Ein Komplex von Napoleons, Teil II: Das ultimative Aphrodisiakum


napDiane Alden, Apr. 9, 2001

Ist es Verschwörung oder bloß, wie die Dinge funktionieren?

Seit Jahren haben Führer in den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Medien, Banken, usw. diejenigen gefördert, die die gleiche Sicht auf die Welt wie sie selbst haben. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass nur weil Leute ihre Freunde fördern es noch keine Verschwörung bedeutet. Das stimmt im üblichen Sinne des Wortes. Eine solche Aktion repräsentiert jedoch eine „offene Verschwörung“, wie sie vom bekannten Fabier-Sozialisten H.G. Wells in „The Open Conspiracy: Blue Prints for a World Revolution“ (1928) beschrieben wird.

Der ehemalige Vorsitzende des Council on Foreign Relations, John J. McCloy, sagte in der PBS Charlie Rose Show: „Du [Charlie Rose] hast mich schon einmal auf Sendung gehabt um über die Neue Weltordnung zu sprechen! Ich spreche die ganze Zeit von ihr. Es ist jetzt eine Welt. Der Rat [CFR] kann Leute finden, sie fördern und ihnen Jobs geben, die das Land jetzt braucht. Und das wird eine der wichtigsten Aufgaben des Rates unter meiner Führung.“

McCloy (1953-1970) sagte eigentlich, dass sie das schon seit den 1940er Jahren machen (und davor).

Der Schub in Richtung Weltregierung ist gut dokumentiert, aber gegen Ende des 20. Jahrhunderts fing es an wie eine traditionelle Verschwörungstheorie auszusehen, ohne die geheimen Kabale, die aus bösen Männern bestehen, die sich heimlich hinter verschlossenen Türen treffen, Kerzen halten, schwarze Roben tragen und Satan anrufen. Es ist viel komplizierter als das. Diese Zentralplaner denken eigentlich, das sie tun, was am besten ist.

Wie jeder snobistische Club oder selbsternannte Elite-Gruppe von Menschen, sammelt der CFR gleichgesinnte Personen in hohen Positionen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Das gemeinsame Ziel ist eine Weltregierung. Marylin Ferguson schrieb ein Buch im Jahr 1980 mit dem Titel „The Aquarian Conspiracy„, welches einen Insider-Blick bietet, wie diese Leute ticken.

Die Vereinten Nationen für die Neue Welt-Unordnung

Der 420-Seiten-Bericht der Vereinten Nationen, „Unsere Globale Nachbarschaft„, skizziert einen Plan für „Global Governance“ und ruft zu einer internationalen Konferenz über Global Governance auf, um der Welt die notwendigen Verträge und Abkommen zur Ratifizierung zu übermitteln.

Weltführer wie Michail Gorbatschow, George Soros, Maurice Strong, Ted Turner und Daisaku Ikeda versuchen, ihre Marke von Elitismus in den Vordergrund zu bringen, indem sie der Menschheit ihre Vision aufzwingen, wie die Dinge laufen sollten.

Gorbatschow forderte Globalisierung, während Soros überall für die Verbreitung von offenen Gesellschaften argumentierte. Daisaku Ikeda ging einen Schritt weiter und forderte ein Weltbürgertum und die Reform der Vereinten Nationen, um eine Volksversammlung zu etablieren, die durch ein Universalwahlrecht gewählt wird. Ted Turner und George Soros, die ihre Milliarden verdient haben, betrachten diejenigen, die das noch nicht haben, als Teil eines „Umwelt-“ oder sozialen Problems, welches massive Einmischung seitens der Vereinten Nationen benötigt, um es zu beheben.

Turner hat erklärt, dass er an eine Weltregierung glaubt. Es wird nur noch eine Einheitsgröße geben, über die eine Elite-Gruppe entschieden wird. Wenn man bedenkt, dass er immer und immer wieder darüber gesprochen hat, die „überschüssige Bevölkerung“ der Welt auf nicht mehr als 2 Milliarden zu reduzieren, dann fragt man sich, was er und seine Jungs von der Neuen Weltordnung im Sinn haben.

Wenn man bedenkt, dass er das Christentum hasst und das auch bei jeder Gelegenheit gesagt hat, während er Barbereien mit Geld unterstützt wie die partielle Geburts-Abtreibung und Euthanasie, dann wird die Welt, wenn es nach der neuen Elite geht – das heißt, nach den Neuen Barbaren – eher düster sein. Aber wenn sie ihren Weg durchsetzen, dann wird es weniger von uns geben, die sich darüber Sorgen machen könnten.

Dr. Stephan Yates von der University of South Carolina und dem Von Mises Institut (siehe Teil I) sagt, dass die Zentralplaner und diese Gruppierung von gleichgesinnten kollektivistischen Geistern eine globale „Friedenstruppe“ umfasst, die öffentlich von El Presidente Bill Clinton befürwortet wurde. Er erzählte einer Versammlung von Würdenträgern, bevor er aus dem Amt geschieden ist, dass die Vereinten Nationen eine „schnelle Eingreiftruppe bestehend aus gut ausgebildeten und gut ausgerüsteten Soldaten brauchen, die in der Lage ist, eine ‚glaubwürdige Kraft‘ in Krisengebieten darzustellen.“

Die Vereinten Nationen und die Elite-Unterstützer schaffen ihr eigenes „stehendes Heer“ von der Art, die von der Verfassung der Vereinigten Staaten verboten wird, aber ich vermute, es wird auch weiterhin voranschreiten, wie es der „Plan“ erfordert.

Ein Internationaler Strafgerichtshof, den uns Bill Clinton aufs Aug drücken wollte, könnte nationale Regierungen wegen Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung ziehen; ein internationales Abkommen „würde für eine obligatorische Befassung von ungelösten Streitigkeiten vor einem Internationalen Gerichtshof sorgen“. Im Prinzip könnten US-Bürger vor Tribunalen bestehend aus Nicht-Amerikanern vor Gericht gebracht werden.

Ein globales Steuersystem würde „verbindliche Verhaltenskodizes für transnationale Unternehmen einführen sowie effektive Steuerregulierungen für die internationalen Finanzmärkte bringen, wobei dieses Geld in Programme investiert werden wird, um Armut zu beseitigen.“

Ted Galen Carpenter vom Cato Institut stellt klar: „Befürworter der Steuer versichern Skeptikern, dass sie mit einer Rate von 0,1 % eingeführt wird – eine winzige Belastung für vermögende internationale Währungsspekulanten wie George Soros. Das amerikanische Volk und die US-Regierung darf solchen Schmeicheleien nicht erliegen. Wir sollten uns daran erinnern, dass die Bundeseinkommenssteuer (Federal Income Tax) als kleiner Betrag nur für die wohlhabendsten Amerikaner begonnen hat. Heute ist es ein unersättliches Monster, das einen Großteil der Einnahmen normaler Bürger verschlingt.“

Es gäbe eine global erzwungene Umverteilung von Vermögen und Einkommen, kombiniert mit globalen Förderungsmaßnahmen zu Gunsten von Minderheiten : Regierungen sollen „ihre Bemühungen und Richtlinien darauf fokussieren, was die Grundursache für Armut ist und für die Grundbedürfnisse aller sorgen, mit besonderer Priorität für die Rechte und Bedürfnisse der Benachteiligten und Unterrepräsentierten.“

Ein globaler Ansatz zur Bekämpfung von AIDS, die bereits am meisten politisierte Krankheit in der Geschichte der Menschheit, würde das internationale Äquivalent zum Americans with Disabilities Act darstellen:

Andere politisch korrekte Greuel beinhalten die gegen das Privateigentum gerichtete und daher verfassungswidrige Agenda 21 der Vereinten Nationen. Wenn man auf einer Versammlung der Mächtigen jemand über „nachhaltige Entwicklung“ sprechen hört, dann sprechen sie nicht länger von Einkaufszentren, großen Autobahn-Systemen oder von „Zersiedelung“ – sie sprechen über die zentrale Planung von Privateigentum, was auf eine schlechte Kombination aus Faschismus und Sozialismus hinausläuft.

Es gibt nettes politisch korrektes Zeug, einschließlich der radikalen Feminisierung, von der die Vereinten Nationen sagen, sie sei notwendig, „um sicherzustellen, dass Gender Mainstreaming Frauen in Führungspositionen bringt“ – ODER die radikal feministische Sicht, die an den amerikanischen Universitäten vorherrschend ist, einzementiert. „Sie“ fordern „Geschlechterperspektive“, die von den radikalen Feministinnen der amerikanischen Universitäten erfunden wurden.

Es gäbe internationale öffentliche Bildung und internationale Äquivalente von Förderungsmaßnahmen zu Gunsten von Minderheiten und Mindestlohngesetze.

In Bezug auf ein universales Waffenregister, die Vereinten Nationen sollten „das Waffenregister der Vereinten Nationen erweitern, um die Produktion und den Verkauf von leichten Waffen und Kleinwaffen zu zeigen. Es sollte spezifische Namen ihrer Produzenten und Händler auflisten.“ Natürlich könnten diejenigen, die diese Aufforderung zur Waffenregistrierung implementieren, „leichte Waffen und Kleinwaffen“ in jeder Weise definieren, die sie es für richtig halten.

Es gäbe eine allgemeine Stärkung der Macht der Vereinten Nationen: „Eine wichtige Aufgabe der Weltgemeinschaft im 21. Jahrhundert wird es sein, die Rolle der Vereinten Nationen im globalen Kontext zu stärken und festigen. Regierungen müssen sich selbst neu der Verwirklichung der Ziele und Mandate der UN-Charta verpflichten. Eine anspruchsvolle Aufgabe ist es, die Integrität der Vereinten Nationen zu schützen, der Erosion ihrer Rolle entgegenzuwirken und internationale Institutionen weiterhin zu stärken und zu erweitern, die in der Lage sind, internationale Standards, Normen und Gesetze zu implementieren und durchzusetzen, was zur Bildung einer neuen politischen und ökonomischen Ordnung führen wird.“

Das Vetorecht würde beseitigt werden: „Die Vereinten Nationen müssen sich in Richtung Veto-Einschränkung bewegen. Zuerst könnte man eine Vergrößerung des Bereichs der ‚Verfahrensabstimmungen‘ (Procedural Votes) anstreben, für die die Charta das Veto ausschließt. … Die vollständige Abschaffung des Vetos sollte als Schritt in Richtung Beseitigung der Dauerhaftigkeit angestrebt werden.“ Mit anderen Worten, ein wichtiges internes Hindernis für die Macht der Super-Elite soll durch kleine Schritte abgeschafft werden.

Widerstand

Im Wälzer aus dem Jahr 1984 mit dem Namen „The Power to Lead“ gibt der Autor James McGregor Burns zu: „Die Autoren der US-Verfassung waren einfach zu schlau für uns. Sie haben uns überlistet. Sie entwarfen getrennte Institutionen, die nicht durch mechanische Verbindungen, anfällige Brücken oder durch Herumpfuschen vereinheitlicht werden können. Wenn wir ‚die Gründer auf den Kopf stellen‘ wollen, müssen wir direkt die Verfassungsstruktur konfrontieren, die sie errichtet haben.“

Ich hoffe, ihr seid mir bis hierhin gefolgt. Es war eine lange Reise und es gibt viele Informationen über diese Themen, auf die von jedem mit einem PC und einer guten Suchmaschine zugegriffen werden können.

Die Realität der Elite ist so alt wie die ersten Versammlungen der Menschen in Stämmen in den lang vergangenen Tagen. Es gibt immer eine innere Gruppe, die immer denkt, dass sie es besser weiß als alle anderen. Sie wollen immer wieder die Aktivitäten und gottgegebenen Freiheiten der Menschheit zentral planen.

Dennoch scheint es, dass die Menschheit mehr im Frieden mit sich und ihrer Umwelt ist, wenn es eine Art von Struktur gibt. Das Problem der Zukunft ist, ob diese Struktur auf westlichen Traditionen und auf der jüdisch-christlichen Kultur sowie auf einer englischen und Common Law Struktur basiert. Oder wird es das sein, was wir von unseren kleinen Napoleons der modernen Ära bekommen haben?

Leute wie Michail Gorbatschow, Ted Turner, Maurice Strong, George Soros und der Rest, zusammen mit snobistischen Eliten des CFR und der Harvard School für was auch immer. Füge die schwachsinnigen und Vorschub leistenden Mainstream-Medien hinzu, und auch die verschiedenen politisch korrekten (PC) Gruppen und verstehe, dass diese Leute euch die Zukunft vermitteln wollen. Sie wollen alle gewinnen, und sie wollen unbedingt gewinnen. Am Ende geht es nur um Macht, NICHT um die Schaffung eines idealistischen Utopia, wo alle Leute in Harmonie mit der Natur leben.

Die Zukunft wird entweder zu einem kafkaesken Szenario, in dem irgendein „Ding“ oder „sie“ jeden wachen Moment von uns planen – ODER wir können sie uns zurückholen, indem wir zurückschlagen. Das muss nicht unbedingt ein Schlag auf die Nase sein, obwohl das auch möglich wäre. Es könnte einfach bedeuten, unsere Gewohnheiten zu ändern. Es könnte bedeuten, von einer Kirche zur nächsten zu wechseln, oder von einer Gemeinde zu einer anderen. Es könnte die Mühe benötigen, unsere Kinder zu Hause zu unterrichten, oder Opfer, um sie auf Privatschulen zu schicken.

Und am allermeisten wird es bedeuten, einen langen, harten Blick auf jene Leute zu werfen, die wir in ein Amt wählen und von ihnen verlangen, dass sie eine Rückkehr zur Souveränität der Vereinigten Staaten versprechen, sowie zu den Konzepten, die in der Unabhängigkeitserklärung und der Bill of Rights enthalten sind.

Wir können uns vom Komplex der Napoleons überrollen lassen, oder wir können das Wort ergreifen und keinen Cent mehr ihren Institutionen und ihren gehätschelten Wunschträumen geben. Es gibt noch immer mehr von uns, als von ihnen.

Die politisch korrekten Glaubensbrüder und der Eine-Welt-passt-für-alle Haufen wird uns Hassprediger nennen und sagen, dass wir uns der „Hate Speech“ schuldig gemacht haben. JEDES solche Statement muss in Frage gestellt werden und es darf nicht erlaubt werden, dass so etwas durchrutscht. Jeder Pastor, Lehrer, Experte, Hausfrau oder Ehemann, Mann, Frau und Kind muss das Wort ergreifen, und zwar JETZT.

Es braucht nur, dass wir alle wissen, dass wir keinen Hass in unseren Herzen tragen, noch wollen wir andere kontrollieren. Wir wollen nur, dass die Verfassung, die Bill of Rights und der westliche Wertekanon genau soviel Respekt erhält wie die Vorstellungen der alten Elite in neuen Gewändern. Die Bill of Rights ist nicht verhandelbar. Wenn die Anhänger der neuen Elite ein Problem damit haben, dann müssen sie eine separate Gesellschaft etablieren und nicht versuchen, unsere zu zerstören und zu übernehmen.

Worte von den wahrhaft Weisen

„Es ist der Schlüssel zur Geschichte. Sagenhafte Energie wird aufgewendet – Zivilisationen werden errichtet – ausgezeichnete Einrichtungen entwickelt; aber jedes Mal läuft etwas schief. Irgendein fataler Fehler bringt immer die selbstsüchtigen und grausamen Menschen zurück an die Spitze und alles gleitet zurück in Elend und Ruin. (C.S. Lewis, „Mere Christianity“)

Dieses Zitat vom englischen Philosophen und Schriftsteller C.S. Lewis beschreibt ziemlich gut, wie die Geschichte funktioniert. Von der Antike bis heute steigen und fallen Zivilisationen und jede Zivilisation hat eine Dynamik. Diese Dynamik wird von einem Gedankenprozess angetrieben, einem Rahmenwerk, einer Philosophie, die das Leitprinzip dafür ist, ob eine Gesellschaft überleben und gedeihen wird; ein Standard, wenn man so will, der seine Vorlage ist. Lewis verstand ebenfalls die menschliche Natur und wie Menschen funktionieren.

Ein anderer britischer Autor und Philosoph, J.R.R. Tolkien, erklärte in Kindergeschichten die Dynamik der Macht und wie Macht korrumpiert. Im Klassiker „Der Herr der Ringe“ beschreibt Tolkien den Gollum, ein vormals bescheidener „Hobbit“ der sich in das ultimative Böse verwandelt hat. Er hat sich verwandelt beim Versuch einen Ring zu besitzen, der Macht und Kontrolle jedem verleiht, der ihn trägt. Der niedrige Hobbit Frodo fordert dieses Böse heraus und lernt dabei etwas über sich selbst und den verderblichen Einfluss von Macht. Macht ist, wie es Henry Kissinger einmal so treffend beschrieben hat, „das ultimative Aphrodisiakum“.

Macht und Privilegien, Zentralplanung und Kontrolle gehen Hand in Hand. Wollen wir es einer Elite überlassen, „jenen“, die man nicht wirklich zur Rechenschaft ziehen kann, oder wollen wir damit weitermachen, unsere chaotische und wundervolle Freiheit weiterhin anzunehmen und zu pflegen?

Quelle

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Eine Antwort zu Ein Komplex von Napoleons, Teil II: Das ultimative Aphrodisiakum

  1. haunebu7 schreibt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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