht, was es bedeutet, die Frage ist, was die Wirkung auf den Betrachter ist.“

Bewusst oder unbewusst hat der Künstler die Wahrheit gesprochen. Psychiater sagen uns, dass die Schule des hinterlistigen Humbugs einfach eine Ausarbeitung der Taktik der Unterbrechung von Ideen ist, die zu totaler Zusammenhanglosigkeit und Wahsinn führt. ‚Kubistische‘ Kunst, die bemüht ist gewisse psychische Wirkungen zu erzielen, die durch optische Illusion erzielbar ist. Schönheit hat nichts [nichts] damit zu tun. Die kubistische Schule ist überhaupt kein Kunstgebiet. Sie gehört zur Medizin und zur psychischen Wissenschaft. Jene, die vergessen, dass diese verheerende Marotte der ‚Gestörten Idee‘ auf Musik, Literatur und jede andere Phase der menschlichen Bemühung ausgedehnt werden kann, tun das auf eigene Gefahr. Höre zum Beispiel dem Takt eines Rap-Musikers zu.

Ein Mensch mit positiver Psyche kann nicht kontrolliert werden. Für den Zweck der okkulten Herrschaft müssen die Gedanken deshalb durch Positives und Negatives gehen, um Kontrolle erreichen zu können. Gedanken, die bewusst auf ein bestimmtes Ende hin arbeiten, sind eine Macht, und Macht kann Macht für Gut oder Böse gegenüberstehen. Das Schema für Weltherrschaft könnte man alleine durch die Erkenntnis dieses Grundsatzes verdammen, aber leider wird es nicht erkannt, es bleibt unangefochten.“

[William Cooper: Bis wir uns dazu entschlossen hatten eine Medien-Gesellschaft zu kaufen, und haben deshalb jetzt, jetzt Gedanken, die bewusst auf ein bestimmtes Ende hin arbeiten, und jetzt sind wir eine Macht … eine sehr gute Macht.]

Eine auffällige Eigenschaft des Wandgemäldes ist der weiße Halbbogen im oberen rechten Quadrant. Die innere Kurve des Bogens – der halbierten schwarzen, fahlblauen und gelben Sphäre am nächsten – ist gleichweit entfernt von allen Punkten der exakten Mitte der halbierten Figur. Deshalb, meine Damen und Herren, wenn die Kurve des Bogens zu einem Kreis weitergeführt wird, resultiert die Figur in einem verborgenen Punkt in einem Kreis, das Symbol, das von den Astronomen als ihr Symbol der Sonne übernommen wurde.

[William Cooper: Und selbstverständlich wisst ihr, dass der Bogen das Symbol für den Mond ist, Isis und Osiris.]

In den Alten Mysterien bezeichnet der Punkt im Kreis das Prinzip von Fruchtbarkeit und wurde durch die Zeit weitergegeben, als Symbol verschiedener Geheimgesellschaften, inklusive der Illuminati des Adam Weishaupt von 1776.

[William Cooper: Und du wirst den Punkt im Kreis in den Tempeln der Freimaurerei finden. Es ist das Symbol des Phallus. Wir kommen immer wieder zurück zur Zeugungskraft.]

Das weibliche Prinzip wird im bogenförmigen Mond oder der lunaren Figur der Isis hervorgehoben.

Es gibt 72 geometrische Figuren und Schatten im Wandgemälde. Die zwei bogenförmigen Gebilde und die vier langen Dreiecke – weiss, gelb, blau und schwarz – die sich in den oberen zwei Reihen des Wandgemäldes befinden werden jeweils als eine Figur gezählt. Die Zahl 72 bezeichnete seit frühester Zeit den Göttlichen Namen der 72 Wörter [72 Wörter]. Diese Zahl leitet sich von einer Vertauschung der Werte ab, die den vier Buchstaben des Tetragrammatons (oder JHVH: Jehovah) zugewiesen werden, dem unsagbaren, unaussprechlichen Namen Gottes. Dieser Name, in seiner Vielzahl an Formen, kann benutzt werden, um Wunder oder Zauberei zu vollführen, sagen die Kabbalisten. Es leitet sich vom Exodus (Kapitel 14, Verse 19, 20 und 21) ab, wovon jeder aus 72 Buchstaben besteht. „Nun, wenn wir diese Verse schliesslich einen über dem anderen aufschreiben, den ersten von rechts nach links, den zweiten von links nach rechts, und den dritten von rechts nach links (oder wie die Griechen sagen würden, boustrophedon), ergäben sie 72 Spalten à drei Buchstaben. Dann wäre in jeder Spalte ein Wort bestehend aus drei Buchstaben, und da es 72 Spalten sind, wären es 72 Wörter à drei Buchstaben, wovon alle die 72 Namen der Gottheit wären, die im Text erwähnt werden. Und diese werden Shemhamforesh genannt.“ 72 ist auch die Zahl der Quinäre (Anm. ‚fünf enthaltend‘) oder Sets von fünf Graden in den 360 Graden des Tierkreises.

Die Zahl der Dreiecke im Wandgemälde ist schwer zählbar. Es gibt 22 – gleichschenklige, gleichseitige, rechtwinklige – Dreiecke. Da gibt es auch 22 nummerierte Buchstaben im alten Hebräischen Alphabet, mit Werten von 1 bis 400. Das Dreieck ist ein altes Symbol für eine Gottheit; es ist auch das Zeichen des weiblichen Elements. Jedoch wenn die Spitze des Dreiecks nach unten zeigt, wird es zum männlichen Element; umgekehrt kann es deshalb auch Luzifer repräsentieren, besonders wenn es schwarz ist.

Die Figur der Sphäre … oder die spiralenförmige Figur, die mit der Längsdiagonale des Wandgemäldes ineinander verflochten ist, symbolisiert den Heroldstab des Hermes (oder Merkur), was mythologisch als zwei Schlangen, die sich um den Stab des Merkur winden, dargestellt wird. Neun Bögen werden bei den Schnittpunkten der spiralförmigen Linie mit der Diagonale geformt; der neunte Hebräische Buchstabe, Teth, mit dem Wert neun, bedeutet die „Schlange“. Die Zahl des Biests der Offenbarung ist 666, was kabbalistisch neun ist, die Zahl der Zeugung. Die Zwillingsschlangen des Heroldstab bedeuten negativ und positiv (die Polarität darstellend) und winden sich um die Wirbelsäule. Sie sind das Kundalini oder die Zeugungskraft. In The Encircled Serpent enthält das Kapitel über den Heroldstab Referenzen (auf Seite 72) zur alten Benutzung des Symbols ohne Flügel, wie auf dem Wandgemälde. Der Heroldstab ist auch das Symbol des Friedens, der Propaganda-Begriff, der der UN zugeordnet wird. Die Schlangen sind männlich und weiblich; der Sonnengott und der Mond-Gott; und sind Symbole für das Geschlecht (oder den Phallus). Buddha wurde durch die Schlange symbolisiert, und in der Mythologie entspricht er Merkur.

Die zentrale Sphäre und die äusseren Kreise darum formen das ALLSEHENDE AUGE. Diese halbierte Sphäre überlagert ein gleichschenkliges Dreieck, auf einer Seite durch die Diagonale begrenzt. Gemäss Manly Palmer Hall, in seiner okkulten Abhandlung The Secret Destiny of America, ist das ALLSEHENDE AUGE, dasjenige des Grossen Architekten des Universums (wann immer es als Symbol für Gott auftaucht). Seine Erklärung wird allgemein anerkannt. Sie ist jedoch falsch. Ein ganzer Kommentar über die Bedeutung dieses überaus wichtigen Symbols wurde bereits in früheren Episoden von The Hour of the Time abgehandelt.

[William Cooper: Das Wandgemälde, wenn von oben betrachtet, oder von der Decke, von oberhalb des Meditationsraums, ist … ist die abgeschnittene Spitze einer Pyramide. Hinter dem Wandgemälde ist eine kleine … kleinere Pyramide, die … die das Auge enthält, das allsehende Auge von Luzifer.]

Gute Nacht, und möge Gott jeden einzelnen von euch segnen.

(Outro Musik: Bagpipe-Version von Amazing Grace)

Mit besten Dank an Assasseen für die Übersetzung!

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2 Antworten zu Mystery Babylon (Bill Cooper) – Stunde 31 – Der Meditationsraum der Vereinten Nationen (UN)

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