Die Wahrheit über die Fabian-Gesellschaft


fabians

„Die Fabian-Gesellschaft hat den Vormarsch des Sozialismus im Auge.“

– Fabian Tract Nr. 3, 1885

Der wahre Ursprung, Sinn und Zweck des Sozialismus

Nur wenige Briten haben heute Kenntnis von der Fabian-Gesellschaft und noch weniger sind mit ihrer Ideologie, ihren Zielen, ihrem Einfluss und ihrer Macht vertraut. Wie die eigenen Dokumente der Gesellschaft zeigen, hatte die Gesellschaft immer zum Ziel, ein sozialistisches Regime zu errichten, welches von ihnen selbst gesteuert wird.

Im Gegensatz zur aktuellen politischen Mythologie (oder Desinformation), die besagt, dass der Sozialismus eine Arbeiterbewegung war, ist es eine Tatsache, dass er mit dem liberalen kapitalistischen Bürgertum entstanden ist, wo die Fabian-Gesellschaft zu Hause war.

Die führenden Elemente des liberalen Kapitalismus – die großen Geschäftsleute, Industriellen und Bankiers – die auf dem Rücken der industriellen Revolution großen Reichtum angehäuft hatten, zielten darauf ab, ihre Position der Macht und des Einflusses durch zwei Mittel zu stärken: (1) durch die Monopolisierung von Finanzen, Wirtschaft und Politik; und (2) durch die Kontrolle über die wachsende städtische Arbeiterklasse.

Während die Monopolisierung von Finanzen, Wirtschaft und Politik nur durch die Zentralisation des Kapitals, der Produktionsmittel, etc. erreicht werden kann, konnte die Arbeiterklasse nur durch ihre Organisation kontrolliert werden und dadurch, indem man ihnen einen größeren Anteil der Ressourcen versprach. Diese Maßnahmen bildeten den Kern von Karl Marx‘ und Friedrich Engels Manifest der Kommunistischen Partei (1848). Beide Autoren waren aus der Mittelschicht und Engels, der finanzielle Unterstützer von Marx, war ein wohlhabender Textilfabrikant.

Die Verbindungen der Fabian-Gesellschaft zu subversiven Finanz-Interessen

Die Gründer, Anführer und Geldgeber der Fabian-Gesellschaft waren eng durch ihre gleichen Interessen verbunden:

Hubert Bland, ein Bankangestellter, der zum Journalisten wurde, arbeitete für den London Sunday Chronicle, eine Zeitung im Besitz vom Zeitungsmagnaten Edward Hulton, der früher beim Liberal Manchester Guardian war. Bland war ein Mitbegründer der Fabian-Gesellschaft im Jahr 1884 und wurde ein Mitglied der Geschäftsführung und ihr langjähriger Schatzmeister. Er rekrutierte ebenfalls seinen Freund und Journalisten-Kollegen Bernard Shaw.

Bernhard Shaw arbeitete für die Londoner Pall Mall Gazette, wo der führende Liberale William T. Stead Redakteur und Alfred (später Lord) Milner sein Assistent war. Sowohl Stead und Milner waren enge Freunde des Diamanten-Magnaten und Rothschild-Geschäftspartner Cecil Rhodes und waren bei der Bildung der einflussreichen geheimen Organisation involviert, die als Milner-Gruppe bekannt ist. Nachdem er in die Fabian-Gesellschaft durch seinen Freund Hubert Bland rekrutiert wurde, rekrutierte Shaw Annie Besant und seine Freunde Sidney Webb, Sydney Oliver und Graham Wallas in den Jahren 1885 und 1886.

Zusätzlich zu den politischen Intrigen waren die Fabier auch geschickt darin, eine höhere soziale und finanzielle Position für sich selbst zu sichern.

Shaw’s Freund und ebenfalls Leiter der Fabian Gesellschaft Sidney Webb heiratete Beatrice, die Tochter von Richard Potter, ein wohlhabender Finanzier mit internationalen Beziehungen und Vorsitzender der Great Western und Grand Trunk Railways von England und Kanada. Beatrice war auch ein enger Freund vom Rothschild-Geschäftspartner und konservativen Premierminister Arthur Balfour.

Shaw selbst heiratete Charlotte, die Tochter von Horace Payne-Townshend, ein wohlhabender Börsen-Investor. Er wurde vom Millionär William Waldorf (später Lord) Astor angestellt, der Eigentümer der Pall Mall Gazette, und wurde ein enger Freund seines Sohnes (und Milner-Group Leiter) Waldorf und seiner Frau Nancy. Interviews mit sowohl Shaw und Webb (wahrscheinlich von Shaw selbst geschrieben) wurden von der Pall Mall Gazette und der St. James Gazette veröffentlicht.

Als Shaw, Webb, Olivier und Wallas die dominanten „Großen Vier“ der Fabian-Gesellschaft wurden, war es deutlich, dass die Gesellschaft eine private Organisation war, die von Elementen in den Diensten der Medien geleitet wurde, die liberale kapitalistische Interessen vertrat. In der Tat waren unter den Geldgebern der Gesellschaft John Passmore Edwards, ein Geschäftspartner des Textilherstellers und Leiters der liberalen „Manchester Schule“, Richard Cobden selbst. Daraus folgt, dass sowohl Karl Marx und die Fabian-Gesellschaft von industriellen Interessen mit Verbindungen zur linksgerichteten Manchester-Schule und zur Medienwelt finanziert wurden.

Diese bereits mächtigen Interessen waren Verbündete der Rothschild-Gruppe, die enge Verbindungen zur Schattenwelt der linken Medien, Industrie und Finanz in Manchester hatte: Die erste Anlaufstelle der Rothschilds in England war Manchester, wo der Patriarch der Gruppe, Nathan Mayer, seine Karriere im Textilhandel begann.

Die Fabian-Gesellschaft war in engem Kontakt mit den Rothschilds, sowohl direkt und über Vermittler wie Lord Arthur Balfour. Die Balfours gehörten zu den wichtigsten Vertretern des englischen Geldadels und waren bei der Bildung von Organisationen dabei, die die Finanzinteressen der Anglo-American League, der Pilgrim Society und der League of Nations (Völkerbund) durchsetzen sollten. Während sein Bruder der Präsident des Board of Trade war, diente Arthur Balfour als Präsident des Local Government Board und später als Premierminister und Außenminister. Während er diese Posten innehatte konferierte er regelmäßig sowohl mit Lord Rothschild als auch der Fabier-Führung und nutzte seine Position dazu, um ihre Agenden voranzutreiben.

Die Fabian-Gesellschaft war auch im engen Kontakt mit den Rockefellers, die im Verborgenen Fabian-Sozialisten sind. David Rockefeller schrieb eine sympatische Studienarbeit über den Fabian-Sozialismus in Harvard und studierte linke Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics der Fabian-Gesellschaft. Wenig überraschend haben die Rockefellers unzählige Projekte der Fabier seit den frühen 1920er Jahren finanziert (einschließlich der London School of Economics).

Die Fabian-Gesellschaft wird weiterhin von subversiven Organisationen wie die Europäische Kommission und die Foundation for European Progressive Studies (FEPS) finanziert, eine EU-weite Operation, die vom Europäischen Parlament kofinanziert wurde, die auf ein sozialistisches Europa hinarbeitet. Und es arbeitet mit globalen Unternehmen wie Pearson zusammen, ein langjähriger Geschäftspartner von Lazard und Rothschild (Pearson war ein Großaktionär in der Lazard-Bank der Milner-Gruppe seit den frühen 1900er Jahren und besitzt zusammen mit den Rothschilds The Economist Group).

Die Fabian-Gesellschaft, die Labour Party und die Kontrolle der Fabier über die arbeitenden Klassen

Die Interessen der Rothschilds, der Rockefellers und ihren Verbündeten waren die primäre treibende Kraft hinter liberalen (dh. linken) Initiativen wie „Freihandel“, „Weltfrieden“, einer „universelle Bruderschaft“ und einer „Weltorganisation“, die unaufhaltsam zur Abschaffung der nationalen Souveränität und zur Einführung einer Weltregierung führen. Sie steckten auch hinter dem Sozialismus als ein Mittel zur Bestechung und Kontrolle der Arbeiterklasse durch Operationen wie die Fabian-Gesellschaft und die Milner-Gruppe.

Dass die britische Arbeiterklasse „sich nicht Hals über Kopf in den Sozialismus stürzen wird“, wurde schon lange von den obersten Fabiern entdeckt — wie es der Sekretär der Fabian-Gesellschaft, Edward R. Pease, freimütig zugab. Daher war die erste Aufgabe der Gesellschaft die arbeitenden Klassen für ihre eigenen Zwecke einzuspannen. Ein Schritt in diese Richtung war die Gründung der Independent Labour Party (ILP).

Die ILP wurde auf der Konferenz der Fabier im Jahr 1893 gegründet, wurde aus über 70 lokalen Fabian-Gesellschaften gebildet und wurde vom Fabier Keir Hardie angeführt, der früher die Zweite Internationale mit Friedrich Engels mitbegründete. Das Ziel der ILP, die Arbeiter- und sozialistischen Bewegungen für ihre eigene Agenda zu steuern, ist aus Beatrice Webb’s Tagebuch und anderen Dokumenten der Fabier offensichtlich.

Eine andere politische Organisation, die dem gleichen Zweck dient, war die Labour Party. Gegründet im Jahr 1900 von Keir Hardie und anderen Sozialisten, war die Labour Party in den ersten Jahren ihrer Existenz als das „Labour Representation Committee“ bekannt. Dass sie die Arbeiter nicht repräsentierte, ist durch die bürgerlichen Fabier, die bei ihrer Entstehung involviert waren, offensichtlich, mit dabei waren Bernhard Shaw, Sidney Webb und Edward R. Pease. Von Beginn an saß Pease, einer der Gründer der Fabian-Gesellschaft, im Vorstand der Labour Party, gefolgt von Sidney Webb und anderen.

Die Fabian-Gesellschaft hat seitdem die vollständige Kontrolle über die Labour Party beibehalten:

Die Labour-Verfassung, ihr Manifest und die Parteipolitik wurden alle von verschiedenen Fabiern wie Arthur Henderson und Sidney Webb geschrieben; alle Labour-Regierungen von 1924 bis 1997-2010 bestanden fast ausschließlich aus Mitgliedern der Fabian-Gesellschaft; dies trifft ebenfalls auf die Premierminister der Labour Party zu, mit der einzigen Ausnahme von Ramsay MacDonald (der aus der Gesellschaft im Jahr 1900 wegen Meinungsverschiedenheiten über den Burenkrieg ausgestiegen ist, aber ein enger Mitarbeiter blieb und seine Fabier-Kollegen zu Schlüsselpositionen in seinen Regierungen verhalf).

Die Fabian-Gesellschaft und ihre totale Kontrolle der modernen Gesellschaft

Der Antrieb der Fabier für die totale Kontrolle war nicht auf die arbeitenden Klassen beschränkt. Das erklärte Ziel der Gesellschaft war es, alle britischen Bürger „für ihren Profit und zu ihrem eigenen Wohl“ zu erfassen und zu kontrollieren. (Fabian News, Sept. 1897). Zu diesem Zweck und zusätzlich zur Politik ging sie daran, die Bildung, die Kultur, die Wirtschaft, das Rechtssystem und sogar die Medizin und die Religion zu kontrollieren.

Dies wurde durch eine Vielzahl von miteinander verbundenen Organisationen, Gesellschaften und Bewegungen erreicht:

Die Fabian-Gesellschaft und Diktatur

Trotz des ganzen heuchlerischen Gerede über „Demokratie“ wurden die diktatorischen Absichten der Fabian-Gesellschaft früh durch die Aussagen und Handlungen ihrer Führung aufgedeckt. Im Jahr 1927 erklärte der Führer der Fabier, Bernhard Shaw, offen, dass die Fabier die sozialistische Bewegung „raus aus ihren alten demokratischen Spuren“ bringen müssen und dass sie, als Sozialisten, „nichts mit Freiheit zu tun hätten“ und dass die Demokratie „unkompatibel mit dem Sozialismus“ ist — wie es von Stalin bewiesen wurde, eine Unterströmung des Sozialismus, der von der Fabier Führung sehr bewundert wurde.

Die Webbs und die Shaws besuchten zusammen mit den Astors die Sowjetunion in den frühen 1930er Jahren und kamen voll des Lobes für Stalin und sein mörderisches Regime zurück. Die Webbs schrieben ein massives Propaganda-Dokument für die „Errungenschaften“ des russischen Kommunismus mit dem Titel „Soviet Communism: A New Civilisation“. Im Jahr 1948, zwei Jahre vor seinem Tod, sagte Shaw, dass „Stalin ein guter Fabier ist“.

Die Fabian-Gesellschaft und die Weltregierung

Außerhalb Großbritanniens war das ultimative Ziel der Fabian-Gesellschaft — welches sie durch die Labour Party und andere Front-Organisationen wie die Sozialistische Internationale und die Vereinten Nationen verfolgten — die Errichtung einer sozialistischen Weltregierung:

„Das ultimative Ziel der Parteien der Sozialistischen Internationale ist nichts weniger als die Weltregierung. Als ersten Schritt in diese Richtung versuchen sie die Vereinten Nationen zu stärken … die Mitgliedschaft der Vereinten Nationen muss universal gemacht werden“ („The World Today: The Socialist Perspective“, Deklaration der Sozialistischen Internationalen, Olso Konferenz, 2.-4. Juni 1962).

„Labour ist seinem langjährigen Glauben an die Gründung einer Ost-West Kooperation treu geblieben als Basis für gestärkte Vereinte Nationen, die sich zu einer Weltregierung entwickeln … Für uns ist die Weltregierung das Endziel und die Vereinten Nationen das gewählte Instrument …“ (Labour Party Manifest 1964).

Hinweis: Die Sozialistische Internationale ist die Stelle, die sozialistische Bewegungen weltweit koordiniert. Sie wurde im Jahr 1951 durch die Londoner Fabian-Gesellschaft als Nachfolger zu Karl Marx’s Ersten Internationalen erschaffen. Ähnlich wurden die Vereinten Nationen im Jahr 1944 erschaffen als Nachfolger des Völkerbundes der Milner-Fabier mit Beteiligung der Fabier-Sozialisten Rockefeller und ihrem Council of Foreign Relations (CFR), und die seit der Gründung durch Sozialisten mit Verbindungen zur Sozialistischen Internationalen dominiert wurde, wie Paul-Henri Spaak, Trygve Lie, Dag Hammarskjold und vielen anderen.

Die Fabian-Gesellschaft und die Bilderberg-Gruppe

Es ist interessant festzustellen, was führende Bilderberg-Mitglieder über die Gruppe zu sagen hatten. David Rockefeller schreibt, dass „Bilderberg-Treffen apokalyptische Visionen von allmächtigen internationalen Bankern hervorbringen müssen, die sich mit skrupellosen Regierungsbeamten verschwören, um gerissene Systeme einer ahnungslosen und unwissenden Welt aufzuzwingen“ (Rockefeller, pp. 410-1). Denis Healey schreibt, dass „sie in Amerika als linker Plan angegriffen wurden, weil sie die Vereinigten Staaten untergraben, und in Europa als kapitalistischer Plan, um den Sozialismus zu untergraben“ (Healey, S. 196).

In der Tat sind alle diese Aussagen korrekt, mit der Ausnahme der seltsamen Idee — ohne Zweifel das Produkt der Desinformations-Bemühungen der Sozialisten — dass die Aktivitäten der Gruppe irgendwie den „Sozialismus untergraben“ würden. Die Wahrheit ist, dass die Bilderberg-Gruppe von Anfang an eine sozialistische Organisation war: Auf alle Fälle war Bilderberg die Idee des polnischen Sozialisten Joseph Retinger, der ein enger Mitarbeiter der Fabian-Gesellschaft war.

Mit Sitz in London war Retinger dafür zuständig, die Auslandsminister von verschiedenen europäischen Regierungen im Exil während des Krieges zu koordinieren. Nach dem Krieg wurde er zum Generalsekretär von mehreren Organisationen ernannt, die sozialistische Projekte wie die Independent League for European Co-operation (ILEC) und die European League for Economic Co-operation (ELEC). Diese Organisationen wurden von David Astor und damit verbundenen Interessen finanziert und wurden zur treibenden Kraft hinter der Bewegung für ein vereintes Europa.

Die Beteiligung von führenden Persönlichkeiten der Finanzwelt zeigt, dass Bilderberg in der Tat von finanziellen Interessen erschaffen wurde. Nur, dass diese Interessen nicht „kapitalistisch“ waren, sondern sozialistisch. David Astor, der ein Mitglied wurde, war ein Leiter der pro-sozialistischen Milner-Gruppe. Weitere führende Finanziers, die an Bilderberg-Treffen seit der ersten Konferenz (1954) teilnahmen, waren die langjährigen Fabier-Sozialisten David und Nelson Rockefeller; Joseph E. Johnson, Vorsitzender des Council of Foreign Relations (CFR) der Rockefeller und Präsident der von Rockefeller gesteuerten Carnegie Endowment for International Peace; und Dean Rusk, CFR Direktor, Direktor der Rockefeller Foundation, Bilderberg Co-Vorsitzender und (ab 1961) demokratischer Außenminister. Der einzige Kapitalist war der Vorsitzende der Gruppe, Prinz Bernhard der Niederlande. Allerdings wurde er von Retinger gesteuert, der, als ehemaliges Mitglied der Geheimdienste, Informationen über das Privatleben des Prinzen hatte (de Villemarest, p. 15) und ihn offenbar ausgewählt hatte, um die sozialistische Spur zu verwischen.

Auch auf der politischen Seite wurde die Gruppe von Sozialisten wie Denis Healey und Hugh Gaitskell vom Vorstand der Fabian-Gesellschaft dominiert. Healey war auch Mitglied und später Vorsitzender des Fabian International Bureau Advisory Committee sowie Ratsmitglied des Chatham House (RIIA). Ihre „konservativen“ Kollegen vom Bilderberg Steering Committee war Reginald („Reggie“) Maudling, Churchills Economic Secretary to the Treasury, der ein wichtiger Unterstützer des Programms zur Verstaatlichung der Labour Party war. Zu den französischen Mitgliedern gehörten Guy Mollet, Vize-Präsident der von den Fabiern kontrollierten Sozialistischen Internationalen, Führer des französischen Teils der Worker’s International (später Socialist) Party (SFIO), der später Premierminister von Frankreich wurde, sowie sein Assistent Jaques Piette vom SFIO Vorstand.

Die Fabian-Gesellschaft nahm eine beherrschende Stellung auf der Internationalen Sozialistischen Szene ein, nicht nur durch ihre enge Verbindung mit den Rockefellers und anderen mächtigen amerikanischen Verbündeten, sondern auch dank der Tatsache, dass sie eine der wenigen Sozialistischen Organisationen in Europa war, die durch die deutsche Besatzung unangetastet blieb. Diese einzigartige Lage ermöglichte es ihr, die Sozialistische Internationale nach dem Krieg zu starten und wurde eindeutig in der Bilderberg Gruppe widergespiegelt.

Ebenso klar ist die Beziehung zwischen führenden Fabian-Sozialisten und den finanziellen Interessen involviert. Während Retinger im Solde von David Astor war, wie bereits erwähnt, genossen Healey und Gaitskell Gefälligkeiten wie Auslandsexkursionen, die von Rockefeller-kontrollierten Organisationen (die langjährigen Geschäftspartner von Astor) bezahlt wurden, nämlich der Ford Foundation, der Rockefeller Foundation und der CIA. Auch die Interessen der Rothschilds haben im Bilderberg Lenkungsausschuss nicht gefehlt. Sie wurden stark vertreten von Galionsfiguren wie Sir Evelyn de Rothschild von N.M.Rothschilds & Sons, London, und seinem Cousin Edmond de Rothschild, Leiter der privaten Bankengruppe Edmond de Rothschild Group mit Niederlassungen in Paris und Genf.

David Rockerfeller behauptet, dass die Bilderberg Gruppe wichtige Themen diskutiert, „ohne einen Konsens zu erreichen“. Healey, der Bilderberg Treffen „höchst wertvoll“ hielt, erklärt, dass der wahre Wert von solchen Treffen „in den persönlichen Kontakten außerhalb des Konferenzsaals liegt“. In der Tat, diese Kontakte führen zu anderen Orten, wo Konsens unbestreitbar erreicht wird. Es war bei Bilderberg Treffen, wo David Rockefeller den Vorsitzenden von Royal Dutch Petroleum traf, John Loudon, den er zum Vorsitzenden des Chase Bank International Advisory Committee (IAC) in den späten 1960ern machte. Gelegenheiten, um einen Konsens zu erreichen, werden auch auf den jährlichen Treffen der Trilateralen Kommission geboten, eine weitere Rothschild-Rockefeller Operation, die, zum ausdrücklichen Vergnügen der Rockefellers, ein „energischer und wirksamer Kollaborateur auf der Weltbühne ist“. (Rockefeller, p.418)

Die wichtigste Funktion der Bilderberg Gruppe scheint dann die eines einleitenden Forums für die Treffen der Trilateralen und damit verbundenen Ereignissen zu sein. Doch dies heißt nicht, dass auf den Bilderberg Konferenzen bloß miteinander geredet wird. Sie haben Projekte hervorgebracht, die von obigen internationalen Finanzinteressen begünstigt werden, wie der Treaty of Rome (1957), der die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) aka „Gemeinsamer Markt“ (Aldrich, p.216) geschaffen hat und bleibt ein wichtiger Ort, wo ähnliche Projekte, die zu einer Weltregierung führen, diskutiert werden, ohne der Beteiligung oder dem Wissen der breiten Öffentlichkeit.

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Aldrich, Richard J., “OSS, CIA and European Unity: The American Committee on United Europe, 1948-60,” International History Review, Vol. 18, No. 4, London, Nov. 1995; also in Diplomacy & Statecraft, Vol. 8, No. 1, London, March 1997, pp. 184-227 www2.warwick.ac.uk
Callaghan, John, The Labour Party and Foreign Policy: A History, Abingdon, Oxon, 2007.
Cole, Margaret, The Story of Fabian Socialism, London, 1961.
De Villemarest, Pierre, Facts & Chronicles Denied To The Public, vol. 2, 2003, English trans. Slough, Berkshire, 2004.
Ferguson, Niall, The House of Rothschild, vol. 2, New York, NY, 2000.
Griffin, G. Edward, The Fearful Master: A Second Look at the United Nations, Belmont, MA, 1964.
Healey, Denis, The Time of My Life, London, 2006.
Holroyd, Michael, Bernard Shaw, vol. 3, London, 1991.
Martin, Rose, Fabian Freeway: High Road to Socialism in the U.S.A., Chicago, IL, 1966.
Pease, Edward, R., History of the Fabian Society: The Origins of English Socialism, New York, NY, 1916.
Pugh, Patricia, Educate, Agitate, Organize: 100 Years of Fabian Socialism, London, 1984.
Quigley, Carroll, The Anglo-American Establishment: From Rhodes to Cliveden, San Pedro, CA, 1981.
Rockefeller, David, Memoirs, New York, NY, 2002.
Ratiu, Ioan, The Milner-Fabian Conspiracy, Richmond, 2012.
Weintraub, Stanley, “GBS and the despots,” The Sunday Times, 27 Jul. 2011.

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12 Antworten zu Die Wahrheit über die Fabian-Gesellschaft

  1. Stefan Wehmeier schreibt:

    Persönliche Freiheit und Sozialordnung

    “Der historische Liberalismus hat versagt – nicht als Liberalismus, sondern in seiner verhängnisvollen Verquickung mit dem Kapitalismus. Er hat versagt – nicht weil er zuviel, sondern weil er zu wenig Freiheit verwirklichte. Hier liegt der folgenschwere Trugschluss der sozialistischen Gegenströmung. Die liberalistische Wirtschaft war in Wahrheit keine freie, sondern eine vermachtete Wirtschaft, vermachtet durch Monopolbildung, kapitalistische Machtballungen, durch Konzerne und Trusts, die das Wirtschaftsleben über Preise, Zinsen und Löhne nach ihren eigenen Interessen bestimmten. Wo durch Monopole und Oligopole, durch Konzerne und Trusts der freie Wettbewerb entstellt und gefälscht, die freie Konkurrenzwirtschaft unterbunden und zerstört wird, da fehlt die elementare Grundlage eines liberalistischen Systems im ursprünglichen, klaren und eindeutigen Sinn dieses Wortes.
    Der Sozialismus ersetzt die private Vermachtung durch die staatliche Vermachtung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, daß die soziale Gerechtigkeit keinesfalls erhöht, aber die automatische und rationelle Funktionstüchtigkeit der Wirtschaft entscheidend geschwächt wird. Der historische Weg, die unerwünschten sozialen Auswirkungen einer fehlerhaften Wirtschaftsordnung durch politische Maßnahmen und staatliche Eingriffe zu beseitigen, musste notwendig scheitern. Eine brauchbare Sozialordnung kann nicht mit bürokratischen Mitteln erzwungen werden, sondern nur aus einer richtig funktionierenden Wirtschaftsordnung erwachsen. Nur eine natürliche, dynamische Gesellschaftsordnung auf der gesicherten Basis einer natürlichen, dynamischen Wirtschaftsordnung ist stabil und kann ohne großen Aufwand an bürokratischen Mitteln und gesetzlichen Regelungen nachträglich noch politisch-rechtlich gesichert werden, soweit dies überhaupt noch erforderlich ist.”

    Dr. Ernst Winkler (aus Magna Charta der Sozialen Marktwirtschaft, 1951)

    Alles andere ist dummes Geschwätz. Es blieb allein die Frage zu klären: Warum konnte die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft = freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) bis heute nicht verwirklicht werden? Antwort: Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion voraus:

    Glaube Aberglaube Unglaube

  2. Pingback: Die wahren Strippenzieher | removetheveildotnet

  3. Martin Bartonitz schreibt:

    Hat dies auf Der Mensch – das faszinierende Wesen rebloggt und kommentierte:
    Hier ist ein weiterer Baustein der Macher der Neuen Weltordnung, den bisher noch sehr wenige auf dem Radar hatten: Die Fabian-Gesellschaft. Hier sehen wir erneut, wie gut organisiert sie sind und wie sie nicht nur neue neue Organisationen der Gegenbewegungen unterlaufen sondern immer wieder selbst erschaffen, um so die Energie ihrer Untertanen in die für sie passende Richtung zu steuern. Und wen wundert es, wenn auch die Idee des Sozialismus ein Werkzeug der NWO ist. Zumindest sieht es stark danach aus, oder?

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