Der Bericht von Iron Mountain, 1967


Der Bericht von Iron Mountain ist vor 45 Jahren erschienen, geschrieben von einer Expertengruppe der amerikanischen Regierung, die sich das erste Mal in einem Atombunker namens „Iron Mountain“ im Jahre 1963 getroffen haben soll. Ein Mitglied dieser 15-köpfigen Expertengruppe hat den Bericht dann unter dem Pseudonym John Doe an Leonard Lewin weitergeleitet, der ihn vom Dial Press Verlag abdrucken ließ. Während er natürlich sofort als Hoax abgetan wurde und noch immer wird, hat doch der Offizier des Order of Canada John Kenneth Galbraith, Mitglied im Council on Foreign Relations, entlarfende Worte der Autentizität geäußert.

Der nicht-fiktionale Charakter des Berichts wird vor allem durch die Tatsache unterstrichen, dass sich viele seiner Vorschläge und Empfehlungen heute, 40 Jahre später, schon in Umsetzung befinden. So kann erkannt werden, warum sich auch viele Reiche für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen. Umfassende Wohlfahrtsprogramme, wie sie derzeit von Obama in den USA umgesetzt werden, wurden damals ebenso empfohlen.

Der Bericht selbst sollte erarbeiten, wie man unser derzeit weltweit herrschendes Kriegssystem in ein globales Friedenssystem umwandeln kann, welche Funktionen sollen gefunden und evaluiert werden die Krieg außer seiner offensichtlich militärischen in der Gesellschaft noch haben könnte. Natürlich müssen auch die Nationalstaaten abgeschafft werden, da sie ihre Funktion nur im Kriegssystem erfüllen, was auch unsere derzeitige Umwandlung in ein Berufsheer erklärt.

Das NASA-Weltraumprogramm wird ebenso empfohlen, wie die Notwendig einer außerplanetaren Bedrohung, was das Projekt Blue Beam und den geplanten Alieninvasions-Hoax auflebenlässt und erklärt, warum wir von Hollywood pausenlos darauf programmiert werden. Der Klimaschwindel wird empfohlen, um einen neuen Feind zu erschaffen, Sklaverei durch Technologie, Blood Games, wie in Waco-Texas sollen die Mordlust der Bevölkerung stillen. Ein umfassendes Eugenikprogramm zur Bevölkerungskontrolle muss natürlich implementiert werden, sowie eine internationale Polizeitruppe aufgestellt werden, mit UNO-Blauhelmen als „Peacekeeper“.

Der Bericht gewährt tiefe Einblicke in die Seele der Priester von Mystery Babylon, die sich für die einzig wahren reifen Köpfe dieser Erde halten. Fangen wir mit dem Bericht an, zusammengefasst von viefag.

Kapitel 1) Umfang der Studie

Drei Hauptkriterien:
a) militärische Objektivität
b) Vermeidung von vorgefassten Wertannahmen
c) Einbeziehung aller revelanten Theorien und Daten

Kapitel 2) Abrüstung und die Wirtschaft

Ohne eine Bestimmte der mehreren Studien über die erwarteten Auswirkungen der Abrüstung auf die Wirtschaft für besondere Kritik auszunehmen, können wir unsere Einwände gegen dieses Studien wie folgt zusammenfassen:

  1. Kein vorgeschlagenes Programm für die Umwandlung der Wirtschaft auf Abrüstung berücksichtigt ausreichend die einzigartige Größe der erforderlichen Anpassungen, die nötig wären
  2. Vorschläge zur Umwandlung der Waffenproduktion in eine wohltätige Regelung von öffentlichen Diensten sind mehr das Ergebnis von Wunschdenken als ein realistisches Verständnis der Grenzen unserer bestehenden Wirtschaftsordnung
  3. Fiskal- und geldpolitische Maßnahmen sind unzureichend als Kontrolle für den Prozess des Übergangs zu einer Waffen-freien Wirtschaft.
  4. Unzureichende Aufmerksamkeit wurde auf die politische Akzeptanz der Ziele der vorgeschlagenen Umwandlungsmodelle gelenkt, wie auch auf die politischen Mittel, die bei der Ausführung eines Übergangs eingesetzt werden.
  5. In keinem vorgestellten Umstellungsplan wurde ernsthaft die fundamentale nicht-militärische Funktion des Krieges und der Rüstung in einer modernen Gesellschaft in Betracht gezogen, noch ist der explizite Versuch gemacht worden, einen tragfähigen Ersatz für sie zu entwickeln. Diese Kritik wird in den Kapiteln 5 und 6 erstellt werden.

Kapitel 3) Abrüstungsszenarien

Ohne Abrüstungsszenarien näher zu betrachten, können wir sie mit diesen allgemeinen Bemerkungen charakterisieren:

  1. Eine wirkliche Vereinbarung des Vorsatzes zwischen den Großmächten vorausgesetzt, stellt die Planung der Rüstungskontrolle und Eliminierung keine inhärent unüberwindbaren verfahrenstechnische Probleme dar. Jede von mehreren vorgeschlagenen Sequenzen könnte als Grundlage für ein mulilaterales Abkommen oder den ersten Schritt in einer einseitigen Abrüstung dienen.
  2. Keine Großmacht kann mit so einem Programm jedoch fortfahren, bis sie nicht einen wirtschaftlichen Umstellungsplan entwickelt hat, der in jede Phase der Abrüstung integriert ist. Kein solcher Plan wurde bis jetzt für die Vereinigten Staaten entwickelt.
  3. Darüber hinaus nehmen Abrüstungsszenarien, wie Vorschläge zur wirtschaftlichen Umstellung, keine Rücksicht auf die nicht-militärischen Funktionen des Krieges in modernen Gesellschaften und bieten keinen Ersatz für diese notwendigen Funktionen. Eine teilweise Ausnahme ist ein Vorschlag für die „unbewaffneten Streitkräfte der Vereinigten Staaten“, den wir in Kapitel 6 prüfen werden.

Kapitel 4) Krieg & Frieden als soziale Systeme

Es gibt noch andere, breitere, tiefer empfundene Funktionen des Krieges in modernen Gesellschaften. Es sind diese stillen und unsichtbaren Funktionen, die die Kriegsbereitschaft als dominierende Kraft in unserer Gesellschaft erhalten. Und es ist die Unwilligkeit oder die Unfähigkeit der Autoren von Abrüstungsszenarien und Umstellungsplänen, diese zu berücksichtigen, die den Nutzen ihrer Arbeit verringern.

Kapitel 5) Die Funktionen des Krieges

Die militärische Funktion des Krieges ist simpel, er dient dafür, nationale Interessen zu verteidigen oder auszuweiten durch organisierte Gewalt. Die nicht-militärischen Funktionen des Krieges sind grundsätzlicher. Sie existieren nicht nur aus einem Selbstzweck, sondern sie dienen breiteren sozialen Zwecken. Wenn der Krieg eliminiert ist, dann enden mit ihm auch seine militärischen Funktionen. Aber seine nicht-militärischen Funktionen werden nicht verschwinden. Es ist daher essentiell, dass wir ihre Bedeutung verstehen, bevor wir evaluieren können, welche Institutionen sie ersetzen können.

wirtschaftlich:
Obwohl wir nicht unterstellen, dass ein Ersatz für Krieg in der Wirtschaft nicht entwickelt werden kann, wurde noch keine Kombination von Techniken für die Kontrolle von Beschäftigung, Produktion und Konsum getestet, die sich auch nur annähernd in ihrer Wirksamkeit vergleichen lassen. Krieg war und ist der wesentliche Konjunkturstabilisator von modernen Gesellschaften.

politisch:
Die Existenz einer Gesellschaft als politische „Nation“ benötigt als Teil ihrer Definition eine Beziehung zu anderen „Nationen“. Dies nennen wir Außenpolitik. Außenpolitik ist jedoch unwirksam, wenn eine Nation nicht die Mittel hat, ihre Einstellung gegenüber anderen Nationen durchzusetzen. Da wir „Friede“ mit Abrüstung gleichsetzen, können wir „Krieg“ mit nationaler Identität gleichsetzen. Die Eliminierung des Krieges setzt die unvermeidliche Eliminierung von nationaler Souveränität und den traditionellen Nationen voraus. Die Organisation einer Gesellschaft für die Möglichkeit des Krieges ist die wesentliche politische Stabilisierung.

Die willkürliche Natur von Kriegsausgaben und der anderen militärischen Aktivitäten sind ideal, um diese wesentlichen Klassen-Beziehungen zu steuern. Es ist offensichtlich, dass wenn der Krieg einmal eliminiert ist, eine neue politische Maschinerie benötigt werden würde, um diese wichtige Subfunktion zu erhalten. Bis diese entwickelt ist, muss das Kriegssystem weitererhin gewährleistet bleiben, wenn schon aus keinem anderen Grund als die Qualität und den Grad der Armut einer Gesellschaft als Anreiz zu erhalten, sowie um die Stabilität ihrer inneren Machtorganisation zu erhalten.

soziologisch:
Die offensichtlichste dieser Funktionen ist der altehrwürdige Einsatz von militärischen Institutionen um asozialen Elementen eine akzeptable Rolle in einer sozialen Struktur zu geben. Eine typische Armee aus dem letzten Jahrhundert besteht aus Leuten, die im zivilen Leben keine Arbeit finden würden. Im Allgemeinen liefert das Kriegssystem die grundsätzliche Motivation für primäre soziale Organisation.

Ein Ersatz dafür muss das Risiko einer real persönlichen Zerstörung beinhalten, auf einer Skala im Einklang mit der Größe und Komplexität der modernen sozialen Systeme. Glaubwürdigkeit ist der Schlüssel. Ob der Ersatz von ritueller Natur oder substanziell notwendig ist, wenn er nicht eine glaubwürdige Bedrohung des Lebens bietet, wird er nicht die gesellschaftlich organisierende Funktion des Krieges bieten.

Die Existenz einer anerkannten externen Bedrohung ist dann wichtig für den sozialen Zusammenhalt sowie für die Akzeptanz der politischen Autorität. Die Bedrohung muss glaubwürdig sein, sie muss von einer Größenordnung sein, die mit der Komplexität der bedrohten Gesellschaft im Einklang steht und sie muss zumindest den Anschein erwecken, dass sie die gesamte Gesellschaft betrifft.

ökologisch:
Krieg war schon immer ein Mittel zur Bevölkerungskontrolle, wenn es zu wenig zu Essen gab. Im Gegensatz zu Tieren sterben bei Menschen die Fitten und Kräftigen auf dem Schlachtfeld.

kulturell und wissenschaftlich:
Die Kunst lässt sich in zwei Gruppen einteilen, ist das Werk kriegsorientiert oder nicht? In primitiven Gesellschaften war der Kriegstanz die wichtigste aller Künste. Kunst, die nicht kriegsorientiert ist, wird üblicherweise als „steril“ und „dekadent“ bezeichnet.

Durch Kriegstechnologien kamen auch zivile Anwendungen, wie das Transistorradio, welches für militärische Kommunikation erfunden wurde. Die direkteste Verbindung findet man bei medizinischen Technologien, wie einem Exo-Skelett, welches die Körperbewegungen verstärkt, damit sich Soldaten in schwierigem Gelände fortbewegen können oder Menschen im Rollstuhl wieder gehen lässt. Der Vietnamkrieg alleine hat spektakuläre Verbesserungen in Amputationsprozeduren hervorgebracht.

andere:
Wir haben entschieden, bei unserer Diskussion über die nicht-militärischen Funktionen des Krieges jene nicht zu berücksichtigen, die wir als unkritisch für ein Übergangsprogramm erachten. Das bedeutet nicht, dass sie unwichtig sind, es macht jedoch den Eindruck, dass sie keine besonderen Probleme bei der Organisation eines friedensbasierten Sozialsystem machen. Dazu gehören die folgenden:

  • Krieg als allgemeine soziale Entlastung, um undifferentierte Spannungen abzubauen
  • Krieg als Generationenstabilisierer
  • Krieg als ideologische Reinigung
  • Krieg als Grundlage der internationalen Verständigung

Kapitel 6) Ersatz für die Funktionen des Krieges

wirtschaftlich:
Ökonomischer Ersatz für Krieg muss zwei Grundkriterien erfüllen. Er muss verschwenderisch sein und außerhalb des normalen Angebot-Nachfrage-Systems operieren. In der folgenden Liste sind mehr oder weniger allgemeine soziale Wohlfahrtsprogramme enthalten:

  • GESUNDHEIT. Drastische Ausweitung der medizinischen Forschungs-, Ausbildungs- und Schulungseinrichtungen; Bau von Krankenhäusern und Kliniken; das allgemeine Ziel der vollständig staatlichen Gesundheitsvorsorge für alle, auf einem Niveau mit den aktuellsten Entwicklungen der Medizintechnik.
  • BILDUNG. Das Äquivalent zum Vorstehenden in der Lehrerausbildung; Bau von Schulen und Bibliotheken; die drastische Aufwertung von Standards mit dem allgemeinen Ziel der Bereitstellung eines für alle erreichbaren Lernziels was einem berufsqualifizierenden Abschluss entspricht.
  • WOHNEN. Saubere, komfortable, sichere und geräumige Wohnungen für alle, was auf dieser Ebene nun etwa 15 Prozent der Bevölkerung in diesem Land genießen (Noch weniger in den meisten anderen Ländern.)
  • TRANSPORT. Die Errichtung eines Systems von öffentlichen Verkehrsmitteln, das es allen ermöglicht, zu Arbeit und Erholung schnell, komfortabel und bequem zu reisen und privat eher aus Vergnügen denn als Notwendigkeit zu reisen.
  • PHYSISCHE UMWELT. Die Entwicklung und der Schutz von Trinkwasser, Wäldern, Parks und anderen natürlichen Ressourcen; Die Beseitigung von chemischen und bakteriellen Verunreinigungen von Luft, Wasser und Boden.
  • ARMUT. Die echte Beseitigung von Armut, definiert durch einen Standard im Einklang mit derzeitiger wirtschaftlicher Produktivität, durch ein garantiertes jährliches Einkommen oder irgendein Verteilungssystem, das den Erfolg am besten gewährleistet.

All diese Dinge können aber auf lange Sicht nicht die wirtschaftlichen Funktionen des Krieges ersetzen, da sich alle im Laufe der Zeit in das normale Angebot-Nachfrage-System integrieren. Sie würden sich also selbst ihrer Funktion als wirtschaftlicher Ersatz für den Krieg mit der Zeit berauben.

Ein weiterer wirtschaftlicher Ersatz, der vorgeschlagen wurde, ist eine Reihe von riesigen „Weltraumforschung“-Programmen. Eine Entwicklung von langwierigen Reihen von Weltraumforschungsprojekten mit großteils unerreichbaren Zielen wird empfohlen. Diese Art von Programm birgt mehrere Vorteile in sich, die die sozialen Wohlfahrtsprogramme nicht besitzen. Erstens kann es sich nicht selbst abschaffen, unabhängig von den vorhersehbaren „Überraschungen“, die die Wissenschaft für uns noch im Köcher hat: Das Universum ist zu groß. Wenn die Kolonisierung des Mondes in der vereinbarten Zeit gelingt, kann noch immer argumentiert werden, dass wir zum Mars und zum Jupiter müssen und so weiter. Auch ist es nicht abhängig vom allgemeinen Angebot-Nachfrage-System wie sein militärischer Prototyp. Auch kann man es sehr gut willkürlich kontrollieren.

Weltraumforschung kann als das näheste moderne Äquivalent zum Pyramidenbauen und ähnlichen ritualistischen Unternehmungen von antiken Zivilisationen angesehen werden. Als reiner wirtschaftlicher Ersatz für Krieg ist daher die Erweiterung der Weltraumforschung sehr wichtig.

Inspektionssysteme für die Abrüstung sind ein weiterer Weg, die wirtschaftliche Funktion des Krieges zu ersetzen, haben jedoch einen Haken. Friedenserhaltende Inspektionen sind Teil eines Kriegssystems, nicht eines Friedenssystems. Es legt die Möglichkeit der Waffenherstellung nahe, die in einer friedlichen Welt nicht existieren würde, wie wir es hier definieren. Inspektionen implizieren auch Sanktionen, und damit wiederrum Kriegsbereitschaft.

politisch:
Glaubwürdigkeit liegt im Herzen des Problems der Entwicklung eines politischen Ersatz für Krieg. Hier greifen die Vorschläge für die Weltraum-Projekte, die sich sehr gut als wirtschaftlicher Ersatz für Krieg eignen, zu kurz. Das ehrgeizigste und unrealistischte Weltraum-Projekt könnte eine glaubwürdige externe Bedrohung nicht selbst erzeugen. Es wurde heftig diskutiert, dass eine solche Bedrohung die „letzte, beste Hoffnung auf Frieden“ anbieten würde, indem man die Menschheit vereint gegen die drohende Gefahr der Zerstörung durch „Kreaturen“ von anderen Planeten oder aus dem Weltraum. Experimente wurden vorgeschlagen, um die Glaubwürdigkeit einer Invasion aus dem All zu testen. Es ist möglich, dass ein paar der vielen schwer erklärbaren UFO-Zwischenfälle der letzten Jahre in Wirklichkeit frühe Experimente dieser Art waren. Wenn dem so ist, können sie kaum als ermutigend abgesehen werden. Wir erwarten keine Schwierigkeit bei der Herstellung einer „Notwendigkeit“ eines riesigen Weltraumprogramms, welches glaubwürdig für wirtschaftliche Zwecke ist. Es aber auf politische Zwecke auszudehnen und Merkmale einzubauen, die mit Science-Fiction zu tun haben, wäre natürlich ein zweifelhafteres Unterfangen.

Wie auch immer, ein effektiver politischer Ersatz für Krieg würde auch „alternative Feinde“ benötigen. Umweltverschmutzung auf einer globalen Ebene könnte vielleicht die Möglichkeit der Vernichtung durch Atomwaffen verdrängen. Dies sieht vielversprechend aus in der Hinsicht, dass auf eine solche Bedrohung nur durch soziale Organisation und politische Macht geantwortet werden könne. Die Umweltverschmutzung könnte natürlich absichtlich angehoben werden zu diesem Zweck, dieser Weg scheint aber nicht zielführend, da das Problem der Umweltverschmutzung in den letzten Jahren öffentlich wurde und es scheint sehr unrealistisch, dass eine absichtliche Verschmutzung der Umwelt politisch durchführbar wäre.

Ein möglicher alternativer Feind muss jedoch gefunden werden, wenn eine Umwandlung zu Frieden ohne soziale Desintegration stattfinden soll. So eine Gefahr muss nach unserer Ansicht erfunden werden, und nicht aus unbekannten Zuständen entwickelt werden.

soziologisch:
In einer Welt des Friedens erfordert die anhaltende Stabilität der Gesellschaft folgendes:

  1. einen wirksamen Ersatz für militärische Institutionen, die destabilisierende soziale Elemente neutralisieren können und
  2. eine glaubwürdige Ersatzmotiviation für Krieg, die sozialen Zusammenhalt sichern soll.

Das erste ist ein wesentliches Element der sozialen Kontrolle. Das zweite ist der Basismechanismus für die Anpassung einzelner menschlicher Triebe an die Bedürfnisse der Gesellschaft.

Ein weiterer möglicher Ersatz für die Kontrolle von potentiellen Feinden der Gesellschaft ist die Wiedereinführung der Sklaverei. Bis jetzt wurde es immer nur als Fiktion vorgeschlagen, besonders in den Werken von Wells, Huxley, Orwell und anderen, die sich mit der Vorstellung der Soziologie der Zukunft auseinandergesetzt haben. Aber die Fantasien aus Brave New World und 1984 scheinen immer unplausibler seit ihrer Publikation. Die traditionelle Form der Sklaverei soll uns nicht abschrecken davor, sie in Verbindung mit neuen Technologien und sozialer Organisation einzusetzen. Es kann durchaus möglich sein, dass die Entwicklung einer komplizierten Form der Sklaverei absolut notwendig ist für soziale Kontrolle in einer Welt in Frieden.

Spieltheoretiker haben in anderem Kontext die Entwicklung von „Blutspielen“ (z.B. ritualisierte Menschenjagden) vorgeschlagen, um die individuellen agressiven Impulse zu kontrollieren. Solche Rituale könnten in Form der Spanischen Inquisition und den weniger formellen Hexenprozessen abgehalten werden, um die „soziale Reinheit“ und „die Staatssicherheit“ gewährleisten.

ökologisch:
Man sollte glauben, dass man für den Krieg als selektive Bevölkerungskontrolle genügend Ersatz finden sollte. Es muss daran erinnert werden, dass die Grenzen des Krieges in dieser Funktion rein eugenischer Natur sind. Es ist naheliegend, die Bevölkerung über das Trinkwasser oder die Nahrung zu sterilisieren, und diese Sterilisation nur durch ein Gegenmittel rückgängig zu machen, die der Staat besitzt und austeilt. Diese Methode steht jedoch vor einem Problem, da sie nicht angewandt werden kann, solange es noch Kriege gibt, da große Völker als Rohmaterial für den Krieg angesehen werden. Warum also nicht warten, bis das Friedenssystem weltweit in Kraft ist?

kulturell und wissenschaftlich:
Die Kunst würde wieder die Funktion der puren Dekoration, der Unterhaltung, des Spiels annehmen, komplett frei von der Last der sozio-moralischen Werte und Konflikte einer kriegsorientierten Gesellschaft.

Ein riesiges Weltraumprogramm würde zwar der geeignetste vorgeschlagene Ersatz für die wirtschaftliche Funktion des Kriegs sein, dies würde aber für die Wissenschaft nur wenig bringen. Der eugenische Ersatz für die ökologische Funktion des Krieges würde es auch notwendig machen, in verschieden Bereichen weiterzuforschen. Auch haben wir die größten wissenschaftlichen Fortschritte zu Kriegszeiten vernehmen können. Es ist unsere Einschätzung, dass in einer Welt in Frieden die wissenschaftliche Forschung für 20 Jahre noch so weitergehen wird, und in den 20 darauffolgenden Jahren fast zum Erliegen kommen wird. Durch soziale Wohlfahrtsprogramme könnten hier und da noch Fortschritte erzielt werden.

Kapitel 7) Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Die Natur des Krieges:
Krieg ist nicht, wie weithin angenommen, primär ein Instrument der Politik einer Nation, die ihre politischen Werte oder wirtschaftlichen Interessen verteidigen oder ausweiten will. Ganz im Gegenteil ist es die grundsätzliche Basis der Organisation, auf der alle modernen Gesellschaften aufgebaut sind.

Die Funktionen des Krieges:
Die sichtbaren militärischen Funktionen des Krieges bedürfen keiner weiteren Erläuterung. Die nichtmilitärischen Funktionen von Krieg, die kritisch für die Umwandlung sind, können in fünf Gruppen zusammengefasst werden:

  1. WIRTSCHAFTLICH. Krieg war schon immer ein stabilisierendes und kontrollierendes Instrument für nationale Ökonomien. Keine alternative Methode wurde bis jetzt in einer komplexen modernen Wirtschaft getestet, die auch nur annähernd in Umfang und Effektivität mithalten kann.
  2. POLITISCH. Die permanente Möglichkeit des Krieges ist das Fundament für eine stabile Regierung. Sie liefert die Basis für allgemeine Akzeptanz der politischen Autorität.
  3. SOZIOLOGISCH. Krieg, durch das Medium der militärischen Institutionen, diente den Gesellschaften im Lauf der bekannten Geschichte als Steuerung von antisozialen Tendenzen.
  4. ÖKOLOGISCH. Krieg war das primäre evolutionäre Mittel, um eine wünschenswerte ökologische Balance zwischen der Bevölkerung und den zur Verfügung stehenden Mitteln herzustellen für ihr Überleben. Es ist einzigartig für die menschliche Spezies.
  5. KULTURELL UND WISSENSCHAFTLICH. Kriegsorientierung legte die Standards für die kreativen Künste fest und brachte die fundamental motivierenden Quellen für wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt.

Ersatz für die Funktionen des Kriegs: Kriterien
Ersatzinstitutionen und Hypothesen müssen verschiedene Kriterien erfüllen. In der Regel müssen sie technisch durchführbar sein, politisch akzeptabel und potentiell glaubwürdig für die Mitglieder der Gesellschaft sein, die sie annehmen. Insbesondere müssen sie wie folgt charakterisiert werden:

  1. WIRTSCHAFTLICH. Ein akzeptabler wirtschaftlicher Ersatz für das Kriegssystem benötigt den Aufwand an Ressourcen für völlig unproduktive Zwecke auf einem Niveau der Militärausgaben, die von der Größe und Komplexität einer Gesellschaft gefordert werden. So ein Ersatzsystem muss außerhalb der normalen Angebot-Nachfrage-Wirtschaft sein, und es muss einer willkürlichen politischen Kontrolle unterliegen.
  2. POLITISCH. Ein tragfähiger Ersatz für Krieg muss eine allgemeine externe Bedrohung beinhalten, um die Organisation und Akzeptanz von politischer Autorität zu rechtfertigen.
  3. SOZIOLOGISCH. In der ständigen Abwesenheit von Krieg müssen neue Institutionen entwickelt werden, um die sozialen destruktiven Elemente einer Gesellschaft zu kontrollieren. Ein glaubwürdiger Ersatz für Krieg muss auch die allgegenwärtige und leicht verständliche Angst vor der persönlichen Zerstörung beinhalten.
  4. ÖKOLOGISCH. Ein Ersatz für den Krieg in seiner Funktion als einzigartiges menschliches System der Bevölkerungskontrolle muss das Überleben, wenn auch nicht unbedingt die Verbesserung der Spezies, erfüllen.
  5. KULTURELL UND WISSENSCHAFTLICH. Ein Ersatz für die Funktion des Kriegs als Determinante der kulturellen Werte muss eine Basis des sozio-moralischen Konflikts von ebenso zwingender Kraft und Umfang besitzen. Ein Ersatz für die Motivationsbasis für die Suche nach wissenschaftlichen Erkenntnissen muss ebenfalls durch ein vergleichbares Gefühl der inneren Notwendigkeit erzeugt werden.

Ersatz für die Funktionen des Krieges: Modelle
Die folgenden Ersatzinstitutionen wurden als Ersatz für nichtmilitärische Aufgaben des Krieges vorgeschlagen. Dass sie für diesen Zweck ursprünglich nicht gedacht wurden, schließt ihren Einsatz zu diesem Zweck jedoch nicht aus.

I. WIRTSCHAFTLICH

  1. Ein umfassendes Wohlfahrtsprogramm, gerichtet auf eine maximale Verbesserung der allgemeinen Bedindungen des menschlichen Lebens.
  2. Ein gigantisches Open-End-Weltraumforschungsprogramm, auf unereichbare Ziele gerichtet.
  3. Ein permanentes, ritualisiertes, ultra-aufwendiges Abrüstungs-Inspektionssystem, und Varianten eines solchen Systems.

II. POLITISCH

  1. Eine allgegenwärtige, nahezu allmächtige internationale Polizeitruppe.
  2. Eine etablierte und anerkannte außerirdische Bedrohung
  3. Massive globale Umweltverschmutzung
  4. Fiktive alternative Feinde.

III. SOZIOLOGISCH

KONTROLLFUNKTIONEN:

  1. Programme, die in der Regel vom Peace-Corps Modell abgeleitet wurden.
  2. Eine moderne, komplizierte Form der Sklaverei.

MOTIVATIONSFUNKTIONEN:

  1. Verstärkte Umweltverschmutzung
  2. Neue Religionen oder andere Mythologien
  3. Sozial orientierte Blutspiele
  4. Kombinierte Formen

IV. ÖKOLOGISCH

Ein umfassendes Programm der angewandten Eugenik.

V. KULTURELL

Keine Ersatzinstitution angeboten

WISSENSCHAFTLICH

Die sekundären Anforderungen der Weltraumforschung, soziale Wohlfahrt und / oder Eugenik-Programme.

Ersatz für die Funktionen des Krieges: Auswertung

I. WIRTSCHAFTLICH

Das soziale Wohlfahrtsprogramm kann nicht außerhalb der normalen Wirtschaft bleiben, wenn die Investmentphase abgeschlossen ist. Ihr Wert ist daher nur von temporärer Dauer. Der Weltraumforschungsersatz scheint beide Hauptkriterien zu erfüllen und sollte näher untersucht werden, besonders auf seine Fähigkeit, noch andere Kriegsfunktionen zu ersetzen. Aufwendige Inspektionssysteme sind unvereinbar mit dem Gedanken eines Übergangs in den Frieden.

II. POLITISCH

Die Entwicklung einer akzeptablen externen Bedrohung aus dem Weltall, vermutlich in Verbindung mit einem Weltallforschungsprogramm für die wirtschaftliche Kontrolle, erscheint aussichtslos in Bezug auf Glaubwürdigkeit. Neue, weniger regressive, Ansätze zur Schaffung eines fiktiven globalen Feindes laden zu weiteren Untersuchungen ein.

III. SOZIOLOGISCH

KONTROLLFUNKTION:

Sklaverei, in einer technologisch modernen und beschönigend begriffenen Form könnte sich als effiziente und flexible Institution in diesem Bereich etablieren.

MOTIVATIONSFUNKTION:

Gezielte Blutspiele und Rituale können viel leichter entwickelt als umgesetzt werden.

IV. ÖKOLOGISCH

Das einzige offensichtliche Problem bei der Anwendung eines adequaten eugenischen Ersatz für Krieg ist das Timing. Es kann nicht angewendet werden, bis die Umwandlung zu Frieden abgeschlossen ist, was eine ernsthafte ökologische Gefahr darstellt.

V. KULTURELL

Kein plausibler Ersatz wurde hierfür gefunden, es könnte jedoch sein, dass ein grundlegender kultureller Werte-Faktor für das Überleben einer stabilen Gesellschaft essentiell ist.

WISSENSCHAFTLICH

Das gleiche kann von der wissenschaftlichen Seite gesagt werden. Ein riesiges Weltraum-Programm, ein umfassendes Wohlfahrtsprogramm oder ein Masterprogramm der Eugenik könnten für begrenzte Technologien motivieren.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

Unsere finale Einschätzung ist daher, dass es notwendig sein wird für unsere Regierung für zwei allgemeine Fälle zu planen. Der erste, und weniger wahrscheinliche, ist die Möglichkeit eines lebensfähigen allgemeinen Friedens. Der zweite ist die erfolgreiche Weiterführung des Kriegssystems. Unserer Ansicht nach sollten sorgfältige Vorbereitungen für die Möglichkeit des Friedens fortgesetzt werden, nicht weil wir die Position einnehmen, dass ein Ende des Krieges unbedingt wünschenswert wäre, wenn es überhaupt möglich ist, sondern weil es in gewisser Weise an uns liegt, ob wir dafür bereit sind oder nicht. Die Planung für die Rationalisierung und die Quantifizierung des Kriegssystems auf der anderen Seite, um die Effektivität seiner stabilisierenden Gesellschaftsfunktionen zu gewährleisten, ist nicht nur vielversprechend in Bezug auf die erwarteten Ergebnisse, sondern essentiell. Wir können nicht mehr davon ausgehen, dass es unserer Zwecke weiterhin dienen wird, lediglich, weil es das schon immer getan hat. Das Ziel der Politik der Regierung in Bezug auf Krieg und Frieden, in dieser Periode der Unsicherheit, muss sein, sich maximale Möglichkeiten zu bewahren. Die Empfehlungen, die folgen, sind auf diesen Zweck gerichtet.

Kapitel 8) Empfehlungen

I. Wir schlagen die Einrichtung einer Krieg/Friedens-Forschungsagentur vor, ermächtigt und beauftragt, die Programme wie in II. und III. beschrieben auszuführen. Diese Agentur soll

  1. mit nicht rechenschaftspflichtigen Mitteln ausgestattet werden die ausreichen, dass sie diskret arbeiten kann und
  2. die Autorität besitzt, jede und alle Einrichtungen der Exekutive der Regierung bei der Verfolgung ihrer Ziele zu nutzen oder zu verhindern. Sie wird entlang des National Security Council angesiedelt sein, mit der Ausnahme, dass ihre Mitarbeiter keine andere Verantwortung gegenüber der Regierung haben.

II. Friedensforschung dieser Agentur

  1. Die kreative Entwicklung von möglichen Ersatzinstitutionen für die wichtigsten nichtmilitärischen Aufgaben des Krieges.
  2. Die sorgfältige Abstimmung dieser Institutionen mit den Kriterien, die in diesem Bericht zusammengefasst wurden.
  3. Die Prüfung und Bewertung von Ersatzinstitutionen auf Akzeptanz, Durchführbarkeit und Glaubwürdigkeit anhand von zweckgebunden Übergangs- und Nachkriegsbedingungen.
  4. Die Entwicklung und Erprobung mehrerer Ersatzinstitutionen, die geeignet für einen geplantet Übergang in den Frieden sind.
  5. Die Vorbereitung eines weitreichenden Zeitplans von partiellen, unzusammenhängenden Crash-Programmen um die Gefahren eines ungeplanten Übergangs zu Frieden durch höhere Gewalt zu reduzieren.

Die dabei angewendeten Methoden beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf:

  1. Die umfassende interdisziplinäre Anwendung von historischen, wissenschaftlichen, technologischen und kulturellen Daten.
  2. Die volle Ausnutzung der modernen Methoden der mathematischen Modellierung, analogischer Analyse und weiteren komplizierteren, quantitativen Techniken, die gerade in der Entwicklung begriffen sind und mit Computer-Programmierung kompatibel sind.
  3. Die heuristischen „Peace Games“-Prozeduren, die von dieser Studiengruppe entwickelt wurden.

III. Kriegsforschung dieser Agentur:

a) Quantifizierung der bestehenden Anwendungen der nichtmilitärischen Funktionen des Krieges. Das sind:

  1. Der Bruttobetrag und der Netto-Anteil der unproduktiven Militärausgaben seit dem Zweiten Weltkrieg die auf das Konto des Krieges als wirtschaftlicher Stabilisator gehen.
  2. Die Menge und der Anteil der Militärausgaben und die Zerstörung von Leben, Besitz und natürlichen Ressourcen während dieser Periode, die auf das Konto des Krieges als Instrument für politische Kontrolle gehen.
  3. Ähnliche Zahlen, in dem Ausmaß, dass man separat auf sie kommen kann, die auf das Konto des sozialen Zusammenhalts des Krieges gehen.
  4. Ebenen der Rekrutierung und Ausgaben für den Entwurf und andere Formen des Personaleinsatzes für die Notwendigkeit einer militärischen Institution, um soziale Unruhen zu kontrollieren.
  5. Die statistische Beziehung der Kriegsopfer zur Welternährung.
  6. Der Zusammenhang zwischen militärischen Aktionen und Ausgaben im Zusammenhang mit kulturellen Aktivitäten und wissenschaftlichen Fortschritt.

b) Schaffung von modernen A-Priori Kriterien für die Durchführung der nichtmilitärischen Funktionen von Krieg. Dazu gehören:

  1. Berechnung von minimalen und optimalen Bereichen von militärischen Ausgaben, die erforderlich sind, unter verschiedenen hypothetischen Bedingungen, um diese verschiedenen Funktionen zu erfüllen, einzeln oder gemeinsam.
  2. Bestimmung von minimalen und optimalen Ebenen der Zerstörung von LEBEN, BESITZ und NATÜRLICHEN RESSOURCEN, die Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit einer Bedrohung von Außen sind und wichtig für die politischen und motivierenden Funktionen sind.
  3. Entwicklung einer verhandelbaren Formel, die das Verhältnis zwischen militärischer Rekrutierung und Ausbildungspolitik nach den Erfordernissen der sozialen Kontrolle ermittelt.

c) Überleitung dieser Kriterien mit den vorherrschenden wirtschaftlichen, politischen, soziologischen und ökologischen Grenzen. Das ultimative Ziel dieser Phase der Kriegserforschung ist es, die bisher informellen Operationen des Kriegssystems zu rationalisieren. Es sollte praktische Arbeitsabläufe bereitstellen, durch die zuständige staatliche Behörden die folgenden Probleme der Kriegsfunktionen beheben können:

  1. Wie bestimmt man die optimale Menge, die Art und das Timing von militärischen Ausgaben um einen gewünschten Grad der wirtschaftlichen Kontrolle zu gewährleisten?
  2. Wie organisiert man die Rekrutierung und den Einsatz von Militärpersonal, um den gewünschten Grad der Akzeptanz von genehmigten sozialen Werten zu gewährleisten?
  3. Wie berechnet man auf einer kurzfristigen Basis die Art und das Ausmaß der Verluste an Menschenleben und anderen Ressourcen, die ERLITTEN WERDEN SOLLEN und/oder ZUGEFÜGT WERDEN während eines Gewaltausbruchs, um einen gewünschten Grad der internen politischen Autorität und sozialen Zugehörigkeit zu erreichen?
  4. Wie projiziert man über längere Perioden die Art und die Qualität der offenen Kriegsführung, die geplant und budgetiert werden muss, um einen gewünschten Grad der kontextuellen Stabilität aus dem gleichen Zweck zu erreichen? Faktoren, die berücksichtigt werden müssen umfassen die Häufigkeit des Auftretens, die Länge der Phase, die INTENSITÄT DER PHYSISCHEN ZERSTÖRUNG, die Weitläufigkeit des geografischen Engagements und der OPTIMALE MITTLERE VERLUST VON MENSCHENLEBEN.
  5. Wie extrapoliert man genau aus dem Vorhergehendem, für ökologische Zwecke, die weitergedachte Wirkung des Kriegssystems über solche längeren Zyklen, um die  Bevölkerung unter Druck zu setzen und um den Zeitplan der Opferzahlen entsprechend anzupassen?

Prozeduren zur Kriegsforschung werden notwendigerweise Folgendes beinhalten, sind aber nicht darauf beschränkt:

  1. Die Zusammenfassung der wirtschaftlichen, militärischen und anderen relevanten Daten in einheitliche Bedingungen, die reversible Übersetzungen dieser bisher getrennten Kategorien erlauben.
  2. Die Entwicklung und Anwendung von geeigneten Strukturen von Kosten-Nutzen-Analysen für die Anpassung solcher neuen Konstrukte an Computer-Terminologie, Programmierung und Projektion.
  3. Erweiterung der „War Games“-Methoden.

d) Da beide Programme der Kriegs-/Friedensforschungs-Agentur dem gleichen Zweck dienen — nämlich um die Wahlfreiheit der Regierung aufrechtzuerhalten in Bezug auf Krieg und Frieden bis die Richtung des sozialen Überlebens nicht mehr unklar ist — Es ist das Wesen dieses Vorschlags, dass diese Agentur ohne Zeitbeschränkungen gebildet werden soll. Ihre Untersuchungen von bestehenden und vorgeschlagenen Institutionen werden sie selbst obsolet werden lassen, wenn ihre eigene Funktion durch die historischen Entwicklungen überholt wurde, die, zumindest teilweise, von ihr initiiert wurden.

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9 Antworten zu Der Bericht von Iron Mountain, 1967

  1. Ali Baba wal arba'een harami schreibt:
  2. Ali Baba wal arba'een harami schreibt:

    Autsch, ist derselbe Link, wie in der ersten Zeile des Site-Betreibers! Hätte ich vorher schauen sollen.

  3. Pingback: Der IRON MOUNTAIN Bericht |

  4. Pingback: Agenda 21 |

  5. Pingback: William Cooper – HOTT – Gesandte der Menschheit 2/2

  6. Pingback: William Cooper – HOTT – MAJESTYTWELVE

  7. Der Bananenbieger schreibt:

    Der Iron Mountain Bericht ist erwissenermassen ein Hoax. Aber das wissen hier ja alle!

    • viefag schreibt:

      Wer sagt das? Wikipedia bzw. Leonard Lewin? Na dann.

      John Kenneth Galbraith vom Council of Foreign Relations sagt jedenfalls was anderes.

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